CH154453A - Kochherd. - Google Patents

Kochherd.

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CH154453A
CH154453A CH154453DA CH154453A CH 154453 A CH154453 A CH 154453A CH 154453D A CH154453D A CH 154453DA CH 154453 A CH154453 A CH 154453A
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CH
Switzerland
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water
chamber
chambers
cooking stove
pipes
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Inventor
Zuercher Johann
Original Assignee
Zuercher Johann
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B9/00Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for heating water 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description


  Kochherd.    Es sind bereits Kochherde bekannt, welche  für eine     sogenannte    grosse und kleine Feue  rung (Winter- und Sommerfeuerung) einge  richtet sind und in welchen die Feuerung  ausser zu Kochzwecken auch zur     Warmwas-          serbereitung    verwendet wird. Bei diesen Koch  herden erfolgt die     Warmwasserbereitung    in  Hohlräumen, welche die     Feuerungsstelle    be  grenzen oder an welchen die Heizgase auf  ihrem Wege nach dem Abzug     vorbeistreichen     müssen. Solche Herde besitzen den Nachteil,  dass sie zur Erzielung einer bestimmten Was  sermenge, die während einer bestimmten Zeit  auf eine gewünschte Temperatur erwärmt  werden soll, einen erheblichen Brennstoffauf  wand erfordern.

    



       ___-Geganstand---d#rliegenden        Frfindii.        nZ     bildet nun ein Kochherd, bei welchem diese  Nachteile vermieden werden. Erfindungsge  mäss wird dies dadurch erreicht, dass der       Feuerungsranm    durch     nebeneinanderliegende     und in Kammern endende, zur Aufnahme  des zu erwärmenden Wassers bestimmte Rohre  begrenzt ist und dass die Heizgase auf ihrem    Wege nach dem     Herdabzuge    an Wänden, die  ebenfalls aus     nebeneinanderliegenden,    wasser  führenden Rohren mit Kammern gebildet sind,       vorbeistreichen,    zum Zwecke,

   die beheizte       Oberfläche    der wasserführenden Teile zu ver  grössern und damit die     Wärmeausnutzung    zu  verbessern.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes schematisch dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf ein erstes Aus  führungsbeispiel,       Fig.    2 eine Vorderansicht desselben bei  geschnittener Herdwand, und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-A          --__        -          Fi9-.2;          Fig.    4 und 5 zeigen eine Draufsicht be  ziehungsweise eine     Vorderansicht    (Herdwand  geschnitten) eines zweiten Ausführungsbei  spiels;

         Fig.    6 und 7 zeigen eine Draufsicht be  ziehungsweise eine analoge Vorderansicht  eines dritten Ausführungsbeispiels.      Der -Boden und die Seitenwände des  Kochherdes sind gemauert, während die Ab  deckung durch die Herdplatte 1 erfolgt. Der       Feuerungsraum    2 ist derart eingerichtet, dass  der Rost 3 höher oder tiefer zum Zweck der  Erzielung der sogenannten kleinen und grossen  Feuerung eingestellt werden kann. Dem glei  chen Zwecke dient ausserdem eine Rauch  klappe 4, vermittelst welcher der Weg, den  die Heizgase nehmen sollen, eingestellt wer  den kann, wie nachstehend noch beschrie  ben ist.  



  Die beiden Seiten dieses     Feuerungsraumes    2  werden durch Wände gebildet, die aus dicht       aneinanderliegenden    Rohren 5 bestehen, welche  mit ihren untern Enden an eine als Wasser  behälter dienende Kammer 6 angeschlossen  sind, der einen     Wassereinlass    7 besitzt. Die  obern Enden der Rohre 5 endigen in je einen  zu beiden Seiten der unter der     durehbroche-          nen    Stelle der Heizplatte 1 liegenden Koch  stelle 2' angeordnete mit     dreieckförmigem          Querschnitt    versehene Kammer B.

   Diese letz  teren sind unter sich durch zwei die Koch  stelle 2' begrenzende,     rechteckförmigen    Quer  schnitt aufweisende Kammern 9 miteinander  verbunden.  



  Zur Verwertung der Wärme der Heizgase,  welche bei geöffneter Klappe 4 den in     Fig.    2  durch die Pfeile angegebenen Weg nehmen,  dient ein zweites System von Kammern und  Röhren. Ein mit einem Wassereinlauf 11  versehener Behälter 10 ist am Boden und  neben der linken Seitenwand angeordnet,  welcher entlang nach oben dicht     nebeneinan-          derliegende    Rohre 12 führen, die in einen  Behälter 13 unter der Herdplatte 1 endigen.

    Eine weitere analog aus     nebeneinanderlie-          genden    Rohren 14 gebildete Wand führt  vom Behälter 10 aus zuerst dem Boden des  Herdes entlang und hierauf parallel zur Sei  tenwand rechts nach oben nach einem Be  hälter 16, der einen     Wasserablass    17 auf  weist. Die beiden Behälter 13 und 16 sind  miteinander durch zwei Rohre 15 verbunden,  die unter der Herdplatte 1 liegen und an  der Kochstelle vorbeigeführt sind. Das Be  hälterröhrensystem um die     Feuerungsstelle    2    herum ist, was auf der Zeichnung nicht dar  gestellt ist, durch Verbindungsrohre, mit den  Rohren 15 oder mit dem Behälter 16 also  dem zweiten System, vor dessen     Wasserent-          nahmestelle    17 verbunden.

