CH153351A - Wagenkasten-Stahlgerippe für Motorwagen, insbesondere Omnibusse. - Google Patents

Wagenkasten-Stahlgerippe für Motorwagen, insbesondere Omnibusse.

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CH153351A
CH153351A CH153351DA CH153351A CH 153351 A CH153351 A CH 153351A CH 153351D A CH153351D A CH 153351DA CH 153351 A CH153351 A CH 153351A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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Description


      Wagenkasten-Stahlgerippe    für     Notorwagen,    insbesondere Omnibusse.    Gegenstand der Erfindung ist ein neuar  tiges     Wagenkasten-Stahlgerippe    für     Kraft-          g    eines     beson-          wagen,    welches die Ausbildung       ders    starrer)     undzweckmässigen    Wagenkastens,       sowohlfürgeschlossene,wieauchfürobenoffene     Fahrzeuge, wie Allwetteromnibusse, bezweckt.  



  Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich  im wesentlichen dadurch aus,     dass    der obere  Teil der Seitenwände durch einen rings um  den Wagenkasten unterhalb der Fenster um  laufenden Untergurt, einen oberhalb der Fen  ster umlaufenden Obergurt, durch Teile der       Spantringe    und durch jeweils für eine Wa  genseite aus einem Stück     gepresste,    mit     Ober-          und    Untergurt vernietete Fensterpartien ge  bildet ist. Durch diese Bauweise wird eine  sehr hohe Festigkeit des ganzen Wagenka  stens und eine bisher nicht erreichbare Sicher  heit gegen Deformationen erzielt.  



  Ein weiterer Vorzug der Konstruktion  besteht darin,     dass    sich ein solcher Wagen  kasten nach den Regeln des modernen Aus-         tauschbaues    herstellen     lässt,    so     dass    bei Be  schädigungen beispielsweise der     Spantringeso-          fort    Ersatzteile geliefert werden können.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in<B>3</B> Ausführungsbeispielen dar  gestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Teil eines ganz ge  schlossenen     Wagenkastengerippes    in     Seiten-          ansieht;          Fig.    2 zeigt einen Querschnitt durch das  Kastengerippe nach     Fig.   <B>13</B>       Fig.   <B>3</B> zeigt die Verbindung der Fussbo  denlängsträger mit den     Spantenquerträgern,-          Fig.    4 zeigt einen Obergurt in der     Sei-          tt-nansicht        und    im Querschnitt,

         Fig.   <B>5</B> zeigt einen Teil der     Feristerpartie     in Seitenansicht-,       Fig.   <B>6</B> zeigt den Untergurt in     Seitenan-          sieht    und im Querschnitt;       Fig.   <B>7</B> zeigt einen Teil eines     Allwetter-          Aussichtswagen-Kastengerippes    in Seitenan  sicht;

             Fig.   <B>8</B> zeigt einen Querschnitt durch das  Gerippe nach     Fig.   <B>7 ;</B>       Fig.   <B>9</B> zeigt die Verbindung der Fussbo  denlängsträger mit den     Spantenquerträgern;          Fig.        10    zeigt die Seitenansicht eines Tei  les eines     Allwetter-Omnibus-Kastengerippes,     bei dem die gewölbten     Dachseiteriteile    fest  mit der Seitenwand verbunden     sind-          Fig.   <B>11</B> zeigt einen Querschnitt durch  das     Allwetter-Kastengerippe    nach     Fig.   <B>10;

  </B>       Fig.    12 zeigt die Dachseitenteile in An  sieht und im Schnitt.  



  Beim geschlossenen     Wagenkastengerippe          naeh        Fig.   <B>1</B> bezeichnet<B>1</B> den Untergurt,  2 den Obergurt. Diese Teile laufen rings um  den ganzen Wagenkasten und sind mit der)  Seitensäulen<B>3</B> der     Spantringe    zu einem in  sich geschlossenen Gerippe vernietet. Der  Untergurt<B>1</B> besteht, wie aus     Fig.    2 und<B>6</B>  zu ersehen ist, aus einem Band mit zwei       eingepressten    Wulsten. Der Obergurt 2 besteht  aus einem Band mit einem     eingepressten     Wulst und einem     angepressten    Steg, an den  einzelne Platten<B>5</B> angenietet sind.

