CH154160A - Verfahren zur Umhüllung aus einem essbaren Produkt bestehender, als Früchte usw. geformter Körper. - Google Patents

Verfahren zur Umhüllung aus einem essbaren Produkt bestehender, als Früchte usw. geformter Körper.

Info

Publication number
CH154160A
CH154160A CH154160DA CH154160A CH 154160 A CH154160 A CH 154160A CH 154160D A CH154160D A CH 154160DA CH 154160 A CH154160 A CH 154160A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
metal foil
edible product
substance
shaped
edible
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Loeben Wilhelm
Original Assignee
Loeben Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loeben Wilhelm filed Critical Loeben Wilhelm
Publication of CH154160A publication Critical patent/CH154160A/de

Links

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Verfahren zur Umhüllung aus einem essbaren Produkt bestehender, als Früchte usw.  geformter Körper.    Durch das deutsche Patent Nr. 455912 ist  ein Verfahren zur Umhüllung aus einem ess  baren Produkt     bestehender,    als. Früchte usw.       geformter    Körper bekannt, nachdem das  gegebenenfalls     mit    Stanniol     umhüllte    essbare  Produkt mit einer schmiegsamen Folie um  geben wird, die aussen mit einer dünnen  Schicht aus Wachs oder wachsartigem Stoff  zu     überziehen    ist.  



       Verwendet    man für diesen Zweck eine       schmiegsame    Folie aus Metall, so tritt der  Nachteil auf, dass durch das, Überziehen mit  Wachs, Paraffin oder dergleichen die  äussere Schicht des essbaren     Produktes,    das  jede beliebige Form haben kann, leidet.

   Bei  spielsweise wird die Oberfläche eines aus  Schokolade     bestehenden    Körpers     unansehn-          lieh    grau, da die Metallfolie die Wärme des  geschmolzenen und daher warmen     Wachses     sehr gut leitet und die Schokolade an der  Oberfläche in dem angegebenen Sinne     beein-          flusst.       Dieser Nachteil wird gemäss dem Ver  fahren der Erfindung dadurch vermieden.

    dass man zum     Überziehen        .des    in eine Metall  folie eingewickelten Körpers aus einem ess  baren Produkt einen in einem leicht. flüch  tigen     Lösungsmittel    gelösten, organischen, in  bezug auf seine physikalischen Eigenschaf  ten und     seine    chemische Trägheit wachsähn  lichen Stoff, zum Beispiel Wachs oder Paraf  fin, verwendet. Bei der Ausführung des V er  fahrens kann die Temperatur so niedrig ge  halten werden, dass eine Veränderung der  Oberfläche des essbaren Stoffes nicht ein  treten kann.  



  Unter Umständen erweist es sich als  zweckmässig, der Lösung des festen, wachs  artigen Stoffes, zum Beispiel eines     Kohlen-          wasserstoffes,    einen die Härte und Sprödig  keit des letzteren     vermindernden    Stoff zuzu  setzen. Auf diese Weise wird dem Rissig  werden der     fertigen    Umhüllung vorgebeugt.      Als derartiger Stoff kann zum Beispiel  Paraffinöl zur Anwendung kommen.  



  Beispielsweise verwendet man zur Erzeu  gung der Umhüllung eine mit     Paraffinöl    ver  setzte Lösung von Paraffin in Petroleum  äther. In diese Flüssigkeit kann in der Kälte  oder bei niedrigen Temperaturen eine mit       .einer    Metallfolie     überzogene    Figur aus einem       essbaren    Produkt getaucht werden, ohne     da.ss     das essbare Produkt durch .die Wärme ange  griffen wird. Nach dem Herausnehmen der  Figur aus dem Bade     verdunstet    das Lösungs  mittel schnell, so dass eine     widerstandsfähige     Wachsschicht auf der Metallfolie hinter  bleibt.  



  Es ist zweckmässig, eine Figur mit zwei  übereinander liegenden Metallfolien     einzu-          büllen.    Zwischen diesem beiden Folien ver  bleibt eine sehr dünne Luftschicht, die  wärmeisolierend wirkt. Besonders vorteil  haft. sind für diesen Zweck Metallfolien, die  gekörnt oder anderswie gezeichnet sind. Die  Aussenfläche .des, in     Staniol        eingewickelten     Körpers kann gefärbt, bedruckt oder in     be-          liebiger    Weise, zum Beispiel mittelst des  Spritzverfahrens, bemalt sein. Auch eine  aufzubringende Wachsschicht kann durch  sichtig, mattiert oder gefärbt sein.

   Natürlich  kann auch auf eine die Metallfolie schützende  Wachsschicht Farbe in beliebiger Weise auf  getragen sein.  