    



  Bei grosser Feuerung und offener Klappe 4  nehmen die Heizgase den durch die Pfeil  richtung     angedeuteten    Weg zwischen den  Rohren 5 und 12 und dem Behälter 6 und den  Rohren 14 hindurch, wo sie sich mit den  Heizgasen, die um den     Brat-    und Backofen 18  herum zirkuliert hatten,     vereinigen,    um nach  dem Abzug zu gelangen. Die Wärme der  Heizgase wird zufolge der grossen Oberfläche,  die durch die Mantelflächen der Rohre ge  bildet wird, leicht abgegeben. Das auf diese  Weise erwärmte Wasser steigt vom Behälter  6 durch die Rohre 5 nach den Behältern 8  und 9 und fliesst von diesen nach dem Be  hälter 16, wohin auch das in den Behältern 10  einströmende Wasser durch die Rohre 12,  14 und 15 gelangt.  



  Bei kleiner Feuerung wird die Klappe 4  geschlossen und sämtliche Heizgase gelangen  um den Brat- und Backofen 18 herum nach  dem<B>Abzug.</B> Es wird also lediglich das Was  ser im innern System 5, 6, 8, 9 stärker er  hitzt, während dasjenige im äussern System  nur in einem kleinen Teil desselben eine  Erwärmung erfährt.  



  Bei dem durch die     Fig.    4 und 5     darge.     stellten Kochherd sind mehrere Brat- und  Backöfen eingebaut. Das um die     Feuerungs-          stelle    herum angeordnete Kammer- und Rohr  system ist analog ausgebildet wie beim be  reits beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei  welchem das zu erwärmende Wasser durch  die     Einfübrungsstelle    7 eingeführt wird. Das  äussere System besitzt zwei Bodenkammern  10 und 10', die je eine Einführungsstelle 11  besitzen und welche-     durrh        nebeneinanderlie-          gende    Rohre 14 miteinander verbunden sind.

    Unter der Herdplatte 1 sind längs den Sei  tenwänden des Herdes Kammern 13 und 16  vorgesehen, die mit den Bodenkammern 10,  10' durch Rohre 12 beziehungsweise 14' in  Verbindung stehen. Die Kammern 13 und  16, die je einen     Wasserauslass    17 aufweisen      stehen miteinander durch drei unter der Herd  platte 1 liegende Rohre 15 in Verbindung,  mit welchen das innere System verbunden  ist, was auf der Zeichnung nicht darge  stellt ist.  



  Durch die     Fig.    6 und 7 ist ein einfacher  Kochherd schematisch dargestellt, der ein  inneres Kammer- und Röhrensystem wie bei  den bereits erwähnten Ausführungsbeispielen  besitzt mit einer Einführungsstelle 7 in der  untern Kammer 6. Das äussere Kammer- und  Rohrsystem ist ebenfalls analog ausgebildet  wie beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1-3  mit einer Einführungsstelle 11 in der Boden  kammer 10 und einer Ausführungsstelle 17  in der Kammer 16 unter der Herdplatte.  



  Die Eintrittsstellen 11 und 17 der beiden  Systeme können innerhalb oder ausserhalb  des     Eierdes    miteinander verbunden sein.  



  Der Herd kann auch mit     undurchbrochener     Herdplatte ausgebildet sein. An die Austritts  stelle des Wassers können Boiler, Heizkörper,  zum Beispiel solche für     Raumheizung        etc.     angeschlossen sein. Die beiden     Kammern-          und    Röhrensysteme des Herdes können auch  einen Teil eines     Zirkulationssystems    einer  Heizanlage bilden. Der Herd selbst kann statt  eine Feuerung für Holz oder Kohle auch eine  solche für flüssigen Brennstoff besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kochherd mit wasserführenden Hohlräu men zur Erzeugung von warmem Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuerungs- raum durch nebeneinanderliegende und in Kammern endende, zur Aufnahme des zu erwärmenden Wassers bestimmte Rohre be- grenzt ist, und dass die Heizgase auf ihrem Wege zum Herdabzuge an Wänden, die eben falls aus wasserführenden, nebencinanderlie- genden Rohren mit Kammern gebildet sind, vorbeistreichen, das Ganze zum Zwecke,
    die beheizte Oberfläche der wasserführenden Teile zu vergrössern und damit die Wärmeaus- nutzung zu verbessern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Feuerungs- raum umgebenden Teile ein erstes mit einem Wassereinlauf versebenes Kammer- Röhrensystem bilden, bei dem das Wasser von dem untern nach dem obern Teil strömt, und dass dasselbe von einem wei tern, \durch die übrigen wasserführenden Teile gebildeten Kammer-Röhrensystem, mit Wassereintritt unten und Wasseraus tritt oben, umgeben ist. 2.
    Kochherd nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzaichnet, dass die beiden Kammer-Röhrensysteme vor der Wasserentnahmestelle miteinander in Ver bindung stehen. 3. Kochherd nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kammern verbindenden, neben einander angeordneten Röhren sowohl des äussern, als auch des innern Kammer-Röh- rensystems unter sich parallel geschaltet sind, so dass das Wasser nur in der einen Richtung fliessen kann.
CH154453D 1931-03-17 1931-03-17 Kochherd. CH154453A (de)

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