CH153317A - Trockengleichrichter. - Google Patents

Trockengleichrichter.

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CH153317A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Trothengleichrichter.       Die Erfindung betrifft einen     Trocken-          c   <B>e'</B>  .,1     ichrieliter,    bei dem jede Zelle aus zwei  durch eine nichtleitende Zwischenlage     ge-          in     trennten Stoffen mit verschiedener elektro  nenemittierender Fähigkeit gebildet ist.  



  Bei den bekannten Gleichrichtern mit       nichtleiten-der        7-kwischenlage    wurde diese  Lage auf chemischem Wege oder auf andere       -MT        eise        M        aus        den        Werkstoffen        der        begrenzen-          den    Lagen gebildet.  



  Die Erfindung ist nun dadurch gekenn  zeichnet,     dass    die Zwischenlage unabhängig  von dem Material der zwei begrenzenden La  gen gebildet ist. Es hat sieh gezeigt,     dass     auf diese Weise eine besonders gute Ventil  wirkung erzielt wird, und ausserdem können  solche Gleichrichter einfacher und billiger  als die bekannten hergestellt werden.  



  Die Anwendung einer Schicht, die     unab-          bängig    von dem Werkstoff der zwei begren  zenden Schichten gebildet worden ist, ist an  sich bekannt, aber bisher bestand die     Zwi-          schenlace    in diesem Falle aus einem Leiter       #n       oder einem Halbleiter. Es hat sich     jedoeb     herausgestellt,     dass    sich nur ganz befriedi  gende Ergebnisse erzielen lassen, wenn die       Zwi.schenlage    nichtleitend ist.  



  Im Gegensatz zu dem bisher Üblichen  bestellt die Zwischenlage zweckmässig aus  einem Stoff, der weder als solcher, noch als  Verbindung in den Werkstoffen der zwei  begrenzenden Lagen enthalten ist.  



  Bei einem Ausführungsbeispiel der Zwi  schenlage besteht diese aus einem dünnen  Körper, zum Beispiel einer Platte oder einem  Streifen aus Kunstharz, zum Beispiel Ba  kelit, Lack,     Kollodium,    Wasserglas oder  dergleichen.  



  Ein einfaches Herstellungsverfahren     er-          gibt        sich,        wenn        die        Zwischenlage        auf        eine     der zu beiden Seiten der Zwischenlaue be  findlichen Schichten aufgespritzt wird. Je  doch sind auch andere Herstellungsverfahren  möglich. Lack zum Beispiel kann man auch  sehr dünn auf einer der begrenzenden Lagen  verstreichen.

        Bei einer günstigen Ausführungsform ist  die Zwischenlaue auf einen dünnen Körper,  zum Beispiel eine Platte oder einen Streifen,  aufgespritzt, der eine -der     begrenzen-den    La  gen bildet, und die andere begrenzende Lage  ist -wiederum auf die Zwischenlage aufge  spritzt. In dieser Weise wird auf sehr ein  fachem Wege ein     Gleichriellter    von sehr ge  drängter Form erhalten. Wenn geeignete  Stoffe gewählt werden, kann sogar ein ans  einer     crossen    Anzahl von Zellen bestehender  Gleichrichter ganz in der Weise aufgebaut  werden,     dass    eine Anzahl von verschiedenen       Laaen    nacheinander in der angegebenen  Weise aufeinander aufgespritzt werden.  



  Man beginnt in diesem Falle damit, auf  eine feste Unterlage ein Metall mit guter  elektronenemittierender Fälligkeit aufzusprit  zen. Hierauf wird dann eine isolierende  Schicht gespritzt, auf diese eine Schicht ans,  einem Stoff mit geringer elektronenemittie  render Fälligkeit, dann wieder eine Schicht  aus dem Metall, mit dem man begonnen hat,  und so weiter.  



  Man kann so eine beliebige Zahl von Zel  len zusammenfügen, die man beliebig in der  Weise in Reihe oder parallel schalten kann,       dass    man     Anschlussdrähte    nach aussen führt.  



  Der     Gegenstand,der    Erfindung ist in der  Zeichnung beispielsweise dargestellt.  



  Die veranschaulichte Zelle eines Gleich  richters ist folgendermassen     zusammenggebaut:     Auf eine Kupferplatte<B>1</B> ist eine Lage 2  aus Bakelit gespritzt oder gestrichen' auf  welcher Lage wiederum eine aus     zusammen-          e,        (represstein,        Cu2S        bestehende        Platte   <B>3</B>     ange-          bracht    ist.

