CH153922A - Dampferzeugungsanlage. - Google Patents
Dampferzeugungsanlage.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22G—SUPERHEATING OF STEAM
- F22G5/00—Controlling superheat temperature
- F22G5/16—Controlling superheat temperature by indirectly cooling or heating the superheated steam in auxiliary enclosed heat-exchanger
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Description
Dampferzeugungsanlage. Die Erfindung bezieht sich auf eine Dampferzeugungsanlage und bezweckt, die Überhitzungstemperatur auch bei verschie denen Kesselbelastungen konstant halten zu können.
Bekannte Verfahren, bei welchen zu hoch erhitzter Dampf durch Einspritzen von Was ser auf die gewünschte Temperatur gebracht wird, haben den Nachteil, .dass sie eine Ver- krustung der Überhitzer bewirken, wenn die Einspritzung vor dem Überhitzer erfolgt und für die Maschine unter Umständen eine Schädigung verursachen, sei es ebenfalls durch Verkrustung oder durch Wasserschlag, wenn .die Vorrichtung zur Einspritzung von Wasser dem Überhitzer nachgeschaltet ist.
Soll der aus dem Überhitzer kommende, zu stark überhitzte Dampf durch in der Kessel trommel angeordnete Rohre geleitet werden, um die zu viel aufgenommene Wärme wie der an das Kesselwasser abzugeben, so be dingt dies grosse Dampftrommeln. Bei Hoch druckkesseln mit verhältnismässig kleinen Dampftrommeln ist jedoch der Raum so stark beschränkt, dass eine solche @e@.;clun#@ der Überhitzungstemperatur nicht möglich ist. Überdies ist die Temperatur des Kessel wassers so hoch, dass bei den zwischen denn überhitzten Dampf und dem Wasser im Kes sel vorhandenen Temperaturdifferenzen grosse Kühlflächen nötig sind, für welche nicht mehr genügend Platz gefunden werden kann.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile dieser bekannten Regeleinrichtungen für Dampferzeugungsanlagen mit Überhitzung des Dampfes zu vermeiden und besteht darin, dass zur Regelung der Temperatur des er zeugten Dampfes mindestens eine im Über hitzungsgebiet vor der Verbrauchsstelle in die Dampfleitung eingeschaltete, an eine von der Speiseleitung ausgehende Zweigleitung angeschlossene Wärmeaustauschvorrichtung angeordnet ist. Vo.rteilhafterweise ist diese Zweigleitung ständig von einem Teilstrom durchflossen, welcher zum Beispiel in die Obertrommel eines Steilrohrkessels abgeleitet werden kann.
Die Einstellung des die Wärmeaustauschvorrichtung durchfliessenden Regelmittels kann durch einen von der Tem peratur im V6Tärmeaustauscher ausgehenden. auf ein Regelorgan in der Zweigleitung oder der Fördervorrichtung wirkenden Impuls er folgen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Anwendung auf einem Steilrohrkessel, Fig.2 auf einem Hochdruckspiralkessel mit kleinem Flüssigkeitsinhalt.
Die in Fig. 1 dargestellte Dampferzeu- gungsanlage -weist einen Steilrohrkessel auf, dessen Untertrommel 1 mit der Obertrommel 2 durch Rohrbündel 3 und 4 verbunden ist. Die Speisung des Kessels erfolgt durch eine Fördervorrichtung 5, welche das Speise- bezw. Arbeitsmittel durch die Leitung 6, welche mit Regelorganen 7 und 8 versehen ist, in die Obertrommel 2 liefert.
Der im Dampfraum 9 der Obertrommel angesam melte Dampf wird durch den Überhitzer 10 und die Leitung 11 den Verbrauchsstellen zugeführt. Um die Überhitzungstemperatur konstant zu halten, ist in die Leitung -11 eine Wärmeaustauschvorrichtung 12 ein gebaut, welche eine Rohrschlange 13 auf weist, der ein Regelmittel aus einer Zweig leitung 14 zugeführt und durch die Leitung 15 in den Dampfraum der Obertrommel ab geleitet wird.
Hat der aus dem Überhitzer 10 zu den nicht gezeichneten Verbrauchs stellen strömende Dampf zu hohe Tempera tur; so wird dadurch eine Aufnehmervor- richtung 16 bekannter Art in der Weise be- einflusst, dass sie auf eine Verstellvorrich- tung 17 derart einwirkt, dass das Regelorgan 18 geöffnet wird und das Regelmittel, zum Beispiel Speisewasser, in ganz bestimmter Menge durch die Rohrschlange 13 strömen lässt, bis die Temperatur des Dampfes die gewünschte Höhe erreicht hat.
Dem in Fig. 2 dargestellten Spiralkessel wird das Speisemittel von der Fördervorrich- tung 5 in das Rohrsystem 21 gedrückt, in welcher das Arbeitsmittel erwärmt, ver dampft, überhitzt und durch die Leitung 22 den nicht gezeichneten Verbrauchsstellen zu geführt wird.
