CH153272A - Aus radial beaufschlagter Turbine und Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz. - Google Patents
Aus radial beaufschlagter Turbine und Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz.Info
- Publication number
- CH153272A CH153272A CH153272DA CH153272A CH 153272 A CH153272 A CH 153272A CH 153272D A CH153272D A CH 153272DA CH 153272 A CH153272 A CH 153272A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pressure
- machine
- thrust
- turbine
- pressure wheel
- Prior art date
Links
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 claims 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 2
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Aus radial beaufschlagter Turbine und Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz. Für den Zusammenbau einer radial be- aufschlagten Turbine mit einer Arbeits maschine, zum Beispiel einem elektrischen Stromerzeuger, ergibt sich eine besonders gilnstige Anordnung dadurch, dass man die beiden Räder ,der Turbine freifliegend auf den MTclleneniden der dazwischenliegenden Arbeitsmaschine anordnet und ;
die Räder derart beaufszhlagt, dass die vom Dampf aus geübten Achsschübe sich ausgleichen.
Der Schubausgleich durch Gegenschal- tun,-der Räder ist bei einem .derartigen Ma schinensatz nur dann praktisch durchführ bar, wenn die Drücke auf den beiden Tur- binernseiten nicht zu weit voneinander ab weichen. Das wird im allgemeinen nur bei Gegendruckturbinen der Fall sein.
Bei Kon- densationsmaschinendagegen lässt sich bei wirtschaftlicher Verteilung der Gefälle auf die beiden Expansionsteile der Schubaus gleich durch Gegenschaltung der Räder nicht mehr durchführen. Man müsste in solchen Fällen entweder das Gefälle auf zwei und mehr Maschinensätze aufteilen, die dann in sich ausgeglichen werden können, oder man müsste Kammlager zur Aufnahme des Rest-. schubes vorsehen.
Den ersten dieser beiden Wege wird man nur dann wählen, wenn die Leistung, für welche die Maschine gebaut ist, den erhöhten Kostenaufwand, der bei dieser Konstruktion entsteht, rechtfertigt. Für klei nere Leistungen wäre,die Aufteilung des Ge fälles auf mehrere Maschineneinheiten un wirtschaftlich. Die Verwendung eines Kammlagers ist nur dann möglich, wenn der Restschub verhältnismässig gering ist, denn man kann bekanutlioh Kammlager nur bis zu einer gewissen Grenze belasten.
Die Erfindung geht zur Lösung der Auf gabe des Schubausgleiches durch Gegen schaltung der Räder einen andern Weg, und zwar wird die nicht beschaufelte Seite des Hochdruckrades einem so hohen Druck aus gesetzt, dass ihr Schub der Resultierenden aus ,den übrigen auf die beiden Laufräder wir kenden Schüben gleich und entgegengesetzt gerichtet ist. Zweckmässig erhält das Rad auf der Hochdruckseite eine achsial oder radial beaufschlagte GleichdruokbescIiaufe- lung, wobei die achs.iale Beaufschlagung vor zuziehen ist.
