CH153161A - Verfahren zur Herstellung von Kammzug aus wollenem und kunstseidenem Fadenmaterial, Abfallfäden aus der Spinnerei und Weberei, sowie Kammwickeln mit Fäden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kammzug aus wollenem und kunstseidenem Fadenmaterial, Abfallfäden aus der Spinnerei und Weberei, sowie Kammwickeln mit Fäden.

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CH153161A
CH153161A CH153161DA CH153161A CH 153161 A CH153161 A CH 153161A CH 153161D A CH153161D A CH 153161DA CH 153161 A CH153161 A CH 153161A
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CH
Switzerland
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Kern Rudolf
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Kern Rudolf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/72Arrangements for returning waste to be re-carded

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Kammzug aus wollenem und kunstseidenem Faden  material,     Abfallfäden    aus der Spinnerei und Weberei, sowie     Kammwielieln    mit Fäden.    Wollenes und     kunstseidenes    Faden  material, Abfallfäden aus der     Spinnerei    und  Weberei, sowie Kammwickel mit Fäden  wurden zur     Wiederverwendung    bisher auf       Garnettmaschinen    mit scharfkantigen Be  schlägen und Reissern     geöffnet,    wobei der       Stapel    der Faser eine     derartige    Kürzung       erfährt,    dass das,

   erhaltene Produkt ausser zur  Herstellung von Kunstseide im     günstigsten     Falle nur noch als Beimischung zu     Streich-          garnpartien    verwendet werden     konnte.     



  Gemäss der     Erfindung    wenden     nun        wolle-          nes    und kunstseidenes     Fadenmaterial    aller  Art, Abfallfäden aus der Spinnerei und We  berei,     sowie        Kammwickel        mit    Fäden zu  Kammzug     verarbeitet,    indem das Material  auf     Fadenöffnern,    eventuell auch noch auf       Kammgarnkrempeln    und     Feindraussetten    ge  öffnet     wird,

      worauf     mehrere    so gebildete       Kardenbänder    unter     Doublierung    auf     Strek-          ken,    zum Beispiel     Nadelstabstrecken,    und  gegebenenfalls auch noch .auf     einer        Kämm-          maschine        weiterverarbeitet    werden.    Die Öffner,     Dro.ussetten    und     Kammgarn-          krempeln.    werden zweckmässig ganz oder teil  weise     mit    halbstarren     Kratzenbeschlägen    aus  gerüstet.

   Durch die Anwendung der halb  starren Kratzen auf den Öffnern,     Droussetten     und     Kammgarnkrempeln    wird nicht nur ein       wirksames    Öffnen     des    Materials erreicht.       sondern    dieses wird auch in hohem Masse ge  schont.  



  Bei den meisten der genannten     ivlateria-          lien    kann ohne zusätzliche Schmälze gearbeitet  werden, da diese den für     Wiederverspinnung     im     Kammgarnverfahren    erforderlichen, ganz  geringen Zusatz von Olivenöl oder     Olein    be  reits enthalten und die bei der Kunstwolle  herstellung übliche weitere     Schmälzung     (etwa 6 bis 8     %)    die     Wiederverspinnung    im       Kammgarnverfahren    an sich schon unmög  lich machen würde.  



  Durch das Verfahren gemäss der Erfin  dung erhält man aus den vorgenannten Ma  terialien ohne Zusatz von Neuwollen einen  hochwertigen Kammzug, der alsdann im           Kammgarnverfahren    nach Passieren     dererfor.          derlichen    Feinstrecken, zum Beispiel auf- der       Ringspinnmaschine    oder dem     Selfaktor,    eben  falls ohne Zusatz von aus Neuwollen her  bestelltem Kammzug, zu Kammgarn verspon  nen werden kann.  



  Das Verfahren ist nachstehend anhand  einer Anlage zu seiner     Ausführung    er  läutert.  



