CH154673A - Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Abfüllen gleicher Mengen feinverteilten Gutes in Ventilsäcke. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Abfüllen gleicher Mengen feinverteilten Gutes in Ventilsäcke.

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CH154673A
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Andreas Arno
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  Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen     Abfüllen    gleicher Mengen feinverteilten  Gutes in     Ventilsäcke.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum selbsttätigen Abfüllen gleichen Mengen  feinverteilten Gutes in Ventilsäcke und eine  Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfah  rens.  



  Das     feinverteilte    Gut kann hierbei Staub  förmiger oder körniger Beschaffenheit sein,  dabei auch kristallinische Beschaffenheit und       sogar        wasseranziehende    Wirkung     aufweisen.     Als abzufüllendes Gut ist in erster Linie  Zement oder dergleichen vorgesehen,. es kön  nen aber auch Zucker, Soda oder andere ähn  liche, feinverteilte Stoffe abgefüllt werden,  die die Eigenschaft haben, sich in     Förder-          vorrichtungen    leicht festzusetzen und Klum  pen zu bilden, die unter Umständen Anlass  zur Unterbrechung der Förderung geben.  



  Es ist bekannt, staubförmiges oder kör  niges Gut in Ventilsäcke, also in sich selbst  tätig schliessende Säcke einzufüllen, und es  sind auch schon Vorrichtungen für diesen    Zweck vorgeschlagen worden. Diese erfor  dern jedoch grossen Raum und genügen nicht  allen Ansprüchen, insbesondere wenn es sieh  darum handelt, das Gut selbsttätig ohne  Verluste und ohne Belästigung der     Bedie-          nungsleutedurch    Staub, mit grosser Genauig  keit und zugleich zwecks Sackraumersparnis  sehr fest in die Säcke zu füllen.  



  Gemäss der Erfindung wird nun das Ver  fahren zum     selbsttätigen    Abfüllen gleicher  Mengen     feinverteilten,    zum Beispiel     staub-          förmigen    oder körnigen Gutes in die Ventil  säcke derart durchgeführt, dass das Gut  zweckmässig nach dem Abscheiden von  Fremdkörpern und Aufwirbeln     mittelst        Luft-          mengung    in ein an einer Wiegevorrichtung  hängendes Behältnis gefördert wird, in     deni     es sich verhältnismässig langsam so lange an  sammelt, bis das beabsichtigte Füllgewicht  erreicht ist,

   worauf durch das     Wiegespiel    ein  weiteres Zulaufen verhindert und die auf  gesammelte     Gutsmenge    aus dem Wiegebehäl-           ter    zum Entströmen gebracht wird, wonach  sie durch ihr Eigengewicht einer     Fördervor-          richtung    zugeführt wird, in -der sie in schnel  lere     Bewegung    gesetzt wird, infolgedessen  mit hoher Geschwindigkeit in den zu füllen  den Ventilsack gebracht und in :

  diesem fest  gestaut wird, wonach der Sack nach Auf  nahme der abgeworfenen Einfüllmenge  durch     ]Kippen    oder Abwerfen auf eine     För-          derbahn    oder ähnliche Fördereinrichtung  verbracht werden kann.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  wird zweckmässig durch eine derartige Vor  richtung ausgeführt, bei der das durch eine  Fördervorrichtung zugeführte Gut, zweck  mässig nach Reinigung     mittelst    einer Sieb  trommel oder dergleichen durch eine Rühr  vorrichtung, beispielsweise eine     Rühr-          schnecke,    verteilt und aufgewirbelt wird.  Diese Rührvorrichtung ist hierbei vorteilhaft  oberhalb des an .der Wiegevorrichtung hän  genden Behältnisses angeordnet, deren Ein  spielen in die     Wiegestellung    den     Auslass    der  Rührvorrichtung abschliesst.

   Anderseits ist  unterhalb des     Wiegebehältnisses    ein weiteres       Fördermittel,    beispielsweise ein Flügelrad,  angeordnet, das seinerseits dem das Wiege  behältnis verlassenden Fördergut eine schnel  lere Bewegung erteilt, so dass dieses mit gro  sser Geschwindigkeit in den Ventilsack ver  bracht wird und sich hier     feststaut,    wobei  dieser Ventilsack zweckmässig einer rütteln  den Bewegung ausgesetzt und nach erfolgter  Füllung zum Beispiel eine den Ventilsack  tragende Plattform freigegeben wird, zum  Beispiel durch Ausheben eines die     Plattform     festhaltenden Hakens,

   wonach die Auslade  bewegung selbst durch das Sackgewicht um  eine Drehachse eines im     hintern    Bereich der  Plattform eines Sackstuhls angeordneten       Lenkerparallelogrammes    erfolgt.  



