CH154326A - Vereinigter elektromagnetischer Regler und Schalter, insbesondere für elektrische Anlagen auf Fahrzeugen. - Google Patents

Vereinigter elektromagnetischer Regler und Schalter, insbesondere für elektrische Anlagen auf Fahrzeugen.

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CH154326A
CH154326A CH154326DA CH154326A CH 154326 A CH154326 A CH 154326A CH 154326D A CH154326D A CH 154326DA CH 154326 A CH154326 A CH 154326A
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switch
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Vereinigter elektromagnetischer Regler und Schalter, insbesondere für elektrische  Anlagen auf Fahrzeugen.    Der Erfindungsgegenstand bezieht sich  auf vereinigte elektromagnetische Regler  und Schalter, insbesondere für elektrische  Anlagen auf Fahrzeugen, mit je einem An  ker für den Regler und Schalter und einem  gemeinsamen Elektromagnetkern, der senk  recht auf der Grundplatte eines U-förmigen  Eisengestelles steht.  



  Gemäss der Erfindung erstrecken sich die  beiden je an einem Schenkelende des     U-Ge-          stelles    aufgehängten Anker über der Anzugs  fläche des Elektromagnetkernes ungefähr bis  zu dessen Mitte und die von den beiden An  kern beeinflussten Kontakte liegen innerhalb  des U-Gestelles. .  



  Durch diese Anordnung erhalten die bei  den Anker eine geringe Länge. Diese ist  nicht nur wegen des dadurch erzielten ge  drängten Aufbaues des Reglerschalters vor  teilhaft, sondern auch deswegen, weil die  beiden Anker infolge des kurzen Hebelarmes  durch die Erschütterungen im Fahrbetrieb  nicht so leicht in Schwingungen versetzt    werden können. Ausserdem schützt das  U-förmige Gestell die innerhalb desselben  untergebrachten Kontakte gegen Beschädi  gungen von aussen.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbei  spiel der Erfindung ein für die elektrische  Anlage eines Kraftfahrzeuges bestimmter  vereinigter Reglerschalter veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt  durch den Reglerschalter zusammen mit  einem Schaltplan, und  Fig. 2 eine Draufsicht auf den Regler  schalter von oben.  



  An die Grundplatte eines U-förmigen  Gestelles 1 aus Flacheisen ist ein Eisenkern  2 angenietet, um den eine Stromspule 3, eine  Spannungsspule 4 und eine     Entmagnetisie-          rungsspule    5 gewickelt sind. Um die beiden  Enden des Kernes 2 sind zwei Kupferringe  21 gelegt, die als Dämpferwicklung wirken.  An den Enden der beiden     Schenkel    des     U-Ge-          stelles    1. sind zwei an je einer Blattfeder 6      hängende Anker 7 durch Schrauben 8 be  festigt. Die beiden Anker 7 haben die Gestalt  eines rechten Winkels mit ungefähr gleich  langen Schenkeln, die nach ihren Enden keil  förmig verjüngt sind, damit die Schwer  punkte beider Anker möglichst in Nähe ihrer  Aufhängungspunkte liegen.

   Die über der  Anzugsfläche des Kernes 2 liegenden Schen  kel der beiden Anker 7 erstrecken sich un  gefähr bis zur Kernmitte, durch die ein  Schlitz 22 geht, und tragen an ihren Enden  je einen Messingniet 9, der den Anzugweg  der beiden Anker gegen die Anzugsfläche des  Kernes 2 begrenzt. Die nach unten gerich  teten Schenkel der beiden Anker 7 tragen je  einen Kontakt 10 bezw. 11. Der Kontakt 10  ist unmittelbar an seinem Anker befestigt  und bildet den einen Kontakt des Reglers.  Der Kontakt 11 ist durch eine Bimetallfeder  12 an seinem Anker befestigt und bildet den  einen Kontakt des Schalters. Der Gegenkon  takt 13 des Reglers und der Gegenkontakt 14  des Schalters sind unten an den beiden  Schenkeln des Gestelles 1 isoliert angebracht.

    Die Grundplatte des Eisengestelles 1 wird  durch eine Isolierscheibe 15 isoliert an einem  geeigneten Träger, zum Beispiel dem Lager  schild der Lichtmaschine befestigt.  



