CH153658A - Niederflurkraftwagen. - Google Patents

Niederflurkraftwagen.

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CH153658A
CH153658A CH153658DA CH153658A CH 153658 A CH153658 A CH 153658A CH 153658D A CH153658D A CH 153658DA CH 153658 A CH153658 A CH 153658A
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Description


      Niederfiurlu        aftwagen.            DieErfindung    bezieht sich auf -einen Nieder  flurkraftwagen, deren Motor und Kraftüber  tragung - Kupplung, Wechselgetriebe, Kar  danwelle und     Antriebsritzel    der Treibachse       bezw.        -achsen,    nebst Verbindungsgliedern   koaxial aneinander gereiht sind, so dass ihre  Drehachsen einen durchlaufenden Linienzug  bilden, der übrigens nicht geradlinig sein  muss, und die so tief im Wagengestell ge  lagert sind, dass die Linie der Drehachsen       iiberall    tiefer liegt als die Mitten der Lauf  räder,

   höchstens das freie     Kurbelwellenende     des Motors erreicht die Höhe der     Laufräder-          Zentren.     



  Man ist seit langer Zeit bestrebt, den  Schwerpunkt der Kraftzeuge im Interesse  der Fahrsicherheit möglichst tief zu legen,  ohne die koaxiale     Aneinanderreihung    der  Antriebsquelle und der Kraftübertragung  verlassen zu müssen.  



  Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die  wichtigsten Bauglieder, wie der Motor, das       Schwungrad,    die Kupplung, das Wechsel-         getriebe    derart umgestaltet werden, dass ihre  baulichen Abmessungen in senkrechter Rich  tung zur     Fahrbahn    erheblich gegen die bis  herige Bauart eingeschränkt werden können.  Nur dann lassen sich die Drehachsen ent  sprechend tiefer     @anordnen    und trotzdem der  erforderliche Bodenabstand einerseits und  wesentlich tiefere Lage des Karosseriebodens       anderseits    erzielen.  



  Zum Beispiel darf der Ölbehälter im Mo  toruntergehäuse nicht unterhalb der Kurbel  welle stark durchhängend angeordnet wer  den. Der Ölvorrat muss seitlich verlegt wer  den, das     Schwungrad    und die Kupplung  müssen entsprechend der tieferen Lage im  Fahrzeugrahmen, wenn die Bodenfreiheit er  halten bleiben soll, im Durchmesser kleiner  werden und mehr in     achsialer    Richtung ent  wickelt werden, auch die Teile des Getriebes  dürfen nicht in der üblichen Weise senk  recht über und unter der Hauptwelle an  geordnet werden,

   sondern müssen zur Wah  rung des Bodenabstandes bei der tiefer-      gelagerten     Hauptgetriebewelle    seitlich dar  über und darunter verteilt werden     etc.     Ausser dem Bodenabstand wird auch die ge  ringste Entfernung des Karosseriebodens       bezw.    Wagenflurs, vor den Drehachsen der  genannten Bauglieder erreicht, das heisst er  kann entsprechend tiefer angeordnet werden,  so dass möglichst niederer Wagenflur und  entsprechend niedere     Einstieghöhe    erzielt  wird.  



  Bei Rahmenfahrzeugen hängt die Höhen  lage des Karosseriebodens auch von der  Höhenlage der     Rahmenoberkante    ab. Er ist  durch entsprechende Umgestaltung des Fahr  zeugrahmens mit zu senken. Die Senkung  der     Rahmenoberkante    ist überall dort erfor  derlich, wo der Karosserieboden nicht von  Sitzen     etc.    überbaut ist, sondern freien Flur  bildet.

   Dieser wird- bei der angegebenen  Senkung der Motor- und     Kraftübertra.gungs-          Drehachsen    nicht von     Fahrgestellteilen,    die  nach oben ragen, durch Erhöhungen uneben  und kann so tief gelegt werden, dass das  Fahrzeug ohne jene Zwischenstufen, welche  bisher von den     Trittbrettern    gebildet wer  den, bequem bestiegen werden kann.  



