CH153970A - Abseilgerät, besonders zur Rettung aus Feuersgefahr. - Google Patents

Abseilgerät, besonders zur Rettung aus Feuersgefahr.

Info

Publication number
CH153970A
CH153970A CH153970DA CH153970A CH 153970 A CH153970 A CH 153970A CH 153970D A CH153970D A CH 153970DA CH 153970 A CH153970 A CH 153970A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rope
ears
rod
ropes
descender
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kolesza Johann
Original Assignee
Kolesza Johann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kolesza Johann filed Critical Kolesza Johann
Publication of CH153970A publication Critical patent/CH153970A/de

Links

Landscapes

  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


      Abseilgerät,    besonders zur Rettung aus Feuersgefahr.    Damit eine sich abseilende Person ihre       Abgleitgeschwindigkeit    regeln kann, hat man  ein mit nur einem Seil versehenes     Abseilge-          rät    mit einem an beiden Enden zu erfassen  den     Stab    in solcher Anordnung versehen, dass,  wenn der Abfahrende, der den Stab an  beiden Enden gefasst hält, ihn dreht, eine  kurze Partie aus der Hauptrichtung des Seiles       herausgezwängt    wird, wodurch der     Anpres-          sungsdruck    zwischen Seil und Knüppel und  damit die Reibung zwischen beiden so ver  stärkt wird,

   dass sie beim Niedergleiten des  Gerätes am Seil bremsend wirkt und somit  die Fahrt verlangsamt.  



  Die Ausübung der Drehbewegung stellt  Anforderungen an die Kraft und die Beson  nenheit des Abfahrenden, die im Falle der  Gefahr oft nicht erfüllt werden.  



  Die Erfindung     betrifft    ein     Abseilgerät    mit  durch     Verzwängung    des Tragseils mittelst  eines an beiden Enden zu erfassenden Stabes  wirkender Bremsvorrichtung und ist dadurch  gekennzeichnet, dass der Stab an einem zum  Tragen des Abfahrenden bestimmten Geräte-    teil, oberhalb zweier je von einem Seil durch  laufenen Ohren desselben angeordnet ist, der  art, dass der Abfahrende durch     Verschwenken     des Stabes, also nicht durch     Dreben,    die  Bremsung bewirken kann.  



  Das     Verschwenken    des Stabes erfordert  keine so grosse Anstrengung, wie ein Drehen,  weil die erstere Bewegung für, die Arme na  türlicher ist.  



  Ein der Erfindung gemäss ausgestaltetes       Abseilgerät    ist auf der     Zeichnung    in einem  Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar  zeigt       Fig.    1 das vollständige Gerät in Ansicht  in der Stellung, welche die Teile im Bela  stungsfall haben, wobei die abfahrende Per  son mit dem Gesicht dem Beschauer der  Zeichnung zugewendet ist;

         Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch den  Haltebaum nach der Linie     HI-IH,          Fig.    3 eine Seitenansicht des zum Tragen  des Abfahrenden bestimmten Geräteteils, in  der Lage, die dieser Teil unter Last hat,           Fig.    4 dieselbe Seitenansicht bei Brem  sung durch den Abfahrenden  Die     Fig.    5 und 6 stellen Ohr- und Seil  lage gemäss     Fig.    3     bezw.    4 in grösserem     Mass-          stabe    dar.  



  Zur     Anbringung    des     et@ttr@t     das Fenster     a    an seinen beiden Stempeln mit  den Wangen b versehen, in deren schräg  nach unten laufende Schlitze c der Querbaum  d eingelegt wird.  



  Am Querbaum d hängen in möglichst  grossem Abstand voneinander die zwei Seile e.  An deren Enden sind die Halteknebel f be  festigt, die zum Spannen und Spreizen der  Seile e durch die Haltemannschaften auf der  Strasse dienen.  



  Die beiden Seile e gehen durch den ring  artigen, als Öse     g    ausgebildeten Geräteteil,  an dessen Ring<I>h.</I> die vom Fenster     a    star  tende Person sich vor dem Abseilen mittelst  eines Karabinerhakens anhängt, der an einem  von der Person umgelegten Gürtel sitzt.  



  Die Seile sind in den Ohren     le    geführt.  Im unbelasteten Zustand läuft die Öse ohne  nennenswerte Reibung über die Seile e, sobald  ihre durch die Haltemannschaften bewirkte  Spreizung gering genug ist, um ihr Herab  gleiten zu ermöglichen.  



  In dem in     Fig.    1-6 dargestellten Zustand  der Belastung durch die abfahrende Person  übt die Öse g durch ihr Bestreben, sich un  ter der Wirkung der Last aufrecht, wie in       Fig.    1 und 3 gezeigt, zu stellen, mit ihren  Ohren     k    eine "zwängende" Wirkung auf die  schräg zur Lotrechten gerichteten Seile e aus,  wie     Fig.    5 deutlich zeigt.  



