CH154646A - Quecksilberdampfgleichrichter. - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter.

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CH154646A
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CH
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mercury vapor
cooling
negative potential
cathode
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Quee,ksilberdainpfgleieln-ichter.       Bei     Quecksilberdampfgleichrichtern    mit  Kühl- und Kondensationsflächen für den aus  der Kathode aufsteigenden Quecksilberdampf  zur Verminderung der Dampfdichte im     Gleich-          richterinnern    nimmt im normalen Betrieb jede       Kühlfläche    ein Potential an, das gegenüber  der Kathode um einige Volt positiver ist.

    Dadurch werden die positiven     Quecksilberionen     mehr oder weniger von den     Kondensationsflä-          eben,    zum Beispiel den gekühlten Wandun  gen des     Gleichrichtergefässes    oder den Ober  flächen von im     Gleichrichterinnern    angebrach  ten Kühlschlangen ferngehalten, indem sie in  ihrer natürlichen thermischen Bewegung durch  elektrische Bremsung gehemmt werden.

   Diese  abgebremsten     Ionenwolken    bilden einerseits  ein Strömungshindernis für die neutralen       Quecksilberdampfmoleküle,    so     dass    der Wärme  übergang zwischen dem Dampf und den Kon  densationsflächen verschlechtert wird, anderer  seits wird aber auch die     Wieclervereinigung     der Quecksilberionen mit Elektronen an den  Wandungen beeinträchtigt, so     dass    die Ionen    selbst nicht kondensieren können solange sie  noch elektrisch geladen sind.  



  Gemäss der Einrichtung werden diese  Nachteile dadurch vermieden,     dass    die<B>vom</B>  Quecksilberdampf bestrichenen Kühl- und  Kondensationsflächen an ein gegenüber der  Kathode negatives Potential gelegt werden.  



  Zur Erzielung des angestrebten Zweckes  können sämtliche in einem     Quecksilberdampf-          gleichrichter    vorhandenen Kühl- und Kon  densationsflächen, oder aber nur ein Teil der  selben an die negative Spannung gelegt wer  den. So braucht zum Beispiel in einem Gleich  richter mit mehreren elektrisch voneinander  unabhängigen Kühlkörpern nur die Oberfläche  eines derselben ein negatives Potential     gegen-          -über    der Kathode zu erhalten. Bei einem  Gleichrichter mit wassergekühltem Metallge  häuse und einer im Innern des Gehäuses  untergebrachten Kühlschlange genügt es bei  spielsweise, die Kühlschlange an das negative  Potential zu legen.

        In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung ein     Quecksilberdampf-          gleichrichter'mit    doppelwandigem, wasserge  kühltem Metallgehäuse a, und einer innerhalb  der ringförmig gruppierten Anoden<B>b</B> unter  gebrachten     Kühlwasserschlange    c dargestellt.  Die Kühlschlange erhält aus der Spannungs  quelle<B>d,</B> zum Beispiel einer Batterie, ein  gegenüber der Kathode<B>f</B> negatives Potential.  



  Durch das negative Aufladen der Metall  oberflächen im     Gleichrichterinnern,    die als  Kühl- und Kondensationsflächen für den       Quecjzsilberdampf    dienen, gegenüber der Ka  thode, wird ein unselbständiger Strom positiver  Quecksilberionen nach diesen Oberflächen  einsetzen. Dadurch wird dann auch der Weg  für die neutralen Quecksilbermoleküle zu  diesen Kondensationsoberflächen frei und es  wird schliesslich der Quecksilberdampf durch  den unselbständigen Strom positiver Ionen  zum Teil direkt nach den Kondensations  oberflächen mitgenommen werden.

   Auf diese  Weise wird neben dem vorhandenen     Partial-          druckgefälle    noch ein e<B>*</B>     lektrisches    Gefälle  erzeugt, so     dass    dadurch der     Quecksilber-          dampfstrom    und damit auch der Wärmeaus  tausch wirksam vergrössert werden.  



  Anstatt die     Kühloberflächen    dauernd ne  gativ aufzuladen, genügt unter Umständen  das zeitweise negative Aufladen derselben  gegenüber der Kathode. Dies kann zum Bei  spiel durch     Sehalteinrichtungen   <B>g</B> oder der  gleichen erfolgen, die selbsttätig in Abhängig  keit von der     Gleichrichterbelastung,    der Span  nung, dem Vakuum- beziehungsweise dem  Dampfdruck im     Gleichrichterinnern    oder aber  auch in Abhängigkeit von der Temperatur  des Gleichrichters beziehungsweise des Kühl  wassers erfolgen. Schliesslich kann auch der  Wert des negativen Potentials selbsttätig in  Abhängigkeit von einer dieser Grössen beliebig  gesteuert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilberdampfgleichrichter mit von einem strömenden Kühlmittel durebflossenen Kühl- und Kondensationsflächen für den aus der Kathode aufsteigenden Quecksilberdampf, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Dampf bestrichenen Kühlflächen an ein gegenüber der Kathode negatives Potential gelegt werden.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach Patent anspruch mit mehreren elektrisch vonein ander unabhängigen Kühlkörpern, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Oberfläche eines der vorhandenen Kühlkörper an ein gegenüber der Kathode negatives Potential gelegt wird.
    2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Unter anspruch<B>1,</B> mit wassergekühltem Metall gehäuse und im Innern des Gleichrichter- gehäuses untergebrachtem Küblkörper, da durch gekennzeichnet, dass nur die Ober fläche des Kühlkörpers im Gleichrichter- .innern an ein gegenüber der Kathode negatives Potential gelegt wird. 3. Quecksilberdampfgleichrichter nach Patent anspruch und Unteransprüchen <B>1</B> und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die.
    Kühl oberflächen nur zeitweise an das negative Potential gelegt werden. 4. Quecksilberdampfgleichrichter nach Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass Schalteinrichtungen vorgesehen sind, die selbsttätig in Abhängigkeit von Belastung, Spannung, Vakuum, Dampfdruck, oder Temperatur des Gleichrichters beziehungs weise des Kühlwassers die Kühloberfläche an das negative Potential legen.
    <B>5.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-4, da durch gekennzeichnet, dass der Wert des negativen Potentials selbsttätig durch Schalteinrichtungen in Abhängigkeit von Belastung, Spannung, Vakuum, Dampf druck oder Temperatur des Gleichrichters beziehungsweise des Kühlwassers gesteuert -wird.
CH154646D 1930-06-06 1931-06-03 Quecksilberdampfgleichrichter. CH154646A (de)

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