       Überzieht    man die Metallfolie mit einer  weissen, also weiss gefärbten oder durch  Chemikalien weiss getönten Schicht eines  Stoffes von     wachsartigen    Eigenschaften,  dann erhält man eine Porzellannachahmung,  die sich, wenn die     Oberfläche    nochmals  lackiert wird, und zwar mit einem farblosen  Lack, von Porzellan kaum unterscheiden lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Umhüllung aus einem ess'baren Produkt bestehender, als Früchte usw. geformter Körper, dadurch gekennzeich net, dass man zum Überziehen des in eine Metallfolie eingehüllten, aus - einem essbaren Produkt bestehenden Körpers einen in einem leicht flüchtigen Lösungsmittel gelösten, orga nischen, in bezug auf seine physikalischen Eigenschaften und seine chemische Trägheit wachsähnlichen Stoff verwendet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Körper vor dem Überziehen doppelt in eine Metallfolie einhüllt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man gekörnte Metallfolie verwendet. ä. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine um den essbaren Körper angebrachte, mit Farbe versehene Metallfolie eine weisse Umhül lung aufbringt und letztere mit einem farblosen Lack überzieht. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die um den ess:baren Körper angebrachte Metallfolie eine weisse Umhüllung aufbringt, diese dann bemalt und schliesslich mit einem farblosen Lack überzieht. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der Lösung einen die Härte und Sprödigkeit des wachsartigen Stoffes vermindernden Stoff zusetzt.
CH154160D 1929-08-26 1930-06-23 Verfahren zur Umhüllung aus einem essbaren Produkt bestehender, als Früchte usw. geformter Körper. CH154160A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE154160X 1929-08-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH154160A true CH154160A (de) 1932-04-30

Family

ID=5676163

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH154160D CH154160A (de) 1929-08-26 1930-06-23 Verfahren zur Umhüllung aus einem essbaren Produkt bestehender, als Früchte usw. geformter Körper.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH154160A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE610022C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserfestem Zigarettenpapier
CH274167A (de) Blumentopfhülle.
DE548030C (de) Mittel zur Waerme- und Kaelteisolierung
CH154160A (de) Verfahren zur Umhüllung aus einem essbaren Produkt bestehender, als Früchte usw. geformter Körper.
DE916116C (de) Verfahren zur Erzeugung poroeser Oberflaechen an Formkoerpern aus thermoplastischen Kunststoffen
DE510157C (de) Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Fruechte u. dgl. mit essbarem, insbesondere auch aus Schokolade bestehendem Koerper
DE482482C (de) Verfahren zum UEberziehen von Gegenstaenden mit einer Deckschicht
DE659728C (de) Verfahren zur Herstellung von Spreizketten, insbesondere Knotenketten, fuer chemische Fluessigkeiten verarbeitende Beutelfilter
DE2251042C3 (de) Antiklebmittel und seine Herstellung
AT126123B (de) Verfahren zur Herstellung von festhaftenden dichten Metallüberzügen auf fertigen Gegenständen ohne Formveränderung derselben während der Metallisierung.
AT147003B (de) Verfahren zur Herstellung eines emaillierten Papieres bzw. Kartons für Tisch-, Fußboden-, Wand-Belag od. dgl.
US1163645A (en) Process of preserving animal objects.
DE435060C (de) Verfahren zur Dekoration von Tauchgummiwaren
DE351340C (de) Besonders fuer blanke Metalle bestimmtes Schutzueberzugsmittel
AT244650B (de) Verfahren zur Oberflächenbehandlung von künstlichen Perlen
DE489982C (de) Abdeckpapier fuer Schrift- und Ornamentmalerei, insbesondere fuer Schilder
AT133370B (de) Verfahren zum Verpacken von gegen Witterungseinflüsse od. dgl. empfindlichen Waren.
DE557783C (de) Verfahren zum Lackieren von Metallteilen mit isolierenden Lacken
DE743729C (de) Verfahren zur Herstellung von Oberflaechenmustern
AT147805B (de) Verfahren zum Überziehen von Waren, insbesondere von Lebensmitteln, mit durch Zentrifugierung gewonnenem Latexkonzentrat.
CH152957A (de) Verfahren zur Herstellung zusammengesetzter Platten.
DE543176C (de) Verfahren zum Verpacken von gegen Witterungseinfluesse o. dgl. empfindlichen Waren
DE401357C (de) Verfahren, um Gegenstaenden aus Holz u. dgl. Stoffen ein glasartiges Aussehen zu geben
DE454872C (de) Verfahren zur Herstellung von Gelatine-Kapseln aus Gelatine und Glycerin, die mit Formaldehyd gehaertet werden
DE540858C (de) Isolierender UEberzug fuer elektrisch leitfaehige Koerper