CH153514A - Buchhaltungseinrichtung. - Google Patents

Buchhaltungseinrichtung.

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CH153514A
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Schoenfeld Salomon
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  Buchhaltungseinrichtung.    Vorliegende Erfindung betrifft eine  Buchhaltungseinrichtung.  



  Bei der Buchhaltungseinrichtung gemäss  der Erfindung besteht das Wesentliche darin,  dass die Buchhaltungsblätter zur     Aufnahme     der Beträge schmale Kolonnen.     nebst    einer  gemeinsamen     Beträgerubrik    besitzen, wobei  die Kolonnen lediglich zur     klufnalime    Ton  Zeichen zum Hinweisen auf die betreffenden  Konten dienen.  



       Zweckmässigerweise    sind hierbei     auf    den       Buchhaltungsblättern    die horizontalen Bu  chungsräume in den     Beträgerubriken,    sowie  in allen. Kolonnen, welche für die den Ge  genkonten nicht gemeinsamen Eintragungen  bestimmt sind, zwecks getrennter Aufnahme  dieser Eintragungen in     horizontale    Konten  felder unterteilt.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel mit einer Variante des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein     Journalblat-t,    und         Fig.    2 einen Teil eines Kontoblattes;       Fig.    3 zeigt eine Variante, und       Fig.    4 ein Deckblatt.  



  Jeder der     Buchungsräume    1?, zum Bei  spiel eines     Journalblattes        (Fig.    1) ist in  der     Beträgerubrik    und in den Kolonnen 8  und 9 in zwei Kontenfelder 13 und     1.1        un-          terteil.    Kolonnen 3 his 7 erhalten die den  Gegenkonten gemeinsamen Buchungsteile,  worauf das eine Feld 13 den Soll-, das andere  Feld 14 den     Häbenbetrag    (.oder     unigekehrt)     aufnimmt und in jedem dieser Felder durch  ein Kontenzeichen 15, in der entsprechenden  der Kolonnen 8 das Konto bezeichnet wird,  dem der betreffende Betrag gehört.

   Mittelst       Kontenzeichen   <B>16</B> werden die Gegenkonten  bezeichnet. Die Kolonnen 8 sind in Gruppen  und Untergruppen     angeordnet,    damit die  richtige Kolonne ohne Ablesen der Über  schrift rasch gefunden werden kann. Kolonne  9 dient zur Aufnahme der Kontennummern  und ermöglicht     eine    unbegrenzte Unterteilung  in     Particularkonten.         Beim Durchschreibeverfahren werden  zwei     Farbblätter    verwendet, von denen das  eine an allen den ersten Kontenfeldern 13,  das andere an allen den zweiten Kontenfel  dern 14 entsprechenden Stellen mit Aus  schnitten oder farbleeren Feldern versehen  ist,

   so dass ausser den     Eintragungen    der Ko  lonnen 3 bis 7 auf das     darunterliegende    Buch  haltungsblatt. im folgenden Durchschrift  blatt genannt, nur die der Felder 14 und  auf das folgende nur die der Felder 13  durchgeschrieben werden. Sind die Aus  schnitte auf die Kolonne 9 nicht erstreckt,  dann erscheint in jedem mit einer Gegen  buchung versehenen Kontenfeld     bezw.    Teil  feld     (Fig.    2, dritter Buchungsraum und       Fig.    3) die Nummer des Gegenkontos in dem  sonst leeren Feld 14     bezw.    13.  



  Die zur Durchschrift bestimmten Buch  haltungsblätter bestehen aus losen, den Bu  chungsräumen 12     (Fig.    2) entsprechenden  Streifen, die bloss durch zwei Seitenstreifen  1 und 11     (Fig.    1) zusammengehalten wer  den und sind im folgenden Durchschrift  blätter genannt.

   Nach Vollendung des     Bu-          chens    werden die Seitenstreifen abgetrennt  und die     nunmehr    getrennt bereitliegenden  Horizontalstreifen anhand der Kontenzeichen  15 in den Kolonnen 8 und in der Reihen  folge der letzteren nach Konten gesammelt  und auf die Kontenblätter der in gleicher  Reihenfolge geordneten Kartei geklebt,       kopiert        (umgedruckt)    oder     sonstwie    übertra  gen.