  Zweckmässig ist es dabei, die Bewegung  des den lackträger freigebenden     Mittels,    die  durch das Nachlassen des sich dem     Förder-          flügelrad    bietenden Widerstandes infolge des       Aufhörens    der Förderung, oder nach Ablauf  einer gewissen Zeitdauer, oder durch einen  andern Teil des Vorganges ausgelöst werden    kann, auch unabhängig hiervon durch einen  Handgriff.     auslösbar    zu machen.  



  Um einerseits für ein genaues Wiegen  die erforderliche Zeit zum langsamen Füllen  des     Wiegebehältnisses    zu     gewinnen,    ander  seits aber auch durch einen einzigen Bedie  nungsmann eine grössere Anzahl von Ventil  säcken in einer gewissen Zeiteinheit füllen zu  können, werden zweckmässig mehrere Einzel  vorrichtungen nebeneinander angeordnet und  staffelartig derart miteinander gekuppelt,  dass die Auslösung des den Ventilsack zum  Kippen bringenden Mittels der einen Vor  richtung zugleich auch den Auslauf     des          Wiegebehältnisses    derjenigen Vorrichtung  öffnet, deren Sack soeben vorher abgekippt  worden ist und daher durch einen neuen er  setzt werden konnte.  



  Durch die Erfindung kann erreicht wer  den, dass das zum Beispiel in ununterbroche  nem Arbeitsgang durch die Vorrichtung lau  fende Gut in den verschiedenen Abschnitten  je nach Bedarf gelockert oder     fest    zusammen  gepackt werden kann, so dass es sich seiner  seits nicht an     unerwünschten    Stellen fest  setzen und zu Verstopfungen Anlass geben  kann. Anderseits wird das Gut beim Wie  gen, infolge des langsamen     Ansammelns    und  beim Einfüllen festgelagert, so dass das Wie  gen mit grosser Genauigkeit erfolgen kann  und das Gut beim Einpacken festgestaut ist.  Infolgedessen können die verwendeten Ventil  säcke bei grösstem Umfang eine kleinstmög  liche Umhüllungsfläche besitzen, so dass sie  in der Herstellung billig werden.

   Ausserdem  wird verhindert, dass das in ihnen enthaltene  Gut sich bei der Weiterbeförderung     zusam-          menstaut    und die Säcke so hernach nur teil  weise gefüllt sind. Dies ist besonders bei  einem Füllgut wie Zement von Bedeutung,  das dazu neigt, sich erst in einiger Zeit ab  zusetzen, nachdem es mit Luft zu einer  staubförmigen Emulsion aufgewirbelt wor  den ist.  



  Da die ganze Vorrichtung von der Zu  führung bis zur Abführung des Gutes in den  Säcken selbsttätig arbeitet, so kann sich die      Bedienungsmannschaft ausser auf eine all  gemeine Überwachung, auf das Aufstecken  der neuen     Sackformen    auf die zugehörige  Abfüllöffnung beschränken, falls nicht auch  dies selbsttätig     ausgeführt        wird.    Die Vor  richtung stellt daher einen bedeutenden tech  nischen und wirtschaftlichen, sowie vor allem  hygienischen Fortschritt dar.

   Um diesen  voll auszunutzen, kann die Vorrichtung  staubdicht verkleidet sein und an den etwa  erforderlichen Stellen mit an sich bekannten       Ableit-    und     Absaugeeinriohtungen    versehen  werden, die das entwichene Gut Sammelstel  len zuführen. Es werden so restlos Belästi  gungen der Bedienungsleute oder Verluste  durch Verstauben des Gutes vermieden.  



  Falls es sieh jedoch um Fördergut kri  stallinischer Beschaffenheit handelt, so tritt.  hierbei oft .der Übelstand ein, dass sich das  Gehäuseinnere der Vorrichtung leicht derart       vollsetzt,    dass nicht nur die     Förderleistung     erheblich sinkt, sondern auch der Umlauf  zum Beispiel eines Förderrades gehemmt  wird. Dies ist insbesondere bei Zucker,     Soda     und ähnlichem Fördergut     kristaIlinischer    Be  schaffenheit der Fall.  



