CH154437A - Schnellschwingsieb. - Google Patents

Schnellschwingsieb.

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CH154437A
CH154437A CH154437DA CH154437A CH 154437 A CH154437 A CH 154437A CH 154437D A CH154437D A CH 154437DA CH 154437 A CH154437 A CH 154437A
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Inventor
Aktiengesellschaft Grusonwerk
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Fried Krupp Grusonwerk Aktieng
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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


      Sehnellsehwingsieb.       Die Erfindung bezieht sich auf Schwing  siebe mit zwei in Resonanz oder nahezu in  Resonanz und mit einer Phasenverschiebung  von etwa 180   gegeneinander schwingenden  Körpern, von denen wenigstens der eine ein  Siebkasten ist. Der Zweck der     Erfindung    ist,  ein Sieb dieser Art zu schaffen, das sich  besonders durch einen geringen Kraftauf  wand und eine höhe Leistungsfähigkeit aus  zeichnet.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



  An einem feststehenden Tragrahmen 1  sind an schräg angeordneten Aufhängepen  deln 2     und-    3 zwei untereinander liegende  Siebkästen 4 und 5 schwingbar gelagert. Die  Pendel 2 .des     Siebkastens    4     und    die Pendel  3 des     Siebkastens    5 sind je unter sich gleich  lang ausgeführt und     parallel    zueinander an  geordnet.

   Die Siebkästen sind durch seitlich  angeordnete elastische Mittel     miteinander       verbunden, die beim Ausführungsbeispiel  durch senkrecht zu den Aufhängependeln  gelagerte Federn gebildet werden, und zwar  liegt auf jeder Seite der     Siebkästen    ein Fe  derpaar 6 zwischen zwei     Stützplatten    7 und  8, die je in der Verlängerung der Schwer  achsen der Siebkästen 4 und 5 an     diesen    an  geordnet sind, und ein zweites Federpaar 9  zwischen am Tragrahmen 1, zum Beispiel  durch Schrauben befestigten     Widerlagern    10  und den Stützplatten 7 und B. Diese Wider  lager sind durch Zuganker 11 miteinander  verbunden.

   Hierdurch wird erreicht, dass die  beim     Voneinanderschwingen    der     Siebkästen     auftretenden, in entgegengesetzter Richtung  zueinander wirkenden Schwingungsstösse von  den Zugankern 11, die mit den     Widerlagern     10 ein geschlossenes Ganzes bilden, aufge  nommen werden, so dass der Tragrahmen von  diesen     Stössen    vollkommen entlastet ist.

   Die  Federn des Federpaares 6 sind durch ein  auf den Zugankern 11     längsverscbiebbar    ge-           lagertes    Zwischenstück 12, das den Federn  als Halte- und Führungsglied dient, vonein  ander getrennt.     Statt    des Federpaares könnte  unter Weglassung des Zwischenstückes 12  auch eine einzige Feder vorgesehen sein.  Diese wird dann zweckmässig in der Mitte  gegen seitliche Ausschläge gesichert, zum  Beispiel durch Aufhängung an einem Len  ker, da sie sonst von einer bestimmten Länge  an während des Siebvorganges zu leicht aus  knicken könnte, was den Schwingungszu  stand des Siebes störend beeinflussen würde.  



  Die Erregung des schwingenden Systems  erfolgt in bekannter Art durch einen lose  gekoppelten Schwingungserreger, wie Mas  senpendel,     Unbalanz,    Koppelfedern oder  dergleichen. Im     vorliegenden    Falle dient als  Kopplung eine durch einen Motor 13 unter       Vermittlung    einer Kurbel 14 oder Exzenter  bewegte Stange 15, die mit dem einen Ende  eines am     Siebkasten    5 schwenkbar gelagerten  doppelarmigen Hebels 16 gelenkig verbunden  ist, dessen anderes Ende ein Gewicht 17  trägt.

