CH153987A - Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten, Betriebsgrössen und dergleichen. - Google Patents

Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten, Betriebsgrössen und dergleichen.

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CH153987A
CH153987A CH153987DA CH153987A CH 153987 A CH153987 A CH 153987A CH 153987D A CH153987D A CH 153987DA CH 153987 A CH153987 A CH 153987A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur Fernübertragung von     Messwerten,    Betriebsgrössen und dergleichen.    Bei Einrichtungen zur Fernübertragung  von     Alesswerten,    Betriebsgrössen und     derglei-          ehen    verwendet man im allgemeinen für die  verschiedenen Gebergeräte eine gemeinsame  Fernleitung und schliesst die Geräte mittelst  eines Umschalters oder dergleichen nachein  ander an die Fernleitung an.

   Um zu ver  meiden,     dass    bei dem jeweiligen     Anschluss     eines Gebergerätes nur zufällige Augen  blickswerte übertragen werden, hat man den  einzelnen Gebergeräten     Integrierwerke    zu  geordnet, die periodisch aus den Augenblicks  werten der Gebergeräte den Mittelwert bil  den. Dieser Mittelwert wird dann bei dem  ,jeweiligen     Anschluss    des Gebergerätes     über-          tra(ven.    Bei den bisherigen Einrichtungen  dieser Art hat man den     Integrierwerken     wiederum besondere Geräte zugeordnet, die  den Mittelwert zum Zwecke der Übertragung  durch Impulse entsprechender Dauer oder  Häufigkeit nachbilden.  



  Die Erfindung verfolgt den Zweck, die  genannten Einrichtungen zu vereinfachen.    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss da  durch gelöst,     dass    den einzelnen     Integrier-          werken    ein einstellbarer Widerstand zu  geordnet wird, dessen Einstellung durch das  zugehörige     Integrierwerk    erfolgt und der  beim     Anschluss    des betreffenden Gebergerätes  über die Fernleitung in den Stromkreis des       Empfang8gerätes    geschaltet wird.

   Diese Ein  richtung ist in ihrer Bauweise sehr einfach,  insbesondere wenn man als einstellbare Wi  derstände     Ringrohrwiderstände    verwendet,  die man gegebenenfalls unmittelbar auf der  Achse des zugehörigen     Integrierwerkes    an  ordnen kann. Weiterhin bietet die neue Ein  richtung die Möglichkeit, mittelst     entspre-          eltender    Schaltwalzen an der Geberstelle aus  den Mittelwerten mehrerer Gebergeräte die  Summe zu bilden und diese zu übertragen.  



  Bei dem in     Abb.   <B>1</B> dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel sind<B>1,</B> 2 und<B>3</B> Unterbrecher.  die in dem Stromkreis der in     Abb.   <B>1</B> nur  schematisch angedeuteten     Integrierwerke    4,  <B>5</B> und<B>6</B> liegen. Die Unterbrecher     wer-den    in      Abhängigkeit     von    den zugehörigen     Mess-          ,oler#,ten    der Sendestelle mit bestimmter     Ge-          D          seliwindigkeit    gedreht und 'leiten entspre  chend. ihrer Drehzahl den     Integrierwerken     Impulse bestimmter Häufigkeit zu.

   Die ein  zelnen     Integrierwerke    4,<B>5, 6</B> stellen zum  Beispiel über die Stangen 4a, 5a, 6a perio  disch entsprechend den gefundenen Mittel  werten die zugeordneten Widerstände<B>7, 8</B>  -und<B>9</B> ein. Diese Widerstände sind unter       Vorschaltung    von     Justierwiderständen   <B>10, 11</B>       und   <B>12</B> an die Leitung<B>13</B> angeschlossen,  während die Schiebekontakte der Wider  stände zu den Kontakten<B>15, 16, 17</B> des     Um-          selialters   <B>18</B> geführt sind.

