CH154360A - Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten mittelst Zeitimpulsen. - Google Patents

Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten mittelst Zeitimpulsen.

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CH154360A
CH154360A CH154360DA CH154360A CH 154360 A CH154360 A CH 154360A CH 154360D A CH154360D A CH 154360DA CH 154360 A CH154360 A CH 154360A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00—Electric signal transmission systems
    • G08C19/16—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/22—Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying the duration of individual pulses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Of Stepping Motors (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Fernübertragung    von     Resswerten    mittelst Zeitimpulsen.    Bei den bisher bekannt gewordenen Geber  apparaten für Einrichtungen, welche zur Über  tragung der     Messgrössen    zu den letzteren in  einem bestimmten Verhältnis stehende Zeit  impulse benutzen, betätigt der     Abtastzeiger     bei seiner Bewegung von der Nullage aus,  beziehungsweise bei seinem ununterbrochenen  aufeinanderfolgenden Umlaufen, einen Kon  takt am Skalenanfang (Nullkontakt) und  einen solchen an der Stelle, an der sich der  Zeiger befindet, dessen Ausschlag fernüber  tragen werden soll     (Ausschlagskontakt)

  .    Der       ZeitimpLils    wird durch die     aine    dieser Kon  taktbetätigungen eingeleitet, durch die andere  wieder unterbrochen.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung kann  eine erheblich vereinfachte Bauweise des Ge  berapparates dadurch erzielt werden, dass der  Zeitimpuls gleichzeitig mit der     Ankuppelung     des     Abtastorganes    an den Antriebsmotor be  ginnt, welches     Abtastorgan    seine Ruhelage       zweckmässigerweise    am Nullpunkt der Instru  mentenskala oder in der Nähe davon erhält.    An sich ist eine Einrichtung, bei welcher  der Bewegungsbeginn des     Abtastzeigers    und  der Beginn der den Zeigerausschlag darstel  lenden Zeitdauer zusammenfallen, bereits be  kannt geworden.

   Jedoch erfolgte bei diesen  Einrichtungen die Bewegung des     Abtastor-          ganes    durch Pendelwirkung, das heisst durch  die Einwirkung sich spannender und     entsparr-          nender    Federn auf ein Organ grossen     Träg-          beitsmomentes.    Das Pendel auf der Geber  seite schliesst dann beim Überschreiten des Kon  taktes am Zeiger einen Stromkreis, wodurch  eine auf dem Empfängerpendel befindliche  Schreibfeder kurzzeitig auf das     .Registrierpapier     aufdrückt. Diese Einrichtung besitzt jedoch  eine ganze Anzahl von Nachteilen.

   Zunächst  ist die synchrone Bewegung der beiden Pen  del durch die einmalige Einstellung gleicher  Anfangsspannung der Bewegungsfedern nicht  genügend gewährleistet, so dass die Punkt  markierung bei jeder Halbschwingung an  einer etwas verschiedenen Stelle des     Regi-          strierpapieres    erfolgen wird, was die Kurven-           schrift    verwischt.

   Die hohe lebendige Kraft  der schweren     Pendelstabtaster        erlaubt    auch  nicht, nach dem ersten Erreichen des Zeiger  kontaktes die     Abtastbewegung    sofort zu un  terbrechen und die     Abtaster    in ihre Nullage  zurückzuführen, so dass die Fernleitung nicht  sofort für die Übertragung anderer     Messim-          pulse    freigemacht werden kann. Bei der ge  mäss der Erfindung zum Impulsbeginn vorge  nommenen     Kuppelung    des Antriebsmotors  mit dem     Abtastzeiger    fallen alle diese Nach  teile fort.

   Ein Synchronismus der Bewegun  gen kann mit viel grösserer Genauigkeit einge  halten werden, die kraftschlüssige Bewegung  der     Abtastorgane    kann durch Lösung der       Kuppelung    nach Erreichen des Zeigeraus  schlages unterbrochen und das     Abtastorgan     in die Ruhelage zurückbewegt werden, so  dass die Fernleitung sofort für die Übertra  gung des nächsten     Messwertes    frei wird.  



  Einige Ausführungsbeispiele, in denen  die grosse Vereinfachung gegenüber den bis  her bekannten Einrichtungen deutlich wird,  sind in den Abbildungen dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt schematisch eine Geberein  richtung für die Fernübertragung einer Zei  gerstellung,       Abb.    2 eine Gebereinrichtung für die Fern  übertragung einer von einem rotierenden       Messwerk    (zum Beispiel einem Zähler) dar  gestellten Grösse, und       Ab@b.    3 ein besonderes Schaltungsschema,  nach welchem die in den Abbildungen 1 und  2 dargestellten     Gebereinrichtungen    geschaltet  sein können.  



