CH154116A - Nach dem Kreuzstromprinzip arbeitende Lufterhitzeranlage an Lokomotiven. - Google Patents

Nach dem Kreuzstromprinzip arbeitende Lufterhitzeranlage an Lokomotiven.

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CH154116A
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  Nach dem     Iireuzstromprinzip    arbeitende     Lufterliitzeranlage    an     Lokomotiven.       Die Erfindung bezieht sich auf nach     dem          Kreuzstromprinzip'    arbeitende Lufterhitzer  anlagen an Lokomotiven. Den bekannten  Anlagen dieser Art haftet vor allem der  Nachteil an, dass der Einbau des     Luft-          erhitzers    mit wesentlichen     Konstruktions-          änderungen    einzelner Teile der Lokomotive,  gewöhnlich ihrer Rauchkammer,     verbunden     ist.

   Ferner     bringt    es die     bekannte    Anord  nung der Lufterhitzer mit sich, dass die       Rauchgaskanäle        bezw.    Taschen der Luft  erliitzer schwer zugänglich und folglich     um-          stiindlich    zu reinigen sind.  



  Die Erfindung versucht die beschriebenen  Nachteile zu vermeiden. Das Wesen der Er  findung besteht darin, dass auf der Rauch  kammer des Lokomotivkessels, zum Beispiel  an Stelle des Schornsteins, ein Plattenluft       erhitzer    mit vertikal angeordneten Platten  eingebaut ist, durch den die Rauchgase in  senkrechter Richtung und Frischluft in wag  rechter Richtung strömen. Vorteilhaft ist  der Lufterhitzer derart angeordnet, dass die    Luft lotrecht zur     Fahrtrichtung    strömt. Fer  ner ist     zweckmässigerweise    ein     Z'entiliiior     vorgesehen,     mittelst    dem die Luft durch ein  Luftzuleitungsrohr in den Lufterhitzer     cIii-          geblasen    wird.

   Dadurch hat man die     1VIti@@-          lichkeit,    die durch den Lufterhitzer geför  derten     Verbrennungsluftmengen    in     beliebigen     Grenzen zu regeln. Diese Möglichkeit     wire1     nicht etwa schon dadurch geschaffen,     (1a1,1     man die Luftkanäle in Fahrtrichtung     und     davor einen     jalousieartigen    V     erschluss    an  bringt, weil in diesem Fall die     geförderte     Luftmenge in erster Linie von     der    Fahr     i--          geschwindigkeit    abhängig ist.  



  Beispielsweise     Ausführungsformen        der          Erfindung    sind in der     Zeiebnung        claro-estellt.     und zwar zeigt:       Fig.    1 den Vorderteil eines mit einer       Lufterhitzeranlage    versehenen     Lokomotiv-          kessels    schematisch in Seitenansicht, und       Fig.    2 die     zugehörige    Vorderansicht,

       wüli-          rend              Fig.    > eine der     Fig.    1 entsprechende     Sei-          f:enansicht    einer Variante mit einem um 90  gedrehten Lufterhitzer ist;       Fig.4    ist eine Seitenansicht einer     a.b-          ge.änderten    Ausführungsform, und       Fig.    5 die     zugehörige    Stirnansicht.  



  In die Rauchkammer 1 .des Lokomotiv  kessels reicht in üblicher Weise von unten  her das Blasrohr 2, über dem in axialer Ver  längerung der Zwischenteil 3 angeordnet ist,  welcher den Übergang zu dem üblichen       Schornstein    bildet. An Stelle des in     Fig.    3  gestrichelt eingezeichneten Schornsteines ist  auf der Rauchkammer ein nach dem Kreuz  stromprinzip arbeitender     Platten-Lufterhitzer     4 mit vertikal angeordneten Platten angeord  net. Die aufwärts gerichteten Rauchgas  kanäle 5 werden von den Rauchgasen in  Richtung der Pfeile 6 durchströmt.

