CH153257A - Verfahren zur gleichzeitigen Entgratung und Schärfung gefräster Feilzähne. - Google Patents
Verfahren zur gleichzeitigen Entgratung und Schärfung gefräster Feilzähne.Info
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Description
Verfahren zur gleiehzeitigen Entgratung und Schärfung gefräster Fellzähne. Gefräste Feilen bedürfen infolge des (ira.tansatzes an der Feilzahnschneide einer N achbearbeitung, die entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Güte der gefrästen Feile ist. In der Nachbehandlung unterschei den sich alle Herstellungsverfahren.
Alle bekannten Verfahren beruhen auf der Nachbearbeitung der Feilzahnschneiden durch schneidende Werkzeuge, wie Fräser und Feilen. Die Praxis zeigt jedoch, dass' die schneidenden Werkzeuge immer wieder einen wenn auch noch so feinen Grat erzeugen, weshalb ein nachfolgendes Schleifen erfolgen muss.
Insbesondere ist zur Herstellung Brat- freier Schneiden bei Feilen mit unterschnit, tonen Zähnen ein konischer Fräser bekannt und angewandt worden, bei welchem Brust lind Rücken des Feilzahn.es abwechselnd zur Erzielung -einer Bratfreien Schneide gefräst werden. Die Anwendung auch dieses Fräsers bedingt, wie die Praxis gezeigt hat, ein nach folgendes Schleifen.
Auch ist die Anwendung dieses Fräsers auf die Herstellung unter schnittener Feilzähne beschränkt. Das Erfindungsverfahren erzielt im Ge gensatz hierzu eine gleichzeitige Entgratung und Schärfung der Feilza.hnschneiden durch Abziehen. Es hat den Vorteil gegenüber den bekannten Verfahren, dass eine grobe, aber arbeitsschnelle Fräsung erfolgen kann, die keine Rücksicht auf Gratlosigkeit zu nehmen braucht.
Durch Glättung des beim Fräsen entstandenen Grates tritt ausserdem eine Ver festigung der Zahnschneide ein, welche für die Haltbarkeit des Zahnes bezw. der Zahn schneide vorteilhaft ist. Ferner kann das Abziehen unmittelbar hinter der Fräsung vor genommen werden, so dass Fräsen und Ent graten zum Zwecke der Arbeitsersparnis in einem Arbeitsgang erfolgt.
Ein Ausführungsbeispiel einer Abziehvor richtung ist in Fig. 1 und Fig. 2 der Zeich nung im Aufriss und Grundriss dargestellt. Eine im Querschnitt muldenförmige, in Rich tung der Feilzahnrüekenfläche abgebogene Blattfeder a, die einen Abziehdaumen bildet.
ist mit dem Befestigungskörper b (an der Fräsmaschine oder an einer besonderen, einer Hobelbank ähnlichen Abziehmaschine) fest verbunden, so dass bei einer Relativbewegung zwischen dem Befestigungskörper b und der auf .dem darunter befindlichen Quersupport oder Längssupport aufgespannten und gegen den Daumen gepressten Feile c in Richtung parallel zur Feilzahnschneide der berührte und zu entgratende obere Teil der Feilzahn- rückenfläche d abgezogen und somit gleich zeitig entgratet und geglättet wird.
Der Abziehdaumen a kann statt hohl und federnd auch voll und starr sein, in welchem Falle eine Pufferung zwischen Abzieh daumen a und Werkstück c mit, andern Konstruktionsmitteln erreicht werden muss. So kann zum Beispiel der Daumen a in einer pufferähnlichen Führung mit einer zwischen ihm und dem Befestigungskörper b befind lichen Pufferungsfeder beweglich ruhen.
Ein zweiter Abziehdaumen e ist in Be wegungsrichtung hinter dem Abziehdaumen a derart angeordnet, dass er die Brustfläche f des Fei.lzahnes berührt, abzieht und glättet. Dahinter ist wieder ein dritter Abziehdaumen g für die Rückenfläche angeordnet. Durch das Abziehen der Brust- und Rückenfläche des Feilzahnes wird gleichzeitig ein Schärfen der Feilzahüschneide erzielt.
Durch die Wahl der Anzahl der Abzieh daumen kann jeder gewünschte Grad der Sehneidenschärfe und Schneidenverfestigung erzielt werden.
Ferner können Abziehdaumen, wie ge zeichnet, zur Bearbeitung nur einer Zahn schneide oder, in Reihen nebeneinander, zur gleichzeitigen Bearbeitung sämtlicher Zahn- schneiden vorgesehen sein. Die Berührungs fläche der Abziehdaumen kann auch mit Le der oder einem sonstigen Glättmittel bespannt oder beaufschlagt sein. Das Wesentliche ist, dass nicht schneidende Werkzeuge, sondern Abziehdaumen zur Erreichung der gleich zeitigen Entgratung und Schärfung angewen det werden.
Die Abziehdaumen können auch in Hin tereina.nder. und Nebeneinanderreihung zu einer Bürste zusammengestellt werden, die hinter der Fräserwelle angeordnet ist so dass ,eine Partie hintereinander aufgespannter Feilen gleichzeitig in der ganzen Länge der Feilen gefräst, entgratet und abgezogen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur gleichzeitigen Entgratung und Schärfung gefräster Feilzähn.e, dadurch gekennzeichnet, dass Brust- und Rückenfläche der Feilzähne in einem Arbeitsgang mittelst je eines glatten, nicht sehneidenden oder schabenden, abgerundeten Werkzeuges, das federnd gegen das Werkstück gepresst wird, abgezogen werden, wodurch bei gleichzeitiger völliger Entgratung eine Sc-härfung der Zahn schneiden erzielt wird.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schärfung der Schneiden die vorausgehende Fräsung der Feilzähne in einem Arbeitsgang und auf einer Maschine durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH153257T | 1930-12-11 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH153257A true CH153257A (de) | 1932-03-15 |
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ID=4408173
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153257D CH153257A (de) | 1930-12-11 | 1930-12-11 | Verfahren zur gleichzeitigen Entgratung und Schärfung gefräster Feilzähne. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH153257A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016101525A1 (de) * | 2016-01-28 | 2017-08-03 | Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover | Verfahren zur Bearbeitung einer Werkzeugkante eines Zerspanwerkzeugs, Schleifbürste und Bürstschleifmaschine |
-
1930
- 1930-12-11 CH CH153257D patent/CH153257A/de unknown
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| DE102016101525A1 (de) * | 2016-01-28 | 2017-08-03 | Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover | Verfahren zur Bearbeitung einer Werkzeugkante eines Zerspanwerkzeugs, Schleifbürste und Bürstschleifmaschine |
| DE102016101525B4 (de) * | 2016-01-28 | 2019-08-22 | Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover | Verfahren zur Bearbeitung einer Werkzeugkante eines Zerspanwerkzeugs und Bürstschleifmaschine |
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