   Auf jedem     Kontoblatt        (Fig.    2) sind  die Kontenzeichen 15 sämtlicher Buchungen  in ein und derselben Kolonne, was nicht bloss  eine auffällige Sichtkontrolle, sondern auch  die Verhütung einer fehlerhaften Übertra  gung auf ein     falsches    Kontoblatt ergibt, da  schon beim Auflegen des Streifens das Her  ausfallen des Kontenzeichens     aus    der Reihe  aller übrigen auffallen muss. Vorordnen und  Wandern der Belege ist überflüssig; alle  aus einem Geschäftsfall     bezw.    einem Beleg  hervorgehenden Buchungen werden unmittel  bar aufeinanderfolgend an einer Stelle ein  getragen (in     Fig.    1, zum Beispiel in. dein  2., 3. und 4.

   Buchungsraum 12), wodurch    erst die Erledigung der Gegenbuchungen in  einem Federzug in der Praxis zu einem wirk  lichen Vorteil wird. Mehrere Gegenbuchun  gen, die einer oder mehreren Buchungen ge  genüberstehen, werden in den aufeinander  folgenden Buchungsräumen eingetragen (in       Fig.    1, der 5. und 6. Buchungsraum 12), so  dass Beträge und Gegenbeträge voneinander  deutlich unterschieden und leicht verglichen  werden können. In Kolonne 7 wird die Zu  sammengehörigkeit solcher Buchungen     (zu-in     Beispiel durch Nummern) angezeigt, wo  durch auch auf den Kontenblättern jede der  Teilbuchungen als solche bezeichnet er  scheint und auf den im Journal nachzuse  henden     Gesamtgeschäftsfall    verwiesen wird.

    Die Kolonnen 2 und 10 können auf den       Durchschriftblättern    mit einem     Trocken-          klebemittel    versehen sein, damit benachbarte  Streifen, die auf ein und dasselbe Konto  blatt gehören     Ti.-.    2) vor dem Abtrennen der       Seitenstreifen    1 und 11 durch Auflegen von  kurzen Papierstreifen zu einem Ganzen ver  bunden und dann als solches übertragen wer  den können.  



  Soll die Originalschrift auf eines der       Durchschriftblätter    selbst eingetragen wer  den, so wird über     dasselbe    ohne Zwischen  schaltung eines Farbblattes ein mit Fenster  ausschnitten 18 und im übrigen mit der glei  chen Linierung wie das Journal und die       Durclischriftblätter    versehenes Deckblatt       (Fig.    4) derart gelegt,     da.ss    dessen Querstrei  fen 38 die auf dem     Durchschriftblatt    leer  zu lassenden Kontenfelder 13 oder 14 be  decken und statt ihrer die zur Durchschrift  auf die untern Blätter bestimmten Eintra  gungen aufnehmen, und dass dessen Aus  schnitte 18 über diejenigen Kontenfelder des       Durchschriftblattes    zu liegen kommen,

   die  in     Originalschrift    auszufüllen sind. Ein sol  ches     Deckblatt    ermöglicht auch den Umdruck  aus einer beide Felder 13 und 14 enthalten  den Durchschrift, indem man es zunächst  mit den Querstreifen 38 über den Feldern 13  anbringt und sämtliche Buchungen des     Blat-          teumdruckt    und dann wieder mit den Quer  streifen 38 über den Feldern 14 den Um-      druck des ganzen Blattes wiederholt. Die       Fensterausschnitte    können auch an den       Durchschriftblättern    selbst angebracht sein.  Dann ist es möglich, beide     Durchschriftblät          ter    in den Kontenfeldern 13, 14 mit Original  schrift zu beschreiben.

    



       Fig.    3 zeigt eine Ausführungsform eines  mit einem Fensterausschnitt 18 versehenen  Streifens, der ausser den Feldern 13, 14 noch  einen Rahmen 17 aufweist.  



  Die mit den Ausschnitten versehenen       Farbblätter    können miteinander verbunden  oder (indem das Papier zur Hälfte auf der  einen, zur Hälfte auf der andern Seite mit  der     Farbschicht    versehen wird, damit nach  der     Faltung    beide Blätter die Farbe auf der  gleichen Seite haben) aus einem Stück her  gestellt und so gefaltet sein, dass deren Aus  schnitte gegeneinander versetzt sind. Ebenso  können     Journalblatt    und     Durchschriftblatt     verbunden oder aus einem Stück hergestellt  und richtig gefaltet sein.