       Obuleich    hier eine sehr einfache  Schaltanordnung dargestellt ist, ist es er  sichtlich,     dass    man die beschriebenen Zellen  auf verschiedene Weise zusammenbauen und  in verschiedenen Schaltungen zum Gleich  richten von Wechselstrom verwenden kann.  



  Zwecks Zusammenfügung der -verschie  denen Zellen eines Gleichrichters     hann    man  zum Beispiel alle Platten oder Lagen in der  Mitte mit einer Öffnung versehen und durch       e#     alle Öffnungen der     aufeinanderfolgenden     Zellen einen Bolzen     hindurchstecken,    der zu    beiden Seiten eine Klemmplatte besitzt.

         1.-)urell    Anziehen einer Mutter am einen Ende  des Bolzens drücken die Klemmplatten die  verschiedenen Zellen aneinander, so     dass    eine       01        U        teelektrische        und        mechanische        Verbinduno   <B>-</B>  hergestellt wird.  



  Für die Kathode kann man ausser dem  bereits erwähnten Kupfer noch viele andere  Stoffe, zum Beispiel     Zirkonium,    Titan,     Haf-          nium,        Tholium,    verwenden. Ebenso eignen  sieh für die Anode sehr viele verschiedene  Stoffe, zum Beispiel     Kupferjodid,    mit einem  Zusatz freien Jods, Bleisulfid,     Nolybdän-          sulfid,        Wolframsulfid,    Eisensulfid,     Eisen-          hammersehlag,        M.anganoxyd,    Silberchlorid  mit freiem Jod, Bleiperoxyd,     Cadmiumoxyd.     



  Des weiteren ist es ersichtlich,     dass        aach     für die     Zwischenla--e    verschiedene andere  n  Stoffe ausser den schon erwähnten verwendet  werden können.     Iin    allgemeinen eignen sieh       gut    alle     Niehtleiter,    die sich in einer dünnen  Schicht anbringen lassen.

   Zweckmässig     wer-          den    natürlich die Nichtleiter verwendet, die  in einer dünnen Schicht aufgestrichen oder  aufgespritzt werden können und gleichzeitig  die Bedingung erfüllen,     dass    diese Schicht  vollkommen dicht und gegen mechanische  und gegen atmosphärische Einflüsse     oenüo.#en(1     widerstandsfähig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH <B>-</B> Trockeno,leiehrichter, bei dem jede Zelle ,Lus zwei durch eine nichtleitende Zwischen lage aus einem festen Stoff getrennten Stof fen mit verschiedener elektronenemittieren der Fähi(,keit besteht, dadurch gekennzeich net, dass die Zwischenlage unabhängig von dem Werkstoff der zwei begrenzenden Lagen gebildet ist.
    UNTERANSPRüCHE#. Trockengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus einem Stoff besteht, der weder als solcher noch in Form einer Ver- binduno, in den Werkstoffen in der zwei begrenzenden Lagen enthalten ist. 2. Troekengleichrichier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus einem sehr #dünnen Körper aus Kunstharz besteht.
    <B>3.</B> Trockengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus einem sehr dünnen Körper aus Lack besteht. 4. Trockengleichrieliter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus einem sehr dünnen Körper aus Kollodium besteht. <B>5.</B> Trockenggleichrichter nach Patenta.nspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage aus einem sehr dünnen Körper aus Wasserglas besteht.
    <B>6.</B> Trockengleichrichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi- el soh(,nla-e auf eine der zu beiden Seiten der Zwischenlage befindlichen Lagen atil'- gespritzt ist.
    <B>7.</B> Trockengleichrichter nach Unterauspruch 6, dadurch (Tekennzeichnet. dass die Zwi- schenlage auf einen dünnen Körper auf gespritzt ist, der eine der beorenzendpti Lagen bildet, und dass die andere begren zende Schicht auf die Zwischenlage auf- 2, olespritzt ist. <B>8.</B> Trockengleichrichter nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass jede Zelle des Troehengleichrichters aus einer Kup ferplatte besteht, die mit einer Bakelit- schiebt bestrichen ist, gegen die eine aus Cuss bestehende Platte angebracht ist.
CH153317D 1930-05-15 1931-05-06 Trockengleichrichter. CH153317A (de)

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DE742762C (de) * 1939-03-15 1943-12-10 Philips Patentverwaltung Verfahren zur Herstellung eines Sperrschichtelektrodensystems mit einer Selenelektrode

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AT133416B (de) 1933-05-26

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