   Durch  diese Platten<B>5</B> ist der Obergurt mit dem im  Wageninnern rings umlaufenden     Winkeleisen-          ring    4 verbunden, der zur Erhöhung der  Stabilität des Wagenkastens beiträgt.  



  Die     Spantringe    bestehen aus den schon  erwähnten Seitensäulen<B>3,</B> dem     Spantenquer-          träger   <B>6</B> und einem     Dachspriegel   <B>7</B> aus han  delsüblichem     Winkelprofileisen.    Als     Seiten-          .eulen    und als     Spantenquerträger    sind     Press-          teile    mit     hutförmigem    Querschnitt verwendet.

    Darunter soll ein Profil verstanden sein, das  aus einem     U-Querschnitt    mit seitlich     ange-          pressten    Stegen besteht. Die     Spantenquer-          träger   <B>6</B> sind mit den Bodenlängsträgern<B>8</B>  durch die gestanzten Knotenplatten<B>9</B> ver  bunden.  



  Der Obergurt ist oben um den Wagen  kasten unterhalb des Daches herumgelegt,  der Untergurt in halber Höhe des Kastens  unterhalb der Fenster. Auf diese beiden  Gurte sind die Fensterpartien 12     aufgenietet,     welche jeweils für eine ganze Wagenseite  als ein     Pressstück    ausgebildet sind. Die Ecken  der Fensteröffnungen sind abgerundet, um         Rissbildungen    zu verhüten. Die äussere und  untere     Seitenbeplankung   <B>10</B> ist mit den Sei  tensäulen<B>3</B> und einem am untern Ende des  Kastens rings umlaufenden     Winkeleisenring   <B>11</B>  vernietet.

   Dadurch tragen auch diese     Seiten-          beplankungen    zur Erhöhung der Stabilität des  ganzen     Kabtens    bei. Das Kastengerippe ist,  wie schon oben erwähnt, nach den Regeln  des Austauschbaues hergestellt. Alle wesent  lichen Konstruktionsteile wie die Seiten  säulen<B>3,</B> die     Spantenquerträger   <B>6,</B> der Unter  gurt<B>1,</B> der Obergurt 2 und die Fenster  partien 12 sind als     Pressstücke    hergestellt  und mithin ohne weiteres austauschbar.  



  Bei dem in     Fig.   <B>7</B> dargestellten     Allwet-          ter-Aussichtswagen-Kastengerippe    ist statt des  festen Daches ein Rollverdeck beliebiger  Konstruktion vorgesehen. Die Seitenwände  weisen wieder den Untergurt<B>15</B> und den  Obergurt<B>13</B> auf, wobei der Obergurt als ein  um den ganzen Kasten laufender,     gepresster,     U-förmiger Dachrahmen die Wände oben zu  gleich abschliesst.<B>Ei,</B> dient einerseits zur  Versteifung der Wagenkastens und anderseits  als Auflage für die Führungsschiene, auf der  das Rollverdeck läuft.

   Zur Vereinfachung der  Herstellung können auch die Seitenwände  für sich hergestellt und dann mit den     Vor-          der-    und Hinterwänden zusammengesetzt wer  den. In diesem Fall müssen dann der     Ober-          und    der Untergurt an den 4 Eckkanten ge  teilt werden. Nach Zusammensetzung der  Seitenwände mit den     Vorder-    und Hinter  wänden werden dann die Gurten an diesen  Stellen     zusammerigeschweisst    und vernietet.  Die Seitensäulen 14 bei dieser Konstruktion  entsprechen den Seitensäulen<B>3</B> beim geschlos  senen Wagenkasten.

   Zwischen den einzelnen  Säulen sind     gepresste    Profile<B>15'</B> als Fen  sterbrüstungen eingesetzt, die an die Unter  gurte<B>16</B> angenietet sind. Die Ausführung  der Fensterpartien entspricht der bei ge  schlossenem Wagenkasten.  



  In     Fig.   <B>9</B> ist die Verbindung der U-förmig       gepressten    Bodenrahmen<B>16</B> mit den Längs  trägern durch Knotenbleche dargestellt.  



