Packung mit einer Filmspule und mindestens einer Schallplatte. Wird beim sogenannten Nadeltonfilm die Aufnahme so vorgenommen, dass der aufge wickelte Bildfilm etwa den gleichen Durch messer hat, wie die Schallplatte, auf der die dazugehörige Begleitmusik aufgezeichnet ist, so ist es zweckmässig, den Bildfilm und die dazugehörige Schallplatte bezw. Schallplatten in einen gemeinsamen Bebälter zu verpacken. Dieser kann zum Beispiel wie es für Schall plattenbehälter bekannt ist, die Form einer flachen Büchse haben, die mittelst eines Deckels verschlossen wird.
Für den Versand einer solchen Nadelton film-Einheit ist darauf zu achten, dass immer der richtige Film und die richtige Schall platte zusammen verpackt werden. Die Er findung bezweckt, für diese Packung ein Schlüsselsystem zu schaffen, das zwangläufig verhindert, dass nicht falsche Platten zum Bildfilm oder umgekehrt gepackt werden können.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass Mittel vorgesehen sind,. welche mit Gegenmitteln der im Behälter liegenden Schallplatte bezw. Schallplatten und Bild filmspule zusammengreifen. Es können zum Beispiel Stifte an den beiden Seiten eines als Trennwand dienenden Deckels so ange bracht sein, dass auf die Stifte der einen Seite die Filmspule und auf die der andern Seite die Schallplatte oder die Schallplatten passen.
Solche für die Spule vorgesehene Stifte können auch noch am Deckelinnern des Behälters für die andere Seite der Film spule wiederholt sein. Klan kann auch durch ein entsprechendes Schlüsselsystem mit Stiften und Löchern dafür sorgen, dass nur der rich tige Bildfilm auf der zugehörigen Filmspule befestigt werden kann.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt mit Seitenansicht des versandfertigen Behälters, Fig. 2 die Einzelteile der Packung über einander in schaubildlicher Darstellung, Fig. 3 eine Teilansicht der mit einer Schlüsselbezeichnung versehenen Schallplatte nebst dem Tonabnehmer in schematischer Darstellung, und Fig. 4 einen Teil des Behälterdeckels, auf dem eine der Schallplatte entsprechende Schlüsselkennzeichnung angebracht ist.
Der Hauptteil 1 des Behälters entspricht dem der üblichen, runden Filmschachteln. Er ist zweckmässig, wie bei 2 angedeutet, mit Filz ausgekleidet. Ebenso ist es vorteil haft, Filz oder ähnliche Einlagen 4 und 8 zwischen zwei Schallplatten 3 beziehungs weise einem als Trennwand wirkenden Ein lagedeckel 5 und einer Schallplatte vorzu sehen. Der Deckel 5 ist mit Ansätzen bezw. Stiften 6 Tersehen, die in genau derselben Stellung und Form vorgesehen sind wie die zugehörigen Löcher 7 in der oder in den Schallplatten 3. Die Stifte 6 sitzen an einer besonderen Blechscheibe 9 des Deckels, die um einen Stiften 10 drehbar an dem Deckel hauptteil angebracht ist.
An dem Stift 10 ist ferner eine weitere kleinere Scheibe 11 befestigt, die mit in Fig. 2 nicht gezeichne ten Stiften ausgerüstet ist. Der Stift 10 ist an seinen Enden derart verdickt, dass sein unterer Teil die Schallplatten zum Deckel 5 zentriert, um ihre Verpackung zu erleichtern. Der obere Teil des Stiftes 10 dient einerseits in entsprechender Weise zum Zentrieren der Filmspule und anderseits als Handgriff, mit dessen Hilfe man den Deckel 5 aus dem Unterteil 1 des Behälters leicht herausnehmen kann. Zum Verpacken werden zunächst die mit Löchern 7 (Fig. 3) versehenen Schall platten auf die Stifte 6 des Deckels 5 auf gebracht und der Hauptteil 1 darüber ge stülpt.
Die hiermit verpackten Teile wendet man um, so dass nunmehr der Hauptteil 1 unten liegt, und steckt nun den zur Schall platte gehörigen Bildfilm mittelst seiner Spule 12 auf den Zentrierstift 10. Hierbei wird die Spule 12 so gedreht, dass die oben an der Scheibe 11 sitzenden Stifte in die Bohrungen 15 der Spulenunterseite hineinpassen. Um die Verpackung zu vervollständigen, braucht man nur noch den äussern Deckel 14 aufzustecken, der Stifte 16 trägt, welche in entsprechende Löcher auf der Oberseite der Spule 12 hin einpassen.
Aus Fig. 3 und 4 sind im einzelnen die als Kennzeichen dienenden Löcher 7, die auf der Schallplatte und die Kennzeichen 17, 18, 19, die auf dem äussern Deckel 14 angebracht sind, ersichtlich. Der Mittelteil kann zum Beispiel in drei Sektoren eingeteilt sein, die verschieden gefärbt werden, beispielsweise rot, weiss und blau. Jeder der Sektoren des Deckels enthält zum Beispiel von 1 bis 10 bezifferte Punkte, von denen je einer als Kennzeich nungskreis 17, 18 und 19 grösser vermerkt ist und mit je einem Loch 7 in der Schall platte korrespondiert. In jedem der drei Sektoren kann dieser Kennzeichnungskreis und das dazugehörige Loch der Schallplatte eine der zehn möglichen Stellungen einneh men. Auf diese Weise kann die im Behälter befindliche Schallplatte durch eine Zahl iden tifiziert werden.
Beginnend zum Beispiel mit der roten Ziffer im linken Sektor, ergibt sich als Kennzeichenzahl für die Schallplatte beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Nummer 372. Die verpackte Schallplatte weist in der den Ziffern dieser Zahl entsprechenden Lage, wie bereits beschrieben, die drei Löcher 7 auf. Ausserdem können die Schallplatte und auf Wunsch auch der Deckel mit den üblichen aufgedruckten Angaben versehen werden. Da die Kennzeichenlöcher auf Kreisen von ver schiedenem Radius liegen, ergeben sich zahl reiche Kombinationsmöglichkeiten, ohne dass sich derselbe Schlüssel beziehungsweise . die selbe Schlüsselzahl zu wiederholen braucht.
Die zugehörige Schallplatte, die zugehörige .Filmspule und der Deckel sind mit dem gleichen Schlüsselkennzeichen versehen, das der Stiftstellung auf dem Deckel 5 entspricht. Daher kann jeweils nur die richtige Schall platte oder das richtige Schallplattenpaar und die richtige Filmspule in dem zugehöri gen Behälter verpackt werden. Es wäre auch möglich umgekehrt zu verfahren, das heisst die Löcher auf dein Deckel und die Stiftan sätze an der Filmspule und an den Schall platten anzubringen. Ferner kann der Film 21 an seinen Enden mit der Kennzeichen- mimmer der betreffenden Schallplatte versehen werden.
Wird der Film in an sich bekannter Weise mit Löchern versehen, welche über entsprechende Stifte an der Nabe der Spule passen, so können auch diese Löcher und Stifte solche besonderen Stellungen oder Aus bildungen haben, dass nur der zugehörige Film auf die zugehörige Spule passt.