CH154161A - Anode für elektrolytische Apparate. - Google Patents

Anode für elektrolytische Apparate.

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CH154161A
CH154161A CH154161DA CH154161A CH 154161 A CH154161 A CH 154161A CH 154161D A CH154161D A CH 154161DA CH 154161 A CH154161 A CH 154161A
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CH
Switzerland
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sep
plate
anode
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nipple
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English (en)
Inventor
Firma C Conradty
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Conradty Fa C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/60Constructional parts of cells
    • C25B9/65Means for supplying current; Electrode connections; Electric inter-cell connections

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description


  Anode     für        eleltrolytfsche    Apparate.    Bisher wurden für Elektrolysen meist  Anoden: in Plattenform verwendet, die     mit-          telst        Stäjbben    in das Bad     gehalten,    werden;  diese Stäbe sind zugleich Stromzuführung.  Die Verbindung von Stäben und     Platten    er  folgt mittelst Nippel und Gewinde.

   Beim       Elektrolysevorgan,g    wird nun     da.si    Gewinde  zwischen) Platte und Nippel infolge der an  diesen Stellen herrschenden,     hohen    Strom  dichte und der sich dort entwickelnden     Teil-          elektrolysevorgä.nge    sehr oft angegriffen und  zerstört, so dass die     unter    Umständen selbst  noch ganz wenig angegriffene Platte ab  fällt und die stromführende Fläche des       ganzen    Bades:     verkleinert    wird. Bestenfalls       muss-    das Bad geöffnet und die Platte, wenn  sie diese noch aushält, mit neuem     Gewinde     versehen, wieder .eingesetzt werden.

   Auch  der     Zuführungsstab    für     die        Platte    wird  durch Zerstörung des Gewindes unbrauchbar.  Aber selbst wenn die Gewinde nicht vorzei  tig zerstört werden sollten, so ist doch der  noch verwertbare Teil der Platte nur sehr  gering, denn bei einer     P1attenstärk'e    -von  
EMI0001.0022     
  
    5,(1 <SEP> mm, <SEP> die <SEP> als <SEP> normal <SEP> angesehen <SEP> werden
<tb>  kann, <SEP> können <SEP> höchstens <SEP> 25 <SEP> mm <SEP> abgearbeitet
<tb>  werden, <SEP> weil <SEP> sonst <SEP> eben <SEP> das <SEP> Gewinde <SEP> in <SEP> der
<tb>  Platte <SEP> wieder <SEP> zu <SEP> sehr <SEP> ges,ehwä@cht <SEP> wird <SEP> und
<tb>  die <SEP> Platte <SEP> abfällt. <SEP> Dies <SEP> bedeutet <SEP> eine <SEP> nur
<tb>  50:

  %i-,e <SEP> Ausnützung <SEP> des <SEP> teueren <SEP> Anoden  stoffes, <SEP> beispielsweise <SEP> Graphits.
<tb>  Diesem <SEP> Übelstand <SEP> abzuhelfen <SEP> ist <SEP> gemäss
<tb>  der <SEP> Erfindung <SEP> ,die <SEP> Anodenplatte <SEP> mit <SEP> einer
<tb>  Erhöhung <SEP> für <SEP> die <SEP> Stromzuführung <SEP> verseben,
<tb>  wobei <SEP> die <SEP> Stromzuführung <SEP> ausserhalb <SEP> des <SEP> hei
<tb>  ,der <SEP> Elektrolyse <SEP> wirksamen <SEP> Teils <SEP> der <SEP> Platte
<tb>  und <SEP> ausserhalb <SEP> der <SEP> Elektrolytflüs.sigkeit <SEP> an  gebracht <SEP> ist.

   <SEP> Hierdurch <SEP> kann <SEP> erreicht <SEP> wer  den, <SEP> dass <SEP> auch <SEP> metallarmierte, <SEP> imprägnierte
<tb>  Zuführungsstäbe <SEP> zwecks <SEP> Verringerung <SEP> des
<tb>  Spannungsabfalles <SEP> verwendet <SEP> werden <SEP> kön  nen.
<tb>  Die <SEP> Zeichnung <SEP> zeigt <SEP> zwei <SEP> Ausführungs  b:eispiele <SEP> der <SEP> Erfindung.
<tb>  Fig. <SEP> 1 <SEP> ist. <SEP> die <SEP> erste <SEP> Ausführungsform <SEP> in
<tb>  Draufsicht;
<tb>  Fig. <SEP> 2 <SEP> zeigt <SEP> die <SEP> zweite <SEP> Ausführun,gsforni
<tb>  in <SEP> Draufsicht, <SEP> wozu              Fig.    3 ein     Quersehnitt    in grösserem     Mass-          stabe    ist.  



       Bei    dem Ausführungsbeispiel gemäss       F'ig.    1 ist A     eine,    Anodenplatte, welche bei  spielsweise aus Graphit besteht. B sind Er  höhungen in Form von Rippen, und in diese  sind Stäbe C     eingesfchraubt,    welche zum Hal  ten der Platte im Bad dienen     und        gleichzeitig          die    Stromzuführung darstellen.  



  Irgendwelche     Metallarmierungen    an oder  innerhalb der     Zuführungsstäbe    waren bisher  infolge der     bestehenden    Korrosionsgefahr  nicht möglich, solange die     Stromzuführungs     Stäbe     selbst    durch Einsetzen oder Einschrau  ben in die     Platten    unterhalb des     Etektrolyt-          flüssigkeitsspiegels        hinabragten..    Da     :

  die    Ver  bindungen von Zuführungsstäben und     Ano-          denplaIten,    infolge der vorgeschlagenen Ver  besserung jedoch in eine Zone ausserhalb des  Flüssigkeitsspiegels gelegt sind, können nun  auch solche     Metallarmierungen,    ohne Be  schädigungen :durch Korrosion befürchten zu  müssen, angebracht werden.

