CH153971A - Maschine zum Stempeln von Quittungen, sowie zum Verrechnen und Registrieren von Beträgen. - Google Patents

Maschine zum Stempeln von Quittungen, sowie zum Verrechnen und Registrieren von Beträgen.

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CH153971A
CH153971A CH153971DA CH153971A CH 153971 A CH153971 A CH 153971A CH 153971D A CH153971D A CH 153971DA CH 153971 A CH153971 A CH 153971A
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Widmaier Hans
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Widmaier Hans
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G5/00Receipt-giving machines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description


      Naschine    zum Stempeln von     quittungen,    sowie zum Verrechnen und Registrieren  von Beträgen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Maschine zum Stempeln von     Quittungen,     sowie zum Verrechnen     und    Registrieren von  Beträgen, die sich von ähnlichen Maschinen  dadurch unterscheidet, dass ein Mechanismen  enthaltender Teil auf einem mit     gezahnten     Schienen versehenen Unterbau ruht, und wo  bei durch sein Hin- und Herbewegen auf  denselben mindestens ein Teil dieser Mecha  nismen mittelst eines     Hauptantriebrades     ihren Antrieb erhalten, und dass dieser ver  schiebbare Teil an dem einen Ende der  Schienen gegen eine feststehende Abdruck  platte,

   an die der zu bedruckende Belegschein  zu liegen kommt, anstösst.  



  Die Zeichnungen stellen ein Ausfüh  rungsbeispiel     dieser    Maschine dar, und zwar  zeigt:       Fig.    1 die Maschine in Seitenansicht,       Fig.    2 einen Quittungsstempelabdruck und       Fig.    2a einen Teil eines     Kontrollstreifens,          Fig.    8 eine teilweise geschnittene An  sicht des Einstellwerkes,         Fig.    d eine Seitenansicht einer einzelnen  Zahlenrolle,       Fig.    5     eine    schematische Ansicht des ge  samten Übertragungstriebes, bei     entferntem     Seitenrahmen,       Fig.    6 eine Seitenansicht des Differential  werkes,

   zum Teil im     Schnitt,          Fig.    7 die schaltbare Welle mit den  Kupplungszahnrädern und ihrem Steuer  hebel,       Fig.    8 ein Funktionsschema des Differen  tialwerkes und       Fig.    9 die     Mitnehmervorrichtung    am       Hauptantriebszahnrad,    in der Stellung nach  erfolgtem Übergang von der     Vorwärts-    in  die Rückwärtsbewegung des verschiebbaren  Teils der Maschine;

         Fig.    10 bis 1.5 zeigen Ansichten des  Übertragungsgetriebes in verschiedenen     Stel-          Iungen;          Fig.    16 zeigt einen Schnitt durch den  vordern Teil der Maschine mit der Stempel  abdruckebene und           Fig.    17 eine Draufsicht auf die aus dein  vordern Teil der Maschine herausgenommene  Einrichtung.  



  Auf einem Sockel 1 sind Schienen 2 be  festigt, die auf ihrer obern Seite mit Zahn  stangen 3 versehen     sind.    Auf diese Zahn  schienen 2, 3 ist der Mechanismen enthal  tende Teil der Maschine, im folgenden Ma  schinenschlitten genannt, aufgesetzt und  kann auf ihnen     mittelst    eines an ihm vorn  angebrachten Handgriffes 4 hin und her ver  schoben werden. Dabei dient die eine dieser  Zahnschienen zur Bewirkung der Bewegung  von im     Schlitten    vorgesehenen Mechanismen,  indem ein Hauptantriebsrad 5 .desselben stets  in Eingriff mit dieser Zahnschiene steht, so       dass    durch das Hin- und Herschieben des  Maschinenschlittens auf .dem Sockel seine  innern Funktionen veranlasst werden.

   Die  andere Zahnstange 3 zwingt durch Zusam  menarbeiten mit einem Sperrkegel 6 die je  weilige Bewegungsrichtung - Vor oder Zu  rück - einzuhalten, das heisst jede begon  nene Bewegung, gleich welcher Richtung,       muss    vollständig ausgeführt werden, weil  durch die begonnene Bewegung auch bereits  der Mechanismus im Schlitten in     Bewegung     gesetzt wurde. Erst am Ende der Zahnstange  3 angekommen, kann der     mittelst    Federkraft  gehaltene Sperrkegel 6 durch die Zahnstange  auf die andere Seite abgelenkt werden, um  erst dann dem     Schlitten    eine entgegengesetzte  Bewegung zurück zu     gestatten.     