Um die Temperatur des über hitzten Dampfes gleichmässig zu halten, ist eine Wärmeaustauschvorrichtung 12 vor gesehen, in welcher durch die Rohrschlane 13 ein durch die Leitung 14 zugeführte:: Regelmittel zirkuliert, das zum Beispiel in einen Behälter 23, der mit der Fördervor- richtung 5 durch eine Leitung 24 verbunden ist, zurückfliesst. Die Einstellung des Regel mittels erfolgt in der bereits beschriebenen Art durch eine Aufnehmervorrichtung 16.
die eine Verstellvorrichtung 17 derart beein- flusst, dass bei zu hoher Überhitzungstempe ratur das Regelorgan 1$ entsprechend ge öffnet wird, so dass das durch die Rohr schlange 13 fliessende AZittel dem Dampf Wärme entzieht, bis dieser die gewünschte Temperatur aufweist.
Die das Regelmittel dem Wät'meaus- tauscher zuführende Leitung kann natürlich auch an eine besondere Stufe der Förder- vorrichtung 5 angeschlossen sein und die Einstellung der verlangten Überhitzungs temperatur durch entsprechende Regelung der Pumpe bewirkt werden.
Unter Umstän den, zum Beispiel wenn die Regelflüssigkeit dem Dampferzeuger zugeführt wird, emp fiehlt es sich, die Wärmeaustauschvorrieh- tung ständig von einem Teilstrom durch fliessen zu lassen und die Regelung der Tem peratur durch Veränderung .der Stärke dieses Stromes auszuführen. Als Regelmittel kann statt Speisewasser auch ein gasförmiges Mit tel Verwendung finden. Die Anordnung und Ausbildung der Wärmeaustauschvorrichtung kann entsprechend der Bauart der Dampf erzeugungsanlage in mannigfacher Weise er folgen.
Gegebenenfalls kann auch mehr als eine Wärmeaustauschvorrichtung in die Dampf leitung eingeschaltet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dampferzeugungsanlage mit Überhitzung des Dampfes, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Temperatur des erzeugten Dampfes mindestens eine im Überhitzungs gebiet vor der Verbrauchsstelle in die Dampf leitung eingeschaltete, an eine von der Speise leitung ausgehende Zweigleitung angeschlos sene Wärmeaustauschvorrichtung angeordnet ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Dampferzeugungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Wärmeaustauschvorrichtung führende Zweigleitung an eine besondere Stufe der Fördervorrichtung für das Speisemittel angeschlossen ist. 2. Dampferzeugungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaustauschvorrichtung ständig von einem von der Speiseleitung abgezweigten Teilstrom durchflossen ist.3. Dampferzeugungsanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, mit Steil rohrkessel, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Wärmeaustauschvorrichtung austretende Zweigleitung der Speiseleitung in den Dampfraum der Obertrommel ein geführt ist. 4. Dampferzeugungsanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des .die Wärmeaustausch- vorrichtung durchfliessenden Regelmittels durch einen von der Temperatur des den Wärmeaustauscher durchströmenden Dampfes ausgehenden, auf ein Regelorgan in der Zweigleitung wirkenden Impuls er folgt.5. Dampferzeugungsanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des die Wärmeaustauschvor- richtang durchfliessenden Regelmittel durch einen von der Temperatur de den Wärmeaustauscher durchströmenden Dampfes ausgehenden, auf ein Regelorgan in der Fördervorrichtung wirkenden Im puls erfolgt.6. Dampferzeugungsanlage nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des die Wärmeaustausch vorrichtung durchfliessenden Regelmittels durch einen von der Temperatur des den Wärmeaustauscher durchströmenden Dampfes ausgehenden, auf ein Regelorgan in der Zweigleitung wirkenden Impuls er folgt.7. Dampferzeugungsanlage nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des die Wärmeaustausch vorrichtung .durchfliessenden Regelmittel durch einen von der Temperatur de den Wärmeaustauscher durchströmenden Dampfes ausgehenden, auf ein Regelorgan in der Fördervorrichtung wirkenden Im puls erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH153922T | 1931-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH153922A true CH153922A (de) | 1932-04-15 |
Family
ID=4408714
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153922D CH153922A (de) | 1931-04-29 | 1931-04-29 | Dampferzeugungsanlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH153922A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742862C (de) * | 1939-02-19 | 1943-12-13 | Ver Kesselwerke Ag | Heissdampfkuehlung und -regelung mit Zwanglauf des Kuehlmittels |
| DE879699C (de) * | 1941-11-21 | 1953-06-15 | Steinmueller Gmbh L & C | Heissdampfkuehler |
| DE977109C (de) * | 1954-02-10 | 1965-02-11 | Sulzer Ag | Dampfkraftanlage mit Zwischenueberhitzung |
-
1931
- 1931-04-29 CH CH153922D patent/CH153922A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742862C (de) * | 1939-02-19 | 1943-12-13 | Ver Kesselwerke Ag | Heissdampfkuehlung und -regelung mit Zwanglauf des Kuehlmittels |
| DE879699C (de) * | 1941-11-21 | 1953-06-15 | Steinmueller Gmbh L & C | Heissdampfkuehler |
| DE977109C (de) * | 1954-02-10 | 1965-02-11 | Sulzer Ag | Dampfkraftanlage mit Zwischenueberhitzung |
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