CH153605A - Selbsttätige Parallelschalteinrichtung. - Google Patents
Selbsttätige Parallelschalteinrichtung.Info
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- CH153605A CH153605A CH153605DA CH153605A CH 153605 A CH153605 A CH 153605A CH 153605D A CH153605D A CH 153605DA CH 153605 A CH153605 A CH 153605A
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/38—Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
- H02J3/40—Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
- H02J3/42—Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
Selbsttätige Parallelschalteinrichtung. Beim selbsttätigen Parallelschalten zweier Netze kommt es vor, dass' deren Betriebs@- spannungen von der Nennspannung der Pa- isalleIschalteinrichtung stark abweicht.
Es traten in der Praxis Fälle auf, wo das Syn- ehronisieren häufig bei Betriebsspannungs- abweichungen bis zu 30% von der Nor malspannung notwendig war. Derartige Ver hältnisse hatten zur Folge, dass die Schalt einrichtung das Parallelsehalten bei starken Frequenzabweiehungen vornahm.
Mit andern Worten: War die Einrichtung für gutes An sprechen bei der Normalspannung eingestellt, so mussten zum Synchronisieren bei stark ver rninderter Spannung die Frequenzen sehr genau geregelt werden, während bei stark erhöhter Spannung die Einrichtung mit etwas zu grossem Frequenzunterschied synchroni- sierte.
Es genügt nun nicht, die SchaIteinrich- tung derart zu bauen, dass sie unter allen ITmständen genau anspricht, sondern sie muss auch die allererste sich bietende Gelegenheit zum Schalten ausnützen, denn das selbsttätige Synchronisieren ist namentlich mit Rücksicht auf Betriebsstörungen sehr angebracht, wo es in erster Linie darauf ankommt, sicher und so rasch wie möglich wieder in Betrieb zu kommen.
Aufgabe der Erfindung ist, die Schalt- einrichtung so zu bauen, dass sie obige Be dingungen auch bei stark vom Normalwert abweichenden Betriebsspannungen erfüllen kann. Zu diesem Zweck ist gemäss der Er findung eine Vorrichtung eingebaut, durch die verhindert wird, dass bei von der Neun spannung abweichenden Betriebsspannungen der Frequenzbereich, innerhalb dessen die Parallelschaltung .der Einheiten bezw. Netze stattfindet, sich wesentlich gegenüber dem bei Nennspannung gegebenen Frequenzbereich vergrössert.
Die Zeichnung veranschaulicht .ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die mit Hilfe des Schalters a zu kuppeln den Netze I, II speisen je eiae Primär- Wicklung der Synchronisierungswa.ndler und c, deren Sekundärwicklungen hinterein ander liegen. Mit f ist eine selbsttätig wir kende Parallelschalteinrichtung der Wälz sektorregelkontaktbauart angedeutet, von der die meisten Teile bekannt sind.
Sie besteht im wesentlichen aus drei Teilen, dem Dreh system g (Phasenlagewächter), dem Regel system h mit den Wälzsektoren (Spannungs- organ) und .dem Zeitrelais i (Schalt- und Schwing ungszeitorgan) .
Das Drehsystem g, gebildet durch eine Ferraristrommel lc, steht unter dem Einfluss zweier Wicklungen<I>m</I> und n, deren jede von einem der Synchronisier-Spannungswandler b bezw. c gespeist wird. Die Stellung der Dreh trommel k ist durch den Phasenwinkel der beiden zu synchronisierenden Spannungen der Netze I, 11 gegeben. Das Regelsystem h mit den Sektoren o besteht aus zwei Wider standsgruppen p, die als Spannungsteiler geschaltet sind.
Die Sektoren o greifen an diesem eine entsprechend ihrer Stellung ver änderliche Spannung ab, die der Erreger spule q des Zeitrelais <I>i</I> zugeführt wird, um so das Relais zum Schliessen seines Kontaktes 3- und damit zum Schliessen des Steuerstrom kreises des Magnetes d des Kuppelschalters a zu veranlassen, so dass dieser Schalter ein- gelegt wird.