  Diese zwängende Wirkung vergrössert der  Fahrer, wenn er den Stab     7n,    den er an bei  den Enden gefasst hält, von sich     fortdrückt,     wodurch die Ohren     k    aus ihrer in     Fig.    3 und  5 gezeigten Lage in die in     Fig._4    und 6 er  sichtliche Lage kommen, wo sie die Zwäng  wirkung, und damit ihre Reibung an den  Seilen vergrössern, was eine Bremsung der  Fahrgeschwindigkeit zur Folge hat.  



  Der Fahrer hat es also in der Hand, seine  Fahrgeschwindigkeit zu regeln. Voraussetzung    ist, dass die Haltemannschaften die Seile e  genügend gespreizt halten.  



  Bringt man die gesamte     Abseilvorrichtung     in einer Lage, die gegen die in     Fig.    2 ge  zeigte Lage um 180   gedreht ist, am Fenster  an, so hat der sich Abseilende den Stab  an sich     fortzudrücken,    sondern an  sich     heranzuzieh        r;        @ahe-          schwindigkeit    bremsen will. Diese Handha  bung ist besonders leicht und natürlich;  letzteres, weil sie dein Bestreben des Ängst  lichen, sich im Gefahrenfalle zusammenzu  ziehen, entspricht.  



  Die Ohren     1c    münden in den Innenraum  der Öse g hin je mit einer     Öffnung    von sol  cher Stärke, dass die durch die Öse     g    gesteck  ten Seile durch diese     Öffnungen    hindurch  leicht in die Ohren     k    eingebracht     werden     können. Damit die Seile nicht aus den Ohren  entwischen können, befinden sich die     Öffnun-          gen    am untern Teile der Ohren.  



  Die den     stabförmigen        Handgriff    in erfas  senden Hände des Fahrenden sind durch  Schutzbügel n dagegen geschützt, dass die  Seile über die Handrücken laufen, was Schmer  zen und Verletzungen hervorrufen könnte.  



  Die unten angekommene Öse lässt sich  dadurch, dass die Haltemannschaften an den  Knebeln f die beiden Seile e wieder     ausein-          anderziehen,    auf einfache Weise wieder nach  oben treiben, so dass eine weitere Person sich  abseilen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abseilgerät mit durch Verzwängung des Tragseils mittelst eines an beiden Enden zu erfassenden Stabes wirkender Bremsvorrich tung, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab an einem zum Tragen des Abfahrenden be stimmten Geräteteil, oberhalb zweier je von einem Seil durchlaufenen Ohren desselben, angeordnet ist, derart, dass der Abfahrende die Bremsung durch Verschwenken des Stabes bewirken kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ohren des zum Tragen des Abfahrenden bestimmten, ringartigen Geräteteils zwecks Einführung der Seile je mit einer Öffnung von min destens Seilstärke nach innen münden. 2. Vorrichtung nachUnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen sich am untern Teile der Ohren befinden.
CH153970D 1930-01-06 1931-01-05 Abseilgerät, besonders zur Rettung aus Feuersgefahr. CH153970A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE153970X 1930-01-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH153970A true CH153970A (de) 1932-04-15

Family

ID=5676077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH153970D CH153970A (de) 1930-01-06 1931-01-05 Abseilgerät, besonders zur Rettung aus Feuersgefahr.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH153970A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH153970A (de) Abseilgerät, besonders zur Rettung aus Feuersgefahr.
DE2015369A1 (de) Webmaschine
DE1966239C3 (de) Sitz gurt. Ausscheidung aus: 1940332
AT126209B (de) Abseilgerät, besonders zur Rettung aus Feuersgefahr.
DE20004959U1 (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Bewegung von Personen im Vorführraum
CH494041A (de) Abseilgerät
DE2237622C3 (de) Abseilgerät zur Rettung aus Feuersgefahr
DE20203970U1 (de) Abseilvorrichtung
DE587015C (de) Rettungsvorrichtung zum Herablassen von Personen und Lasten bei Feuersgefahr
DE124450C (de)
DE2737175A1 (de) Rettungsgeraet zur anwendung vorwiegend bei hochhaeuser
DE11193C (de) Neuerungen an Selbstrettungsapparaten
DE81112C (de)
CH705053B1 (de) Rettungsensemble zur Bergung aus Gletscherspalten.
DE901972C (de) Tragbarer Hochsitz fuer Jaeger
DE42605C (de) Neuerung an Fahrstühlen
DE3938942C2 (de)
DE56229C (de) Verstellbare Bremsfedern an Vorrichtungen zur Selbstrettung aus Feuersgefahr
DE582770C (de) Einrichtung zum Aufnehmen und Abgeben von Frachtgut von im Fluge befindlichen Luftfahrzeugen
DE115805C (de)
DE485030C (de) Fahrradaufzug
DE801971C (de) Kletterfigur
DE561004C (de) Viehentkupplungsvorrichtung
AT70711B (de) Vorrichtung zur Befestigung des Atmungsgerätes bei Tauchrettern.
DE282417C (de)