   Durch den     mit-          telst    eines     Synchrünmotors    oder dergleichen       fortgeschalteten        Kontektarm    18a werden die  Widerstände<B>7, 8, 9</B> nacheinander über die       Fernleitun   <B>g 13,</B> 14 in -den Stromkreis eines       Empfangsgerätes    geschaltet. Das Empfangs  gerät wird dadurch entsprechend dem jewei  ligen     Viderstandswert    des auf der Sende  seite eingeschalteten Widerstandes auf einen  bestimmten Wert eingestellt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel ist als  Empfangsgerät ein     Sechsfarbenschreiber    an  genommen, dessen     Messwerk    20 als     Kreuz-          spulgerät    ausgebildet ist. Die Umschaltung  des     Sechsfarbenschreibers    erfolgt, wie in der  Zeichnung schematisch veranschaulicht,     mit-          telst    eines Elektromagnetes 21 über die mit  dessen Anker verbundene Schaltklinke und  das Schaltrad 22.

   Zur Steuerung des Elek  tromagnetes 21. dient das in der Leitung 14       lie-ende        Ruliestromrelais   <B>23,</B> über dessen       -Ruhekontakt        tn        23a        der        Erregerkreis        des        Elek-          tromao,netes    geführt ist. Wenn der     Kontakt,-          arm    18a der Sendestelle einen Stromkreis  über die Übertragungsleitung schliesst, ist das  Relais<B>23</B> erregt und infolgedessen der Kon  takt 23a geöffnet.

   Sobald aber der Kontakt  arm     isa    von einem     Konfakt    zu dem folgen  den Kontakt des Umschalters<B>18</B> weiter  gerückt und infolgedessen die Fernleitung  stromlos wird, fällt das Relais<B>23</B> ab und  schliesst über den Kontakt 23a den Erreger  kreis des Magnetes<B>291,</B> der darauf den     Sechs-          farbenschreiber    umschaltet. In der Abbil-         dung    sind zur     Vereinfachung    der Zeichnung  auf der     Sende-stelle    nur drei Gebergeräte dar  gestellt.

   Bei Anwendung eines     Sechsfarben-          schreibers    werden aber auf der Sendestelle  natürlich- in der Regel sechs Sendegeräte an  geordnet sein.  



  Um einen Ausschlag des Empfangsgerä  tes infolge des Umschaltvorganges auf der  Sendestelle zu verhindern, kann man, wie in  der Zeichnung dargestellt, den zweiten  Stromkreis des     Messwerkes    20 über einen     Ar-          beitskonfakt   <B>23b</B> des Relais<B>23</B> führen, so       dass    beim Umschalten des Umschalters<B>18</B> die  beiden     Wicklungen    des     Messwerkes    20 ab  geschaltet werden. Durch die Verwendung  eines     Kreuzspulenmesswerkes    erhält man den  Vorteil,     dass    die     Riehtigkeit    der Übertragung  von Spannungsschwankungen der Strom  quelle unabhängig ist.  



  Statt einen     Sechsfarbensehreiber    zu ver  wenden, kann man auf der Empfangsstelle  auch mehrere Empfangsgeräte     vorseh    en und  diese nacheinander mit den entsprechenden       Geberaeräten        mittelst    eines in Synchronis  mus mit dem Umschalter<B>18</B>     fortgeschalteten     Umschalters der     Empfangssielle    verbinden.  In diesem Fall kann der Elektromagnet 21  zur     Fortschaltuno,    des Umschalters der     Emp-          fan(Ysstelle    dienen.

   Sofern zur Übertragung  Wechselstrom verwendet wird, können die  einstellbaren     Ohmschen    Widerstände durch  einstellbare     Reaktanzen,    also Kapazitäten  oder     Induktivitäten,    ersetzt werden.  



  Die in     Abb.   <B>1</B> nur     scheinatiseli    angedeu  teten     Integrierwerke    können die aus der       Abb.    2 ersichtliche Bauweise besitzen. Hier  bei ist<B>30</B> ein Elektromagnet, der entspre  chend dem Wert der zu übertrauenden Grösse  durch Impulse bestimmter Häufigkeit erregt  wird.

