CH153985A - Empfänger für modulierte, elektrische Wellen. - Google Patents

Empfänger für modulierte, elektrische Wellen.

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CH153985A
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Limited British Ra Corporation
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British Radiostat Corp Limited
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  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

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  Empfänger für     modulierte,    elektrische Wellen.    Es sind elektrische     Signalapparate    für       Telephonie    und Telegraphie bekannt, welche  zum Empfang von modulierten, kontinuier  lichen Wellensignalen, welche drahtlos oder  über Leitungen übertragen werden, eingerich  tet sind.  



  Der Zweck der Erfindung     besteht    darin,  Empfänger mit sehr grosser Selektivität, wie  sie zum Beispiel mit     dem.    Apparat gemäss der  britischen     Patentschrift        Nr.344869    erreich  bar ist, herzustellen.  



  Der Empfänger für modulierte (zum Bei  spiel     unterbrochene)        Wellensignale    mit einem       Resonanzwähler    für die Signalenergie gemäss  der Erfindung weist eine mechanische       Vibriervorrichtung    auf, welcher elektrische  Antriebsmittel zugeordnet sind, die von der       Signalenergie    zum Antrieb der     Vibriervor-          richtung    erregt werden und ein elektrisches  Organ, das     durch    die     Vibration    dieser     Vor-          riähtung    erregt wird.

           Zweckmässigerweise    kann eine Stimmgabel  vorgesehen sein, welcher ein durch die Sig  nalenergie zur Betätigung der     Stimmgabel          erregtes    elektrisches Antriebsorgan zugeord  net ist,     sowie        :ein        weiteres        elektrisches    Organ,  welches durch die in der Gabel entstehenden  Vibrationen erregt wird.  



  Die natürliche Frequenz der     Vibrationen     der     Vibriervorrichtung        bezw.    der Stimm  gabel ist vorzugsweise so gewählt, dass sie  g     0,          leich    der Frequenz der aufzunehmenden  elektrischen Signalenergie ist.

   und obwohl  die angewendete elektrische     Energie    andere  Frequenzen aufweisen kann, so spricht die  mechanische     Vibriervorrichtung    dennoch nur  auf die aufzunehmende Frequenz an und  wird von andern Frequenzen wenig     beein-          trächtigt.    Folglich werden in dem elektri  schen Organ, das von der mechanischen Vor  richtungerregt ist, elektrische Schwingungen       erzeugt,    die eine solche Frequenz haben, die  gleich der natürlichen Frequenz der Stimm-           gabel    ist. Ebenso wird zufolge der schwa  chen Dämpfung der Stimmgabel eine sehr  genaue     Frequenzwahl    oder mit andern Wor  ten eine hochgradige Selektivität erzielt.  



       Überdies,    da ein vollständiger     Übergang     von elektrischer zu mechanischer Vibration  und ein     weiterer    vollständiger Übergang von  mechanischer Vibration zurück auf elek  trische Vibration     stattfindet,    ist ermöglicht,  das eine     elektrische    Organ     gegenüber    dem  andern sehr wirksam zu schirmen und auf  diese Weise unerwünschte Wirkungen zu ver  meiden, die durch     Streuungseffekte    ent  stehen und eine Abnahme der allgemeinen  Selektivität des     Systemes.    hervorrufen könn  ten.  



  Der elektrisch     betätigten        Vibriervorrich-          tung    oder Stimmgabel sind zweckmässiger  weise eine oder mehrere     elektrisch    abge  stimmte .Stromkreise     vorgeschaltet,    welche       Verstärker    enthalten können. Die von der  Stimmgabel erzeugte elektrische Energie  wird     direkt    oder     durch-Verstärk    er auf     einen          Gleichrichter    für erhaltene Signale übergelei  tet, an welche in üblicher Weise Verstärker  für schwache Frequenz oder Signalfrequenz  angeschlossen sein können.  



       Bei    einem andern Ausführungsbeispiel  wird die empfangene Energie zweckmässig  zum Beispiel     mittelst    eines lokalen     Oszilla-          türs    mit     einstellbarer    Frequenz umgesetzt,  und zwar in eine konstante Frequenz und es  kann die     Vibriervorrichtung    oder die Stimm  gabel als hochgradiger Resonanzwähler für  diese     konstante    oder Zwischenfrequenz ver  wendet werden.

       Folglioh        kann.    die mecha  nische     Vibriervorrichtung    oder die Stimm  gabel als     hochgradige        Wählervorrichtung    in  der     Zwischenfrequenzstufeeines        superhetero-          dynen    Empfängers benutzt werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind     Aus-          führungs@beispiele    des Empfängers gemäss der  Erfindung     schematisch    dargestellt, worin  elektrisch betätigte Stimmgabeln     verwendet     werden.  



       Fig.    1 ist ein Schema eines Empfängers  mit einer Stimmgabel, die eine Resonanz  frequenz besitzt, welche der Grundfrequenz    der zu empfangenden     Übertragung    entspricht,  und     Fig.    2 ist ein Schema. eines Empfängers  des     Superheterody        nen    Typus, bei welchem  eine elektrisch     betätigte    Stimmgabel in der       Zwischenfrequenzstufe    angewendet ist.  