  Durch die Verschiebung des Schlittens  auf seiner Führung in Richtung auf die mit  dem Quittungsschein belegte, eine Rückwand  bildende     Abdruckplatte    7 werden die zum  Abdruck bestimmten Typen der Druckräder       aufweisenden    Druckwerke 9 und des     Datum-          werkes    10 von einer durch den     Schlitten    aus  gelösten Einfärbevorrichtung 11 befeuchtet.  Zweckmässigerweise ist diese Rückwand  schief angeordnet und dementsprechend auch  die Druckeinrichtung 8, 9, 10.  



  Zum Ausgleich von Unebenheiten irgend  welcher Art und Ursache ist es von Vorteil,  wenn diese Abdruckplatte 7 mit einem elasti-    sehen Material, wie Gummi, Walzenmasse  oder dergleichen     versehen-ist.     



  Weiterhin wird durch die Vor- und       B,ückbewegung    des Schlittens auch der  Transport eines innerhalb desselben ein  gebauten     Kontrollstreifens    und die Betäti  gung eines Werkes zum fortlaufenden     @u-          merieren    der Quittungen durch an sich be  kannte Schalthebel und Schaltklinken be  werkstelligt     (Fig.    1).  



  Einstellwerk und Kontrollwerk sind bei  der dargestellten Maschine zusammengefasst,  um eine einfache Bauart zu erzielen. Das  Einstellwerk     (Fig.    3 und 4) besitzt zur Ein  stellung eines Betrages den ausserhalb des  Gehäuses liegenden Drehknopf 12, der mit  einer Einstellachse 13 fest verbunden ist.  Diese Achse besitzt an einer bestimmten  Stelle auf ihrem Umfang verteilt eine An  zahl von halbrunden Längsnuten 14, die je  doch nur eine bestimmte Länge besitzen,  nämlich nur so lange sind, als eine Zahlen  rolle 15 breit ist. Mit jeder Zahlenrolle ist       a:uf    einer     Seite    ein     Übermittlungszahnrad    7.6  fest verbunden.

   Auf der andern Seite besit  zen die     Zahlenrollen    einen Ansatz 17, der in  eine entsprechende Ausdrehung 17a des       nächsten        Übermittlungszahnrades    16 passt, so       dass    die Zahlenrollen unter sich gegen die  Achse 13     kleinmungsfrei    gelagert sind.  



  Die Stellung der Zahlenrollen 15 und der  mit den Zahnrädern 16 stets in Eingriff  stehenden, noch weiter vorhandenen Übertra  gungsglieder ist durch Klinken, Sperräder  oder ähnliche     Einrichtungen    bekannter Art  gegen Überdrehen gesichert.  



       Damit    nun irgend eine der Zahlenrollen  15 mit .der Achse 13 gekuppelt werden kann,  besitzt jede Zahlenrolle in einem Schlitz ein  rundes Plättchen 18, das durch eine Feder  gegen die Achse 13 gedrückt     wird,    bei einer  von Hand aus herbeigeführten Einstellung  dieser Achse 13 mit deren Nuten 14 auf  diese Zahlenrolle einschnappt und dann um  den einzustellenden Betrag mit verdreht  wird. Wird die Achse 13 auf eine andere  Zahlenstelle achsial weiter verschoben, so  rollt das Plättchen 18 wieder leicht aus der      halbrunden     Achsennut    heraus und ein an  deres Plättchen kann sodann von der näch  sten, einzustellenden Zahlenrolle in eine der  Nuten 14 einschnappen.  



       Tim    nun die Kupplung der Achse 13 mit  der Einer-, Zehner- und     Hunderterzahlen-          rolle    usw. nicht dem Gefühl nach ermitteln  zu müssen, ist     mit    der Einstellachse 13 noch  ein Zeiger 19, der durch ein Einstellfenster  des Gehäuses der ganzen Maschine sichtbar  ist, fest verbunden, der sich jedoch nicht mit  dreht, sondern nur seitlich verschiebbar ist.  