  Auf der Zeichnung zeigen in einer bei  spielsweisen Ausführungsform:       Fig.    1 und la schematisch eine Anlage  zur     Ausführung    des Verfahrens, wobei in       Fig.    1 und la die     Maschine   <I>A, B, E im</I>       Aufriss    und die Maschinen<I>C. D</I> im Grund  riss dargestellt sind,       Fig.    2 einen Aufriss eines Öffners mit  halbstarren Kratzen, welcher für die Öffner  gruppen nach     Fig.    1 Verwendung finden  kann,       Fig.    3 einen     Schnitt    durch einen halb  starren     Kratzenbeschlag.     



  Die Anlage nach     Fig.    1 und ja besteht  aus zwei im Aufriss dargestellten, hinterein  ander     geschalteten    Doppelöffnern<I>A</I> und<I>B</I>  beziehungsweise einem Doppelöffner oder       Doppeldrouesette,    zwei im Grundriss ver  anschaulichten     Nadelstabstrecken    C und D  sowie der im Aufriss gezeigten     Kämm-          maschine        E.     



  Die zu verarbeitenden Fäden oder Wickel  werden in     ungeschnittenem    Zustande auf den       Lattentisch    1 des     ersten    Doppelöffners A auf  gelegt. Nachdem     das        Material    diesen Doppel  öffner durchlaufen hat, wird .es zweckmässig  auf automatischem     Wege    dem zweiten Dop  pelöffner B zugeführt und nach     Durchgang     durch diesen an dessen     Peigneur    f fadenfrei  aufgearbeitet vom Hacker abgenommen,

   in  einer von der     Kammgarnkrempel    her bekann  ten     Bandabzugsvorrichtung    s mit Trichter     zu-          sammengefass't    und als     Krempelband    auf  gewickelt.     Mehrere    so gewonnene Bänder  werden alsdann in     bekannter    Weise unter       Doublierung    auf den     hintereinander    geschal  teten Nadelstab- oder     Rechelstrecken    C und D  und der     Kämmaschine    E zu Kammzug ver-    arbeitet.

   Der so gewonnene Kammzug wird  nach dem     Kammgarnverfahren    nach Durch  gang durch die erforderlichen Feinstrecken auf  der Ringspinnmaschine oder dem     Selfaktor    zu  Kammgarn versponnen.  



  Statt der     gezeigten    zwei Doppelöffner       kam,    je nach dem Charakter des zu ver  arbeitenden     Materials    auch eine     grössere    An  zahl von Öffnern oder auch nur ein Öffner  vorgesehen werden. Die Öffner können wei  ter mit :einer oder mehreren     Feindroussetten     oder     Kammgarnkrempeln        kombiniert    oder  auch ein Teil der Öffner durch diese Ma  schinen ersetzt werden.  



  Die     Öffner-,        Droussetten-    und Kammgarn  krempelgruppen werden so kombiniert und  eingerichtet, dass die Bandbildung und     Ma-          @erialabnahme    wahlweise hinter oder     inner-          hab    der     Öffnergruppen        bezw.    hinter oder in  nerhalb der     Droussetten-    und Kammgarn  krempelgruppen :erfolgen     kann.    Die an die       genannten    Gruppen anschliessenden Strecken  können in jeder     erfo.derliehen    Anzahl vor  gesehen werden.

   Die Öffner,     Droussetten    und       Kammgarnkrempeln    können jede für das vor  liegende Verfahren geeignete Bauart haben.  Statt der     gezeigten    Nadelstab- oder. Hechel  strecken können auch andere geeignete     Strek-          ken    treten. Weiter wird zweckmässig in die  Maschinengruppen noch eine     Lisseuse    (Plätte)  eingeschaltet.  



  In manchen Fällen wird das     -Material     nach Durchgang durch die Öffner-,     Drous-          setten-    und     KrempelgTuppen    und erstem  Strecken ausreichend verarbeitet sein, .so dass  die     Kämmaschine    in Fortfall kommen wird.  Die     Kämmaschine    kann ebenfalls von belie  biger geeigneter     Bauart    sein. Die Öffner.       Droussetten    und     Kammgarnkrempel    erhalten  in den     Gruppen    einen     stufenweisen    nach hin  ten     verfeinerten        Kratzenbeschlag.     