  In     Fig.    1 wird die     ankommende    Energie  in einen abgestimmten     Stromkreis    10 mittelst  einer Empfängerspule 11 eingeleitet, welche  zum Beispiel mit einer Antenne verbunden  ist. Der abgestimmte Stromkreis 10 ist mit  der     Eingangsklemme    eines     Termionventils     12, das als Verstärker ausgebildet ist, ver  bunden. Eine     Stimmgabel    ist als Kupplung  zwischen dem Ventil 12 und einem weiteren       Termionventil    13, das als Detektor dient, be  nützt. Der schematisch angedeuteten Stimm  gabel 14 sind zwei     Elektromagnetspulen    15  und 16 zugeordnet.

   Die Spule 15 ist in den  Abgabestromkreis des Ventils 12 eingeschlos  sen und wirkt auf die eine Zinke der Gabel  ein, und der andern Zinke der Gabel ist die       Spule    16 zugeordnet, welche von .dem Kon  densator 17 abgestimmt. wird und mit der  Eingangsklemme des Ventils 18 verbunden  ist. Das Ventil 18 ist mittelst einer Drossel  kapazitätskupplung, die eine Drosselspule 18,  einen Kupplungskondensator 19 und einen       Gitterableitungswiderstand    20 aufweist, mit  der Eingangsklemme eines     Verstärkerventils     21     vorbunden,    und der Abgabestromkreis,die  ses Ventils enthält     die,    Klemmen 22.

   Eine       Batterie    23 oder deren Äquivalent liefert den  Anodenstrom der Ventile und der     batterie-          seitige        Gitteranschluss    der Ventile 13 und 21  ist an die Klemmen 24 und 25 angeschlossen.  



  Die mechanisch vibrierende Stimmgabel  14 ist so gewählt, dass sie eine Resonanz  frequenz hat, die gleich ist der Träger  frequenz der zu empfangenden Übertragung,  wobei vorausgesetzt ist,     dass    die     Übertragung          Amplitudenmo.dulation    aufweist, und die der  Spule 15 zugeordnete Zinke wird von .der  verstärkten Signalenergie, die durch die  Spüle geht, betätigt. Die andere Zinke der  Stimmgabel wird entsprechend in Bewegung  gesetzt und erzeugt in der Spule 18       trisehe    Impulse, die ihrer Bewegung entspre-           ehen    und diese elektrischen Impulse werden  auf das.     Detektorventil    13 übertragen.

   Die  Stimmgabel ist, wie oben. erwähnt, hoch  gradig selektiv und es, erzeugt sozusagen nur  die Energie von einer Frequenz, die gleich  der natürlichen Frequenz der Stimmgabel ist,  eine Wirkung darin und folglich wird auch  nur Energie von dieser Frequenz in .der Spule  16 induziert.  



  Obwohl .die Stimmgabel hochgradig selek  tiv ist, spricht sie erwiesenermassen auf die       Amplitudenschwankungen,    die von der Sig  nalmodulation entstehen, an und überträgt  diese     Amplitudenschwankungen    auf die  Spule 16. Infolge der schwachen Dämpfung       bezw.    der hohen Selektivität der Stimmgabel  ist jedoch eine     i\eigung    zur Aufnahme  hauptsächlich der kleinen     Modulationsfre-          quenzen    gegenüber den hohen     Modulations-          frequenzen,    wie sie in der britischen Patent       schrift    Nr. 344869 beschrieben sind, vorhan  den.

   Es können dementsprechend Mittel vor  gesehen sein, um diese     Frequenzverschiebung     zu korrigieren: und es kann die Kupplung,  welche die Drosselspule 18 und den Konden  sator 19 enthält, so berechnet sein, dass sie  diese Korrektur bewirkt.  



  Um den Empfänger mit der Stimmgabel  zum Aufnehmen irgend einer von einer  Mehrzahl von Übertragungen von verschie  dener Trägerfrequenz verwendbar zu machen,  kann die Stimmgabel in der Zwischenstufe  eines:     superh.eterodynen        Systemes    angeordnet  sein.     Ein,    solcher Empfänger ist     in        Fig.    2  dargestellt, worin ein     Termionventildetektor     30     gezeigt    ist, der mit einer Rahmenantenne  31 und einem lokalen     Oszillator    32 verbun  den ist.

   Das     Detektorventil    30 ist mittelst  einer abgestimmten     Anodenkupplung        33    mit  einem Zwischenverstärker von vorbestimm  ter Frequenz gekuppelt, der mit 34 bezeich  net ist. Dieser Verstärker besitzt     Termion-          ventile    35 und     3,6,    die eine     Transformerkupp-          lung    37 aufweisen, .deren Sekundärspule von  einem Kondensator     3.8    abgestimmt ist.  



