CH153526A - Neigungsmesser. - Google Patents

Neigungsmesser.

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CH153526A
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Description


      Neigungsmosser.       Die bisher bekannt gewordenen     Bauarteil     von Neigungsmessern eignen     siell    alle nicht  zur Verwendung an bewegten Fahrzeugen  (Kraftfahrzeugen, Lokomotiven, Schiffen,  Flugzeugen     usw.),    weil es bei ihnen nicht  möglich ist, die erheblichen Fehler in dem       Messergebnis    auszuschalten, welche durch die  beim Anfahren, Bremsen, bei Strassenuneben  heiten     usw.    auftretenden Beschleunigungen  und Verzögerungen hervorgerufen werden.  Bisher ist lediglich versucht worden, diese  Fehler durch weitgehende Dämpfung der an  gewendeten     Messmittel,    das ist der Pendel       usw.,    zu bekämpfen.

   Dies gelingt aber des  halb nicht, weil die beim Fahrbetrieb auf  tretenden Beschleunigungen und Verzögerun  gen oft von langer Dauer sind. Es sind daher  zum Beispiel bei Kraftfahrzeugen auch  keine Neigungsmesser im Gebrauch, obwohl  sie dort von mindestens ebenso grossem Wert  für die     Fahrsicherlieit    wären, wie die in der  Regel vorhandenen Geschwindigkeitsmesser.

      Diesem Mangel an einem auch für be  wegte Fahrzeuge geeigneten Instrument hilft  die Erfindung ab, indem sie das     Messgerät          init    mindestens einem Korrekturelement aus  stattet, das die das     Messergebnis    fälschenden  Einflüsse ausschaltet-, die durch die Einwir  kung der     Beschleunigungs-    und Verzö  gerungskräfte auf die     Messmittel    entstehen.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele von Neigungsmessern gemäss  der Erfindung dargestellt. Es zeigt:       zn          TI-        Fig.   <B>1</B> ein Instrument mit Pendel und       Is-orrektureleinent    mit     Sperrvorriehtung,          Fig.    2 Seitenansicht von     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> ein Instrument mit Hauptpendel  und Korrekturelement mit     Ausgleichgetriebe     und Hemmung,       Fig.    4 ein Instrument mit     Ausgleichge-          triebe    und Sperrvorrichtung,

         Fig.   <B>5</B> eine besondere Form und Lage  rung von     Messmittel    und Korrekturelement,           Fig.   <B>6</B> ein Instrument mit zwei Korrek  turelementen in Ansieht,       Fig.   <B>7</B> dasselbe im Schnitt nach der Linie       I-I    der F     ig.   <B>6,</B>       Fig.   <B>8</B> ein Instrument mit     schieberför-          migem    Korrekturelement.  



  Das Instrument nach     Fio-.   <B>1</B> und 2 be  sitzt ein Hauptpendel, bestehend aus dem  Gewicht<B>1,</B> dem Arm 2 und der Welle<B>3.</B>  Die Welle<B>3</B> ist in dem Ständer 4 dreh  bar gelagert. Das mit der Welle<B>3</B> fest ver  bundene Kegelrad<B>5</B> steht in Eingriff mit  dem     Kegelrad   <B>6,</B> das über die Welle<B>7</B> mit  der     Anzeigetrommel   <B>8</B> verbunden ist. Der       Ablesezeiger   <B>9</B> ist am Ständer 4 befestigt.  Ferner ist die     gezahnte    Sperrscheibe<B>10</B> fest  am Ständer angebracht. Am Arm 2 sitzt das  um diesen Arm     drellbare    Korrekturelement  <B>11,</B> das sieh auf den im Arm 2 befestigten  Stift 12 stützt.

   Am Arm<B>2)</B> ist ferner der  Sperrhebel<B>13</B> gelagert, dessen oberes Ende  an dem an der Nabe 14 des Korrekturele  mentes<B>11</B> sitzenden     Nocken   <B>15</B> anliegt.  