   Die Luft  kanäle<B>7</B>, welche in wechselnder Folge mit  den     Rauchgaskanälen    5 angeordnet sind, be  sitzen ein gemeinsames Zuleitungsrohr 8,  dessen Öffnung sich nach vorn in der Fahrt  richtung erstreckt, so dass Luft     unter    der  Einwirkung des Fahrtdruckes einströmt. Die  im Lufterhitzer vorgewärmte Luft     wird     durch ein sich an den Lufterhitzer an  schliessendes Leitungsrohr 9 in der Richtung  des eingezeichneten Pfeils 10 unter den Rost  der     Lokomotivfeuerung    geführt     (Fig.    2).  



  Ein Ventilator ist in die Zuleitung ein  gebaut.  



  Anstatt die Luftkanäle des Lufterhitzers  quer zur Kesselachse zu stellen, können sie  auch parallel zu ihr verlaufen. Es ergibt  sich dann die -Anordnung gemäss     Fig.3,    bei  der die Luft durch einen geraden Stutzen 11  unter dem Fahrtdruck in den Lufterhitzer 4  eintritt und letzteren durch eine     rticlrwärtige     eventuell gegabelte     Anschlussleitung    12     ver-          lässt,    in der ein Ventilator eingebaut ist.  



  Bei den meisten     Lokomotivtypen    wird es  noch möglich sein, den Lufterhitzer ohne  Formänderung auf der Rauchkammer unter  zubringen, wenn genügend     Schornsteinhöhe     zur Verfügung steht. An modernen Lokomo  tiven jedoch wird der Schornstein immer  kleiner, und in manchen Fällen verschwindet    er sogar ganz.

   Deshalb wird es, um die Vor  teile der     beschriebenen        Lufterhitzeranlagen     auch für solche Lokomotiven auszunutzen,  notwendig sein, der Rauchkammer eine Form  zu geben,, welche     gestattet,    der Höhe nach  den Lufterhitzer     än    Stelle des Schornstein:  unterzubringen und anderseits auch die  ungehinderte Zu- und Abführung der Luft  zu ermöglichen, ohne     dass    es nötig wäre,  diese Luftleitungen durch die Rauchkammer  hindurch zu führen.    Die     Fig.    4 und 5 zeigen die Formgebung  einer solchen Rauchkammer.

   Mit den glei  chen     Cberweisungszeichen    sind     -die    bleichen  Bestandteile wie in den     Fig.    1 bis     ä    bezeich  net. Beispielsweise hat die     Rauchkammer     oben eine Abflachung 13, durch welche es  möglich ist, eine     Lufterhitzeranlage,    bei der  die Luft parallel zur Kesselachse, oder eine  solche, bei der die Luft quer zur Kesselachse  durch den Lufterhitzer strömt, anzuordnen.  



       Auch    hier ist ein Lufterhitzer, der nach  dem     Kreuzstromprinzip    arbeitet, vorgesehen,  da bei diesen Lufterhitzern am besten der  nötige Platz für die     Luftzu-    und     -abführung     geschaffen werden kann. Ein     Kreuzstrom-          lufterhitzer    hat den Vorteil, dass man ihn so  wohl derart anordnen kann, dass die Luft in  der Fahrtrichtung durch denselben strömt  oder auch derart, dass die Luft senkrecht  dazu hindurchströmt, je nachdem wie es die  Verhältnisse erfordern.  



  Auch bei der in     Fig.    1 und 2 dargestell  ten Ausführungsform kann die Rauchkam  mer bereits abgeflacht sein, um einen Luft  erhitzer mit grösserer Heizfläche unterzu  bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach dem hreuzstro.mprinzip arbeitende Lufterhitzeranlage an Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rauchkammer des Lokomotivkessels ein Plaitenlufterhitzer mit vertikal angeordneten Platten eingebaut ist, durch den die Rauchgase in senkrechter Richtung und Frischluft in wagrechter Rich tung strömen. UNTERANSPRUCH:
    Lufterhitzeranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufterhitzer derart angeordnet ist, dass die Luft senkrecht zur Fahrtrichtuno; durch denselben strömt, und dass die Frischluft mittelst eines Venti lators durch ein Luftzuleitungsrohr (8) in die Luftkanäle eingeblasen wird.
CH154116D 1930-03-10 1931-03-05 Nach dem Kreuzstromprinzip arbeitende Lufterhitzeranlage an Lokomotiven. CH154116A (de)

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