Ausser der Erregerspule (t ist hier, abweichend von bekannten, ähnlichen Bauarten. ein weiterer Erregermagnet s vor gesehen, der über eine gesättigte Drossel spule t von der Summenspannung der Wand- ler b, c gespeist wird. Das von diesem Mag neten erzeugte Drehmoment wirkt dem des andern (q) entgegen, das heisst im Sinne der Kontaktöffnung.
Das Drehmoment des Zeitrelais i än dert sich mit dem Quadrat der Spannung. Bei höherer Betriebsspannung braucht des halb das Relais i nur einen kürzeren Im puls zum Ansprechen. Infolge der Reihen- sehaltung des Magnetes s, der dein Magneten<B>(1</B> entgegenwirkt, mit der gesättigten Drossel spule t, wird nun erreicht, dass das Gegen moment von einem gewissen Spannungswert ab sehr stark zunimmt, und zwar verursacht durch den infolge der Sättigung stark stei genden Magnetisierungsstrom. Durch passende Wahl des Verhältnisses der beiden Dreh momente,
sowie durch eine einfache Abstim mung der Drosselspule t wird erreicht, dass der Frequenzunterschied für das Ansprechen unveränderlich bleibt trotz stark abweichen der Betriebsspannung. Zugleich bewirkt der Gegenstrommagnet s, dass die sich für die Kontaktgabe ergebende Zone sehr genau aus geprägt ist.
Da ausserhalb der Ansprechzone die Richtung des in der Relaisscheibe i. re sultierenden Drehmomentes sich sofort, um kehrt, wird die Wirkung der Ko.ntaktgegen- feder u durch den Gegenstrommagneten s kräftig unterstützt, so da.ss der Kontakt 2- sofort abgerissen wird.
Mit der verbesserten Schalteinrichtung ge lingt es, nicht nur den Ansprech-Frequenz- nnterschied abhängig von der Betriebsspan nung unverändert zu halten, sondern ihn mit steigender Spannung sogar etwas tiefer zu begrenzen, da sich jede Ungenauigkeit beim Pa.ra.llelschalten mit höherer Spannung schär fer als mit niederer auswirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbsttätige, abhängig von der Betriebs spannung arbeitende Parallelschalteinrichtung mit einem Relais, das ein ebenfalls von der Betriebsspannung abhängiges Zeitrelais schaltet, welches seinerseits den Netzkuppel schalter steuert, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, durch die verhindert wird, dass bei von der Nenn spannung abweichenden Betriebsspannungen der Frequenzbereich, innerhalb dessen die Parallelschaltung der Einheiten bezw. Netze stattfindet, sich wesentlich gegenüber dem bei Nennspannung gegebenen Frequenzbereich vergrössert._UNTERANSPRÜCHE: 1. Parallelschalteinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitrelais (i) einen zweiten Magne- ton (s) hat, der dem ersten (q) entgegen wirkt und in dessen Stromkreis eine ge sättigte Drosselspule (t) oder ein gleich wertiges Organ liegt.2. Pa.rallelschalteinrichtung nach Unter anspruch I, gekennzeichnet durch eine derartige Abstimmung der Magnetkraft- momente, sowie der Drosselspule, daB der Frequenzunterschied der Netze (I, II) innerhalb des Ansprechbereiches der Pa- rallelschalteinrichtung gleich oder nahezu gleich bleibt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE534656T | 1930-02-27 | ||
| DE712066X | 1930-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH153605A true CH153605A (de) | 1932-03-31 |
Family
ID=56719646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153605D CH153605A (de) | 1930-02-27 | 1931-02-21 | Selbsttätige Parallelschalteinrichtung. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT128734B (de) |
| CH (1) | CH153605A (de) |
| DE (1) | DE534656C (de) |
| FR (1) | FR712066A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE752334C (de) * | 1940-02-14 | 1953-04-16 | Brown Ag | Parallelschalteinrichtung |
-
1930
- 1930-02-27 DE DE1930534656D patent/DE534656C/de not_active Expired
-
1931
- 1931-02-21 CH CH153605D patent/CH153605A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| DE534656C (de) | 1931-09-29 |
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