CH154642A - Schutzeinrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern. - Google Patents
Schutzeinrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern.Info
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Description
Sehutze9nrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern. In Quecksilberdampfgleichrichtern mit sechs oder mehr Anoden kann es vorkommen, dass gleichzeitig zwei oder mehr Anoden Strom führen. Diese gleichzeitig brennenden Lichtbogen üben aufeinander eine Anziehung aus, die abhängig ist von der Stromstärke und<B>'von</B> dem gegenseitigen Abstand der Lichtbogen. Ausserdem bringt das Anwachsen des Anodenstromes beziehungsweise sein damit verkettetes magnetisches Feld in den Zylinderwandungen des Gleichrichtergebäuses Wirbelströme hervor, die umgekehrte Rich tung gegenüber dem Anodenstrom haben. Diese Wirbelströme in den Zylinderwandun gen üben nun ihrerseits eine abstossende Wirkung auf den Lichtbogen aus.
Alle diese Erscheinungen können ein ungleichmässiges exzentrisches Ansetzen des Lichtbogens an den Anoden bewirken. Dieses ungleichmässige Ansetzen des Lichtbogens an den Anoden erzeugt an den Ansatzstellen sehr hohe Temperaturen, so dass daselbst das Material schmelzen oder zerstäuben kann. Ausserdem wird die um die Anode in bekannter Weise angebrachte Anodenschutzhülse durch dieses einseitige Ansetzen des Lichtbogens ebenfalls örtlich stark erhitzt, so dass auch diese durch den vorbeistreifenden Lichtbogen zerstäubt wird. Auch die vielfach verwendeten Anoden gitter werden infolge des einseitigen Durch ganges des Lichtbogens einseitig sehr er wärmt, so dass sie deformiert und sogar zum Abschmelzen gebracht werden.
Gemäss der Erfindung werden alle diese Nachteile beseitigt, indem die gegenseitige magnetische Einwirkung von gleichzeitig brennenden Lichtbögen und der Wirbelströme in der Zylinderwand auf den Lichtbogen ver hindert wird. Dies wird gemäss der Erfin dung dadurch erreicht, dass die Anoden schutzhülse eine Wandstärke solcher Dicke besitzt, dass sie zur Abschirmung des in ihr brennenden Lichtbogens gegen Beeinflussung durch fremde magnetische Felder geeignet ist, indem deren Feldlinien über die Hülsen wandung sich schliessen. In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der Erfindung schematisch in den beiden Hälften der Abbildung dargestellt.
Mit 1 ist das G leichrichtergehäuse aus Me tall mit den mittelst der Isolatoren 3 durch den Gehäusedeckel geführten Anoden 2 be zeichnet. Die Anodenschutzhülsen 4 aus magnetisch gut leitendem Material, zum Beispiel Eisen, besitzt eine Wandstärke solcher Dicke, dass von gleichzeitig brennen den Lichtbögen erzeugte magnetische Felder oder Wirbelströme in den Gehäusewandungen von dem in der Anodenschutzhülse vorhan denen Lichtbogen abgeschirmt werden. Die Anodenschutzhülse 'erhält vorteilhaft eine Wandstärke von 5 mm und- darüber.
Die Schutzhülse wird zweckmässig konzentrisch über die Anode gestülpt, wobei der Abstand zwischen Anodenkopf und Hülsenwand mög lichst gering ist und den Betrag von 3 cm nicht überschreitet. Anstatt das Schutzrohr auf seiner gesamten Länge mit gleichmässig dicker Wandstärke auszuführen, genügt es unter Umständen, die dickwandige Hülse nur so lang zu machen, dass sie über die wirksame Stirnfläche der Anode hinaus sich erstreckt, wobei der sich daran anschliessende Hülsenteil 4' wesentlich dünnwandiger ge wählt wird, wie in der rechten Hälfte der Abbildung dargestellt. Für den Fall, dass in der Anodenhülse ein Gitter 5 vorhanden ist, muss dafür gesorgt sein, dass die dickwandige Schutzhülse mit ihrem Rand über den untern Gitterrand hinausragt.
Die dickwandige Anodenschutzhülse ge mäss der Erfindung bietet den Vorteil, dass durch einen nicht völlig zentrierten Licht bogen in der Hülsenwandung hervorgerufene örtliche starke Erwärmungen leicht nach Hülsenstellen mit geringerer Temperatur abgeleitet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schutzeinrichtung an Quecksilberdampf gleichrichtern gegen ungleichmässiges einsei tiges Ansetzen des Lichtbogens an den Anoden infolge gegenseitiger magnetischer Beeinflussung durch gleichzeitig brennende Lichtbogen oder durch in der Gehäusewand verlaufende Wirbelströme, wobei die Anoden mit Metallschutzhülsen umgeben sind, da durch gekennzeichnet, dass die Anodenschutz hülse eine Wandstärke solcher Dicke besitzt, dass sie zur Abschirmung des in ihr bren nenden Lichtbogens gegen Beeinflussung durch fremde magnetische Felder geeignet ist, indem deren Feldlinien über die Hülsen wandung sich schliessen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenschutz hülse den Anodenkopf konzentrisch mit Zwischenraum umgibt. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Anoden schutzhülse aus einem den Anodenkopf umgebenden dickwandigen Hülsenteil und einem daran anschliessenden dünnwandigen Hülsenteil zusammengesetzt ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der dickwan dige Hülsenteil über die wirksame Anoden stirnfläche hinaus sich erstreckt. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 2 mit in der Hülse angebrachtem Gitter, dadurch gekennzeichnet, dass der dickwandige Hülsenteil über den untern Gitterrand hinausragt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE154642X | 1930-04-19 |
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| CH154642A true CH154642A (de) | 1932-05-15 |
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ID=5676450
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154642D CH154642A (de) | 1930-04-19 | 1931-02-20 | Schutzeinrichtung an Quecksilberdampfgleichrichtern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154642A (de) |
-
1931
- 1931-02-20 CH CH154642D patent/CH154642A/de unknown
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