CH154289A - Dampfüberhitzer für Gasturbinen und Dampferzeuger, bei welchen die Verbrennung des Brennstoff-Luftgemisches unter höherem als atmosphärischem Druck erfolgt. - Google Patents

Dampfüberhitzer für Gasturbinen und Dampferzeuger, bei welchen die Verbrennung des Brennstoff-Luftgemisches unter höherem als atmosphärischem Druck erfolgt.

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CH154289A
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CH
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steam
fuel
superheater
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gas turbines
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Brons Boveri & Cie Ag
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Description


      Dampfiiberhitzer    für Gasturbinen und Dampferzeuger, bei welchen die Verbrennung  des Brennstoff     Luftgemisehes    unter höherem als atmosphärischem     Druck    erfolgt.         Gasturbinenanlagen    sind meist mit  Dampfanlagen verbunden, da man die  zwecks Kühlung abzuführende Wärme zur  Dampferzeugung     verwendet    und mit diesem  Dampf zum Beispiel Hilfsmaschinen an  treibt.

   Es gibt fern-er auch reine Dampf  erzeuger, bei denen die Verbrennung des       Brennstoff-Luftgemisches    in druckfesten  Kammern unter höherem als atmosphäri  schem Druck vor sich geht, wobei dieser  Druck entweder durch einen Verdichter auf  gleichbleibender Höhe gehalten oder durch  Verpuffung .eines weniger vorverdichteten       Breimstoffgemisches        erzeugt    wird. In all  den erwähnten Fällen muss der erzeugte  Dampf vor seiner Verwendung erhitzt  werden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  die besondere Ausbildung des     Überhitzews          derartiger    Anlagen. Die Besonderheit dieses       Überhitzers    besteht darin, dass derselbe aus       mehreren    flachen Rohrbündeln zusammen-    gesetzt ist, die die Verbrennungskammer  wandartig in mehrere Räume aufteilen.  Verbrennungskammern für den erwähnter.  Zweck haben bekanntlich verhältnismässig  grosse     Abmessungen,    so dass es schwierig       wird,    diese Kammern gleichmässig mit  Brennstoff zu beschicken, und im Falle von  Verpuffung gleichmässig auszuspülen und  mit neuer Ladung zu versorgen.

   Der in der  Kammer eingebaute     Überhitzer    wird nun  gemäss der Erfindung so geformt, dass er  Scheidewände bildet, durch welche die Kam  mer in mehrere kleinere Räume aufgeteilt  und der Gasstrom geführt wird. Aus der  einen grossen Kammer werden also praktisch  mehrere kleinere, aber untereinander verbun  dene Kammern, in denen     sich,    wegen ihrer       Form    und Abmessungen, die Ladung, Zün  dung und Spülung beträchtlich leichter und  betriebssicherer durchführen lässt als in  einer einzigen grossen. Die Ausbildung des  Rohrbündels als flache Wand ermöglicht auch      eine allseitige,     gleichmässige    Bestrahlung der  Rohre.  



       Abb.    1 zeigt den Aufriss,     Abb.    2 den       Querschnitt    eines derartigen     Überhitzers.     Der     Überhitzer    besteht zum Beispiel aus  fünf flachen Bündeln, die fünf Scheide  wände bilden, durch die die Brennkammer 2  in fünf gleiche Räume aufgeteilt wird.  Jedes Bündel besteht selbst wieder aus vier  parallel geschalteten Röhren 3, die unter  einander durch den     Stern    4 verbunden sind.  Der Dampfweg ist durch Pfeile angegeben.

    Da das spezifische Volumen des Dampfes  beim Eintritt kleiner ist als nach der Über  hitzung am Austritt, so kann die Dampf  eintrittsseite des     Überhitzers    einen kleineren  Gesamtquerschnitt der Rohre haben als die       Dampfaustrittsseite.    Im vorliegenden Bei  spiel sind auf Eintrittsseite zwei, auf Aus  trittsseite aber drei Rohrbündel parallel ge  schaltet. Jeder durch zwei Rohrbündel ab  geteilte Raum wird, zum Beispiel bei Brenn  kammern zu     Verpuffungsgasturbinen    oder       Verpuffungsdampferzeugern,    als selbständige  Kammer betrachtet und mit eigener     Brenn-          stoffeinspritzvorrichtung,    z. B. bei 5, und  eigener Zündvorrichtung, zum Beispiel bei 6,  versehen.

   Die Form und die Abmessungen  der kleinen, untereinander verbundenen  Räume     ermöglichen    eine beträchtlich leich  tere und betriebssicherere     Ladung.    Zündung  und Spülung als eine einzige grosse Kam  mer. Infolge der durch die Trennwände be  wirkten Führung wird das     Ausschieben    der  verbrannten Gase     mit    Spül- oder     Ladeluft          erleichtert    und ein     Vermischen    von Abgasen  mit frischer Luft weitgehend     vermieden.     Der Eintritt der Luft erfolgt bei 7 (durch  ein Ventil, nicht gezeichnet). Der Austritt  der Abgase kann sich irgendwo im kugel  förmigen Deckel 8 befinden.  