  Dieser     Übelstand    kann .dadurch beseitigt  werden, dass die Flügelenden des     Förder-          rades    ein klein wenig entgegen der Umlaufs  richtung zurückgebogen werden und der Zu  lauf des Fördergutes nicht     tangential    zum  Umkreis des Förderrades angeordnet wird,  sondern unter einem Winkel zur Tangente  in den'     Umlaufskreis    nach der     Förderraid-          achse    hin geleitet wird. Zweckmässig ist es  ferner, die Aussenkanten der Flügel     des        För-          derrades    kurvenförmig, zum Beispiel als  Halbkreisbogen, Parabel oder dergleichen.,  auszubilden.

    



  Bei Abpacken von     kristallinischem    Gut  in Ventilsäcke, insbesondere jedoch von hy  groskopischem Gut, hat man bereits Mittel  angewandt, um lediglich     stellenweise    in die  Vorrichtung Pressluft einzublasen, anstatt  allgemein Pressluft zum Fördern pulverför  miger oder körniger Stoffe derart zu benüt  zen, dass das gesamte Fördergut von der    Pressluft erfasst und durch die Mischung von       Fördergut    und Luft ein Fluidum geringeren  spezifischen Gewichtes als das des     Förder-          gutes    allein     gebildet    wurde.

   Vor ersterem  Fall kann auch hier Gebrauch     ;.emacht    wer  den,     und    zwar soll die Eingabe der Pressluft  auf diejenigen Stellen erfolgen, an denen das  Gut infolge der Einwirkung des     Förderrades     zusammengepresst wird und somit eine grö  ssere Dichtigkeit als ursprünglich erhält,     .da     dabei seine eckigen Teilchen fest zusammen  gepackt werden und das kristallinische Gut  dichter gestaut wird. Die Pressluft lockert  nun das Fördergut an diesen verdichteten  Stellen wieder auf seine ursprüngliche Dich  tigkeit auf und gibt dem fest geballten kri  stallinischen Gut seine ursprüngliche Kon  sistenz wieder.  



  In dem Ventilsack dürfen bekanntlich  ausser dem Sackventil keine weiteren Öffnun  gen,     Durchlochungen    oder dergleichen zweck  schnellen     Entweichens    der Luft vorgesehen  sein. Das Sackventil weist daher eine etwa  grössere lichte Weite auf, als der     Aussen-          durchmesser    der Füllschnauze oder -düse be  trägt. Die Luft muss also zwischen der Füll  düse     und    der Ventilwand entweichen können.

    Hierbei wird jedoch leicht dieser Zwischen  raum dadurch verschlossen, dass auch die  untere Hälfte der Ventilwand, die ihrerseits  nach dem Füllen des Sackes sich als Ventil  klappe gegen die Aussenwand des Sackes  legt, um das Ventil zu schliessen, schon wäh  rend des Füllens durch das     einströmende     Füllgut oder die Luft     emporgedrückt    wird.  Dies kann nun dadurch vermieden werden,  dass an der Unterseite der Füllschnauze oder  dergleichen aussen ein oder mehrere Rippen  angeordnet sind, die ihrerseits das platte  Anlegen der Ventilklappe an die Unterseite  der Fülldüse verhindern.

   Auf diese Weise  werden bei jeder Füllung zwei oder mehr  flache     Kanäle    zwischen der Sackwand und  der Fülldüse belassen, durch die ein genügen  des Entweichen der Luft sichergestellt ist.  Diese Kanäle befinden sich nämlich vorteil  haft an der Unterseite der Fülldüse und wei  sen einen radial nach aussen hin sich konisch      erweiternden     Querschnitt    auf.

   Hierdurch  kann sich darin von einer Füllung zur näch  sten kein Füllgut ansammeln oder halten,  auch wenn dieses stark anbackende Eigen  schaften besitzt, wie beispielsweise Zement  mehl, Zucker oder     dergleichen.    Allein schon  die Erschütterungen der Düse beim Wech  seln des Sackes werden das anhaftende Füll  gut jedesmal ablösen, und es kann nicht der       liZissstand    eintreten, der sich an bereits be  kannten Fülldüsen mit auf     .der    Oberseite des  Düsenrohres angeordneten     glatten    oder gar       T-förmigen    Rippen herausgestellt hat,

   dass  sich nämlich zwischen diesen Rippen eine  Schicht Füllgut auf dem Düsenrohr vollstän  dig festgesetzt und hierdurch nichts     weiter     als eine unnötige Verdickung der Düse be  wirkt, keineswegs aber einen     Auslass    für die  Luft gewährleistet.  