  In der beifolgenden Zeichnung ist der  neue     Niederflurkraftwagen    beispielsweise  veranschaulicht.  



       Fig.1    zeit das Fahrgestell von der  Seite;       Fig.,2    zeigt eine gelenkige     Achsenanord-          nung,    Seitenansicht;       Fig.    3 zeigt die gelenkige Achse in Fahrt  richtung gesehen;       Fig.4    zeigt einen     schematischen    Motor  querschnitt;       Fig.    5 bis 7, 7a zeigen verschiedene Aus  bildungen des Getriebes mit Seiten- oder  Minenschaltung;       Fig.    1a stellt einen Schnitt durch den  Auspufftopf dar.  



  1 ist der Motor mit flachem Unter  teil. Sein Bodenabstand ist mit     la,    be  zeichnet. Bei     Vielzylindermotoren    fordert  das Schwungrad 2 keine grösseren .Abmes  sungen, während es bei geringen Zylinder-    zahlen leicht über das Gehäuseunterteil des  Motors vorstehen würde. Es muss dann ent  weder ein zweites     Schwungrad    2' vorgesehen  werden, wenn es nicht über den untersten  Punkt des Motors vorstehen soll, oder es ist  wesentlich breiter auszuführen, wenn der  Durchmesser kleingehalten werden soll im  Interesse der erforderlichen Bodenfreiheit.  



  3 ist das Getriebe. Sein Gehäuse ist mit  der gleichen Bodenfreiheit     h,        wie    der Motor  gezeichnet, doch kann sie etwas davon ab  weichen. Gewöhnlich ist sie gegen das     Kar-          dan    hin grösser.  



  Das Gehäuse 3 ist auch gegen die Karos  serie möglichst flach konstruiert. Das Ge  triebe liegt vollständig unterhalb des Karos  seriebodens.  



  4 ist die     Schalthebellagerung,    der so  genannte Schaltdom, der gleichfalls unter  halb des Karosseriebodens angeordnet ist.  



  die Kardanwelle, liegt in der Zeich  nung zwischen der Rahmenober- und -unter  kante. Infolgedessen     wird    der Bodenabstand  ihrer Drehachse     h.;    grösser als der der Rah  menunterka,nte     h_    und kleiner als der Boden  abstand der     Rahmenoberkante        h.,.    Diese  Lage wechselt jedoch mit den Federaus  schlägen. In den äussersten Lagen kann das  Ende der Kardanwelle, das der Treibachse  zugewandt ist, auch etwas über und unter  die Rahmenober- und     -unterkante    gelangen.  



  6 ist das Gehäuse des     Antriebsritzels.     Es besitzt die Bodenfreiheit     h,;.    Der Antrieb  ist mittelst Schnecke und Schneckenrad an  gedeutet. 6' ist das Gehäuse des Schnecken  rades.  



  1-6, der Antriebsmechanismus, besitzt  einen durchlaufenden Linienzug von Dreh  achsen. Alle Organe 1, 2, 3, 5, 6 des Antriebes  sind koaxial aneinander gereiht, das heisst sie  liegen in einer Flucht. Die Höhenlage dieses  Linienzuges der Drehachsen ist am     vordern          Kurbelwellenende   <I>H,,</I> am     Antriebsritzel        H2     und längs des ganzen Antriebsmechanismus  geringer als die Höhe der     Laufradmitten    H.  Selbstverständlich kann der Motor wesent  lich höher vorgesehen werden, wenn die      Bodenfreiheit dies erfordert, ohne dass die  Drehachse der Kurbelwelle die Höhe der       Laufradmitten        II    erreichen muss, geschweige  überschreitet.  



