CH154482A - Gummigewebe. - Google Patents

Gummigewebe.

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CH154482A
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Aktiengese Bally-Schuhfabriken
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Bally Schuhfabriken Aktiengese
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • D03D15/50Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads
    • D03D15/56Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads elastic

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


      Gummigewebe.       Gummigewebe weist eingewebte Fäden  aus Gummi auf, welche eine elastische Aus  dehnung des Gewebes in einer Richtung ge  statten. Die bisher bekannten Gummigewebe  haben den Nachteil, dass das Gewebe durch  die Gummifäden dicht zusammengezogen  wird und daher nicht porös ist, weshalb sich  das Gewebe, da es die Ausdünstung verhin  dert, sich für Korsetts, Leibbinden     etc.    wenig  eignet. Deshalb wurden     dafür    bisher poröse,  trikotähnliche Stoffe bevorzugt, und es sind  bereits poröse gestrickte,     gewirkte    und ge  häkelte Waren bekannt, die ebenfalls einge  zogene Gummifäden aufweisen und dadurch  elastisch sind.

   Diese Waren haben ,jedoch  im Gegensatz zu Geweben den Nachteil, dass  beim Zerreissen eines Fadens die Maschen sich  lösen und im Stoff grössere Löcher entstehen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Gummigewebe, das diese Nachteile be  seitigt. Das neuartige Gewebe weist in  Kettenrichtung verlaufende Gummifäden auf,  die durch     Hochfach-Dreherfäden    und durch         Tieffach-Dreherfäden    kreuzweise umschlun  gen sind, derart, dass die Gummifäden an  den     Schlingstellen    durch die     Dreherfäden    von  oben und von unten umfasst sind. Dadurch  werden die     Gummifäden    an jeder Schling  stelle in einer Kreuzschlinge gehalten, die       ein.    Zurückgleiten der Gummifäden und ein  Schliessen des Gewebes verhindert.

   Das Ge  webe bleibt also porös und bei Bruch eines  Gummifadens noch besser gesichert, als wenn  nur eine Art von     Dreherfäden    vorhanden  wäre.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des     ErfinduDgsgegen-          standes    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 schematisch die Bindung des Ge  webes,       Fig.    2. ein Gewebestück.  



  Auf der Zeichnung sind mit 1 die       Schussfäden    bezeichnet, während in Ketten  richtung ein mit Fäden umsponnener Steher  faden 2 aus Gummi und ein     Ausfüllfaden    3  verlaufen. An Stelle des     Ausfüllfadens    3      könnte auch ein zweiter Gummifaden treten,  oder es könnten mehrere Gummifäden neben  einander angeordnet sein.     Ein        Hochfach-          Dreherfaden    4 wird über die     Schussfäden    1  jedoch unter dem     Gummifaden    2 und dem       Ausfüllfaden    3 durchgezogen.

   Ein     Tieffach-          Dreherfaden    5 wird an der gleichen Stelle,  an der der     Hochfach-Dreherfaden    oberhalb  der     Schussfäden    1 verläuft, unter den     Schuss-          fäden    1 durchgezogen und ist über dem  Gummifaden 2 und dem     Ausfüllfaden    3 ge  führt. An Stelle von je einem     Dreherfaden    4  und 5 könnten auch deren mehrere verwendet  werden. Durch die     Dreherfäden    4, 5 wird der  Gummifaden 2 kreuzweise umschlungen,  so dass die Gummifäden 2 an den Schling  stellen durch die     Dreherfäden    4, 5 von oben  und unten umfasst sind.

   Dadurch werden die  Gummifäden 2 an jeder     Schlingstelle    in einer  Kreuzschlinge gehalten, die jegliches Glei  ten des Gummifadens 2 verhindert. Das Ge-    webe kann sich dadurch nicht mehr dicht       zusammenziehen    und bleibt     somit    porös. Fer  ner ist dieses Gewebe viel geschmeidiger als  das bisher bekannte Gummigewebe, so dass  es sich dem Körper besser anpasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gummigewebe, gekennzeichnet durch in Kettenrichtung verlaufende Gummifäden, die durch Hochfach-Dreherfäden und durch Tieffach-Dreherfäden kreuzweise umschlun gen sind, derart, dass die Gummifäden an den Schlingstellen durch die Dreherfäden von oben und unten umfasst sind, wodurch die selben an jeder Schlingstelle durch eine Kreuzschlinge gehalten werden, die ein Zurückgleiten der Gummifäden und ein Schliessen des Gewebes verhindert.
CH154482D 1936-04-28 1931-07-24 Gummigewebe. CH154482A (de)

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