CH154153A - Messjacke zur Herstellung von Masskleidung. - Google Patents

Messjacke zur Herstellung von Masskleidung.

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CH154153A
CH154153A CH154153DA CH154153A CH 154153 A CH154153 A CH 154153A CH 154153D A CH154153D A CH 154153DA CH 154153 A CH154153 A CH 154153A
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measuring jacket
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Schiller Rudolf
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Schiller Rudolf
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  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description


      Ilessjacke    zur Herstellung von     3lasskleidung.       Bei den üblichen     Körpermessmethoden    des  Schneiders, durch Umlegen eines Zentimeter  masses um den zu messenden Körperteil, las  sen sich Ungleichheiten im Körperbau nicht  einzeln feststellen, da nur die ganzen Um  fangsweiten     abgelesen,    werden können.  



  Vorliegende Erfindung hat 'eine     Mess'-          jacke    zum Gegenstand, welche nach einem  Normalschnitt mit den kleinsten angenom  menen Massen gearbeitet ist und eine kom  plette Jacke mit einem vordern Verschluss  darstellt, so dass zum Kundendienst keine an  dern Vorbereitungen notwendig sind als ein  faches Anziehen und Schliessen der Jacke,  da, über die ganze     Länge    der     Vorder-    und  Rückenteile, als auch unter     dem.    Armloch  und über die Achseln vom Halsloch bis zum  Armloch, und zwar beiderseits der     vordern     und     hintern    Mitte     (Fig.    1, 2, 3, 4) die ein  zelnen Formteile der Jacke verbindend,

    elastische     Zwischenstücke    und über die offe  nen Armlöcher den Oberarm umspannende       Armelstutzeneingearbeitet    sind, wodurch    sich die     @essjache    jedem Körper genau a.n  passt, und weiter an den zum     Massnehmen    be  stimmten Stellen oder an jenen Stellen, wo  Unregelmässigkeiten im Körperbau auftreten  können,     Messbää        Lder    liegen, die die verschie  denen Körperformen und Grössen einzeln an  zeigen und an einem Ende am Rande der  .elastischen Zwischenstücke befestigt,

   am an  dern Endteil durch Schlitze in das Innere  der     Mess'jacke    geführt sind und eine     Mass-          feiäteilung    aufweisen, die bei Ausdehnung  der     Messjacke    aus dem Schlitz hervortritt  und das Übermass an der betreffenden Stelle  anzeigt, weiter, dass immer zwei in     bleicher     Höhe gegenüberliegende     Nessbänder    mit  einem elastischen Zugmittel miteinander ver  bunden sind, die unter der Oberfläche der       Messjack    e von rechts nach links und von vorn  nach hinten laufen, so dass die     Messbänder     nach erfolgter Messung von selbst wieder in  die Ursprungslage zurückkehren,

   und dass  in der     vordern    und hintern Längsmitte der  Jacke vertikale     M.essbänder    mit beweglichem           Einschublauf    angeordnet sind, in welchen       Einschublauf    ein zur Jacke gehöriger     Ein-          schubgürtel    mit     Wasserwage    zum     Wagreeht-          stellen    desselben eingeführt wird, um die  Körperhaltung einfach ablesbar feststellen  zu können.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des zur Darstellung gebracht, und es zeigt:       Fig.    1 die     Messjacke    in Vorderansicht,       Fig.    2 deren     Seitenansicht,          Fig.    3 deren Rückansicht und       Fig.    4 eine Seitenansicht mit     Wasserwage     am Gürtel.  



  Gemäss der Zeichnung werden, die ein  zelnen     Formteile    der     Messjack        :e    a verbin  dend, in die     Vorder-    und Rückenteile und  an den Seiten unterhalb der Armlöcher über  die ganze Länge der Jacke, .sowie auf den  Achseln vom Halsloch bis zum Armloch,  beiderseits der vordern und     hintern    Mitte,  etwa 10 bis 12 cm breite,     elastische,    Zwi  schenstücke, b aus Gummistoff oder der  gleichen eingearbeitet.

   Auf den     Oberweiten     (Brust, Armlöchern, Schulterblättern), Tail  lenweiten (vorn, seitwärts, rückwärts), Un  terweiten (Bauch, Hüften, Gesäss) und auf  den Halsweiten, sowie Achselstellen fliegen       etwa    20 cm lange     Messbänder    I, welche an  einem Ende am Rande der elastischen Zwi  schenstücke b festgemacht, am andern Ende  dagegen     beweglich    gehalten und so ange  bracht sind, dass das bewegliche Ende     dier          Messbänder    I am Rande der elastischen  Zwischenstücke durch Schlitze in das Innere  der     Messjacke    geführt     ist    und von dieser  Stelle angefangen Zentimetereinteilung,

   bei  spielsweise von 0 bis 10 cm,     besitzt.    Diese       Zentimetereinteilung    der     Messbänder    I     tritt     bei dem kleinsten angenommenen, normalen  Körperbau bei den elastischen Zwischen  stücken nicht hervor, sondern wird erst  sichtbar, wenn das Normalmass     überschritten     wird, also sich die elastischen Zwischen  stücke b ausdehnen, und zwar an jeder mit  einem     Messban:d    I versehenen Stelle, so dass  das Übermass an den jeweiligen Stellen ein-         zeln    messbar ist.