  Die     Wirkuingsweise    ist folgende:  Bei Änderung der Neigung bewegt sieh  das     Ilauptpendel    infolge der Schwerkraft,  die in Richtung des Pfeils<B>A,</B>     Fig.        2,    wirkt,  und dreht über das Getriebe<B>5, 6</B> die     Anzeige-          trommel.    Das Korrekturelement bleibt in  seiner Normallage. Sobald jedoch eine     Be-          schleunigungs-    oder Verzögerungskraft auf  das Instrument wirkt,     entstelit    eine Kraft  im Sinne des einen oder des andern der  Pfeile     B    der     Fig.    2.

   Diese sucht sowohl das  Hauptpendel, als auch das Korrekturelement  aus ihrer Normallage<B>zu</B> entfernen;     zum     Beispiel werden beim Bremsen, das heisst  Verzögern der     Fa.hrbewegung,    die genannten  Teile beide in der Fahrtrichtung vorwärts       aussch-wingen.    Sobald aber das Korrektur  element<B>11</B> aus seiner Normallage aus  schwingt, drückt sein     Noeken   <B>15</B> auf den  Sperrhebel<B>13</B> und dieser kommt zum Ein  griff mit der feststehenden     gezahnten    Sperr  scheibe<B>10.</B> Damit ist das Hauptpendel     blok-          kiert;

      es kann nicht ausschwingen und damit  auch nicht einen durch die Verzögerung ver  ursachten     Messfehler    auf die     Anzeigetrommel       übertragen. Sobald die Verzögerungskraft  aufhört, gibt das Korrekturelement<B>11</B> die  Sperrung wieder frei und das Hauptpendel  kann wieder ungehemmt spielen.  



  Das Instrument nach     Fig.   <B>3</B> arbeitet in  anderer Weise: das Hauptpendel 20, das an  dem- Arm 21 der Welle<B>292</B> hängt, ist mit  ihr im Ständer<B>23</B> drehbar gelagert. Am  Arm<B>21,</B> der gegen die Senkrechte etwas ge  neigt ist, sitzt drehbar das Korrekturelement       24,'auf    dessen Nabe 25 das Kegelrad<B>26</B> be  festigt ist. Das Kegelrad<B>26</B> stützt sieh auf  den im Arm 21 befestigten Stift<B>27.</B> Mit  dem Kegelrad<B>26</B> steht das Kegelrad<B>28</B> in  Eingriff, das auf der Welle 22 frei drehbar  gelagert ist und auf dessen Nabe das Zahn  rad<B>29</B> befestigt ist. Das Zahnrad<B>29</B> sieht  in Eingriff mit dem Zwischenrad<B>30,</B> das  mit seiner Welle<B>31</B> fest verbunden ist.

   Die  Welle<B>31</B> läuft in dem Auge<B>32</B> des Stän  ders und trägt an ihrem andern Ende das  mit ihr festverbundene Sperrad<B>33.</B> In das  Sperrad<B>33</B> greift- ein Sperrhebel 34, dessen  anderes Ende ein Stift des Unruherades<B>35</B>  hin und her bewegt, welch letzteres von einer  Feder gedreht wird. Die     Einrichtung,33    bis  <B>35</B> ist die bei Uhren bekannte Unruhehem  mung, weshalb eine Einzeldarstellung über  flüssig erscheint. In das     Zwischenrad   <B>30</B>  greift das Zahnrad<B>3,6,</B> auf dessen Welle die       Anzeigetrommel   <B>37</B> sitzt, deren Bewegung  bei Steigungen aufwärts, bei Gefällen ab  wärts gerichtet ist. Der Schwerpunkt des  Korrekturelementes 24 liegt in der verlän  gerten Drehachse     22    des Hauptpendels.