   Ausführungs  beispiel 2'     zeigt    eine     Platte    mit     augenförmi-          gen        Erhöhungen    und eine     Zuführung    mit       Metallarmierung,    und -zwar ist     dort    in     :den     Stäben C eine Metallseele D aus Kupfer,  Nickel oder :dergleichen vorgesehen, die ent  weder eingezogen, eingegossen oder     mittelst     Spritzverfahren.     angebracht    sein kann.

   Da  durch,     dass    der Strom dann .durch , diese  Metallseele, die :direkt     :duroh        Anklemmen,          Verlöten    oder dergleichen mit dem Strom  kreis verbunden werden kann, :direkt der  Platte zugeführt     wird,    können Stromver  luste vermieden werden.  



  Die Stäbe C sind nach beiden     Ausfüli-          rungsb        eis#pielen        mittelst    Nippeln E in die Er  höhungen eingeschraubt, und die Erhöhungen  ragen aus     :der        Elektrolyseflüssigkeit    heraus.  Dadurch ist die     Verbindungsstelle    zwischen       Platte    und Stromzuführung gegen Eindrin  gen der     Elektrolytflüssigkeit    geschützt.  



  Umeinen besseren Kontakt zu     erreichen,     kann die Gewindefläche     Ües    Nippels ganz  oder zum Teil     metallisiert    werden, wie :dies  in     Fig.    3     strichpunktiert        angedeutet    ist, und  ,dies-er     Metallüberzug    kann mit der durch, den    <B>Nippel</B> durchgehenden     Metallseele    D verbun  den werden. Durch diese Anordnung wird  eine     Verminderung    des     Vberga.ngswiderstan-          des    zwischen Platte und Stromzuführung er  zielt,, was eine weitere Stromersparnis ergibt.  



  Die zur Aufnahme der Nippel E be  stimmten Erhöhungen können, zum Schutz  des Hochsteigens und     Ein:dringens    von     Elek-          trolyseflüssigkeit    auf an     sich        bekannte    Art  und Weise imprägniert werden.  



  Da die     Stromzuführungen,    nicht in die       Elektrolyseflüssi,gkeit    eintauchen, ist eine  Zerstörung der     Gewinde    der Nippel unmög  lich; :die     Platte    kann also unbegrenzt, das  heisst bis zur vollkommenen Abnützung ihrer  Basis im Bad     verbleiben,    wird also zum aller  grössten Teil produktiv ausgenutzt, anstatt  wie bisher zirka 50 % Abfall zu     ergeben.     Neben der     restlosen    Abnutzung des     Platten.-          stoffesi    wird auch an Zuführungen,     :die    da  durch theoretisch unbegrenzt halten, gespart.

    Dabei ist stets :die     Stromleitfläoh.e    in. cm\  ausgedrückt     annähernd    gleich .geblieben,  denn Längen- und     Breitenabmessungen    sind  der Abnutzung weniger     unterworfen.,    wie die       Grundflächenhöhenabnutzung.    Es wird :da       durcherreicht,    dass die     Bad,spannung    fast  während :

  der ganzen Lebensdauer ziemlich  gleich bleibt,     sclhon        .deshalb,    weil Ausfälle  ganzer     Platten    durch Abbrechen vermieden  sind, in der Hauptsache aber, weil die Kon  taktflächezwischen     Platte    und Nippel gleich       bleibt    bis zur völligen Aufzehrung     :des    Plat  tenstoffes.

   Bleibt aber :die     Bauspannung     gleich, :das heisst also auch die ungefähre  Stromdichte, so wird nochmals eine Erhö  hung :der     Lebensdauer    des     Plattenstoffes    da  mit erzielt, denn es ist bekannt, dass mit der  höheren     Badspannung,        als,a    praktisch der       höheren    Stromdichte, die Abnutzung :des       Plattenstoffes,    beispielsweise des. Graphits,  steigt, da. der     prozentuale:        Graphitverbrauch     in der zweiten. Hälfte des Verbrauchsprozes  ses, also, dann, wenn die     Ba.dspannung    an  fängt merklich zu steigen, rapid zunimmt.  



       Die        beschriebene    Formgebung kann       natürlich    sinngemäss auf Anoden aus     allen         in Betracht kommenden Materialien an  gewendet werden, wie zum     Beispiel        Magnetit     und Kohle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anode für elektrolytische Apparate, da durch gekennzeichnet, dass die Anodenplatte mit einer Erhöhung für die Stromzuführung versehen ist, wobei !die Stromzuführung ausserhalb des bei der Elektrolyse wirksamen Teils der Platte und ausserhalb der Elektro- lytflüssigkeit angebracht ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Anode nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Erhöhung impräg- niert ist.
    2-. Anode nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekenm7.eichnet, da.ss die Stromzuführung mit einer Metallseele versehen ist. 3. Anode nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Nippel der Strom zuführung mindestens teilweise mit einem Metallüberzug versehen ist-, welcher mit einer durch den Nippel durchgehenden Metallseele verbunden ist.
CH154161D 1931-02-03 1931-02-03 Anode für elektrolytische Apparate. CH154161A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH154161T 1931-02-03

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Publication Number Publication Date
CH154161A true CH154161A (de) 1932-04-30

Family

ID=4408902

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH154161D CH154161A (de) 1931-02-03 1931-02-03 Anode für elektrolytische Apparate.

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