CH153901A - Einrichtung zum Energieaustausch zwischen einem Kraftspeicher und einer in beiden Richtungen drehbaren Welle. - Google Patents
Einrichtung zum Energieaustausch zwischen einem Kraftspeicher und einer in beiden Richtungen drehbaren Welle.Info
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Description
Einrichtung zum Energieaustauseh zwischen einem Kraftspeicher und einer in beiden Richtungen drehbaren Welle. Bei vielen drehbaren Vorrichtungen kommt es vor, dass man mit ihrer Drehung einen Kraftspeicher laden. will, der sich spä ter zu gewünschter Zeit auf .die gleiche oder eine andere Vorrichtung wieder entlädt.
Zum Beispiel ist es zuweilen zweckmässig. elek trische Regelapparate nicht unmittelbar von einem Motor antreiben zu lassen, sondern mit dem Motor einen Kraftspeicher zu laden und dann mit der aufgespeicherten Energie, des letzteren den Regelapparat zu betreiben; der Regelapparat wird dabei zum Beispiel um eine volle Stufe weitergedreht, sogar dann; wenn zufällig während seiner Drehung .der Motorstrom ausbleibt. Musste der zu drehende Apparat wechselweise in verschiedenen Dreh richtungen verstellt werden, so sah man für jede Drehrichtung einen besonderen Kraft speicher vor.
Gemäss der Erfindung ist nun für beide Drehrichtungen nur ein einzigerKraftspeicher erforderlich. Sie besteht darin, dass der an einem Zugorgan angehängte Kraftspeicher im Entladungszustand von zwei Nasen am Umfang zweier horizontal nebeneinander an- geordneter, parallelachsiger Scheiben getra gen: wird, die gemeinsam im gleichen Sinne bei der Ladung des Speichers von der in bei den:
Richtungen. drehbaren Welle aus ange trieben werden bezw. bei seiner Entladung auf diese Welle arbeiten.
In .der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel für die Erfindung dargestellt. Von der Welle<B>to</B> aus soll das als Kraftspeicher dienende Gewicht g hochgewunden werden, gleichgültig, in welcher Richtung sich die Welle w ,dreht, und beim Herabfallen soll das Gewicht g die Welle w antreiben. Auf der Welle<I>w</I> sitzt ein Kettenrad <I>a,</I> das üb--r die Kette <I>d</I> mit den beiden Rädern<I>i</I> und 7c in Eingriff steht. Diese sind auf den horizon tal und parallel nebeneinander angeordneten Wellen<I>m, n</I> befestigt, auf denen ausserdem die beiden Treibscheiben b und c sitzen.
An deren Umfang ist je eine Nase f, li, angegos sen, und die Wellen -in und ii. sind so nahe aneinandergedrückt, :dass die beiden Nasen f und h, die aus symmetrisch zur Seheiben- inittelebene gelegenen Lamellen bestehen, in einandergreifen.
In der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage oder Entladestellung des Kraft speichers liegt .der Bolzen o, an dem das Ge wicht g mittelst der Kette e hängt, in der Mulde, welche von beiden Nasen f und h ge meinsam gebildet wird.
Wird nun die Welle zv von irgendeiner nicht dargestellten An triebskraft in :der Pfeilrichtung gedreht, so erkennt man, dass das Gewicht: g von der Nase h der Scheibe b erfasst und seine Kette e um den; Umfang der Scheibe b herum geschlungen wird, während die Nase f der Scheibe c vom Bolzen o freikommt und nach unten fortbewegt wird.
Wird die Antriebs kraft von der Welle w abgeschaltet und die Welle freigegeben, so fällt das Gewicht g unter Rückdrehung der Welle ?v wieder in seine, in der Zeichnung dargestellte Anfangs lage zurück, wobei das Auftreffen des Bol zens o auf die Nase f :eine Weiterdrehung des Systems verhindert.
Dreht man jedoch mittelst der Antriebs kraft die Welle w entgegengesetzt den ein gezeichneten Pfeilen, so nimmt die Nase f das Gewicht mit und schlingt die Kette e nach oben um die Scheibe c, während die Nase h der Scheibe b unten herum frei läuft. Bei Entkupplung des Rades a vom Antrieb wirkt wieder das Gewicht g als Triebkraft und dreht die Scheibe a solange, bis der Bol zen o wieder an die Nase 1a anstösst.
Da ,die beiden Scheiben b und c durch die Kette d starr ,gekuppelt sind und deshalb gleiche Drehrichtung haben, kann der Bol zen o mit dem Baranhängenden Gewicht g keine tiefere Lage einnehmen als die gezeich nete, bei der die Bolzenachse in der horizon talen Verbindungsebene der beiden Scheiben achsen liegt. Von dieser Stellung aus kann das Gewicht g also: nur gehoben werden, ent weder von der Scheibe b oder von der Scheibe c. Es genügt also, ein Gewicht für beide Drehrichtungen.
Beim Ersatz des Gewichtes durch eine Feder würde die gezeichnete Stellung dem Zustande der geringsten Federspannung ent sprechen, und die Feder würde bei Drehung der Welle iv in beliebiger Drehrichtung ge spannt werden.
Durch ungleiche Bemessung der Schei bendurchmesser b und c kann man es errei chen, dass das Gewicht bei Rechtsdrehung der Welle w einen andern. (grösseren oder kleineren) Hubweg macht als bei Links drehung. Bemisst man die Teilkreisdurch- messer :der Kettenräder i und k verschieden, so weichen die Geschwindigkeiten des Hubs bei Rechts- und Linksdrehung der Welle ir, voneinander ab.
Auf alle Fälle bleibt der Hebelarm, an dem der Kraftspeicher an greift, während seines Hubes konstant.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Energieaustausch zwi schen einem Kraftspeicher und einer in bei den Richtungen drehbaren Welle, dadurch gekennzeichnet, dass der an einem Zugorgan angehängte Kraftspeicher im Entladungszu stand gleichzeitig von zwei Nasen am Um fang zweier horizontal nebeneinander und parallelachsig angeordneter Scheiben getra gen wird, die gemeinsam im gleichen Sinne bei der Ladung des Speichers von der in bei den Richtungen drehbaren Welle aus ange trieben werden bezw. bei seiner Entladung auf diese Welle arbeiten.UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kraft speicher an einem Zugorgan aufgehängt ist, das beider Ladung des Kraftspeichers auf eine der beiden Scheiben aufgewunden wird-. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Zugorgan an einem Bolzen befestigt ist, der in einer Mulde ruht, die im Entladungszustand des Kraftspeichers von beiden Nasen, Zäh- rend seiner Bewegung aber und im Ladungszustand desselben von nur einer der beiden Nasen gebildet ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nasen aus je mindestens zwei Lamellen bestehen, und dass die Lamellen der beiden Nasen im Entladungszustand gegenseitig ineinan- dergreifen. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hebelarm, an dem der Kraftspeicher angreift, in jeder Lage des. Kraftspeichers konstant bleibt. 5.Einrichtung nach-Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Angriffs punkt des Kraftspeichers auf der durch die beiden Scheibenachsen gelegten Hori- zontalebene lisgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE153901X | 1930-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH153901A true CH153901A (de) | 1932-04-15 |
Family
ID=5676035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153901D CH153901A (de) | 1930-02-06 | 1931-02-04 | Einrichtung zum Energieaustausch zwischen einem Kraftspeicher und einer in beiden Richtungen drehbaren Welle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH153901A (de) |
-
1931
- 1931-02-04 CH CH153901D patent/CH153901A/de unknown
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