   Die       minutliche    Schwingungszahl von Haupt  pendel und Korrekturelement ist gleich und  so mit derjenigen der Unruhehemmung abge  stimmt,     dass    die Anzeigevorrichtung nicht  in periodische Schwingungen gerät. Die  Achse, um die sich das     Korrekturelemenf    24  dreht, ist etwas gegen die Lotrechte geneigt,  so     dass    das Korrekturelement infolge seines  Eigengewichtes stets in die Normallage zu  rückkehrt, sobald es nicht mehr     Beschleu-          nigungs-    oder     Verzögerungskräften    ausge  setzt ist.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:      Bei Neigungsänderungen bewegt sich  das Hauptpendel 2 entsprechend     det        Scliwer-          kraft,    das Korrekturelement 24 bleibt  in seiner Normallage, das heisst das Kegel  rad<B>26</B> macht keinerlei Drehbewegung, son  dern nimmt nur das Kegelrad<B>28</B>     entspre-          P.'hend    der Bewegung des     Hauptpendels    20  mit. Tritt aber eine Beschleunigung oder  Verzögerung auf, so     seliwingen    sowohl  Hauptpendel, als auch Korrekturelement aus,  zum Beispiel bei Verzögerung in der Fahrt  richtung, vorwärts.

   Hierbei dreht das Kor  rekturelement 24 das Kegelrad<B>26</B> und damit  auch Kegelrad<B>28;</B> und zwar letzteres in  entgegengesetztem Sinne, als es durch das       gleichgerielitete    Ausschwingen des Haupt  pendels 20 gedreht würde. Die beiden Be  wegungen heben sich also auf, das heisst das  Kegelrad 28 macht gegenüber dem Ständer  keine Drehbewegung. Mit andern Worten,  das Kegelrad<B>26</B> rollt auf dem stillstehenden  Kegelrad<B>28</B> ab. Da das Kegelrad<B>-28</B> stehen  bleibt, erfolgt keine Drehung der     Anzeige-          trommel    infolge der aufgetretenen Verzöge  rung.

   Da es trotz gleicher     minutlicher     Schwingungszahl von Hauptpendel und Kor  rekturelement vorkommen könnte,     dass    Stö  rungen ihren Gleichlauf beeinträchtigen, ist  in das Getriebe die Hemmung<B>33</B> bis<B>35</B> ein  geschaltet. Schwingen nun Hauptpendel und  Korrekturelement zum Beispiel nicht syn  chron, so kann die dadurch verursachte Be  wegung des Getriebes nicht sofort bis zur       Anzeigevorrklitung    vordringen, sondern  wird durch die Hemmung abgestoppt. Durch  dieses Abstoppen wird eine Kraft auf das  Getriebe ausgeübt, das Kegelrad<B>28</B> wird  einen Moment angehalten und dadurch wird  das Kegelrad<B>26</B> gezwungen, sieh auf dem  stillstehenden Kegelrad<B>28</B> abzuwälzen. Da  mit werden Hauptpendel und Korrektur  element zu synchronen Schwingungen ge  zwungen.

   Hält aber zum Beispiel infolge  Neigungsänderung die am Getriebe wirkende  Drehkraft längere Zeit an, so     lässt    die Hemm  vorrichtung die Bewegung allmählich durch,  das heisst es erfolgt ein langsames Drehen  der     Anzeigetrommel.            Fig.    4 ist eine Kombination der Aus  führungsformen nach     Fig.   <B>1</B> und<B>3.</B> Beim  Auftreten von Beschleunigung oder Verzö  gerung wird durch einen vom Korrektur  element ausgelösten     Arretierstift    das auf der       Hauptpendelwelle    frei drehbar sitzende Ke  gelrad festgehalten und dadurch wird     zu-          gle#cli    ein     synehrones    Schwingen 

  vom  Hauptpendel und Korrekturelement erzwun  gen und ein Schwanken der     Anzeigetrommel     vermieden.         Fig.   <B>5</B> zeigt eine Ausführungsform, bei  der     Hauptpendel    und Korrekturelement zu  einem einzigen entsprechend geformten und  entsprechend drehbar gelagerten Teil ver  einigt sind. Die Achse ist hier unter einem  Winkel von 45<B>'</B> angeordnet.         Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> zeigen ein Instrument  mit zwei Korrekturelementen, die so ange  ordnet sind,     dass    die im Sinne<B>C</B> wirkenden  Fliehkräfte, wie sie beim Befahren von     Kur-          Ven        usw.    auftreten, sich aufheben.