  Ein wesentlicher Vorteil ist dabei noch,  dass die seitliche Einstellung der Achse 13  mit ihren Nuten 14 nicht genau zu sein       braucht,    da sich jedes     Mitnehmerplättchen    18  von     irgendeiner    -der Zahlenrollen 15 bei der  leisesten Berührung mit dem Anfang der  Vertiefung der Nuten sofort mit diesen kup  pelt, jedoch können nie, selbst wenn der       Nütring        .der    Einstellachse 13 zwischen zwei  Zahlenrollen steht, zwei     Zahlenrollen    gleich  zeitig angetrieben werden.  



  Der in     Fig.    5 bis 9 dargestellte Mecha  nismus der Maschine, in welchem wesent  liche Vorgänge vorbereitet, eingeleitet, ver  mittelt oder aufgespeichert werden, und der  hier Differentialwerk genannt ist, erhält  seinen Antrieb durch das     ilauptantriebs-          zahnrad    5     (Fig.    6), das bei einer bestimmten  Bewegungsrichtung (Pfeilrichtung in     Fig.    9)  durch die Sperrklinke 21 und das Sperrad  22 mit der Hauptantriebswelle 23 gekuppelt  wird.

   Diese Welle 23 ist auf einer Seite  hohl     gebohrt    und auf die ganze Länge der  Bohrung mit einem Schlitz versehen, aus  welchem     Mitnehmerstifte    24 hervorragen, die  an der     Mitnehmerachse    25, die in dieser Boh  rung lagert, befestigt sind.

   Gleichzeitig mit  der Drehung dieser teilweise hohlen An  triebswelle 23 dreht sich also auch die Mit  nehmerachse 25 mit ihren     Mitnehmerstiften     24, die ausserdem durch die Steuerung einer  am     Rahmen    20 feststehenden Scheibe 26 mit  Stirnkurve, unter Vermittlung eines an der       Mitnehmerachse    25 befestigten Kurvenstiftes  27 und einer auf sie wirkenden seitlichen       Druckfeder    28, auch noch in der Bohrung    der Welle 23 während einer Umdrehung  derselben seitlich einmal hin und her ver  schoben wird.

   Diese seitliche Verschiebung  bezweckt durch die bis an die     Mitnehmer-          zäpfchen    29 der     Differentialwerkzahnräder     30 hinaufreichenden     Mitnehmerstifte    24 ein       Mitnehmen    der durch das Einstellwerk ein  gestellten Zahnräder 30 auf eine bestimmte  Strecke.  



  Diese     Differentialwerkzahnräder    30 die  nen nämlich zur Übertragung von im Ein  stellwerk eingestellten Beträgen in die  Druckwerke 9     (Fig.    5), sie speichern ferner  eingestellte Beträge auf, vermitteln bei ent  gegengesetzter Bewegungsrichtung einerseits  die Nullstellung der Druckwerke und des  Einstellwerkes und übertragen anderseits  dabei den aufgespeicherten Betrag in ein       Summierwerk.    Zwischen ihnen sitzen noch  lose auf der Hauptantriebswelle 28 die Di  stanzscheiben 32, die auf einer Seite einen  Schlitz als Bewegungsraum für die Mit  nehmerstifte 24 besitzen, und ausserdem mit  an ihrem Umfang regelmässig verteilten  Schaltfingern     33    versehen sind, und zwar so,

    dass immer ein Schaltfinger der nächsten  Distanzscheibe um einen bestimmten Betrag  gegenüber dem vorgehenden versetzt ist.  (Spiralförmige Anordnung.) Diese Finger,  die zur Vollendung einer Zehnerschaltung  dienen, greifen nun je nach der Betragshöhe  in ein später noch beschriebenes Zehner  schaltwerk ein.  



  Auf der andern Seite der Hauptantriebs  welle 23     (Fig.    6) ist an dieser eine Mantel  kurvenscheibe 34 befestigt. In der Kurven  nut dieser Scheibe 34 läuft der Zapfen eines  Steuerhebels 3.5     (Fig.    7), der sich um die  Achse 36 dreht und bei 37 eine Führung  hat.