  Ebenso kann der Achsenantrieb auch mit  den bekannten und häufig verwendeten     Hy-          poidrädern        versehen    werden. Es ist dies     eine     Zwischenart zwischen Schnecken- und     Ke-          geIrädern.    Das     Antriebsritzel    sitzt nicht  senkrecht unter der Hinterachse, noch wie  heim     Kegelradantrieb    auf gleicher Höhe der  Hinterachse, sondern zwischen beiden Stel  lungen schräg abwärts von der Hinterachse.  Auch dann bleibt die tiefe Lage des An  triebes bis zum     vordern        Kurbelwellenende     gewahrt.  



       Fig.    ? zeigt die Lage der Kardanwelle  und     des    Rahmens, wenn das     Achsantriebs-          gehäuse    mit dem Rahmen fest verbunden ist.       Diese    Anordnung findet sich bei Fahrzeugen  mit gelenkigen Achsen,     sogenannten        unab-          h,ingigen    Rädern auf Schwingachsen.  



       Fig.    3 zeigt strichpunktiert die Bewe  gungsmöglichkeit der Achshälfte und des       Rades.     



       Fig.        1;    zeigt die seitliche Verlegung der       :1lotorteile,.    welche sich gewöhnlich unter der  Kurbelwelle befinden. Der tief durch  hängende     Oltrog    ist möglichst flach     aus-          (.;ebildet.    Der     Ölvorrat    befindet sich samt den       ()lleitungen    7, 7' in den seitlich vorgesehenen  t     )haschen    B. Das     Öl    wird durch Leitung 7'  abgesaugt und durch Leitung 7 in das Lager       etc.        gepumpt.     



  Will man noch flacher konstruieren, so  können auch die nach unten vorstehenden       liiihlrippen    vermieden werden. Nach neueren       Ölkühlsystemen    kann der Ölvorrat in beson  dere     Ölkühler    und Behälter geleitet werden.  



  Ausserdem lässt sich der Hub des Motors  durch     gesteigerte    Zylinderzahlen     verkleinern.     Auch damit wächst die Bodenfreiheit,     bezw.     in dem Masse     wie    die senkrechte Ausdehnung  des Motors nach unten mit kleiner werden  dem     Hube    geringer wird, kann der Motor bei  g     0-          leichbleibender    Bodenfreiheit tiefer angeord  net werden.    In der Darstellung ist ein     V-Motor    an  gegeben. Er beschränkt die Bauhöhe nach  oben.     Alich    dadurch lässt sich der Schwer  punkt den gewöhnlichen Einreihenmotoren  mit senkrecht stehenden Zylindern gegen  über senken.  



       Fig.    5 bis 7, 7a zeigen, mit welchen Mit  teln die flache     Konstruktion    des Getriebe  erreicht wurde.  



       Fig.5    lässt erkennen, dass die Räder 10  der     Hauptwelle    und 11 die Räder der Neben  welle, sowie 12 die Räder der     Rückwärts-          gangwelle    nicht wie üblich angeordnet sind.  Im Personenwagenbau pflegt man die Haupt  und Nebenwelle senkrecht untereinander     züi     legen. Dadurch entstehen grosse Abmessungen  des Getriebegehäuses in der     senkrechten     Ebene und viel kleinere     Breitenmasse.    Nieder  flurkraftwagen setzen aber geringe Bauhöhe  voraus, während die horizontale Ausdehnung  ohne Nachteil grösser werden kann.

   Von die  sen Gesichtspunkten wurde bei der Entwick  lung des flach ausgebildeten Getriebes der       Fig.    5 ausgegangen. Die Getriebewellen lie  gen schräg über-     und    untereinander. Natür  lich könnten sie auch teilweise oder alle hori  zontal nebeneinander vorgesehen werden.  Dann würde das Gehäuse entsprechend noch  flacher als in     Fig.    5 angedeutet ist.  



  Auch die Schaltwellen 9 sind nicht wie  üblich oberhalb der Räder vorgesehen, son  dern nach der Seite verlegt. In     Fig.    5 liegen  sie ziemlich tief, nahe der Unterseite des  Gehäuses. Dadurch kommt auch die Lage  rung 4 des Schalthebels entsprechend     tief    zu  liegen. In der Abbildung liegt 4 unterhalb  der     Gehäuseoberkante.    Auch diese Anord  nung steht im Gegensatz zu der gewohnten  Ausführung. Im Personen- wie Lastwagen  bau pflegt man die Hebellagerung so hoch zu  legen, dass ein sogenannter Schaltdom ent  steht.  