  Bei     deinAllwetter-Omnibus-Kastengerippe     nach     Fig.   <B>10</B> ist der mittlere Teil des Daches      nach hinten verschiebbar und die gewölbten  Dachseitenteile bilden mit der Seitenwand  ein Stück. Die Seitensäulen<B>17</B> sind, wie       Fig.   <B>11</B> zeigt, oben der Dachwölbung ent  sprechend. abgebogen. Auf diesen gewölbten  Teil der Säulen sind die     wulstartig        gepress-          ten,    durchgehenden und den Obergurt bilden  den     Dachrahmenprofile   <B>18</B>     aufgenietet,    welche       demWagenkasteneineausserordentlicheFestig-          keit    verleihen.

   Mit<B>19</B> sind die an den Enden  der Säulen befestigten Führungsschienen für  das Rollverdeck bezeichnet. Der Raum un  terhalb der Dachwölbung dient zur Unter  bringung von Gepäcknetzen, welche an Kon  solen 20 befestigt sind, die zur Erhöhung  der Festigkeit mit den Säulen fest vernietet  sind. Die Ausführung des Untergurtes 21  sowie der     Feristerpartien    entspricht der Kon  struktion, wie sie oben beim geschlossenen  Kasten beschrieben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Wagenkasten-Stahlgerippe für Motorwa gen, insbesondere Omnibusse, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Teil der Seitenwände durch einen rings um den Wagenkasten unterhalb der Fenster umlaufenden Unter gurt, einen oberhalb der Fenster umlaufen den Obergurt, durch Teile der Spantringe und durch jeweils für eine Wagenseite aus einem Stück bestehende, mit Ober- und Unter gurt vernietete Fensterpartien gebildet ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Wagenkasten-Stahlgerippe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spantringe in sich geschlossen sind.
    2. Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte aus Bandeisen mit Wulsten bestehen, und dass der Obergurt mit einem angepressten Steg verbunden ist, an wel chen ein iin Wageninnern unterhalb des Daches rings umlaufender Ring aus Win keleisen befestigt ist. <B>3.</B> Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschluss des Wagenkastens durch ein umlaufendes Profileisen versteift ist.
    4. Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran spruch<B>l,.</B> dadurch gekennzeichnet, dass in den zwischen den Gurten angeordneten Fensterpa'rtieti die Ecken der Fensteröff nungen abgerundet sind. <B>5.</B> Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran- sprucb <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Obergurt aus einem rings um den Wagenkasten laufenden, U-förmigen Dach rahmen besteht, der zugleich als Auflage für die Führungsschienen eines Rollver- decks dient.
    <B>6.</B> Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass oben am Wagenkasten eine von einem entfernbaren Verdeck überspannte Dach öffnung vorgesehen ist, die eine geringere Breite als das Wageninnere besitzt, und dass die Seitenwände über den nicht vom Verdeck überspannten Innenraum herüber- gekröpft sind.
    <B>7.</B> Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran spruch<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden der senkrechten Seitenspant- säulen der Dachrandwölbung gemäss ge bogen sind und ein LIM den ganzen Wa genkasten herumlaufendes Profileisen tra gen, welches als Führung für ein Roll verdeck dient.
    <B>8.</B> Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran spruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbungen an den oberen Enden der Seitensäulen durch ein durchgehendes, um den Wagenkasten herumlaufendes Dach- rahmenprofil, welches der Wölbung ange- passt ist und zugleich als Obergurt dient, überdeckt sind.
    <B>9.</B> Wagenkasten-Stahlgerippe nach Unteran spruch 8,',dadurch gekennzeichnet, dass die unter der Wölbung der Seitensäulen vorhandenen Räume dadurch als Gepäck- .räume ausgebildet sind, dass Konsolen zum Tragen der Gepäcknetze mit den Seiten säulen vernietet und so bemessen sind, dass sie zugleich zur Erhöhung der Festig- keit-des Aufbaugerippes beitragen.
CH153351D 1930-01-31 1931-01-28 Wagenkasten-Stahlgerippe für Motorwagen, insbesondere Omnibusse. CH153351A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742621C (de) * 1937-04-27 1943-12-08 Karl Kaessbohrer Fa Wagenkasten fuer Omnibusse o. dgl.
DE754836C (de) * 1934-08-20 1952-07-07 Budd Edward G Mfg Co Selbsttragender Wagenkasten aus Metall fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754836C (de) * 1934-08-20 1952-07-07 Budd Edward G Mfg Co Selbsttragender Wagenkasten aus Metall fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
DE742621C (de) * 1937-04-27 1943-12-08 Karl Kaessbohrer Fa Wagenkasten fuer Omnibusse o. dgl.

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