CH153748A - Schalter für das Gashauptventil von gasbeheizten Heisswasserapparaten. - Google Patents

Schalter für das Gashauptventil von gasbeheizten Heisswasserapparaten.

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CH153748A
CH153748A CH153748DA CH153748A CH 153748 A CH153748 A CH 153748A CH 153748D A CH153748D A CH 153748DA CH 153748 A CH153748 A CH 153748A
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CH
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/087Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
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Description


  Schalter     für-das        Gashauptventil-von        gasbeheizten        Iffeisswasserapparaten.       Die Erfindung bezieht sich auf die be  kannten Schalter für das     Gashauptventil    von  gasbeheizten     Heisswasserapparaten,    die beim  Öffnen-des Wasserhahns durch den in der  Wasserleitung entstehenden Druckabfall be  tätigt werden und das Hauptventil in der  zum. Brenner führenden     Gasleitung.    öffnen.  Bei .diesen Schaltern war bisher das durch  den.

   Wasserdruck betätigte.     Steuerorgan    (im  folgenden      Strömschloss"    genannt) mecha  niseh- mit dem     Hauptgasventil    gekuppelt, so  dass der     Huh-    des     Hauptgasventils    vollständig  von dem Hub des     Strömsohlosses    abhängig  war.     Infolgedessen    musste     das-meist    aus einer  Membran bestehende     Strömschlosseinen     grossen Hub haben, so     dass    es rasch abgenützt       wurde.     



  Die Erfindung besteht darin, dass das  vom     Wasserströmschloss    betätige Gasventil  als     Steuerventil    in einer Steuergasleitung an  geordnet ist, welche die- Hochdruckseite des       Hauptgasventils    mit dessen     entlüftbaxer          Steuerdruckseite    verbindet.

   Durch diese An-         ordnung    ist es. möglich, das     Hauptgasventil     ohne mechanische Kupplung mit dem Was  serströmschloss durch .den Druck eines     Hilfs-          gasstromes    zu schalten und den Hub des       Hauptgasventils        unabhängig    vom Hub des       Strömschlosses    zu regeln.  



  Vorteilhaft werden dabei die beiden Sei  ten     .des        Steuergasventils    durch mit Drossel  stellen versehene Kanäle mit der Entlüf  tungsleitung.des     Gashauptventils    verbunden,  in der ein 'beim Erlösehen der Zündflamme  selbsttätig sich     schliessendes    Ventil angeord  net ist, und zwar wird zweckmässig die zum       Zündbrenner    führende Gasleitung als Ent  lüftungsleitung für die     Steuerseite    des       Hauptgasventils    benützt.  



       Einige    Ausführungsbeispiele der Erfin  dung     sind    in der     Zeichnung    dargestellt.       Fig.    l zeig einen Schnitt durch ein       Steuergasventil,    das mit dem     Strömschloss     zusammengebaut ist;       Fig.    2 zeigt den Anschluss dieser Vor  richtung an ein druckgesteuertes Hauptgas-           ventil    und an einen von einem Thermostat       überwachten    Zündbrenner;       Fig.    3 bis ö zeigen     schematisch    die Wir  kungsweise eines derartigen Gasventils an  einem Heisswasserbereiter, zum Beispiel  einem Gastbadeofen;

         Fig.    7 zeigt einen     Schnitt    durch ein Gas  ventil und ein getrennt davon     angeordnetes          Strömsühloss.     



  Das     Ströms.chloss    in     Fig.    1 besteht aus  zwei Wasserkammern 1 und 2 und einer da  zwischen liegenden Gaskammer 3 mit dem       Steuergasventil    9. Die Wasserkammer 1 ist       mit    einem Stutzen 4 an die Wasserzuleitung  angeschlossen. Durch ein     Venturi    5 und  einen daran anschliessenden Stutzen 5a kann  .das Wasser .aus der Kammer 1 zu einem       Heisswasserofen    fliessen. Die beiden Wasser  kammern 1 und 2 sind jeweils durch eine  Membran 6     bezw.    7 von der Gaskammer 3  getrennt. Die     Mitten    der Membranen sind  durch einen von ihnen geführten Hohlschaft  8 miteinander verbunden, der den Ventilteller  9 trägt.