       Fig:5a    zeigt die gleiche Getriebeanord  nung, jedoch ist der Schalthebel von der  Seite nach der Mitte verlegt.  



       Fig.    6 zeigt die Schaltwellen im Gegen  satz zu     Fig.    5, wo sie horizontal nebenein  ander liegen, senkrecht übereinander angeord-           net.    Dadurch kann die Lagerung des Schalt  hebels noch tiefer gelegt werden. Die punk  tierte Lage des Schalthebels deutet Mittel  schaltung an.  



       Fig.    7 und 7a zeigen die Schaltwellen in  schräger Lage zueinander. Ebenso wie in       Fig.    5, 5a und 6 sind auch hier in     Fig.    7  und 7a Seiten- und Mittelschaltung an  gedeutet.  



  Die Lagerung des Schalthebels lässt sich  auch noch tiefer als hier angedeutet legen,  zum Beispiel an die     Gehäusebodenwand.     Ebenso lassen sich die Schaltwellen anders  verteilen, auch so, dass sie nicht unmittelbar  nebeneinander liegen, sondern etwa für jede..  Räderpaar in der Nähe des Zahneingriffes.  



  Desgleichen kann der Schalthebel gegen  das Schwungrad oder gegen das     Kardan    hin  verlegt werden oder ausserhalb des Getriebe  gehäuses.  



       Fig.    Ja zeigt die flache Form des Auspuff  topfes. Dadurch wird grosser Abstand von  der Fahrbahn ermöglicht und ebenso die er  forderliche -Entfernung von der Karosserie  erzielt. Will man die Hitzeausstrahlung  gegen den Karosserieboden besser verteilen,  so kann der Auspufftopf auch in mehrere  kleine Einzeltöpfe aufgeteilt werden, die  neben- oder hintereinander geschaltet sind       bezw.    beides. Je flacher der Gesamtquer  schnitt wird, desto     giinstiger    ist die Wärme  verteilung und desto grösser kann zugleich  der Abstand von der Karosserie gewählt wer  den.  



  In     Fig.    1 ist die Auspuffleitung und der  Auspufftopf strichpunktiert kenntlich ge  macht. Der Auspufftopf ist mit 13 be  zeichnet.  



  Bei der üblichen Ausführung hängen Lei  tung und Auspufftopf ziemlich tief unter  dem Rahmenträger. Wird dieser ähnlich der       Fig.    1 selbst sehr stark nach unten gekröpft,  so muss die Auspuffleitung entsprechend der  erforderlichen Bodenfreiheit näher an den  Fahrzeugrahmen und hier auch näher an die       Kraftübertragung    gelegt werden.  



  Ähnlich ist mit allen übrigen Fahrzeug  teilen zu verfahren, soweit dies die Boden-         freiheit    erfordert. Sie sind gleichfalls ent  weder flacher zu gestalten, das heisst so um  zubilden, dass sie geringere Ausdehnung in  der Vertikalen erhalten und .grössere Hori  zontalabmessungen, oder sie sind gegenüber  der Kraftübertragung und dem Fahrzeug  rahmen, wenn ein     solcher    vorhanden ist,  höher anzuordnen     bezw.    beide Gesichtspunkte  sind bei der Neugestaltung für Niederflur  wagen zu vereinigen.  



  Der     vorbeschriebene        Niederflurkraftwagen     fordert also, dass alle Teile des Fahrgestelles,  soweit sie unter dem Karosseriefussboden  liegen, unter diesem einerseits und über der  Begrenzungsfläche, welche die Bodenfreiheit  vorschreibt, anderseits angeordnet werden.  Sie müssen also in der senkrechten Richtung  auf einen wesentlich engeren Konstruktions  raum zusammengedrängt werden. Dafür steht  vielen Teilen mehr Ausdehnungsfähigkeit in  der     Horizontalen    zur     Verfügung.     