  Die dem Ausschlag des     Messzeigers    7  entsprechenden Zeitimpulse werden eingeleitet  durch die beispielsweise mittelst einer Schalt  uhr bewirkte Schliessung des Arbeitskontak  tes 11. Damit wird ein Stromkreis geschlos  sen, der den Elektromagneten 10 erregt. Die  ser rückt die Schnecke 2 des dauernd um  laufenden Motors 1 in das Schneckenrad 3  ein, so dass der     Abtastzeiger    5 sich entgegen  der Kraft der     Spiralfeder    4 zu drehen beginnt.

    Nach Durchlaufen des Ausschlages des Zei  gers 7 kommt ein Kontakt zwischen dem       Abtastzeiger    5 und dem     Messzeiger    7 zu-         stande,    wodurch das     $elais    9 erregt wird  (Stromlauf: Hilfsbatterie 12,     Stromzuführungs-          einrichtung    6,     Abtastzeiger    5,     Messzeiger    7,       Stromzuführungseinrichtung    8, Relais 9, Hilfs  batterie 12). Das Relais 9     öffnet    seinen Ruhe  kontakt und unterbricht damit den Zeitimpuls.  Die Ruhelage des     Abtastzeigers    5 braucht  mit dem Nullpunkt der Skala nicht zusam  menzufallen.

   Sie     kann    sich, wie dieses aus  manchen     Gründen    zweckmässig ist, auch ein  Stück davor (im Sinne der Bewegung des       Abtastzeigers    5 gerechnet) befinden.  



  Die     Abb.    2 stellt eine Einrichtung nach  der Erfindung mit einem rotierenden     Mess-          werk    dar. Dieses kann zum Beispiel ein in  tegrierendes Instrument sein oder auch ein       Summierwerk,    dem die Zeitimpulse meh  rerer     Messstellen    zugeführt werden. Vom In  tegrierinstrument oder     Sunimierwerk    ist wieder  nur der Zeiger 7 in die Abbildung einge  zeichnet. Die Bezeichnungen entsprechen de  nen der Einrichtung nach     Abb.    1.  



  Gegenüber den bekannten Einrichtungen  ist die Einrichtung nach     Abb.    2 auch noch  dadurch vereinfacht, dass der     Messzeiger    7  keine bestimmte Ruhelage mehr hat, sondern  dass seine Endlage bei der Bildung eines  Integrationswertes beziehungsweise Summen  wertes gleichzeitig auch seine Anfangslage  für die Bildung des nächsten darstellt. Dem  entsprechend hat auch der     Abtastzeiger    5  keine bestimmte Ruhelage mehr, sondern  verharrt nach Beendigung eines Zeitimpulses  in seiner Stellung bis die nächste     Abtastung     vorzunehmen ist.

   Auch diese Einrichtung ist  einfacher als die bisher bekannten, und zwar  einerseits dadurch, dass der Nullkontakt er  spart ist, anderseits dadurch, dass ein Zurück  führen des     Abtastzeigers    in eine feste Ruhe  lage vermieden wird.  



  Die     Abb.    3     betrifft    eine weitere Ausbil  dung der Schaltung des     Fernübertragungs-          kreises.    Der Elektromagnet 10 hat einen be  sonderen Anker mit     Kontaktvorrichtung    er  halten, welche den Zeitimpuls beginnt, wenn  die Wicklung des Relais 10 erregt wird. Der  Vorteil dieser Schaltung gegenüber der in       Abb.    1 und 2 dargestellten besteht darin,      dass für den Elektromagneten<B>10</B> und für  den Impulskreis verschiedene Stromarten ver  wendet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernübertragung von Mess- werten mittelst Zeitimpulsen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zeitimpuls gleichzeitig mit der Ankupplung des Abtastorganes an den Antriebsmotor beginnt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abtastzeiger seine Ruhelage wenigstens in der Nähe des Null punktes der Instrumentenskala erhält. 2. Einrichtung nach dein Patentanspruch mit umlaufenden Messwerken, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Endstellung des Ab tastzeigers nach vollendeter Übertragung gleichzeitig seine Anfangsstellung bei der Übertragung des nächsten Zeitimpulses ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekenn zeichnet, dass der Strom des kuppelnden Elektromagnetes gleichzeitig den Impuls strom bildet. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kuppelnde Elek tromagnet einen Anker mit Arbeitskon takt aufweist, der den Beginn des Zeitim pulses bestimmt.
CH154360D 1930-02-25 1931-02-21 Einrichtung zur Fernübertragung von Messwerten mittelst Zeitimpulsen. CH154360A (de)

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FR712110A (fr) 1931-09-25
FR712109A (fr) 1931-09-25
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AT129003B (de) 1932-07-11
CH157200A (de) 1932-09-15

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