   In dieser Führung bewegt sich der  Steuerstift einer hin und her verschiebbaren  Achse 38 mit ihren Kupplungszahnrädern 39,  so dass die     Zwischenzahnrädergruppen    40  und 41     (Fig.    5 und 7), je nach Steuerung  durch .die     Mantelkurvenscheibe    34 des     Scha-          blonenwerkes    zeitweise miteinander verbun  den oder getrennt werden, wodurch je nach      der Stellung des Schlittens die     Differential-          %verkzahnräder    30 mit den Zahlenrollen 31  des     Summierwerkes    verbunden oder getrennt  sind, und zwar ist das Ganze     derart    aus  gebildet, dass in der Ruhelage,

   in der das  Einstellwerk betätigt wird, die     Differential-          werkzahnräder    vom     Summierwerk    getrennt  sind. Zur Sicherung der Zahnstellung der  Kupplungszahnräder 39 in Beziehung zu den       Zwischenrädergruppen    ist an den Gehäuse  rahmen 20 eine Führungsleiste 42 fest an  gebracht. .  



       Zweckmässigerweise    sind die einzelnen  Zahnräder und Teilwerke gegen irgendein  Überschleudern und zur     Fixierung    der jewei  ligen Stellungen mit gefederten Klinken,  Sperrädern 43, 44, 45     (Fig.    -5) bekannter Art  ausgestattet.  



  Wenn nun an irgend einer Zahlenrolle 15       (Fig.    3 und 5) des Einstellwerkes     mittelst     des Drehknopfes 12 eine Zahl eingestellt und  damit das zugehörige Zahnrad 16 gedreht  wird, so entfernt sich durch     Vermittlung    der  Zwischenräder 46 auch das betreffende     Dif-          ferentialwerkzahnrad    30 mit dem     Mitnehmer-          zapfen    29, um dieselbe Schrittzahl von der  Grundstellung und dadurch auch von den       Mitnehmerstiften    24.

   Wird durch Hin- und       Herbewegen    des Schlittens bei seiner Rück  bewegung die Hauptwelle 23 angetrieben, so  verschiebt sich, durch die     Stirnkurvenscheibe     26 gesteuert, die     Mitnehmerachse    25, und auf  dem Weg über die     Mantelkurvenscheibe    34  und den Steuerhebel 35 auch die Achse 38  mit den darauf befindlichen Kupplungszahn  rädern 39, so dass diese eingerückt werden       (Fig_    6 und 7).

   Während dieser Zeit dreht  sich mit der     Schlittenrückbewegung    die  Hauptwelle 23 immer weiter, bis die Mit  nehmerstifte 24 auf die     Mitnehmerzapfen    29  der     Differentialwerkzahnräder    30 treffen und  diese dabei nun im entgegengesetzten     Dreh-          sinn    zur Einstellbewegung mitbewegen.  Durch diese Rückwärtsbewegung der Zahn  räder 30 werden die Zahnräder 16 und damit  die Zahlenrollen 15 des Einstellwerkes und  unter Mitwirkung der Zwischenzahnräder 41  die     Druckrallen    der Druckwerke 9 wieder    auf Null gestellt, nachdem zuvor der Ab  druck des eingestellten Betrages erfolgt ist.

    Anderseits wird aber dadurch, dass die  Achse 38 mit ihren Kupplungszahnrädern 39  durch die     Mantelkurvenscheibe    34 eingerückt  worden ist, der eingestellte und vom Diffe  rentialwerk aufgespeicherte Rechnungsbetrag  unter Vermittlung der Zahnräder 41 und 40  auf die Zahlenrollen 31 eines Summier  werkes übertragen, wobei je nach Betrags  höhe eventuell eine Zehnerschaltung mit in  vorbereitende Funktion treten kann.  



  Diese     vorerwähnte    rückläufige Bewegung  mit der gesamten, das Differentialwerk bil  denden Einrichtung,     wie        Hohlwelle    23, Mit  nehmerachse 25 und deren     Mitnehmerstifte     24, Zahnräder 30 und deren     Mitnehmerzapfen     29, sowie den beiden Kurvenscheiben 26 und  34 und Finger 33 zur Vollendung der     Zeh-          nerschaltung,    bewirkt also die     Übertragung     eines eingestellten Betrages in das vor  erwähnte     Summierwerk,

      ferner die Betäti  gung einer fortlaufenden Zehnerschaltung  und gleichzeitig die     automatische    Nullstel  lung des Einstellwerkes und der Druckein  richtung.  



       Fig.    8 zeigt in rein schematischer Dar  stellung die Aufeinanderfolge der Vorgänge  im Differentialwerk. Ausschnitt I des     Kreis-          schema.s        zeigt    in der einen Pfeilrichtung den  Weg der Zahnräder 30 beim Einstellen des  Einstellwerkes auf Zahlen von 0 bis 9. Bei  Stellung     1I    rückt die Kupplung 34, 35, 38       (Fig.    7) ein.