  Soweit der Konstruktionsraum, der oben  von dem freien Fussboden der     Karosserie    be  grenzt wird, eingehalten wird, soweit     bleibt     der Niederflur eben. Um     dieser    Forderung  zu genügen, darf nicht,     wie    bei den neueren  niederen Bauarten, nur der Fahrzeugrahmen       etc.    gesenkt werden, sondern in entsprechen  dem Masse muss auch die     Kraftübertragung     gesenkt werden und andere Teile des Fahr  gestelles, während die stärkst nach unten  durchhängenden Teile bei dieser Senkung  entsprechend der Bodenfreiheit zu heben sind.  



  Lediglich die Teile, welche in der Nähe  der Achsen liegen, wie der Kühler, der Mo  tor. Teile der Achsen und Räder     etc.,    und die  Bedienungsorgane, Brems- und Schalthebel.  Lenkung zum Beispiel, sind nicht an diese  Konstruktionsregel gebunden.  



  Die     Einstieghöhe    lässt sich noch über das  oben angeführte Mass senken, wenn die Ka  rosserie nicht über den Fahrzeugrahmen ge  legt wird, sondern eigene Karosseriestützen  neben dem Rahmen vorgesehen werden, wel  che geringere Höhe als die     Rahmenoberkante     besitzen, das heisst nicht bis zur Höhe     h4    rei  chen. Alsdann kann die Oberfläche des Ka-           rosseriebodens    einschliesslich Bodenbelag auf  die Höhe     h4    der     Rahmenoberkante,        bezw.     wenn diese verkleidet ist, auf die Höhe der       Einstiegkante    verlegt werden.  



  Bei rahmenlosen Fahrzeugen wären die  Karosseriestützen entsprechend unter der       Oberkante    der Kraftübertragung vorzusehen.  



  Weitere Mittel, den Karosserieflur zu  senken, bieten sich, wenn bei rahmenlosen  Fahrzeugen zum Beispiel das Tragrohr der  Kraftübertragung nicht kreisrund, sondern  flach, etwa elliptisch     etc.,    oder oben eben  ausgebildet wird. Bei Rahmenfahrzeugen       können    die Rahmenträger mit geringerer  Höhe ausgebildet werden, etwa durch stär  kere Rahmenbleche oder durch die Verwen  dung von Doppel- und     Mehrfach-Vertikal-          wänden.     



  Werden alle oben angegebenen Konstruk  tionsmittel bis zum Äussersten erschöpft, so  lassen sich     Niederflurwagen    schaffen, deren       Karosserien    ausserordentlich tiefe Lage des  Fussbodens aufweisen. Der Schwerpunkt des  Fahrzeuges kommt wesentlich     tiefer    als bis  lier zu liegen.  



  Die angegebene Konstruktionsweise der  einzelnen Antriebsteile und ihre tiefe Lage  rung unterhalb der     Laufradmitten    in einer  Flucht hintereinander bedingt übrigens nicht,  dass der Motor nur auf die Hinterachse oder       -achsen    treibt; vielmehr erlangt sie auch für  Vorderradantrieb Bedeutung. Bei der bisher  üblichen Art des Antriebes liegen die Dreh  achsen der Kraft- und     Übertragungsteile    des  Vorderradantriebes teils auf Höhe der Lauf  radmitten, zum Beispiel der     Kegelradachs-          antrieb,    Schneckenantrieb liegt sogar wesent  lich darüber, besonders aber die Kurbelwelle.