   Dadurch,     da.ss    immer zwei  in einer Masslinie .einander gegenüberliegende       Messbänder    an den beweglich gelassenen En  den mit einem elastischen Zugmittel, Gummi  band usw., welches von einer Seite zur an  dern     ttnd    von vorn nach hinten     unter    der  Oberfläche der Jacke durchläuft, miteinander  verbunden sind, wird :erreicht, dass die     M.ess-          bänd.er    I jeder     Ausdehnung    der elastischen  Zwischenstücke b folgen können, immer aus  gespannt sind, selbsttätig die Masse anzeigen  und nach erfolgter Messung wieder von selbst  in die     Urprungsla.ge    zurückkehren.

   An Stelle  der Ärmel werden den Oberarm umspannende  Ärmelstutzen     lt    angebracht, damit das Arm  loch nicht nachgeben kann, so dass die     Brust-          und    Schulterbreiten gänzlich ausgespannt und  genau messbar werden.

   Ausserdem ist auf der  vordern und     hintern    Längsmitte der     Mess-          jacke    in Taillenhöhe je ein vertikales     Mess-          ba.nd    c aus Stahl oder dergleichen mit ver  schiebbarem     Einschublauf    o zur Aufnahme  eines horizontalen     Einschubgürtels        d    mit       Wasserwage        e    angeordnet, so dass der Gürtel  am Körper     wag-recht    gestellt werden kann,

         beziehungsweise    die genaue     Körperhaltung-          vorgeneigt    oder stark aufrecht - als Mass  ablesbar ist.    Durch das Messen der einzelnen Ungleich  heiten im Körperbau ist man in der Lage,  bedeutend sicherer zuzuschneiden und zu ar  beiten als bei den üblichen     M.essmethoden,     wo die jeweiligen Unregelmässigkeiten des  Körpers erst beim Anprobieren genauer be  rücksichtigt werden können.

   Durch diese       Messjacke    wird auch das Zuschneiden verein  facht und der     Zuschneideunterricht    bedeu  tend verkürzt, weil die einzelnen Körper  formen nicht mehr durch proportionale Be  rechnung ungefähr festgestellt werden müs  sen, sondern die abgelesenen Masse direkt auf  den Schnitt     übertragen    werden.

   Die     Anprobe     am Körper kann deshalb entfallen, und es  können Bestellungen     trotzdem    tadellos     aus-          geführt    werden, da zur Anprobe ohne Kunde  die     Messjacke    einer Kleiderbüste angezogen  wird, und wo die     Messbänder    gegenüber dem      Mass des Kunden zu wenig hervortreten,  wird zwischen     blessjacke    und Kleiderbüste  so viel gepolstert, bis die beim     Massnehmen     abgelesenen Ziffern     erscheinen,    worauf dann       da.s    vorgearbeitete Kleidungsstück anprobiert  wird wie am lebenden Modell.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messjacke zur Herstellung von Mass kleidung, welche nach einem-Normalschnitt mit den kleinsten angenommenen Massen ge arbeitet und ausser einem vordern Verschluss in allen Teilen geschlossen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass durch sich beiderseits der vordern und hintern Mitte über die ganze Länge der Messja.cke, unter dem Armloch und über die Achseln vom Halsloch bis zum Armloch erstreckende, die Formteile der Jacke verbindende elastische Zwischenstücke und über die offenen Armlöcher den Ober arm umspannende Ärmelstutzen die Mess- jacke sich einwandfrei jedem Körper anpasst,
    dass .an den zum Massnehmen. bestimmten Stellen oder an jenen Stellen, wo Unregel mässigkeiten im Körperbau auftreten können, immer zwei in gleicher Höhe gegenüb,er- liegende, mit einem elastischen Zugmittel miteinander verbundene, unter der Ober fläche der Messjacke von rechts nach links und von vorn nach hinten laufende und nach erfolgter Messung von selbst wieder in die Ursprungslage zurückkehrende Messbänder liegen,
    die am einen Endteil am einen Längs rande der elastischen Zwischenstücke bie- festigt, am andern Endteil durch Schlitze in das Innere der Messjacke geführt sind und eine Masseinteilung aufweisen, die bei Aus dehnung der Messjacke aus dem Schlitze her vortritt und dass Übermass an der betreffen den Stelle anzeigt, und dass in der vordern und hintern Längsmitte der Messjacke ver tikale Messbänder mit beweglichem Einschub lauf angeordnet sind,
    in welchen Einschub lauf ein zum Erfindungsgegenstand gehören der Einschubgürtel mit Wasserwage zum Wagrechtstellen desselben und zur einfachen Ablesung der Körperhaltung eingeführt wer den kann.
CH154153D 1929-07-24 1930-07-19 Messjacke zur Herstellung von Masskleidung. CH154153A (de)

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