Besonders, .günstig ist es. dabei, wenn man im radial beaufschlagten Teildes Hochdruckrades die Dampfströmung von aussen nach innen, im Niederdruckrad dage gen die Dampfströmung von innen nach aussen wählt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Die Welle einer Arbeitsmaschine 1, zum Beispiel eines elektrischen Stromnerzeu.gers, trägt auf ihren in den Lagern 2 und 3 gehaltenen Wellen enden 4 und 5 da-s den Hochdruckteil der Turbine bildende Laufrad 6 und das Lauf rad 7 ,des Niederdruckteils. Beide Räder tra gen ausser der radial beaufsehlagten noch eine acbsial beaufschlagte Beschaufelung,
und zwar das Rad 7 in bekannter Weise eine achsial beaufschlagte Niederdruckbeschaufe- lung 8, während das Laufrad 6 als Hoch druckbeschaufelunIg eine achsial beauf- schlagte Gleichdruckbeschaufelung 9 trägt,
der durch Düsen<B>10</B> in voller oder teilweiser Beaufschlagung Dampf zugeführt wird. Der die Gleiohdruckbeschaufelung 9 verlassende Dampf durchströmt in radialer Richtung von aussen nach innen .die radial beaufschlagte Besohaufelung 11 und wird nach deren Ver lassen in den Niederdruckteil eingeführt,
durchströmt dessen radiale Bescbaufelung 12 von innen nach aussen und wird nach Arbeitsleistung in der aehsial beaufscb.lagcen Beschaufelung 8 durch den Stutzen 13 zum Kondensator abgeführt. Bei dieser Anord nung herrscht in dem Raum 14, das heisst auf der nach links berichteten Fläche des Rades 6, der Druck der Gleichdruckbeschaufelung, während sich auf der rechten Fläche eine Druckabnahme, ergibt, indem hier der Druck,
der zunächst gleich hoch ist wie der Druck auf der linken Seite, nach der Achse zu im mer mehr abnimmt. Es verbleibt dabei ein sehr grosser, nach rechts gerichteter Schub. Dieser Restschub wird nun dadurch aus geglichen, dass das Rad 7 mit der bleichen Schubrichtung vom Dampfdruck beauf- sch.la-gt wird, wie das Rad 6.
Es wird also bei dieser Anordnung ein Weg gewählt, der sich vom normalertveise angewendeten Schubausgleich dadurch unterscheidet, dass man nicht einen zwischen zwei entgegen gesetzt beaufsohlagten Turbinenteilen übrig bleibenden I'@estschub durch eine Gegenkraft ausgleicht, sondern dass man im Gegenteil einen grossen absoluten Schub erzeugt und diesen durch die Summe der Schübe der be- aufsehlagten Turbinenteile 6 und 7 aus gleicht.
Auf diese Weise wird @es mögtich, selbst wenn .sehr grosse Druckunterschiede zwischen den Turbinenteilen eines derartigen Maschinensatzes bestehen, also auch bei Kon densationsmaschinen, einen vollkommenen Schubausgleich ohne Anwendung von Kammlagern oder Verteilung des Gefälles auf mehrere Ma.s.chinensätze herbeizuführen.
Allerdings wird man im allgemeinen auf .das Kammlager nicht verzichten, sondern es bei behalten, aber nur, um eine Sicherheit gegen zufällige Störungen zu schaffen, und um Restschübe auszugleichen, die sich unter Umständen bei Teillasten ergeben könnten. Man könnte sslbstver.ständlich auch eine an dere Anordnung wählen in der Weise, dass man die beiden Räder 6 und 7 gegeneinander schaltet und dann durch entsprechende Druckminderung im Raum 14 nur einen so grossen Achsschub erzeugt, dass hierdurch der dampfmässige Ausgleich herbeigeführt wird.
Eine andere Ausbildungsmöglichkeit er gibt sieh dadurch, dass die Acbsialbeauf- sehlag-ung im Hochdruckteil von innen nach ausser-. erfolgt und die Radialbeschaufelung aussen angeordnet ist, während sieh im Nie derdruckteil die radiale Beschaufelung innen befindet lind die Achsialbes.chaufelnng von innen nach aussen durchströmt wird.