    Hierbei wird die Ausbildung des     Kühlers    in  sehr unangenehmer Weise     beeinträchtigt.    Die  tiefe Lagerung des Antriebsmechanismus ge  mäss der Erfindung unterhalb der Laufrad  mitten bietet die früher     erwähnten    Vorteile,  sowie freie Ausbildung der     Kühlerfläche.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Niederflurkraftwagen, dadurch gekenn zeichnet, dass alle Antriebs- und Über- tragungsglieder bis zur Treibachse bezw. den Treibachsen koaxial hintereinander gereiht sind, wobei ihre Drehachsen einen durch laufenden Linienzug bilden, der überall tiefer liegt als die Mitten der Laufräder und am freien Kurbelwellenende höchstens auf Lauf radmitte liegt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ölvorrat des Motors im wesentlichen nicht unterhalb der Kurbelwelle, sondern seitlich in eigenen Räumen befindet, die die gleiche oder grössere Bodenfreiheit, wie das flach gestaltete Gehäuseunterteil haben. 2. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet; dass der Ölvorrat aus dem Kurbelgehäuseunterteil des Motors unterhalb der Kurbelwelle mittelst Pumpe tierausgesaugt und in Räume oder Behälter gepumpt wird, die nicht zum Motorgehäuseunterteil ge hören, in denen .sie bis zur Rückführung in den Motor gekühlt werden.
    3. Niederflurkraftwagen nach Patentan epruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Saug- und Druckölleitungen des Motor gehäuses im Unterteil nicht unterhalb der Kurbelwelle angeordnet sind, son dern dass sie zwecks flacher Bauart des Kurbelgehäuseunterteils seitlich angeord net sind. 4. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe mit allen Teilen einschliesslich der Schalthebellagerung und ihrer Ver kleidung unter dem Karosserieboden an geordnet ist.
    5. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Kardangelenkes, welche hinter dem Getriebe liegt, zwischen einem tiefst durchgekröpften Teil des Rahmens zwischen Ober- und Unter kante angeordnet ist, wobei die Ober kante höchstens auf Laufradmitte liegt. 0 6. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante des Fahrzeugrahmens, soweit er unter dem Fussraum der Wagen insassen lieg.., tiefer als die Mitten dc@r Laufräder angeordnet ist bis höchstens auf deren Höhe.
    7. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Fahrzeugteile, die mit der Kraft- und Übertragungsanlage und mit dem übrigen Fahrgestell in Verbindung stehen, soweit sie unter dem freien Karosserieflur lie gen, das heisst unter dem Fussraum der Wageninsassen, zwischen der Bodenfläche der Karosserie einerseits und der Begren zungsfläche, welche durch die Bodenfrei heit anderseits bestimmt ist, angeordnet sind. B. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Karosserieboden vorn bis dicht zum Schwungrade, hinten bis dicht zu den Rücksitzen unterhalb der Laufradmitten bis höchstens auf dieser Höhe liegt.
    9. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Karosserieboden, der höchstens auf der Höhe der Mitten der Laufräder liegt, nur dicht vor den Rücksitzen eine geringe Erhöhung für die nach oben schwingende Kardanwelle besitzt, sonst aber ein schliesslich der Einstiegkante eine ebene Fläche bildet, die bis zum schrägen Fuss brett des Führers reicht. 10. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Karosserieboden tiefer bis höchstens auf der Höhe der Mitte der Laufräder liegt und in seiner ganzen Ausdehnung bis zum schrägen Fussbrett des Führers ein schliesslich der Einstiegkante bis an die Sitze im Wagenfond eine ebene Fläche bildet.
    11. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Karosseriestützen tiefer als die Rahmen- oberka.nte liegen, soweit diese unter dem Fussraum liegt. 12. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kardanrohr und das Treibachsengehäuse bezw. die mit diesen Fahrgestellteilen verbundenen Federn ohne Zwischenschal tung eines Fahrzeugrahmens die Karos serie tragen und die Stützpunkte, soweit sie unter dem Karosserieflur liegen, tie fer als die Oberkante der Kraftübertra gung liegen.
    13. Niederflurkraftwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölpumpe und der dazugehörige Ölsumpf nicht unter den tiefsten Punkt des flach ausgebildeten Kurbelgehäuseunter- teils reichen.
CH153658D 1930-02-14 1931-02-13 Niederflurkraftwagen. CH153658A (de)

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