  Wären die Kupferringe '21 nicht vorge  sehen, so könnte unter gewissen Betriebsver  hältnissen der Schalteranker ins Schwingen  geraten und hierbei können Resonanzerschei  nungen zwischen dem Schalter- und Regler  anker auftreten, wodurch ihr richtiges Arbei  ten gestört wird. Dieser Nachteil wird durch  die als Dämpferwicklung wirkenden Kupfer  ringe 21 behoben, die jeder schnellen Ände  rung des elektromagnetischen Feldes ent  gegenwirken. An Stelle der beiden Kupfer  ringe 21 könnte zu demselben Zweck auch  eine Kupferhülse auf dem Kern angebracht  werden.  



  Durch den Schlitz 22 des Magnetkernes  2 werden die durch die beiden Anker 7  gehenden Kraftlinien schon im Kern etwas  voneinander getrennt, damit sich die zu den  beiden Ankern gehörenden Magnetkreise  gegenseitig weniger stark beeinflussen.    Wie aus dem Schaltplan ersichtlich ist.  führt von der Plusbürste einer Lichtmaschine  16, deren Minusbürste an "Masse" liegt, eine  Leitung zu dem Eisengestell 1, mit dem auch  die Anfänge der beiden Spulen 4 und 5 ver  bunden sind. Das Ende der Spule 4 ist an  "Masse" angeschlossen. Von dem Kontakt 13  des Reglers führt eine Leitung zu dem An  fang der Erregerwicklung 17, deren Ende an  "Masse" liegt. Von dem Kontakt 14 des  Schalters führt eine Leitung über die Strom  spule 3 zu dem Pluspol der Batterie 18, deren  Minuspol an "Masse" liegt.

   Das Ende der  Spule 5 führt über den Vorschaltwiderstand  19 zum Anfang der Erregerwicklung 17. An  den Pluspol der Batterie 18 sind Stromver  braucher 20 angeschlossen, deren Minusklem  men an "Masse" liegen.  



  In der gezeichneten Ruhelage ist das  Schalterkontaktpaar 11, 14 geöffnet, wodurch  die Batterie 18 von der Lichtmaschine 16 ab  geschaltet ist, und das Reglerkontaktpaar 10,  13 geschlossen ; hierbei wird die     Entmagneti-          sierungsspule    5 und der mit ihr in Reihe  liegende Vorschaltwiderstand 19 durch das  Eisengestell 1, den Regleranker 7 und das  Kontaktpaar 10, 13 kurz geschlossen. So  bald die Lichtmaschine 16 bei einer bestimm  ten Drehzahl genügend Spannung erzeugt,  wird durch die Erregung der Spannungsspule  4 der Schalteranker 7, dessen Aufhängefeder  eine geringere Vorspannung hat als die Auf  hängefeder des Reglerankers, vom Kern 2  angezogen, so dass das Schalterkontaktpaar  11, 14 geschlossen wird. Dadurch wird die  Lichtmaschine 16 über das Eisengestell 1.

    den Schalteranker 7, die Bimetallfeder 1'2,  das Kontaktpaar 11, 14 und die Stromspule 3  mit der Batterie 18 verbunden. Steigt bei  höherer Drehzahl die von der Lichtmaschine  16 erzeugte Spannung, so wird auch der  Regleranker vom Kern 2 angezogen und da  durch das Reglerkontaktpaar 10, 13 geöff  net. Infolgedessen muss der Strom von der  Lichtmaschine 16 zur Erregerwicklung 17  über die Entmagnetisierungsspule 5 und den       Vorschaltwiderstand    19 fliessen. Hierbei  schwächt die     Entmagnetisierungsspule    5, die      der Spannungsspule 4 entgegenwirkt, das  Feld des Reglerkreises. Durch das Einschal  ten des Vorschaltwiderstandes 19 wird die  Felderregung der Lichtmaschine 16 ge  schwächt und infolgedessen sinkt die von die  ser erzeugte Spannung.