Diese Anordnung ergibt zwar höhere Stopfbüchscti- drücke, bietet aber den Vorteil, dass die Welle auf Zug anstatt auf Druck beansprucht wird, und dass der Kondensator unmittelbar au die Turbine angebaut werden kann, wodurch sieh ein einfacher Aufbau und günstige Strömungsverhältnisse ergeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH] : Aus radial beaufschlagter Turbine und Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz, bei dem die Turbine in zwei Teile mit je einem Laufrad aufgeteilt ist und die Lauf Ader jeweils frei fliegend auf den Wellen enden der zwischen ihnen liegenden Axbeits- maschine angebracht sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die nicht beschaufelte Seite des Hochdruckrades einem so hohen Druck aus gesetzt ist,dass ihr Schub der Resultierenden aus den übrigen auf die beiden Laufräder wirkenden Schüben gleich und entgegenge setzt ist. <B>l1</B> NTERANSPRüCHE 1.Maschinensatz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hoch- druckrad eine achsial beaufschlagte Gleichdruekbeschaufelung trägt und der sich hinter dieser Beschaufelung Clinstel- lende Druck auf die unbeschaufelte Seite des Hochdruckrades einen Schub ausübt, welcher der Resultierenden der übrigen achsi%len Schübe der beiden Laufräder gleich und entgegengesetzt ist.2. Maschinensatz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hochdruck rad eine radial beaufsehlagte Gleichdruck- beschaufelung trägt und der sich hinter dieser Beschaufelung einstellende Druck auf die unbesehaufelte Seite des Ilo:ch- druckrades einen Schub ausübt, welcher der Resultierenden der übrigen Schübe der beiden Laufräder gleich und entgegen gesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE153272X | 1929-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH153272A true CH153272A (de) | 1932-03-15 |
Family
ID=5675613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153272D CH153272A (de) | 1929-11-19 | 1930-11-10 | Aus radial beaufschlagter Turbine und Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH153272A (de) |
-
1930
- 1930-11-10 CH CH153272D patent/CH153272A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2636048B2 (de) | Lagerstuhl für Bohrturbinen zum Bohren im Erdreich | |
| DE2111973C3 (de) | ||
| CH153272A (de) | Aus radial beaufschlagter Turbine und Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz. | |
| DE568632C (de) | Aus radial beaufschlagter Turbine und Arbeitsmaschine bestehender Maschinensatz | |
| DE573542C (de) | UEberdruck-Dampf- oder -Gasturbine | |
| DE518786C (de) | Entlastungsvorrichtung fuer Dampfturbinen, die im Niederdruckteil nach anderen Ab-haengigkeiten veraenderliche Dampfmengen zu verarbeiten haben als im Hochdruckteil | |
| DE671842C (de) | Radial beaufschlagte Kreiselmaschine | |
| DE527168C (de) | Radial beaufschlagte Dampfturbine | |
| DE563100C (de) | Vorrichtung zur Aufrechterhaltung eines konstanten Druckes in der ersten Stufe einer zweistufigen Kreiselpumpe | |
| DE689593C (de) | Kreiselmaschine, vorzugsweise Dampf- oder Gasturbine | |
| DE434151C (de) | Drucklager | |
| DE648469C (de) | Kreiselmaschine | |
| DE696872C (de) | Kreiselmaschine, insbesondere Dampf- oder Gasturbine, mit einem fliegend angeordneten mehrstufigen, vorzugsweise radial beaufschlagten Vorschaltteil und einem nachgeschalteten Niederdruckteil am gleichen Wellenstrang | |
| DE19953123A1 (de) | Schubausgleich einer Turbogruppe | |
| DE554391C (de) | Druckfeste Scheibe | |
| AT114641B (de) | Kreiselpumpe mit Antriebsturbine. | |
| DE552988C (de) | Einrichtung zum Schubausgleich einer Entnahmeturbine mit mehrstufigen ungeregelten Entnahmestellen | |
| DE678023C (de) | Eingehaeusige, einfach radial beaufschlagte Turbine mit gesteuerter Entnahme | |
| DE439887C (de) | Dampfturbinenanlage mit Rueckwaertsturbine | |
| DE470271C (de) | Mehrstufige, eingehaeusige Hochdruckkreiselpumpe | |
| DE474855C (de) | Mehrstufige Hochdruckschleuderpumpe | |
| AT129155B (de) | Dampfturbine mit selbsttätig wirkendem Ausgleichkolben. | |
| DE624487C (de) | Radial beaufschlagte UEberdruckturbine | |
| AT18136B (de) | Dynamomaschine mit Dampfturbinenantrieb. | |
| AT32914B (de) | Vorrichtung zur Entlastung der Achsialdampfturbinen vom Achsialschub. |