   Im Sektor     III    erfolgt eine rück  läufige     Bewegung    und dadurch die Nullstel  lung des Einstellwerkes und der Druckräder,  sowie die Betätigung des     Summierwerkes.     Bei Stellung IV lassen die jeweils tätigen       Mitnehmerstifte    die     Mitnehmerzapfen    los.  Bei V rückt die verschiebbare Achse mit  ihren Kupplungszahnrädern wieder aus und  bei     VI        wird,    wie weiter unten noch erklärt,  die Zehnerschaltung durch die     Zehnerschalt-          figur    betätigt.  



  Diese Zehnerschaltung der dargestellten       Maschine        (Fig.    10 bis 15) zum Übertragen  der Zehnerstellen in das     Summierwerk    hat           gegenüber    den bekannten Zehnerschaltungen  den wesentlichen Vorteil, dass sie den Zweck  durch Drehen eines einzigen Satzes von  Schaltzahnrädern und unter Mitwirkung  einiger, beispielsweise an Distanzscheiben  befestigter Schaltstifte, sogenannte Schalt  finger erreichen lässt.  



  Beim     Rückwärtsdrehen    der Differential  werkzahnräder 30 (entgegengesetzt dem Uhr  zeiger) durch das     Hauptantriebsrad    5     (Fig.     G) wird der eingestellte Betrag in die Zah  lenrollen 31 des     Summierwerkes    übertragen.  Diese Zahnräder 30 drehen sich lose auf der  Hauptantriebswelle 23, auf der die Distanz  scheiben 32 sitzen.  



  Die     Zehnerschaltfinger    33, die eine vor  bereitete Zehnerübertragung zu vollenden  haben, sind mit den Distanzscheiben 32 fest  verbunden, jedoch nicht nebeneinander an  geordnet, sondern am Umfang dieser Schei  ben so verteilt, dass immer erst nach einer  vollendeten Schaltbewegung des ersten Zeh  nerschaltfingers der daneben liegende zweite       Zehnerschaltfinger    in Wirksamkeit     treten     kann     usw.    Die Verteilung der Schaltfinger  am Umfang der Distanzscheiben ergibt also  eine Spirale.  



  Die Vorbereitungsräder 47, die je nur  einen Zahn besitzen, sind mit den jeweils in       Funktion    tretenden Zahlenrollen 31 des     Sum-          mierwerkes    fest verbunden und arbeiten mit       vierzahnigen    Schalträdern 48 zusammen  welche wieder ihrerseits mit gleichgestalteten       vierzahnigen    Schalträdern 49 in besonderer  Lage fest verbunden sind. Dabei sichern  Sperräder 50 und Klinken 45 die jeweilige  Stellung der festen Räderverbindung 48, 49.  Das Schaltrad 49 greift in ein Zahnrad 51  ein, das seinerseits an der Zahlenrolle 31 der  nächsthöheren Stelle     befestigt    ist.

   Statt     vier-          zahnig    könnten die Schalträder 48 und 49  zum Beispiel auch sechs- oder     achtzahnig     sein.  



  Wird nun bei Übertragung eines Betrages  in das     Summierwerk    eine, beispielsweise die  erste Zahlenrolle 31, gedreht, so wird bei  einer Änderung des Betrages auf dieser Rolle    von 9     (Fig.    10, 11) auf 0     (Fig.    12, 13), das  mit ihr fest verbundene,     einzahnige    Vorberei  tungsrad 47 mit gedreht und dabei     das     Schaltrad 48 und das daran befestigte Schall     -          ra.d    49 um eine bestimmte Strecke weiter  bewegt (halber Schritt), wodurch diese  Schalträder 48 und. 49 in eine vorbereitende  Stellung gebracht werden.  



  Die Versetzung der Zähne der miteinan  der verbundenen Schalträder 48 und 49 zu  einander ist so gross, dass, wenn beide Räder  sich in vorbereitender Stellung     (Fig.    12) be  finden, sowohl das     einzahnige    Vorbereitungs  rad 47, als auch das daneben liegende, mit  der nächsthöheren Zahlenrolle fest     verbun-          dene    Zahnrad 51 frei sind und sich, ohne  mit den Zähnen der beiden Schalträder 48  und 49 in Berührung zu kommen,     vorbei-          bezw.    durchdrehen lassen, falls infolge eines  Additionsvorganges das Vorbereitungsrad 4 7  und das nächste Zahnrad 51 noch eine wei  tere, drehende Bewegung mitgeteilt erhalten.