   Dieser     Ventilteller    kann sich auf  einen Sitz 10 in der Gaskammer 3 legen und  trennt :dadurch     dieser    Kammer in zwei Ab  teile 11 und     12..    Das Abteil 11 hat eine Boh  rung 13     für,den    Anschluss des     Abteils    an die  Gashauptleitung;

       das        Abteil    12 hat eine Boh  rung 14 für den Anschluss ,des Abteils an den       Steuerraum,35eines    druckgesteuerten Haupt  gasventils mit Gehäuse 33     (vergl.        Fig.    2),  und zwei enge Kanäle 15 und 16, welche die  Abteile 11 und 12 stets mit dem     Anschluss     17 einer Zündgasleitung 41     (Fig.    2) verbin  den.  



  Der Hohlschaft 8 trägt eine als Drossel  körper dienende Nadel 18, die in den Hals  des     Ventuxis    5 hineinragt. Der Hohlschaft 8  und die Nadel 18 haben eine Längsbohrung  19, die durch Querkanäle 20 mit dem Durch  gangsraum des     Venturis    5 an der Stelle der  grössten     Durchtrittsgeschwindigkeit    verbun  den ist. Das andere Ende der Bohrung 19  mündet in die     Wasserkammer    2. Federn 21  suchen den Ventilteller 9 von seinem Sitz 10  abzuheben.    Der Anschluss 13 der Gaskammer 3 ist  durch eine Leitung 31     (Fig.    2) mit dem  Hochdruckraum 32 im Gehäuse 33 des       Hauptbasventils    verbunden, in den auch die  Hauptgasleitung 84 mündet.

   Durch eine  Membran 38 ist ein zweiter Raum 35 des  Gehäuses,     ,33t    von dem Raum 32, getrennt, der  als Steuerraum für ,das     Hauptgasventil    38  dient. Er ist durch eine Leitung 37 mit dem  Anschluss 14 am     Steuergasventilgehäuse    3  verbunden. An ,der Membran 36 ist ein Ven  tilteller     3$    befestigt, der von einer Feder 39  auf seinen Sitz an einem zu den Gasver  brauchern, zum Beispiel zu dem Haupt  brenner 51 .des Badeofens.. führenden Kanal  40 gedrückt wird.  



  Von dem     Anschluss:    17 des     Steuergasven-          tils    3 führt eine Zündleitung 41 zu einem  Zündbrenner 42'. Dieser Zündbrenner be  steht aus einem Gehäuse 43, einem Ventil 44  mit einer Bohrung 45 und einer     Brenner-          ,düse    46, und einem Thermostat 47, der einer  seits an     den!    Enden durch Arme 48 an dem       Brennergehäuse    43 gelagert und anderseits  mit dem Ventil 44 durch Arme 49 verbun  den ist.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  in     Fig.    3     bis   <B>6!</B>     erläutert.    Der Heisswa.sser  erzeuger ist durch eine Rohrschlange 50 über  einem Brenner 51 dargestellt. Das, Wasser  wird an dem Hahn .52 entnommen. Der Zünd  brenner 42 ist der     Einfachheit    halber ohne  Thermostat dargestellt.  



       Fig.    3     zeigt    die Anlage bei     geschlossenem     Hahn     .52.    Der Wasserdruck in den     Kam-          mern    1 und 2 des     Strömschlosses    ist durch  die     Bohrung    19 des     Hohlschaftes    8 aus  geglichen.     Infolgedessen    hat die Feder 21  die Membran 6 und 7 nach oben geschoben  und das     Steuergasventil    9 abgehoben.

   Der  Gashochdruck hat sich von der Hauptleitung  34 über 32, 31, 11, 12 und 37 in dem Steuer  raum 35 fortgepflanzt und ausgeglichen und  deshalb kann die Feder 39 den     Hauptventil-          teller    38 auf seinen Sitz drücken. Der Zünd  brenner 42 ist geschlossen, weil sein Ventil  44 durch den kalten Thermostat auf seinen  Sitz gedrückt     -wird.    Weder aus dem Zünd-      Brenner 42 noch aus dem     Heizbrenner    51       kann    :daher das, Gas austreten.  