   Der Magnet<B>30</B> schaltet bei jeder Er  regung das Schaltrad<B>31</B> weiter, das auf der  Welle<B>32</B> befestigt ist, die durch die magne  tische Kupplung<B>033</B> mit der Welle 34     ver-          bundeu    ist.<B>35</B> ist eine     Rückstellfeder    und  <B>36</B> ein     Mitnehmerarm    der Welle 34.<B>In</B> der  Bahn des     Mitnehmerarmes   <B>36</B> liegt ein Arm  <B>3-7</B> der Welle<B>38.</B> Auf der Welle<B>38</B> ist     mit-          telst    eines Querträgers ein Ringrohrwider-      stand<B>39</B> befestigt.

   Der     Ringrohrwiderstand     enthält in bekannter Weise innerhalb eines  gekrümmten Rohres aus nicht leitendem  Stoff einen Widerstand, der bei einer Dre  hung des Rohres durch eine in dem Rohre       befindlic'he        Quecksilbermenge    entsprechend  der     Dreliung    des Rohres zum Teil kurz  geschlossen wird. 40 ist eine an der Welle  <B>38</B>     ancyreifende        Rückstellfeder    und 41 eine.  magnetische Kupplung zwischen den Wellen  <B>38</B> und 42. Auf der Welle 42     ist,ein        Sperr-          racl    43 befestigt.  



  Die Erregerstromkreise der magnetischen  Kupplungen<B>33</B> und 41 sind über einen mit  konstanter<B>-</B> Geschwindigkeit     umlaufenclen     Schleifring 44 geführt, der durch ein     Isolier-          slüek    45 unterbrochen ist. Die     tangeutiale     Ausdehnung des Isolierstückes 45 ist     gerin-          ,ger    als der Abstand der beiden Schleifbür  sten 46 und 47, während die Schleifbürste 48  breiter als die     tangentiale    Länge des     Isolier-          stückes    45 ist.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  folgende:  Entsprechend der Zahl der in<B>-</B>der     Mess-          periode    dem     Elektrumagneten   <B>30</B> zugeleiteten  Impulse wird über die Wellen<B>32</B> und 34 der       Mitnehmerarin   <B>36</B> um einen bestimmten Be  trag aus der Nullstellung gedreht. Am Ende  der     Messperiode    wird durch das Isolierstück  15 zunächst der Erregerkreis der Kupplung  41 unterbrochen.

   Das hat zur Folge,     dass,die     Welle<B>38</B> unter der Wirkung der     Rückstell-          feder    4.0 sich mit ihrem Arm<B>37</B> gegen den       Mitnehmerarm   <B>36</B> anlegt, sofern sie nicht  <B>C</B>  schon zuvor diese Stellung einnahm. Bei der  weiteren Drehung des Schleifringes 44 wird  die Kupplung 41 wieder eingeschaltet und       infohredessen,die    Welle<B>38</B> in der betreffen  den     Stelluno,    durch das Sperrad 43 fest  gehalten.

   Anschliessend gleitet das Isolier  stück 45 unter der Bürste 46 her und unter  bricht dadurch kurzzeitig den Erregerkreis  der Kupplung<B>33,</B> so     dass    die Welle 34 von  der Welle<B>32</B> abgekuppelt wird und unter  der Wirkung der     Rückstellfeder   <B>35</B> den     Mit-          nehmerarin   <B>36</B> in die Nullstellung zurück-    führt-. Es beginnt     darauf,die        Messperiode    von  neuem.  



  Wie sich aus obigem ergibt, ist der in  einer     Messperiode    erreichte Ausschlag des       Mitnehmers   <B>36</B> der Zahl der in der     Mess-          periode    zugeleiteten Impulse proportional  und gibt somit ein Mass für den Mittelwert  der durch die Impulshäufigkeit bestimmten  Augenblickswerte.

   Der Stellung des     Mit-          nehmers   <B>36</B> entspricht am Ende der     Mess-          periode    auch die Einstellung des     Ringrohr-          widerstandes   <B>39,</B> so     dass    der jeweils ein  gestellte Widerstandswert ein Mass für den  Mittelwert der durch Impulshäufigkeit be  stimmten Augenblickswerte abgibt.