    In der Ruhelage     (Fig.    10) ist die Stellung  der Schalträder derart, dass sich das Zahnrad  51 frei drehen kann, dass jedoch der Zahn  des Vorbereitungsrades 47 das Schaltrad 48  dreht.  



  Inzwischen sind infolge der fortschrei  tenden Schlittenbewegung die     Zehnersclialt-          finger    33 durch     Antrieb    der     IHaiiptwelle    23  in die Eingriffsnähe der Schalträder 48 des       Summierwerkes    gelangt     (Fig.    10.

   12) und  drehen nun je nach dem Rechnungsbetrag  diese Schalträder 48 und damit die mit die  sen fest verbundenen Schalträder 49 um eine  weitere Strecke (einen halben Schritt), wobei  ein Zahn des Schaltrades 49 mit dem an der  nächsthöheren der Zahlenrollen 31 befestig  ten Zahnrad 51 in Eingriff kommt und da  durch die Zehneränderung     (Zehnerkorrektur).     also die Schaltung .der hier beispielsweise  zweiten Zahlenrolle von 2 auf 3     (Fig.    14, 15)  bewerkstelligt.  



  Um ein mögliches oder eventuell beabsich  tigtes     Überschleudern    der Schalträder 48, 49  und damit der Zahlenrollen 31 durch etwa  zu rasche Bewegung des     Schlittens    zu ver-      hindern; sind Sperrklinken 45 und Sperräder  50 angeordnet.  



  Das     Summierwerk    kann auch mit einer  von Hand betätigten Nullstellvorrichtung für  sämtliche Zahlenrollen desselben versehen  sein.  



  Was schliesslich die Transporteinrichtung  der dargestellten Maschine für einen     Kon-          trollstreifen    betrifft, so hat dieselbe gegen  über bekannten     Kontrollstreifen-Einrichtun-          gen,    die zum Zwecke des Einsetzens neuer  Papierrollen oder der Behebung von Störun  gen oft sehr schwer zugänglich sind, den  Vorteil, dass sie lediglich aus ein paar Wal  zen und einem Antriebshebel mit Sperrad  besteht, die durch die Verschiebung des  Schlittens auf den Zahnschienen mit bewegt  werden, und dass die Einsetzung     bezw.    Aus  wechslung des Kontrollstreifens sehr leicht       bewirkbar        ist.     



  Diese     Einrichtung    befindet sich im     vor-          dern    Teil der Maschine zwischen Wänden 52       (Fig.    16, 17) und besitzt an der Aussenseite  einer dieser Wände den Antriebshebel 53 und  das Sperrad 54. An diesem Antriebshebel 53,  der durch eine Feder 55 stets bis zum An  schlag 56     zurückgezogen        wird,    ist ein     Stift     57 befestigt, der durch eine mit den Schlit  ten verbundene     Stossstange    58 in der Pfeil  richtung des Hebels 53 bis zum Anschlag 59  vorwärts gestossen wird, so dass auch mittelst  der Klinke 60 das Sperrad 54 mitbewegt  wird.

   Mit diesem Sperrad 54 ist auf dersel  ben Achse eine mit Ringen 61 (aus Gummi  oder dergleichen) versehene Walze 62 fest  verbunden, die ihrerseits durch Reibung die  ser Ringe an ebensolchen, mit welchen eine  zweite Walze 63 versehen ist, auch diese  Walze ebenfalls um denselben Betrag weiter  dreht. Auf der Walze 62,     bezw.    ihren       Gummiringen    61, liegt eine weitere, in Ga  bellagern     6-t    liegende     Aufwickelrolle    65, die  durch ihr Eigengewicht an die Walze 62  angedrückt und dadurch ebenfalls durch  Reibung     mitgedreht    wird.

   Durch die Bewe  gung dieser drei Walzen wird der Papier  streifen 66 von der Papierrolle 67     abgewik-          helt,    geht über eine lose     Eckenrolle    68 und    über die elastische Druckunterlage 69 zwi  schen den aneinander anliegenden Walzen 62  und 63 hindurch und zur     Aufwickelrolle    65,  die an ihrem Umfang mit einem Längsschlitz  70 versehen ist. Der Papierstreifen wird an  seinem Anfang umgebogen, dieses Ende wird  in die Rolle 65, das heisst in deren Schlitz,  eingesteckt, und der Streifen wird dann in  folge der Drehung der Rolle selbsttätig fest  geklemmt. Das allmähliche Wachsen der  Papierrolle ist lediglich durch den Papier  vorrat begrenzt.