   Die durch diese Vorrichtung dem un  tern Siebkästen erteilten Schwingungen  werden durch die als     potentielle    lose Kopp  lung wirkenden     elastischen        Mittel    zwischen  den beiden Siebkästen auf den obern Sieb  kasten 4 übertragen. Die Abmessungen der  potentiellen Kopplung und die Schwingungs  zahl sind so gewählt, dass die beiden Sieb  kästen in Resonanz oder nahezu in Resonanz  gegeneinander arbeiten, und mit einer Pha  senverschiebung von etwa 180  . Dabei glei  chen sich die in den schwingenden Massen  entwickelten wechselnden Kräfte infolge des  Ausganges der Kräfte von der Schwerachse  und des Angriffes der Kräfte in dieser  Achse, sowie auf Grund der Anordnung der  elastischen Mittel senkrecht zu den Auf  hängependeln vollkommen aus.

   Insbesondere  kann irgend ein freies eine Drehung des gan  zen Siebes anstrebendes Moment nicht auf  kommen.  



  Um eine     Unsymmetrie    der Schwingungen,  wie sie unter der     Einwirkung    des Erdfeldes       entstehen    würde, zu vermeiden, sind zwi  schen den Siebkästen und dem Tragrahmen    in an sich bekannter Weise dem Erdfelde  entgegenwirkende Federn 18 vorgesehen.  



  Es könnte auch, ohne am Sinn der Er  findung etwas zu ändern, einer der Sieb  kästen durch ein Gegengewicht ersetzt wer  den; auch könnten mehrere der     beschriebenen     Schwingsysteme miteinander verbunden wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnellschwingsieb mit zwei in Resonanz oder nahezu in Resonanz und mit einer Pha senverschiebung von etwa 180 gegenein ander schwingenden Körpern, von denen we nigstens der eine ein Siebkasten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schwingkörper einerseits durch eine kinetische lose Kopp lung mit der Kraftquelle und anderseits elastisch mit dem einen fest gelagerten Tragrahmen verbunden ist,
    während der an dere Schwingkörper einerseits durch eine potentielle lose Kopplung mit dem erstge- nannten Schwingkörper und anderseits eben falls elastisch mit dem Tragrahmen in Ver bindung steht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Schnellschwingsieb nach Patentanspruch, mit zwei Siebkästen als Schwingkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die als poten tielle Kopplung wirkenden Mittel auf einer senkrecht zu den Aufhängependeln bezw. Tragstützen der beiden Siebkäsen verlaufenden und durch die Schwerachsen der Siebkästen gehenden Verbindungs linie hintereinander gelagert sind.
    2. Schnellschwingsieb nach Patentanspruch, mit zwei Siebkästen als Schwingkörper, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schwerachsen der Siebkästen liegende Stützplatten durch mindestens ein ela stisches Mittel verbunden sind und dass zwischen den Stützplatten und am Trag rahmen befestigten Widerlagern ebenfalls elastische Mittel angeordnet sind.
    3. Schnellschwingsieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass in den Schwerachsen der Siebkästen liegende Stützplatten durch mehrere auf ein Zwischenstück wirkende, elastische Mittel verbunden sind und dass zwischen den Stützplatten und am Trag rahmen befestigten Widerlagern ebenfalls elastische Mittel angeordnet sind.
    -1. Schnellschwingsieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Widerlager durch Zug anker miteinander verbunden sind, so dass die beim Voneinanderschwingen der Sieb kästen auftretenden, in entgegengesetzten Richtungen zueinander wirkenden Schwin gungsstösse von den mit den Widerlagern ein geschlossenes Ganzes bildenden Zug ankern aufgenommen werden.
    5. Schnellschwingsieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Aufhängependel bezw. Tragstützen der Siebkästen gleiche Länge haben.
CH154437D 1930-05-30 1931-02-21 Schnellschwingsieb. CH154437A (de)

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CH154437D CH154437A (de) 1930-05-30 1931-02-21 Schnellschwingsieb.

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