  Soll eine Rüttelbewegung des zu füllenden  Sackes vorgenommen werden, so kann sie  durch eine Kurvenscheibe in an sich bekann  ter Weise erzeugt werden. Der Sackboden       sowohl,    als auch seine Wandungen können  hierbei vermittelst Luftunterdruck angesogen  werden. Hierzu dienen Ansaugkästen mit  Netzen, Gittern oder dergleichen. Die Rüttel  bewegung selbst geht bei dieser Vorrichtung  während des Füllens oder Ansaugens vor  sich. Sie kommt vorzugsweise ein senkrechter  Richtung auf den Boden des     Sackes    zur Wir  kung. Die Saugkästen können hierbei derart  angeordnet und ausgebildet sein, dass sie den  Sackboden von unten erfassen und an der  Rüttelbewegung teilnehmen. Diese Ansaug  kästen wirken zugleich als     Absaugkästen    für  zerstreutes Gut.

   Sie können auch stehend  angeordnet sein. Auch kann zum Beispiel  ein Rütteltisch ausser durch die Kurven  scheibe durch die zum An- und Absaugen  benutzte Luft     bewegt    werden.  



  Zu allen Teilvorrichtungen des     Lockerns     des Gutes an bestimmten Stellen nach erfolg  ter Verdichtung, zum Ansaugen, zum Ab  saugen und zum     Rütteln    des Tisches kann  eine einzige     Saugluftanlage    dienen.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel .der Vorrichtung zur Ausübung des    Verfahrens nach der Erfindung nebst Einzel  heiten dar.  



       Abb.    1 ist teilweise ein Schnitt, teilweise  eine Seitenansicht der Vorrichtung;       Abb.    2 ist eine Vorderansicht dazu;       Abb.    3 und 4 zeigen unter anderem  Länge- und Querschnitt eines Flügelrades  oberhalb der Füllschnauze;       Abb.    5 zeigt im Längsschnitt ein anderes,  eingebautes Flügelrad nebst Windeinrich  tung;       Abb.    6 und 7 \sind Seitenansicht     bezw.     Querschnitt durch eine Füllschnauze mit       einer    Rippe;       Abb.    8 und 9 sind Seitenansicht     bezw.          Querschnitt    durch eine Füllschnauze mit  zwei Rippen;

         Abb.    10 und 11 zeigen unter anderem  zwei Schnitte durch eine Rütteleinrichtung  bei Anordnung von     Absaugkästen;          Abb.    12 und 13 sind Seitenansichten  hierzu.  



  Durch einen Einlauf 1     (Abb.    1 und 2)  gelangt das Füllgut in ein in     einem    Gehäuse  2 umlaufendes Trommelsieb 3, das seinerseits  etwaige in dem Füllgut enthaltene Fremd  körper oder grobe Brocken in einem Auslauf  4 absondert, während das     Abgesiebte    zu einer  Verteilungsschnecke 5 gelangt, von dieser  Schnecke aufgerührt und einem Hauptaus  lauf zugeführt wird.  



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel  sind drei solcher Ausläufe 6, nämlich 6', 6"  und 6"' vorhanden, gemäss den beispielsweise  drei nebeneinander angeordneten gleicharti  gen Füllvorrichtungen.  



  Im folgenden     wird    nunmehr zunächst eine  dieser Füllvorrichtungen beschrieben, wobei  die Überweisungszeichen stets ohne     Indices     angegeben werden, um nicht speziell auf eine  der drei Einzelvorrichtungen     (Abb.    2) Bezug  nehmen zu müssen.  



  In dem Auslauf 6, der in an sich bekann  ter Weise sich nach unten erweitert, damit  das Gut stets gleichmässig auslaufen und sich  nicht stauen kann, ist ein Schieber 7 an  geordnet, der eine genaue Regelung des Zu  laufes gestattet. Der Auslauf 6 ist unten      durch zwei     Schieberklappen    geschlossen,  deren innere, 8, mit einer Öffnung versehen  ist, während die äussere, 9, ein     undurchbro-          chenes    Stück ist und die Öffnung in der  Klappe 8 abzuschliessen     gestattet.    Unter dem  Auslauf 6 hängt der Behälter 10 an einem an  dem Maschinengestell 12 gelagerten Wage  balken 11 und wird durch ein Belastungs  gewicht 13 im Gleichgewicht erhalten.