   Beide       Korrekturelemente    bewegen sich zum Bei  spiel bei Verzögerung nach vorn in der  Fahrtrichtung. Kommt beispielsweise eine  von links nach rechts gerichtete Fliehkraft  hinzu, so wird das linke Korrekturelement       (Fig.   <B>6)</B> nach innen, das rechts nach aussen  gedrückt. Da sie sich aber infolge der Zahn  verbindung nur gegeneinander und nicht mit  einander drehen können, wirken die auf die  beiden Korrekturpendel ausgeübten Flieh  kräfte gegeneinander und gleichen sich da  durch aus. Diese Anordnung schliesst auch  Störungen durch seitliche Schräglage des  Gerätes aus, wie sie zum Beispiel bei Kraft  fahrzeugen     durcli    das Befahren von Strassen  mit starker Querwölbung entsteht-.

           Fio-.   <B>8</B> zeigt eine andere beispielsweise       Ausfülir-Lingsform    des<B>-</B> Korrekturelementes.  Das Hauptpendel 40 trägt an seinem obern  Ende einen Querbalken, in dem ein auf     Rä(1-          chen    gelagerter Schlitten 41 läuft, der mit  einer     zahnstano-enartigen    Verzahnung 42  versehen ist. Der Schlitten 41 wird durch    die Federn 43 in seiner Normallage gehalten,      solange keine     Beschleunigungs-    oder     Verzb-          gerungskraft    auf ihn wirkt. In die Zahnung  42 greift das Zahnrad 44 ein, das auf der       Hauptpendelwelle    frei drehbar gelagert ist.

    Auf der Nabe des Zahnrades 44 ist das  Kegelrad 45 befestigt, das mit dem Kegel  rad 46 in Eingriff steht. Das Kegelrad 46  sitzt auf der Zeigerwelle 47, an deren an  derem Ende der Zeiger 48 befestigt ist. Bei  auftretender Beschleunigung oder Verzöge  rung, die ja im Sinne B wirkt, bewegt sich  der Schlitten 41 aus seiner Normallage und  dreht dabei das Zahnrad 44 in analoger       'V#eise    gegenüber der Drehung des Haupt  pendels zurück, -wie dies bei der Ausführung  nach     Fig.   <B>3</B> das     Korrekturelement    24 tat.  



  Die Erfindung ist jedoch nicht auf  die dargestellten Ausführungsbeispiele be  schränkt. So können zum Beispiel im Falle  der     Fig.   <B>3</B> an Stelle der gegen die Senkrechte  geneigten Achse des Korrekturpendels andere  Hilfsmittel zum Zurückholen des Korrektur  elementes 24 in die Normallage vorgesehen  sein, zum Beispiel Gewichte, Federn,     Nocktii,          usw.    Ferner kann zum Beispiel die Achse  des Korrekturelementes, statt senkrecht oder  nahezu senkrecht zur Achse des Haupt  pendels zu stehen, parallel zu ihr oder     sonst-          wie    in geeigneter Stellung zu ihr stehen.

    Das Korrekturelement kann auch an anderer  Stelle in dem Instrument angeordnet sein; es  kann mit einem     Messmittel    (Pendel, Schwimmer       usw.)    durch Gestänge     usw.    verbunden sein  und es kann von irgendeiner geeigneten Aus  führung sein. Anstatt der in der Zeichnung  dargestellten Pendel können auch     Sehwim-          mer,    Libellen oder dergleichen     verwendet-          werden.    Es können     Dämpfungseinrichtungen     und Hemmungen an den Pendeln und am  Triebwerk in verschiedener Ausführung und  Anordnung angebracht sein.