   Die zunehmende Rolle  drückt durch ihr Eigengewicht auf die  Walze 62, wird von ihr     mitgedreht    und dabei  gleitet die Achse der Rolle 65 langsam in  den Gabellagern 64 höher. Eine federnde  Blechplatte 71 führt den Papierstreifen und  drückt ihn an die     Eckenrolle    68 an, damit er  in gespanntem Zustand auf die Druckunter  lage 69 zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Stempeln von Quittungen, sowie zum Verrechnen und Registrieren von Beträgen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mechanismen enthaltender Teil der Maschine auf einem mit gezahnten Schienen versehenen Unterbau ruht und wobei durch sein Hin- und Herbewegen auf denselben mindestens ein Teil dieser Mechanismen mittelst eines Hauptantriebes ihren Antrieb erhalten, und dass dieser verschiebbare Teil an dem einen Ende der Schienen gegen eine feststehende Abdruckplatte, an ,die der zu bedruckende Belegschein zu liegen kommt, anstösst. UNTERANSPR üCHE. 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die am einen Ende der Schienen befindliche Abdruckplatte zur Bewegungsrichtung des verschieb baren Teils schief steht. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Vor- und Rückwärtssehie- ben des verschiebbaren Teils .der Ma schine ein Kontrollstreifen transportiert, dass ein fortlaufendes Numerierwerk wei tergeschaltet wird, und dass, wenn der verschiebbare Teil wieder in seine An fangsstellung zurückgekehrt ist, auch mindestens ein Teil der im veischieb- baren Teil befindlichen Mechanismen wieder in die Anfangsstellung gebracht ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass durch das Vorwärtsschie- ben des verschiebbaren Teils der Ma schine die zum Abdruck bestimmten Ty pen von einer Einfärbevorrichtung be feuchtet werden. 4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Betrageinstell- werk Zahlenrollen (15) besitzt, .die sich auf einer verschiebbaren Einstellachse (1.3) befinden. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellachse (13) eine Anzahl von Nuten (14) besitzt, die an einer be stimmten Stelle auf deren Umfang ver teilt sind und die durch Verschieben der Achse mit den Zahlenrollen (15) in Ver bindung gebracht werden können. 6. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung der Einstellachse (13) mit einer der Zahlenrollen (15) durch Einschnappen eines Mitnehmerplättchens (18) in eine der Nuten (14) der Achse erfolgt. 7.
    Maschine nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einstellachse (13) einen Zeiger (19) trägt, der die jeweils ge wünschte Kupplung mit einer Zahlen rolle durch das Einstellfenster ersehen lässt. B. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der im verschiebbaren Teil enthaltenen Mecha nismen durch ein auf der Hauptantriebs welle (23) desselben lose sitzendes Haupt antriebsrad (5) erfolgt, das erst bei einer bestimmten Bewegungsrichtung durch ein Sperrad (22) und eine Sperrklinke (21) mit der Hauptantriebswelle (23) ge kuppelt wird. 9. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet. dass die Hauptantriebswelle (23) auf einer Seite hohl gebohrt und auf der gan zen Länge dieser Bohrung mit einem Schlitze versehen ist. 1.0.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Mitnehmerachse (25) in der Bohrung der Hauptwelle (23) gelagert ist und an ihr angebrachte Mit- n 'hmerstifte (24) aus dem Schlitz der e Welle herausragen, so dass sie sich leicht hin und her verschieben lässt und bei einer Drehung der Welle (23) mitbewegt wird. 11.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mitnehmerachse (25) durch eine Feder (28) in die Boh rung der Hauptantriebswelle hinein gedrückt und dabei durch einen an der Mitnehmerachse befestigten Kurvenstift (27), .der bei der Drehung auf der 1111 Maschinengehäuse festsitzenden Stirn kurvenscheibe (2-6) gleitet, während der Drehung hin- und hergeschoben wird. 12.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 8 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die an der Mitnehmer- achse (25) angebrachten Mitnehmer- stifte (24) die Mitnehmerzapfen (29) der eingestellten Differentialwerkzahnräder (30), infolge der Steuerung der Mitneh- merachse (25) durch die Stirnkurven- scheibe (26), erfassen und diese Zahn räder auf einem bestimmten Weg mit drehen,