   Ein  an dem Behälter 10 -angebrachter Hebel 14  stützt einen Hebel 15 ab, der seinerseits auf  einer Achse 16 bei dem Auslauf 6 drehbar  gelagert ist und die innere Klappe 8 trägt.  An der Säule des Maschinengestelles 12 ist  an einem Zapfen 17 ein Arm     1:$    gelagert, der  einerseits mit einem Hebel 19 in     Wirkungs-          verbindung    steht und anderseits mittelst einer  Stange 20 mit einem gleichfalls auf der  Welle 16 sitzenden Hebel 21 verbunden ist,  der die äussere Klappe 9 trägt.  



  Der Behälter 10 ist unten durch eine  Klappe 22 abgeschlossen, die durch eine an  einem Zapfen 28 gelagerte,     knieartige        Anlen-          kung    24 festgehalten wird. Unterhalb des  Behälters 10 ist ein Auslauftrichter 25 fest  am Gestell 12 angebracht. Die drei Trichter  25', 25" und     25"'    hängen dabei zusammen.  In dem Auslauftrichter 25 ist unten ein Flü  gelrad 26 mit durchgehender Welle 26a an  geordnet. Der Auslauftrichter 25 selbst geht  sich     schnauzenartig    verjüngend in eine Düse,  das heisst Auslaufschnauze 27, über. Er weist  in dem dargestellten Ausführungsbeispiel  noch einen Kanal 28 auf, der die Abfülldüse  27 auf der Oberfläche sichelförmig umgibt  und an eine Abführung 29 angeschlossen ist.

    Der Unterteil 30 der     Schnauzenwandung    ist  konisch verdickt.  



  In dem Gestell 12 sind ferner auf einer  gemeinsamen Achse 31 drei Paar Doppel  hebel 32 gelagert, deren Hinterteile sich mit  Rollen 33 gegen auf einer gemeinsamen  Welle 34 sitzende Kurvenscheiben 35 legen,  während .die Vorderenden jedes Hebelpaare  je einen an senkrechten Spindeln 36 verstell  baren Sackstuhl 37 tragen. Das obere Ende  je der     einen        .Spindel    36 ist     mittelst    eines Len-         kers    38 an einen Arm 39     angelenkt,    der sei  nerseits gleichfalls auf der Welle 31 drehbar  angeordnet ist und durch einen an einem  Zapfen 40 des Gestelles 12     angelenkten    Ha  ken 42 festgehalten wird.

   Durch Gestänge 41  wird der Haken 42 einerseits mit einem am  Gestell 12 auf einer Welle 43 (auch durch  gehend) gelagerten Handhebel 44 verbunden,  während er anderseits mit einer Kurven  scheibe 45 in Wirkungsverbindung steht. Auf  der Welle 43 sitzt gleichfalls ein mit einem       elastischen    Unterteil 46 besetzter Festhalter  47, während der Handhebel 44 mit einer  Klinke 48 verbunden ist, die in einem an dem  Knieschenkel 24 angebrachten Sperrhaken 49  eingreift. Der Arm 39 steht unter der Wir  kung einer Schraubenfeder 50, während auf  der Vorderseite für ihn ein Federpuffer 51  angeordnet ist.  



  Ein Förderband 52 läuft auf Rollen 5 3  vor sämtlichen Füllvorrichtungen vorbei. Da  hinter     liegt    eine durchgehende Stossleiste 54.  während vor der Anlage ein Geländer 55 an  gebracht ist.  



  Der Fülltrichter 25 ist auf seinen Innen  flächen mit schrägen Vorsprüngen besetzt.  die das Bezugszeichen 56 aufweisen. Im In  nern des Trichters 25 sind     ferner    noch Quer  leisten angeordnet, die teils von dachförmiger  Gestalt<B>57,</B> teils von vollem Dreiecksquer=  schnitt 58 sind, während einzelne Leisten 59  in den     Seitenwänden    des Trichters beweglich,  zum Beispiel federnd gelagert sind.  



  Die Wirkungsweise der bisher beschrie  benen     Vorrichtung        ist    die folgende:  Das durch den Auslauf 6 einströmende  Füllgut sammelt sich in den Behälter 10, so  dass dieser den     Wiegebalken    11 allmählich       abwärtsdreht.        Hierdurch    gibt der Hebel 14  den Hebel 15 frei, so dass durch dessen Nie  derfallen die Klappe 8 in Schliessstellung  kommt. Der Auslauf des Füllgutes wird hier  durch fast ganz abgeschlossen, und es kann  nur noch wenig Gut durch die in der Klappe  8 vorhandene Öffnung nachströmen.