  Das Ventil 36 ist     mittelst    der Stimmgabel  14 und den Spulen 1,5 und 16 mit dem     D-etek-          torventil    39 gekuppelt. Eine Dro,sselkapazi-         tätskupplung,    bestehend aus einer Drossel  spule 43, einem Kondensator 44 und einem       Ableitungswiderstand    48, ist zwischen dem       Detektorventil    39 und dem     'Verstärkerventil     45 vorgesehen, dessen Anodenstromkreis die  Ausgangsklemmen 46 einschliesst.  



  Der     Hoehspannungsansehluss    für die Ano  den der Ventile erfolgt an der Klemme 49  und die nötigen Arbeitspotentiale für die  Steuerelektroden der verschiedenen Ventile  werden an die Klemmen 40, 41 und 4? an  geschlossen, indem der negative Pol des       Hochspannungsanschlusses    und der positive  Pol des     Gittervorspannungsanschlusses    mit  den Kathoden 47 der Ventile verbunden sind.  



  Bei diesem Empfänger ist, die Stimm  gabel 14 so gewählt,     dass    sie eine Frequenz  hat, die der     vorbestimmten    Zwischenfrequenz  entspricht, und da von der Stimmgabel zu  folge deren hohen Selektivität     bezw.    geringen  Dämpfung Verzerrungen entstehen können,  so kann die     Droeselkapazitätskupplung    43.  44 so,     berechnet    sein, dass sie diese Verzerrung       korrigiert.     



  Es ist zweckmässig, die Spule auf der  einen     Seite    der Stimmgabel von derjenigen  auf der andern Seite zu isolieren, um  Streuungswirkungen zu     verhindern    und zu  diesem Zwecke kann, ein Schirm 50, der  durch die     strichpunktierte    Linie in den     Fig11-          ren    angedeutet ist, vorgesehen sein.

   Ein     wei-          teres    Mittel zur     Verhütung    von     Streuuns-          wirkungen        besteht    darin, dass man statt zwei       Elektromagnetspulen    15,16 zu verwenden, nur  eine solche Spule auf .der einen Seite der  Stimmgabel vorsieht und eine elektrostatische       Vorriohtung    auf der andern Seite dieser  Gabel. Ausserdem können elektrostatische  Vorrichtungen, die den Zinken der Stimm  gabel zugeordnet sind, an Stelle der beiden  Spulen. 15 und 16 gesetzt werden.  



  Es ist auch ersichtlich,     .dass    statt die     me-          chanis,che        Vibrierungsvorrichtung    oder Ein  stellgabel auf die gleiche Frequenz abzustim  men, wie die ihr zugeführte Wellenenergie  aufweist, diese Vorrichtung auf eine Teil  zahl der Frequenz der     angewendeten    Wellen  energie abgestimmt werden kann.

        Zufolge der sehr geringen Dämpfung       bezw.    der hohen Selektivität der Stimmgabel  ist die prozentuale Modulation der in der  Abgangsspule 16 oder deren     äquivalenten     elektrostatischen Vorrichtung klein und es  werden vorzugsweise Mittel zur Reduktion  der Amplitude der     Trägerwellenkomponente     des .daran angeschlossenen Detektors verwen  det. Es können zum Beispiel automatisch  wirkende     Nebenschlussvorrichtungen,    wie sie  indem britischen Patent Nr.     35,6782        beschrie-          ben    sind,     angewendet        werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfänger für modulierte Wellensignale mit einem Resonanzwähler für die Signal energie, dadurch gekennzeichnet, dass einer mechanischen Vibriervorrichtung elektrische Antriebsmittel zugeordnet sind, die von der Signalenergie zum Antrieb der Vibriervor- richtung erregt werden, und dass ein elek trisches Organ vorgesehen ist, das durch die Vibrationen dieser Vorrichtung erregt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Vibriervorrich- tung eine Stimmgabel ist. 2.
    Empfänger nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, mit einem Crenerator, der lokale Schwingungen von variabler Fre quenz erzeugt, um .die empfangene Ener gie auf eine vorbestimmte Frequenz ztt reduzieren, dadurch gekennzeichnet, da.ss die mechanische Vibriervorrichtung und die zugeordneten elektrischen Organe als Resonanzwähler für diese vorbestimmte Frequenz dienen. 3.
    Empfänger nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, von superheterodynem Typus, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Vibriervorrichtung und die zugeordneten elektrischen Organe auf die Zwischenfrequenz des Empfängers an sprechen. 4. Empfänger nach Patentanspruch und U n- teranspruch 1, gekennzeichnet durch Mit tel zur Korrektur jeglicher Verzerrung der Signale, welche infolge der hohen Selektivität der mechanischen Vibri.ervor- richtung entsteht. 5.
    Empfänger nach Patentanspruch, wie in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt. 6. Empfänger nach Patentanspruch, wie in Fig. 2 der Zeichnung dargestellt.
CH153985D 1930-09-06 1931-04-04 Empfänger für modulierte, elektrische Wellen. CH153985A (de)

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