    wodurch eingestellte Druckwerke und das Einstellwerk in die Nullstellung gebracht werden und ein eingestellter Betrag in ein Summierwerk übertragen wird. 13. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 8 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, da.ss zwischen den Differential- werkzahnrädern (30) auf der Haupt- antriebswelle lose aufgereihte Distanz scheiben (32) sitzen, welche für die durch diese hindurchreichenden Mitneh- merstifte (24),
    sowie zur Erzeugung eines seitlichen Bewegungsraumes für letztere entsprechend geschlitzt sind und an welchen ausserdem noch Schaltfinger (33) zur Betätigung eines Zehnerschalt- werkes befestigt sind, wobei jeder dieser Finger gegenüber dem nächsten um eine gewisse Strecke versetzt angebracht ist. 14.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 8 bis 13, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Hauptantriebs welle (23) eine Mantelkurvenseheibe (34) befestigt ist, die einen Steuerhebel (35) und damit eine Gruppe von Kupplungs zahnrädern (39), deren Stellung durch eine besondere Führungsleiste (42) ge sichert ist, steuert, wodurch die Diffe- rentialwerkzahnrä.der (30) je nach Stel lung des beweglichen Teils der Maschine mit einem Summierwerk verbunden oder getrennt werden. 15.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je .ein Schaltrad (48) und ein damit fest verbundenes weiteres Schaltrad (49) zusammen mit einem auf der gleichen Welle befestigten Sperrad (50) durch je ein einzahniges, an jeder Zahlenrolle (31) befestigtes Vorberei tungsrad (47) in eine die Zehnerübertra gung vorbereitende Stellung gebracht wird, wenn die zugehörige Zahlenrolle (31) von 9 auf 0 verschoben ist. 16.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schaltrad (48) vier, bezw. sechs oder acht Zähne besitzt und gegen das mit ihm befestigte, gleichgestaltete Schaltrad (49) um einen Betrag versetzt ist, wobei je die beiden Schalträder in der Vorbereitungsstellung von dem Eingriff des zugehörigen einzahnigen Vorberei tungsrades (47) und des nächstliegenden Zahnrades (51) befreit bleiben. 17. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 15 und 16, dadurch ge- kennzeichnet, dass jedes vierzahnige Schaltrad (49) durch die vorbereitende Drehung des zugehörigen Schaltrades (1-8) in eine solche Lage gedreht wird.
    dass es mit dem zugehörigen Zahnrad (51) der nächsthöheren Zahlenrolle (31) des Summierwerkes bei einer kleinen Weiterdrehung in Eingriff kommt. 18. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 15 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, da.ss am Umfang der auf der Hauptantriebswelle (23) lose sitzen den Distanzscheiben (32) Schaltfinger (33) so verteilt und versetzt zueinander befestigt sind, dass immer erst nach voll endeter Schaltbetätigung eines Schaltfin gers der nächstfolgende, danebenliegende Schaltfinger mit dem zugehörigen Schalt rad (48) in Verbindung treten kann, und dass durch die Drehung der Distanzschei ben der Hauptwelle (23) jeder Schalt finger die Zehnerübertragung in der \Verse vollendet,
    dass er das zugehörige Schaltrad (48) und das mit diesem ver bundene Schaltrad (49) um einen be stimmten Weg weiterdreht, womit auch das mit dem Schaltrad (49) in Eingriff kommende Zahnrad (51) der Zahlenrolle der nächsthöheren Stelle und damit diese Zahlenrolle selbst bis zur nächsten Be tragsstellung weiter gedreht werden. 19. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass bei jeder Hin- und Herbewegung des verschiebbaren Teils der Maschine ein zwischen Gummiwalzen (62, 63) hindurchgeführter Papierstrei fen immer um eine bestimmte Strecke weiter geschaltet wird. 20.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das bedruckte Ende des Papierstrei fens auf einer in Gabellagern (64) be weglichen Aufwickelrolle (65) aufgewik- kelt wird, wobei die Rolle (65) lose auf der Mralze (62) ruht und durch Reibung von dieser mitgedreht wird.
CH153971D 1930-08-05 1930-08-05 Maschine zum Stempeln von Quittungen, sowie zum Verrechnen und Registrieren von Beträgen. CH153971A (de)

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