   Bei Ver  wendung der aus der     Abb.    2 ersichtlichen  Anordnung für die     Übertragungseinrichtung     nach     Abb.   <B>1</B> treten die     Rin,-,rohrwiderstände     der einzelnen     Integrierwerke    an die Stelle  der Widerstände<B>7, 8</B> und<B>9.</B> Die     Integrier-          werke    können auch in bekannter Weise mit  Zeigern oder Schreibfedern versehen sein, um  auch an der Sendestelle die jeweiligen     Mit-          felwerte    ablesen oder registrieren zu können.  



  Um die Summen der Anzeigen mehrerer  Gebergeräte zu übertragen, kann man die  <B>C</B>  aus     Abb.   <B>3</B> ersichtliche Anordnung treffen.  Wie aus der Darstellung hervorgeht, werden  über die Kontakte<B>15, 16, 17</B> des Umschal  ters<B>18</B> in gleicher Weise wie bei der An  ordnung nach     Abb.   <B>1</B> die Geberwiderstände  einzeln in die Übertragungsleitung<B>13, 1-1</B>  eingeschaltet.

   Es sind aber ausserdem auf  dem Umschalter<B>18</B> noch Kontakte angeord  net, durch welche über den Kontaktarm<B>18a</B>  mehrere Geberwiderstände parallel in die  Übertragungsleitung eingeschaltet werden,  und zwar werden über die Kontakte<B>50, 51</B>  die Geberwiderstände<B>7</B> und<B>8,</B> über die Kon  takte<B>52, 53</B> die Geberwiderstände<B>7</B> und<B>9</B>  und über die Kontakte 54,<B>55, 56</B> die Geber  widerstände<B>7, 8</B> und<B>9</B> parallel in die Über  tragungsleitung<B>13,</B> 14 eingeschaltet. Diese  Schaltung ergibt aber nur dann richtige Er  gebnisse, wenn der     'vViderstand    der Über  tragungsleitung<B>13,</B> 14 klein gegenüber den  Widerstandswerten der Geberwiderstände ist.

    Die Einstellung der Geberwiderstände kann      bei der Anordnung nach     Abb.   <B>3</B> in gleicher  Weise, wie bei der Anordnung nach     Abb.   <B>1,</B>  durch     Integrierwerkeerfolgen.    Ebenso kann  als Empfangsgerät ein     Sechsfarbenschreiber     dienen. Selbstverständlich könnte man auch  verschiedene Empfangsgeräte für die Einzel  werte und die     Summen-werte    vorsehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernübertragung von ilIesswerten, Betriebsgrössen und dergleichen, bei der mehrere Gebergeräte, nacheinander an die Übertragangsleitung angeschlossen wer den und die Gebergeräte Integrierwerhe ent halten, die periodisch aus den Augenblicks werten der zu übertragenden Grösse den Mit telwert bilden, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Integrierwerk ein einstellbarer Wider stand zugeordnet ist,
    dessen Einstellung durch das zugehörige Integrierwerk erfolgt und der beim Anschluss des betreffenden "rätes über die Übertragungsleitung (D'reberue in den Stromkreis des Empfangsgerätes ge schaltet wird. UNTERANSPRüCHE <B>*</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die einstell baren Widerstände Ringrohrwiderstände sind.
    2. Einrichtunn, nach Patentanspruch, da- kn durch #,ekennzeichnet, dass die Ringrohr- kn widerstände unmittelbar an der Achse der Integrierwerke gelagert sind. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, bei der zur Übertragung Wechselstrom verwendet wird, gekennzeichnet durch die Verwen dung einer einstellbaren Kapazität oder Induktivität, deren Einstellung durch das zugehörige Integrierwerk erfolgt. tD t# 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei der ein Seehsfarbenschreiber als Emp fangsgerät verwendet wird, gekennzeich net durch ein an die Übertragungsleitung angeschlossenes Relais, das jeweils unter dem Einfluss der durch die Fartschaltung auf der Sendestelle in der Übertragun.-s- leitung hervorgerufenen Zustandsänderun gen mittelbar oder unmittelbar die Um schaltung des Seehsfarbenschreibers be wirkt. <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Schaltwalze auf der Geberstelle, mittelst der die Suirmen der Angaben mehrerer Gebergeräte gebil det und übertragen werden können.
CH153987D 1930-05-07 1931-03-12 Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten, Betriebsgrössen und dergleichen. CH153987A (de)

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