   Das gleiche gilt  von den Deckblättern     bezw.    Deck- und       Durchschriftblättern        bezw.    Deck- und     Farb-          blättern.    Die Faltung kann derart angeord  net sein, dass die Falze Anschlagstellen für  die Blätter der andern Gruppen bilden, wo  bei die     Anschlagsränder    der     Farbblätter    (zum  Beispiel durch eine     Tränkmasse    oder einen  aufgeklebten Streifen) verstärkt sein können.

    Besonders vorteilhaft ist es, die Falze der  einen Blättergruppe, zum Beispiel     Journal-          blatt    und     Durchschriftblätter,    an beiden seit  lichen, die der andern, zum Beispiel     Farb-          blätter    an den Horizontalrändern anzuord  nen, so dass sie     gegenseitig    Anschlagstellen  für einander bilden und damit nicht nur eine       Erleichterung    des richtigen     Einlegens    be  wirken, sondern auch eine Sicherung des  steten     Verbleibens    der Blätter in der rich  tigen gegenseitigen Lage bilden und das Ein  spanngerät entbehrlich machen.

   Dadurch  wird es möglich, für eine längere Zeit im  voraus solche     buchungsfertige        Blättergruppen     bereitzustellen oder auch durch eine Hilfskraft  bereitstellen zu lassen, und schliesslich auch  an mehreren Spezialjournalen     gleichzeitig    zu    arbeiten, indem man für jede einzelne  Buchung das entsprechende unter allen  buchungsfertig zur Verfügung stehenden  Journalen vornimmt und somit auch bei  Führung von Spezialjournalen das Verord  nen und Wandern der Belege vermeidet.

    Dabei kann überdies bei der Hälfte der Bu  chungen die weitere Übertragung überhaupt       erspart    werden, indem das eine der zur  Durchschrift bestimmten Buchhaltungsblät  ter selbst als Kontoblatt für das Konto des  betreffenden Spezialjournals (zum Beispiel  Kassakonto bei Kassajournal), usw. für die  Soll- und Rabenbuchungen, geführt wird.  Alle diese Journale können zum Beispiel für  die direkte Beschriftung in einem ordnerähn  lichen Buche bereitliegen, dessen einzelne  Blätter für die Durchschrift undurchlässig  und mit Haltemitteln für die Blättergruppen  versehen sind.  



  Die beschriebene Buchhaltungseinrich  tung ermöglicht, bei Vorhandensein nur einer       Beträgerubrik    die gemeinsamen Teile von  Buchung und Gegenbuchung bloss einmal  niederzuschreiben, ohne das Summieren der       Konten    zu erschweren und die Übersichtlich  keit zu verringern, wie dies bei dem     hekann-          ten    Verfahren der Fall ist, wo beide Gegen  beträge in der gleichen Zeile geschrieben und  beide Konten in der gleichen     Kontenbezeich-          nungskolonne    oder in zwei solchen angezeigt  werden, so dass zwecks     Summierens    der ein  zelnen Konten beide Reihen, und dies in zwei  getrennten Vorgängen durchgegangen werden  müssen;

   sie ermöglicht ferner, unter Ver  wendung der beschriebenen     Farbblätter    beide  Gegenbuchungen in einem Federzug durchzu  schreiben, wobei ebenfalls im Gegensatz zu  dem obenerwähnten Verfahren, ,jedes der  Buchhaltungsblätter Soll, und Rabenbuchun  gen aufnehmen kann, so dass Buchungen ein       und        desselben    Kontos stets auf das gleiche  Blatt durchgeschrieben werden können.

       Aueh     werden die zu den einzelnen Konten gehöri  gen     Beträge    für das Addieren getrennt auf  gezeigt und das dabei bisher erforderliche  wiederholte Durchgehen der ganzen Konten-           bezeichnungskolonne    mit den Fehlermöglich  keiten infolge der     Verwechslungsfähigkeit     der sogenannten Kontensymbole erspart und  vermieden.

   Ferner ist für die     beschriebene          Durehschreibebuchhaltung    eine auffällige  Sichtkontrolle und insbesondere für das be  schriebene     Streifen-Übertragungsverfahren     ein Fehlübertragungen verhütendes Sicht  mittel gewonnen;

   überdies ist im Verein mit  der obenerwähnten Horizontalunterteilung  der Buchungsräume gegenüber der     sogenann-          ten    amerikanischen     Buchhaltung    der Vorteil,  sowohl des auf einen Bruchteil reduzierten  Raumbedarfes, als auch gleichzeitig der  Möglichkeit, eine bedeutend grössere Zahl  von Konten führen zu können, sowie durch  die angegebene Gruppierung das Heraus  suchen der richtigen Kolonne unter den Über  schriften sämtlicher Kolonnen ersparen zu  können, gewonnen.

