CH153132A - Unterlage, insbesondere für Parquet-Böden. - Google Patents
Unterlage, insbesondere für Parquet-Böden.Info
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Description
Unterlage, insbesondere für Parquet-Böden. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Unterlage, .die insbesondere für Par- quetböden geeignet ist. Die bisher bekannten. Unterlagen bestan- den in vielen Fällen aus Steinholzbelägen, Korkbeton, Bimsbeton, Gips-Estrieh und der gleichen, welche nicht oder nur in beschränlk- tem Masse nagelbar waren, das heisst die Nägel, mit welchen die Parquetriemen ange nagelt wurden, liessen sich entweder nicht eintreiben oder hafteten nicht in genügendem Masse.<B>Ei</B> ine andere Konstruktion bestand darin, dass man eine Holzunterlage in den den Boden bildenden Beton, einliess. Damit war aber die Gefahr vorhanden, dass das Holz erstickte oder infolge aufsteigender Feuchtigkeit faulte oder Schimmel ansetzte. Damit ist noch,der Nachteil einer ungenügen den Schallisolation verbunden. Eine weitere Bauausführung bestand darin, .dass lange Hölzer, den; sogenannten- Blindboden bildend, in einer Klebmasse eingebettet wurden. Da das Holz immer in ' der Richtung der Mark strahlen arbeitet, verzogen sich solche Bret- ter, lösten, sich von der Unterlage ab und hoben damit den Boden stellenweise, so dass ein solcher Parquet-Boden oft eine ganz we sentlich unebene Struktur erhielt. Durch die Unterlage gemäss vorliegender Erfindung wird nun die Herstellung eines ebenen und gegen Schall gut isolierbaren Parquet-Boden.s ermöglicht. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel der Unterlage dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Element für die Unterlage; die Fig. 2 und 3 sind Schnitte durch zwei bei spielsweise Ausführungen, und Fig. 4 deutet ein Verlegungsbeispiel einer solchen Unterlage, von oben gesehen, an. 1 ist ein Körper aus nagelbarem Ma terial, dessen maximale Dimensionen unge fähr folgende sind: Länge (L) 500 mm, Breite (B) 90 mm, Höhe (H) 30 mm. 2 sind sehwalbenschwanzförmige Kehlen und 3 halbrunde, dreieckige oder viereckige Nuten. Diese können beliebige andere Form haben. In dem zeichnerisch dargestellten Beispiel sind sie halbrund. Durch diese Kehlen und Nuten wird eine innigere Verbindung mit der Klebmasse hergestellt. 4 ist ein Parquet.- streifen, 5 ist eine mit Schlacke oder einem beliebigen andern, als Füllmaterial geeig neten Stoffe ausgefüllte Fuge von ungefähr 10 mm Breite zwischen den einzelnen Kör pern. Durch G wird die Klebmasse angedeu tet, welche den Bodenuntergrund 7, beispiels weise aus armiertem Beton bestehend, mit der Unterlage verbindet. Diese Klebmasse dringt in die Nuten und Schwalbenschwanz kehlen, ein und bedingt,da.dureh eine innige Verbindung. Zur Erhöhung der Schallisola tion kann noch zwischen Unterlage und Par- quet eine Schicht aus nagelbarem Isolier material 8 vorgesehen sein. Als Klebmasse kann beispielsweise ein Bitumen oder ein hitumenartiges Produkt verwendet werden. Als Material für die einzelnen Körper ist vorwiegend Holz geeignet. Da es sich hier vorwiegend um kleine Stücke handelt, so können Abschnitte verwendet: werden, welche sich für andere Zwecke nicht mehr eignen, also ein billiges Ausgangsmaterial bilden. Es können aber auch noch andere nagelbare Materialien, wie Holzfaserplatten, Bims platten, Holzzement und dergleichen zur An wendung kommen. Die in Fig. 4 dargestellte Verlegung stellt ein Beispiel dar. Die Längsrichtungen der einzelnen Holzkörper können sich beispiels weise auch kreuzen. Es soll aber stets ein richtiger Verband entstehen. Die Elemente brauchen auch nicht alle gleich lang zu sein, sollen jedoch so gestaltet und aneinander ge reiht sein, dass auf allen. Seiten: Fugen von ungefähr 10 mm Breite entstehen. Es, ist zweck-nässig, die angeführten Dimensionen eines Elementes nicht zu überschreiten, weil sonst, insbesondere bei längeren und breiteren Stücken, soweit es sich um Holz handelt, das Arbeiten desselben fühlbar würde, dasselbe sich entweder von der Klebmasse losreissen oder letztere von der Betonunterlage abtren- nen würde und folglich Unebenheiten des Parquets erzeugte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Unterlage, insbesondere für Parquet-Bö- den, gekennzeichnet durch Körper aus nagel barem Material, welche so gestaltet und an einander gereiht sind, dass auf allen Seiten Fugen von ungefähr 10 mm Breite entste hen und welche durch eine bitumenar ti ge Klebmasse mit dem Untergrund verbunden sind. UNTERANSPRüCHE: 1.Unterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Körper im 3faxi- rnum 500 mm lang, 90 mm breit und 3() mm hoch sind. ?. Unterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper schwal- benschwanzförmige Kehlen zur Vergrö sserung der mit der Klebmasse in Berüh rung kommenden Oberfläche aufweisen.:3. TTnterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper auf der Unterseite Nuten zur Vergrösserung der mit der Klebmasse in Berührung kommen den Oberfläche aufweisen. 4. Unterlage nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass .die Körper aus Holz bestehen. >. Unterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Körper aus .einem holzfremden Material bestehen. 6. Unterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugen zwischen den verlegten. Körpern mit einem Füll- material. ausgefüllt sind.7. Unterlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einer Schicht aus nagelbarem Isoliermaterial be deckt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH153132T | 1931-03-11 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH153132A true CH153132A (de) | 1932-03-15 |
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ID=4408069
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153132D CH153132A (de) | 1931-03-11 | 1931-03-11 | Unterlage, insbesondere für Parquet-Böden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH153132A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009004359A1 (de) * | 2009-01-08 | 2010-07-22 | Johannes Schulte | Parkettdiele |
-
1931
- 1931-03-11 CH CH153132D patent/CH153132A/de unknown
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