  Wenn :der Hahn 52. geöffnet wird, so  kommt das Wasser im     Heisswassererzeuger     und im     Strömschlass,    in Fluss. Das durch das       Venturi    5i aus der Netzleitung strömende  Wasser erzeugt an     :den    Öffnungen 20 einen       Unterdruck,    so     dass    durch den Kanal 19 auch  in der     Wasserkammer    9     "ein        Unterdruck    ent  steht. Deshalb     senken-    sich die Membranen 6  und 7     bis    das Steuerventil 9 auf seinen Sitz  gedrückt ist.

   Solange aber aus- dem     Zünd-          brenner    421 kein Gas ausströmen kann, bleibt  der Gasdruck in     :den    beiden Kammern 11 und  12     und    somit auch     in;    :den mit ihnen verbun  denen Kammern 32 und 35 des Hauptgas  ventils 33 nach wie vor gleich. Es entsteht       als,oy    kein     Druckunterschied    zu beiden Seiten  der Membran     .36    des     Hauptgasventils,        so,dass     dieses geschlossen bleibt.

   Bei nicht geöffne  tem     Zündbrenner    42 kann also beliebig viel  Wasser aus dem Apparat     entnommen    wer  den, ohne     dass    das     lIauptgasventil    33 da  durch     beeinflusst    wird     (Fig:    4).  



  Anders wird die Sache, wenn die Zünd  flamme     angezündet    ist oder wird. Angenom  men sei zunächst wieder :die in     Fig.    '3 dar  <B>gestellte</B>     Lage    der Teile, das heisst der Was  serhahn 52 soll geschlossen und infolgedessen  der Ventilteller 9 abgehoben sein; das -Haupt  gasventil 33 ist geschlossen. Nun wird der  Thermostat 47     (Fig.    2) des Zündbrenners 42  durch ein Streichholz erwärmt und dadurch  das Zündventil 44 geöffnet, so dass das aus  strömende Gas sich an der Flamme des  Streichholzes entzündet.

   Durch das Ent  weichen des Zündgases wird ein Unterdruck  hinter     den:    drosselnden     Verbindungen:    1:6 und  17 hervorgerufen     (Fig.    5).     Allein    es bleibt  in den     Kammern    11 und 12 der Gasdruck  ausgeglichen, weil sie     miteinander    durch das  geöffnete     Steuergasventil    9 verbunden sind.

    Deshalb öffnet sich auch das     Hauptgasventil          zunächst    nicht     (Fig.    5). Öffnet man aber  den Wasserhahn 52, so wird durch das aus  strömende Wasser an der Drosselstelle des       Venturis    5     ein    Druckabfall hervorgerufen,    der sich :durch :den Hohlschaft 8     bezw.    dessen       Bohrung    19 in :die Wasserkammer 2 fort  pflanzt, so dass ein Druckunterschied zwi  schen den Wasserkammern 1 und 2 entsteht  und das     ,Steuergasventil    9 auf seinen Sitz  gedrückt wird. Die Räume 11 und 12 des       Steuergasventils    3 sind nunmehr voneinan  der getrennt.

   Das aus dem abgeschlossenen  Raum 12 des     Steuergasventils    3 zum     Zünd-          brenner   <B>42</B> abfliessende     Zündgas    ruft in dem  Steuerraum 35 :des     Hauptgasventils    einen  Druckabfall hervor. Infolgedessen kann der  Gashochdruck im Raum 32 die     Membran.    36  der Druckverminderung in dem     Steuerraum     35 entsprechend nach unten durchdrücken.  Der     Ventilteller    38 wird dabei von seinem  Sitz abgehoben, so dass :der Hauptbrenner 51  Gas erhält, das sich beim Ausströmen an der  Zündflamme entzündet     (Fig.    6).

   Der Haupt  brenner des     Flüssigkeitserhitzers    tritt also       selbsttätig    in Wirkung, sobald bei brennen  der Zündflamme Wasser aus dem Apparat       entnommen    wird. Umgekehrt erlischt der       Hauptbrenner,    wenn der Wasserhahn 52 ge  schlossen: wird, weil sich dann der Wasser  druck im     Strömschloss    ausgleicht, so dass das       Steuergasventil    9 geöffnet wird, worauf sich  auch :der Gasdruck zu beiden Seiten des       Hauptgasventils    ausgleicht und das Haupt  gasventil schliesst.  



