CH154517A - Verfahren zur Herstellung von Seifen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seifen.

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CH154517A
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Tengler Johann
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D13/00Making of soap or soap solutions in general; Apparatus therefor

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Seifen.       Es ist bekannt, dass,     wenn    man Leim  fette, wie     Kokos-    oder     Palmkernöl    oder Mi  schungen von Leim- und Kernfetten in ge  schmolzenem Zustande mit der erforderlichen  Menge     Ätzlaugen    versetzt und diese der  Ruhe überlässt, durch die Selbsterwärmung  eine     Verseifung    stattfindet.  



  Die so erhaltenen Seifen enthalten infolge  ihrer unvollständigen     Verseifung    immer noch  Mengen von     Xtzlauge    und urverseiftes 01  oder Fett: .diese rufen nicht allein auf der  Haut durch die vorhandene ungebundene       Ätzlauge    Reizungen hervor, sondern es kann  auch keine vollkommene Reinigung durch  das urverseifte 01 oder Fett erfolgen, und  ausserdem sind die urverseiften Öle und     Fette     nicht allein wertlos, sondern infolge     Ranzig-          werdens    der Seife schädlich.

   Weiters kann  man diese nach der üblichen Arbeitsweise  nicht härten, weil der hierzu in     Verwendung     kommende Elektrolyt dem     Verseifungsprozess     hinderlich im Wege steht.  



  Man hat nun gefunden, dass,     wenn    man  die in dem Fett-     bezw.        Öl-Laugenansatz       (Emulsion) unter     Selbsterwärmung    eintre  tende Reaktion nicht vollständig auswirken  lässt, mit einem Elektrolyt, zum Beispiel  einer heissen Salzlauge, versetzt und vollstän  dig     durchsiedet,    man zu einem Produkt ge  langt, das nicht allein vollständig verseift  ist, sondern auch eine hohe Festigkeit durch  die Härtung besitzt.  



  Das Verfahren kann zum Beispiel wie  folgt durchgeführt werden: 100 Kilo     Kokosöl     werden geschmolzen und mit 50 Kilo Witz  lauge 38     B6    versetzt und so lange gerührt,  bis die Masse den erforderlichen Verband  (Emulsion) erreicht hat, worauf die Masse  der Selbsterwärmung überlassen wird, bis die  Hälfte der Emulsion durch die     Reaktion    ge  bunden wurde.  



  Hierauf werden 30 Kilo gesättigte Salz  lauge kochend in die Masse eingerührt und  so lange gekocht, bis ein vollständiger Ver  band eingetreten ist, worauf man die Farbe,  Parfüme     etc.    zusetzt, in Formen ausgiesst,  die erhaltenen Blöcke auf Stücke schneidet  oder auf einer Maschine in beliebige Formen      zerkleinert und dies in durchsichtige Embal  lage, zum Beispiel Zellophan     -etc.,    verpackt.  



  Man kann auch so verfahren, dass man  die noch flüssige Masse zu Schaum schlägt,  sie in Formen zu Blöcken erstarren lässt und  die so erhaltenen Blöcke auf einer geeigneten  Maschine in Form von Schneeflocken zer  kleinert und diese in durchsichtiger Embal  lage, zum Beispiel Zellophan     etc.,    verpackt  in den Handel bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPUUCH Verfahren zur Herstellung von Seifen durch Behandeln eines mindestens teilweise aus Leimfetten bestehenden Fettansatzes mit Alkalien, dadurch gekennzeichnet, da,ss man eine aus den Fetten und Alkalien gebildete Emulsion der Selbsterwärmung bis zur Er reichung des gewünschten Verseifungsgrarles überlä.sst, mit einem Elektrolyt zwecks Här tung versetzt und durch Kochen vollständig verseift.
CH154517D 1931-08-05 1931-08-05 Verfahren zur Herstellung von Seifen. CH154517A (de)

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