   Daher lässt der Kern  2 den Regleranker 7 rasch wieder los, wor  auf die Lichtmaschinenspannung wieder  steigt und das Reglerspiel in bekannter Weise  weitergeht.  



  Bei einem etwaigen Kurzschluss in einer  hinter dem Schalterkontaktpaar 11, 14 lie  genden Leitung öffnet und schliesst sich der  Schalter in rascher Folge. Die hierbei auf  tretenden Unterbrechungsfunken erwärmen  die Bimetallfeder 12, die sich infolgedessen  derart biegt, dass das Schalterkontaktpaar 11,  14 geschlossen wird. Sobald sich die Bi  metallfeder abgekühlt hat, öffnet sie das  Schalterkontaktpaar 11, 14 wieder. Hierauf  geht das durch die Bimetallfeder 12 bewirkte  Spiel des Schalters weiter, solange der Kurz  schluss besteht, ohne dass die Unterbrechungs  funken die Schalterkontakte 11, 14 beschä  digen können. Wenn gewünscht, kann die  Bimetallfeder auch so gewählt werden, dass  sie beim Erwärmen durch die Unter  brechungsfunken den Schalter öffnet anstatt  schliesst.  



  Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, ragen die  Köpfe der vier Befestigungsschrauben 8 über  die beiden Anker 7 hinaus. Deshalb wird der  Reglerschalter, wenn er etwa beim Einbau  versehentlich fallen gelassen wird, nicht auf  die beiden Anker 7 fallen, so dass diese nicht  so leicht beschädigt werden können. Dadurch,  dass das Regler- und Schalterkontaktpaar  innerhalb des U-Gestelles untergebracht ist,  sind sie gegen Beschädigungen von aussen  bestens geschützt.  



  Durch die Anwendung der Bimetallfeder  12 kann man die Stromspule sparen, die .sonst  bei vereinigten Reglerschaltern mit einem ge  meinsamen Elektromagneten und zwei An  kern um den zum Schalter gehörenden Schen  kel des Eisengestelles gelegt zu werden pflegt  und den Aufbau des Reglerschalters stört.  Der beschriebene Reglerschalter besitzt eine    gleichmässige glatte Form, die sowohl für die  Herstellung wie für den Einbau günstig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vereinigter elektromagnetischer Regler und Schalter, insbesondere für elektrische Anlagen auf Fahrzeugen, mit je einem Anker für den Regler und Schalter und einem ge meinsamen Elektromagnetkern, der senkrecht. auf der Grundplatte eines U-förmigen Eisen gestelles steht, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden je an einem Schenkelende des U- Gestelles aufgehängten Anker sich über der Anzugsfläche des Elektromagnetkernes un gefähr bis zu dessen Mitte erstrecken und die von den beiden Ankern beeinflussten Kon takte innerhalb des U-Gestelles liegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vereinigter Regler und Schalter nach Patentanspruch mit rechtwinklig geform tem Anker, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel des Ankers nach ihren Enden keilförmig verjüngt sind, damit der Schwerpunkt des Ankers möglichst in Nähe seines Aufhängepunktes liegt. 2. Vereinigter Regler und Schalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die parallel zu den Schenkeln des U-Gestelles gerichteten Ankerschenkel je einen Kontakt tragen. 3. Vereinigter Regler und Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel für die beiden Anker soweit über die beiden Anker hinausragen, dass diese unter der durch die Köpfe der Befestigungsmittel gebilde ten Ebene liegen. 4.
    Vereinigter Regler und Schalter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel des aus Flach eisen bestehenden U-Gestelles unbewickelt sind und die aus Bimetall bestehende Schalterkontaktfeder bei einem Kurz schluss in den an den Schalter angeschlos senen Leitungen durch die Wärme der Unterbrechungsfunken des Schalters so beeinflusst wird, dass sie den Schalter schliesst. 5. Vereinigter Regler und Schalter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass um den Elektromagnetkern eine Dämpferwicklung angeordnet ist, um etwaige Resonanzerscheinungen zwischen den beiden Ankern zu verhindern.
CH154326D 1930-05-22 1931-03-07 Vereinigter elektromagnetischer Regler und Schalter, insbesondere für elektrische Anlagen auf Fahrzeugen. CH154326A (de)

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