  In     Fig.    7 enthält das Gehäuse 22 zwi  schen den     beiden    Wasserkammern 1 und 2  des     Ströms:chlosses    anstatt des     Gasventils    ein  Lager 24 für einen zweiarmigen Hebel 23,  dessen einer     Arm    an .dem Hohlschaft 8 zwi  schen den     Biegehäuten,    6 und 7 angreift. Das  Gehäuse für das     Steuergasventil    3 ist hier  von dem Gehäuse des     Strömschlosses    völlig  getrennt.

   Das Gehäuse des     Steuergasventils     ist durch eine Zwischenwand 25 wieder in  zwei     Kammern    11. und 12 unterteilt, die in  derselben Weise wie bei     Fig.    1 Anschlüsse  1'3, 14 und 17 zu der Gashauptleitung, dem       ,Steuerraum    :des     Hauptgasventils    und dem  Zündbrenner besitzen. Das Gehäuse des       Steuergasventils    ist durch eine Biegehaut 26  abgeschlossen, in deren     Mitte    ein Ventil  teller 9 befestigt ist; der eine Bohrung 27 in      der Zwischenwand 25 abschliesst.

   Eine Feder  29 sucht den Ventilteller 9 von seinem Sitz       abzuheben.    Der Ventilteller 9 trägt eine  Schneide 30, gegen die sich das abgeflachte  Ende des.     Hebels    2,3 legt. In     den.    Stützkörper  8 für die Membranen 6 und 7 ist ein Rohr  19' eingesetzt, das in den     Abfluss.kanal    5'  hineinragt     und    dort eine Drosselstelle für  den     Wasserabfluss    bildet, die es mit der Was  serkammer 2 verbindet.  



  In den Ausführungsbeispielen nach .den       Fig.    1 und 3 bis. 6 ist das     Steuergasventil    3  mit dem     Strömschloss    zusammengebaut, und  zwar ist es in .der üblichen Weise zwischen  die durch Biegehäute abgeschlossenen Was  serdruckkammern :des Stromschlosses gelegt.  Es ist aber besser, das     Steuergasventilvom          Wasserströmschloss    zu trennen, wie in     Fig.    7  gezeigt, um zu verhindern, dass bei einem  Schaden an einer der Membranen Wasser in  die Gasleitung dringt.  



  Das vom     Wasserfluss        betätigte        Steuergas--          ventil    kann     selbstverständlich    auch mit dem  Hau     ptga.sventil        zusammengebaut    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter für das Gashauptventil von gas beheizten Heisswasserapparaten, der durch ein dem Druckabfall an einer Drosselstelle in der Wasserleitung unterworfenes Wasser strömschloss betätigt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das mit dem Wa-serstr'öm- schloss verbundene Gasventil als Steuerventil in einer Steuergasleitung angeordnet ist, wel che die Hochdruckseite des Häuptgasventils mit dessen entlüftbarer Steuerdruckseite ver bindet.
    UNTERANSPRü CHE: 1. Schalter nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die beiden- Seiten des Steuergasventils durch mit Drosselstellen versehene Kanäle mit der Entlüftungs leitung des Gashauptventils verbunden sind, in der ein beim Erlöschen der Zünd flamme .selbsttätig sich schliessendes Ven til angeordnet ist. 2.
    Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass die Steuerdruckseite des Gashauptventils durch eine zum Zündbrenner führende und durch ein von der Zündflamme abhängiges Thermostatventil beherrschte Zündleitung mit der Aussenluft verbunden ist. 3.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspule in der Wasserleitung, an welcher das zur Be- tätigung des Wasserströmschlosses die nende Druckgefälle erzeugt wird, durch einen den, Drosselkörper tragenden Hohl schaft mit der Steuerkammer des Was.ser-- strömschlosses verbunden ist; deren Mem- branwände den Hohlsohaft tragen und führen.
CH153748D 1930-01-20 1931-01-05 Schalter für das Gashauptventil von gasbeheizten Heisswasserapparaten. CH153748A (de)

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