   Die Pendel,  Schwimmer     usw.    können auch in mehrfacher  Zahl vorhanden sein. Die Ausbildung der       Anzeigevorrielituug    kann beliebig sein. Das       Ausgleichgetriebe    und das     Sperrgefriebe     kann beliebig ausgebildet sein, zum Beispiel  mit Hebeln, Gelenken     usw.    statt mit Zahn  rädern.

Claims (1)

  1. PATENT.ANSPRUCH: Neigungsmesser, besonders für Land-, Luft- und Wasserfahrzeuge, dadurch ge kennzeichnet, dass das Messgerät mindestens ein Korrekturelement aufweist, durch welche die fälschenden Einflüsse 'auf das Mess- ergebnis ausgeschaltet werden, die durch die Einwirkung der Beschleunigungs- und Ver zögerungskräfte auf die Messmittel entstehen.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrekturelement vermöge seiner Form und Anordnuno- im Gerät dein Einfluss der Neigung entzogen ist. <B>2.</B> Neigungsmesser nach dem Patentau- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrekturelement auf die Beschleuini- gung und Verzögerung, nicht aber auf die Neigung des Instrumentes anspricht.
    <B>3.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Messmittel und Anzeigevorrich tung ein Übeitragungsgetriebe angeord net ist, das beim Auftreten von Beschleu nigungen durch das Korrekturelemen1 gesperrt wird. 4.
    Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass da, Korrekturelement über ein Ausoleichs. getriebe den durch die Beschleunigung verursachten Fehlerbetrag aus-,leicht. <B>5.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass da# Korrekturelement mit dem Messmitte> verbunden ist.
    <B>6.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan. spruch, dadurch gekennzeichnet, dass da# Korrekturelement um eine andere Achs( als die Messmittelachse drehbar ist. <B>7.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass da: Korrekturolement um eine Achse dreh bar ist, die senkrecht zur Messmittelachsi steht.
    <B>8.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass da# Korrekturelement um eine Achse dreh bar ist, die gegen die Lotrechte geneigt tD ist. <B>9.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan- spruell, dadurch gekennzeichnet, dass das Messmittel drehbar im Gerät gelagert und das Korrekturelement in solcher Lage und Form angeordnet ist, dass sein Schwerpunkt praktisch in der verlänger ten Drehachse des Messmittels liegt.
    <B>10.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Messmittel und Korrekturelement von solcher Form, Grösse und Anordnung sind, dass sie gleiche minutliche Schwin gungszahl haben. <B>11.</B> Neigungsmesser nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet-, dass in das Übertragungsgetriebe eine Bremsvorrich- fung derart eingebaut ist, dass sie ein synchrones Aussellwingen des Messmit- tels mit dem Korrekturelement hervor ruft. 12.
    Neigungsmesser nach dem Patentan- spruell, dadurch gekennzeichnet, dass mittelst einer vom Korrekturelement ge steuerten SperrvorrieUtung das Über tragungsgetriebe gesperrt wird, derart, dass ein synchrones Ausschwingen von Messmittel und Korrekturelement er- zwungen und ein Schwanken der An- zeigevorriclitung unterbunden wird.
    <B>13.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Messmittel und Korrekturelement zu einem Bauteil vereint sind. 14. Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Korrekturelementen in solcher Zahl und Anordnung versehen ist, dass Flieh kräfte die Neigungsmessung nicht be einflussen.
    <B>15.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Korrekturelementen in solcher Zahl und Anordnung versehen ist, dass eine seitliche Schräglage des Gerätes die Nei gungsmessung nicht beeinflusst. <B>16.</B> Neigungsmesser nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in das Übertragungsgetriebe zwischen Mess- mittel und Anzeigevorrichtung eine Un- ruheliemmung eingebaut ist,
    deren minut- lielie Schwingungszahl so mit der minut- liehen Sc'hwingungszahl von Messmittel und Korrekturelement abgestimmt ist, dass die Anzeigevorrichtung nicht in periodische Schwingungen gerät.
CH153526D 1930-02-12 1931-01-24 Neigungsmesser. CH153526A (de)

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