   Ferner ist eine Verwechs  lung     zwischen    Soll und Haben ausgeschlos  sen und Betrag und Gegenbeträge stehen  einander deutlich gegenüber, wobei auch die  Verwendungsmöglichkeit bei der Durch  schreibebuchhaltung besteht, die bei dem       amerikanischen    Journal nicht vorhanden ist.  



  Dank den zur Aufnahme der Buchungs  durchschriften vorgesehenen Durchschrift  blättern, welche aus durch zwei     vertikale     Seitenstreifen zusammengehaltenen losen  Streifen von der Grösse der horizontalen Bu  chungsräume zusammengesetzt sind,     wird     das     zickzacl,:

  artige    mehrmals wiederholte  Durchgehen der Kartei beim Heraussuchen  der jeweiligen     Kontenblätter    vermieden, das  Vorordnen und sogenannte Wandern der Be  lege mit der damit verbundenen Gefahr der  Auslassung von Teilbuchungen erspart und  beim     Streifen-Übertragungs-(Einklebe-)ver-          fahren    überdies auch die beträchtliche Arbeit  des gesonderten     Abtrennens    jedes einzelnen  Streifens erspart.  



  Die zur Durchschrift bestimmten Buch  haltungsblätter müssen nicht unbedingt aus  losen Streifen bestehen, sondern es könnten  auch     unverschnittene    Buchhaltungsblätter  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Buchhaltungseinrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass die Buchhaltungsblätter zur Aufnahme der Beträge schmale Kolon nen nebst einer gemeinsamen Beträgerubrik besitzen, wobei die Kolonnen lediglich zur Aufnahme von Zeichen zum Hinweisen auf die betreffenden Konten dienen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Buchhaltungsblättern die horizontalen Buchungsräume in den Beträgerubriken, sowie in allen Kolonnen, welche für die den Gegenkonten nicht gemeinsamen Ein tragungen bestimmt sind, zwecks getrenn ter Aufnahme dieser Eintragungen in horizontale Kontenfelder unterteilt sind. z.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Buchhaltungsblätter aus losen, den horizontalen Buchungsräumen ent sprechenden Streifen besteht, die durch zwei vertikale Seitenstreifen zusammenge- halten sind, so dass nach Abtrennen der Seitenstreifen sämtliche Horizontalstrei fen getrennt zum Ordnen nach den Kon ten bereitgestellt sind. 3.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass 'ein Teil der Buchhaltungsblätter innerhalb des von den Kontenfeldern (13, 14) ein genommenen Blatteils derart mit Aus schnitten versehen ist, dass in jedem Bu chungsraum nur eines der Kontenfelder übrig bleibt. 4. Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass an den einzel nen Streifen über und unter den Konten feldern ein Rahmen vorgesehen ist.
    5. Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch für Durchschreibesystem, dadurch gekennzeichnet, da.ss zwei Gruppen von miteinander verbundenen Buchhaltungs blättern vorgesehen sind und wobei diese Blätter derart gefaltet sind, dass die Falze der einen Blättergruppe an den Seiten rändern, die der andern an einem oder beiden Horizontalrändern sind und gegen seitig Anschlagstellen für die Blätter der andern Gruppe bilden, so dass alle Blätter dauernd in der richtigen gegenseitigen Lage verbleiben. 6.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch für Durchschreibesystem, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Buchhaltungsblättern ein Farbblatt ein geordnet ist, welches über den Konten feldern derart mit Ausschnitten oder farbleeren Feldern versehen ist, dass in jedem Buchungsraum nur je eines der Kontenfeldern mit Farbe bedeckt bleibt. 7. Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Buchungs blätter vorgesehen sind, wobei die Farb blätter über den Kontenfeldern mit gegen seitig versetzten Farbstreifen angeordnet sind. S.
    Buchhaltungseinrichtung nach Patentan spruch für Durchschreibesystem, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Buch- haltungsblättern die Durchschrift hin dernde Deckblätter mit in jedem Bu chungsraum nur einem der Kontenfelder entsprechenden Fensterausschnitten vor gesehen sind.
CH153514D 1929-07-11 1930-07-09 Buchhaltungseinrichtung. CH153514A (de)

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