  Die Öffner,     Droussetten    und     Kammgarn-          krempel    sind ganz oder teilweise mit     haJb-          sta.rren        Kratzenbeschlägen        ausgerüstet.     



  Die in     Fig.    3 gezeigte     halbstarre        Kratze     wird durch die     Ausbildnug    der     Unterlage         erreicht, da diese eine hohe     Festigkeit    hat  und den Zähnen eine grosse Standfestigkeit  verleiht. Zu diesem Zwecke besteht gemäss       Fig.    3 der     Kratzenstoff    aus sechs     Baumwoll-          köperanlagen    n, zwei     zwischen    diesen liegen  den Leinenlagen o, einer die     Rückseite    bil  denden Kautschuklage p, einer die Oberseite  bildenden Kautschuklage q und einer Filz  lage r.

   Die Lagen des     Unterlagsstoffes    kön  nen jedoch auch anders gewählt     werden;     jedoch muss der     Unterlagstoff    so zusammen  gesetzt sein, dass eine halbstarre Kratze ge  bildet wird.  



  Der Öffner gemäss     Fig.    2, welcher in den  Gruppen<I>A</I> und<I>B</I> der Anlage     Verwendung     finden kann, ist nach Art einer Krempel     aus-          gebildet.    Er besteht aus einem Tambour     a     mit fünf Paar Arbeitern b und     Wendern    x,  einem Volant<I>d,</I> sowie einem     Peigneur   <I>f.</I>  Die     Einführung    des zu öffnenden     Materials     erfolgt durch einen Tisch 1, doppelte Ein  zugszylinder     g    und eine nach oben herum  schnell laufende     Vorwalze    h.

   Es sind ferner  zwei Zuführungswalzen     1e    und<I>m,</I> sowie noch  ein Arbeiter<I>i</I> vorgesehen. Die Walze<I>in</I>       wirkt    gleichzeitig als Wender. Ausser den  Walzen<I>g, h</I> und<I>i,</I> welche auch Sägezahn  garnitur haben können, sind sämtliche Wal  zen mit halbstarren     Kratzenbeschlägen    ver  sehen; jedoch     können    die Walzen g,<I>h, i</I> auch  halbstarre Kratzen erhalten.  



  Es versteht sich von selbst, dass bei der  Preisspanne zwischen Fabrikationsabgängen  und Neuwollen durch dieses Verfahren die  Möglichkeit der Herstellung besonders preis-    werter Kammgarne, sowie äusserst wirtschaft  licher     Ausnutzung    von     Abfallmaterialien     gegeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kammzug aus wollenem und kunstseidenem Faden material, Abfallfäden aus der Spinnerei und Weberei, sowie Kammwickeln mit Fäden, dadurch gekennzeichnet, dass das Material auf Fadenöffnern geöffnet und die auf diesen gebildeten Kardenbänder unter Doublierung auf Strecken weiter verarbeitet werden. " UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material auf Öffnern, Kammgarnkrempeln und Strecken verarbeitet wird. 2.
    Verfahren .nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material auf Öffnern, Kammgarnkrempeln, Feindrous- setten und Strecken verarbeitet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material auf Öffnern, Kammgarnkrempeln, Feindrous- setten, Strecken und einer Kämma.schine verarbeitet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung des Materials auf Öffnern, Kammgarnkrem- peln und Feindroussetten erfolgt, welche mit halbstarren Kratzen ausgerüstet sind.
CH153161D 1930-09-25 1930-09-25 Verfahren zur Herstellung von Kammzug aus wollenem und kunstseidenem Fadenmaterial, Abfallfäden aus der Spinnerei und Weberei, sowie Kammwickeln mit Fäden. CH153161A (de)

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