CH153655A - Rohrpostempfänger mit einer Absperrklappe zwischen Fahrrohr und Ausschleusrohr. - Google Patents

Rohrpostempfänger mit einer Absperrklappe zwischen Fahrrohr und Ausschleusrohr.

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CH153655A
CH153655A CH153655DA CH153655A CH 153655 A CH153655 A CH 153655A CH 153655D A CH153655D A CH 153655DA CH 153655 A CH153655 A CH 153655A
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Aktiengesellschaft Mix Genest
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Mix & Genest Aktiengesellschaf
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  Rohrpostempfänger mit einer     Absperrklappe    zwischen Fahrrohr und     Aussehleusrohr.       Es sind Rohrpostempfänger bekannt, bei  denen die Büchsen aus einem Rohr austreten,  welches durch eine Klappe von dem Fahrrohr  getrennt ist. Diese Klappe wird durch Luft  druck verschlossen gehalten, sobald eine  Büchse aus jenem Rohr     austritt.    Sie soll so  verhüten, dass die in dem Fahrrohre herr  schende Treibluft in dieses Rohr gelangt und  hierdurch das Austreten der Büchse, das heisst  das sogenannte Ausschleusen, stört.  



  Es kann aber geschehen, dass während des       Ausschleusens    eine neue ankommende Büchse  mit solcher Wucht gegen die Klappe     trifft,     dass diese nachgibt und daher Treibluft in das       Ausschleusrohr,    das heisst in jenes Rohr ein  lässt, durch welches die Büchse austritt.  



  Laut der Erfindung ist diese Klappe wäh  rend des     Ausschleusens    durch eine Vorrich  tung verriegelt, die von dem     Ausschleusrohr     aus pneumatisch betätigt wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in einer  Schnittansicht ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung.    b bezeichnet die Klappe, durch welche das  Fahrrohr     a    und das     Ausschleusrohr    g vonein  ander getrennt sind. An das Rohr a ist ein  Rohr h angeschlossen, das mit der Saugseite  eines Gebläses verbunden ist. Letzteres ist  nicht gezeigt. Eine nicht gezeichnete Feder  sorgt dafür, dass diese Klappe auch dann die  veranschaulichte     Verschlussstellung    hat, wenn  jenes Gebläse nicht arbeitet. Statt dieser Fe  der kann ein Gewicht angeordnet sein. Das  Rohr<I>g</I> kann durch einen     Dreiwegehahn        f'     entweder an ein Rohr q oder an ein Rohr i  angeschlossen werden.

   Das Rohr q führt in  das Rohr<I>lt,</I> das Rohr<I>i</I> in die Aussenluft.  Der Hahn fragt mit einem Arm in das Rohr  g und steht in nicht gezeichneter Weise unter  der Wirkung einer Feder oder eines Gewich  tes. Diese Wirkung gibt ihm die dargestellte  Ruhelage, während welcher das Rohr g mit  dem Rohr<I>q</I> und hierdurch mit dem Rohr     1a     verbunden ist. Das Rohr g hat eine     Ver-          schlussklappe    e, die durch ein Gewicht p ent  lastet ist.      Ein Gehäuse<I>k</I> ist durch eine Membran     m     in zwei Kammern     ki,    k2 geteilt. An der Mem  bran na ist ein Stössel     d    befestigt.

   Dieser ist  seiner Länge nach durchbohrt und verbindet  hierdurch das Rohr     g    mit der Kammer     Iti.     Die Kammer k2 ist durch Öffnungen o an die       .Aussenluft    angeschlossen. Eine Feder n strebt,  die Membran     m    in der gezeichneten Lage zu  halten. Der Stössel     l    ragt bei dieser Lage der  Membran unter die Klappe b, um sie in ihrer       Verschlussstellung    zu sperren.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende:  Die Büchsen kommen in dem Rohr     a    unter  der Wirkung der Saugluft an, welche durch  das Rohr     h    hindurch in dem Rohr     a    herrscht.

    Diese Saugluft oder     dieserUnterdruck    herrscht  durch das Rohr q hindurch auch in dem Rohr       g    und durch den durchbohrten     Stössell    auch  in der Kammer     k1.    Die Aussenluft, welche  durch die     Öffnungen    o in der Kammer     k2    vor  handen ist, hat daher die Membran m gegen  die Wirkung der Feder n, das heisst nach der  Kammer     ki    hin gewölbt und hierdurch den  Stössel     l    von der Klappe b zurückgezogen.

    Diese wird also durch eine ankommende  Büchse     geöffnet.    Die Büchse fällt in das Rohr       y    und bringt dabei den Hahn f in eine sol  che Stellung, dass er das Rohr     g    gegen die  Rohre<I>q,</I>     7a    absperrt und durch das Rohr     i    mit  der Aussenluft verbindet. Die Aussenluft, die  so in das Rohr g gelangt, strömt durch den  Stössel     l    auch in die Kammer     ki.    Hier ent  steht also der gleiche Druck, wie er in der         .Kammer    k2 herrscht.

   Infolgedessen wird die  Membran<I>m</I> durch die Feder<I>n</I> wieder nach  der Kammer<I>1c2</I> hin gewölbt und hierdurch  der Stössel     l    wieder unter die Klappe<I>b</I> ge  rückt. Büchsen, die jetzt ankommen, können  also die Klappe b nicht öffnen. Die Büchse,  die den Hahn f soeben umgestellt hat,     öffnet     die Klappe e und verlässt so das Rohr     g.    Die  Klappe e schliesst sich wieder unter der Wir  kung des Gewichtes<I>p.</I> Der Hahn<I>f</I> kehrt  unter dem Einfluss einer Feder oder eines  Gewichtes, die beide nicht veranschaulicht  sind, in die gezeichnete Lage zurück und  schliesst so das Rohr     g    wieder an die Rohre  <I>q,</I>     h    an.

   In dem Rohre g und durch den  Stössel     l    hindurch auch in der Kammer     ki     beginnt daher wieder Unterdruck zu herr  schen, so dass der Stössel in der beschriebe  nen Weise die Klappe b wieder freigibt und  Büchsen, die etwa inzwischen angekommen  sind, in das Rohr     y    fallen. Das erläuterte  Spiel, eingeleitet durch den Angriff dieser  Büchsen an dem Hahn f, wiederholt sich  nunmehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohrpostempfänger mit einer Absperr klappe zwischen Fahrrohr und Ausschleus- rohr, dadurch gekennzeichnet, dass diese Klappe während des Ausschleusens durch eine Vorrichtung verriegelt ist, die von dem Ausschleusrohr aus pneumatisch betätigt wird.
CH153655D 1930-05-02 1931-03-19 Rohrpostempfänger mit einer Absperrklappe zwischen Fahrrohr und Ausschleusrohr. CH153655A (de)

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