  Wird in der Brennkammer das Brenn  stoff-Luftgemisch nicht unter gleichbleiben  dem Druck verbrannt, sondern     verpufft,    so  ist die Temperatur der Gase im Innern der  Kammer grossen Schwankungen unterwor  fen, denn sie wechselt zwischen der niedrigen    Temperatur der Spül- und Ladeluft, der sehr  hohen Temperatur am Ende der     Verpuffung          un.d    der allmählich abnehmenden Tempera  tur während der Entspannung und Ent  ladung der Verbrennungsprodukte. Diese  Veränderlichkeit der Temperatur kommt je  doch nur an der äussern Oberfläche der be  strahlten Rohrwände zur Auswirkung; be  reits einige Millimeter innerhalb der Rohr  wand stellt sich eine gleichbleibende Mittel  temperatur ein, deren Höhe von Zeit  dauer und Stärke der Bestrahlung abhängt.

    Wird die Wandstärke der Rohre entspre  chend gross gemacht, so lässt sich erreichen,  dass in .der Rohrmasse genügend Wärme bei  genügend hoher Temperatur aufgespeichert  wird, so dass die Wärmeabgabe nach dein  Innern des Rohres, also an den zu über  hitzenden Dampf, in gleichbleibendem Wär  mestrom erfolgt. Im allgemeinen wird dies  eine     Rohrwa.ndstärke        erfordern.    die über die  jenige, die aus     Festigkeit        bgründen    erforder  lich ist, hinausgeht.  



  Bei Brennkammern, bei denen das Brenn  stoff-Luftgemisch nach dem     Verpuffungs-          verfahren    verbrannt wird, zeigt sich auch,  dass die mittleren Raumtemperaturen am  Lufteintritt niedriger sind als am Abgas  austritt, da. an letzterer Stelle meist noch  heisse Abgase zurückbleiben. Es werden aus  diesem Grunde die     Überhitzerrohre    mit. Vor  teil in mehreren Gruppen von     Überhitzer-          rohren    angeordnet, die so in die Brennkam  mer eingebaut sind, dass die Gruppe auf der       Dampfeintritfsseite    in die Nähe des Luft  einlassventils, die Gruppe aus der Dampf  austrittsseite aber in .die Nähe des Abgas  auslasses der     Brennkammer    zu liegen kommt.

    In     Abb.    3 ist ein. Beispiel eines solchen mehr  teiligen Ü     berhitzers    im     Aufriss,    in     Abb.    4  in Draufsicht dargestellt. Der Eintritt des  Dampfes erfolgt durch den untern Teil der  senkrechten Rohre 9 am     Einlassende    der  Brennkammer; er strömt dann gleichzeitig  in mehreren parallel     geschalteten,    je eine       Gruppe    bildenden,     wagrechten    Rohren<B>10</B>  zum mittleren Rohr 11, und von hier durch      ,je eine zweite Gruppe von Rohren 10 wieder  zu den     äussern    Rohren 9 und so fort,  bis das Ende der Brennkammer erreicht ist.

    Durch die Zwischenwände 12 und 13, die  in den Rohren 9 und 11 eingebaut sind,  erfolgt die     Ablenkung    zu den     wagrechten          Überhitzerrohren.    Sowohl um die Schweiss  arbeit zu erleichtern, als auch um grössere  Oberflächen bei geringen     Rohrquerschnitten     unterzubringen, sind die Rohre 10 flach  gedrückt, wie es in     Abb.    5 gezeigt ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Dampfüberhitzer für Gasturbinen und Dampferzeuger, bei welchen die Verbren nung des Brennstoff-Luftgemisches unter höherem als atmosphärischem Druck erfolgt, insbesondere bei solchen, bei denen dieser Druck durch Verpuffung des Brennstoffes erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Überhitzer aus mehreren flachen Rohr bündeln besteht, die die Verbrennungs kammer wandartig in mehrere kleinere, un- tereina.nder verbundene Räume aufteilen, deren Form und Abmessungen die Ladung,
    Zündung und Spülung beträchtlich leichter und betriebssicherer durchführen lassen als diejenigen einer einzigen grossen Kammer. TJNTERANSPRüCHE: 1. Da-mpfüberhitzer nach Patentansprueli. dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre dickwandiger sind, als sie es aus Festig keitsgründen allein sein müssen, zutn Zwecke, durch ihre Masse temperatur ausgleichend zu wirken.
    2. Dampfüberhitzer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gehenn- zeichnet, dass die Rohrbündel aus meh reren Gruppen von Überhitzerrohren be stehen und dass die Gruppe des Dampf eintrittes in der Nähe des Lufteinlasses. die Gruppe des Dampfaustrittes aber 1u der Nähe des Abgasauslasses der Ver brennungskammer gelegen ist.
CH154289D 1929-12-16 1930-12-10 Dampfüberhitzer für Gasturbinen und Dampferzeuger, bei welchen die Verbrennung des Brennstoff-Luftgemisches unter höherem als atmosphärischem Druck erfolgt. CH154289A (de)

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