   Der       1Viegehebel    11 dreht sich daher jetzt nur  noch langsam weiter, bis die an dem Gewicht  <B>13</B> befindliche Nase den Hebel 19 mitnimmt      und hierdurch den Arm 18 freigibt, so dass  dieser Arm sich um den Drehpunkt 17 ver  lagert und     bei,dem        Lager,des    Armes 18 und  der Stange 20 eine     Knickung    hervorruft, so  dass hiernach der Hebel 21 schnell abwärts  gedreht wird, wodurch die untere Klappe 9  den Nachstrom des Füllgutes sofort unter  bricht und den Auslauf vollständig schliesst.

    Sobald die Klappe     \22    hernach in zu beschrei  bender Weise geöffnet wird, was nach einem  bekannten     Wagensystem    bis zum vollstän  digen Füllen des     Wiegebehälters    10 verhin  dert wurde, strömt das in dem Behälter 10  angesammelte Gut in     den.    Trichter 25     und     wird von ;dem dauernd umlaufenden Flügel  rad 26 mit erhöhter Geschwindigkeit durch  die Auslaufschnauze 27 in den Ventilsack 60       hineinbefördert.    Gleichzeitig werden durch  ein nicht dargestelltes Hebelgestänge, die die  Klappen 8 und 9 tragenden Hebel wieder in  die Ausgangsstellung zurückgebracht.  



  Um zu vermeiden, dass von dem schnell  umlaufenden Flügelrad 26     Aufwirbelungen     erzeugt werden, die einen     Teil    des Füllgutes  als Staub in den Trichter 25 wieder empor  wirbeln lassen könnten, sind die schrägen  Kanten 56 und die Querleisten 57, 58 und 59  in mehreren Höhenlagen angeordnet und fan  gen das von oben herunterkommende Gut  hierbei nicht in schädlichem Masse auf, lassen  es vielmehr ohne merkliche Hemmung nieder  fallen, während sie von unten kommendes  Gut auffangen und zurückwerfen.  



  Die Querleiste 59, die den Hauptstrom  des niederfallenden Gutes empfängt, ist lose  und federnd in dem Trichter 25 gelagert, so  dass sie durch den Stoss des Gutes in Schwin  gungen versetzt     wird    und hierdurch etwaiges  auf ihr haftendes Gut abstösst.  



  Auf die Abfüllschnauze 27 ist ein Ventil  sack 60 aufgesteckt, dessen Boden sich auf  der     Plattform,    des Sackstuhls 37 lagert, wäh  rend die Rückseite an der am Sackstuhl 37  angeordneten Lehne abstützt. Durch die ko  nische Verdickung 30 des untern Teils der  Abfüllschnauze 27 wird die     Ventilöffnung     gut dichtend geschlossen und zugleich wird    der Sack 60 durch den Festhalter 47 gegen  vorzeitiges Abgleiten gesichert.  



  Der sich beim     Einfüllen    innerhalb des  Sackes bildende Staub zieht mit der durch  die Füllung des Sackinhaltes mit festem  Gut verdrängten Luft durch den Kanal 28  ab und wird in der Abführung 29 gesam  melt. Durch dauernden Umlauf der Welle  34 wird der Sackstuhl 37 fortwährend     auf-          und        abbewegt,    so dass der Unterteil des  Ventilsackes 60 während des Füllens einer  dauernden Schüttelbewegung ausgesetzt ist  und das eingeförderte Gut sich fest in dem  Sacke 60 anstaut.  



  Die Kurvenscheibe 35 ist nur auf einem  Teile ihres Umfanges kreisförmig gestaltet  und die Hubkurve erstreckt sich nicht über  den gesamten Umfang der Scheibe 35. In  folgedessen bleibt der .durch die Kurve an  gehobene und dann plötzlich niederfallende  Sackstuhl 37 vor dem nächsten Anheben  eine gewisse Zeit in Ruhe, so     .dass    sich das  in dem Sack 60 enthaltene Gut fest auf den  Boden aufstaut, bevor das nächste Anheben  erfolgt.  



  Sobald der Sack nach einer bestimmten  Zeit gefüllt ist, wird durch den Umlauf der  Kurvenscheibe 45 der Haken 42 gehoben, so  dass der Arm 39 nur noch von der Feder 50  gehalten ist. Die Stärke der Feder 50 ist  nun so bemessen, dass bei leerem Sackstuhl  37 der Arm 39 in seiner senkrechten Stel  lung, wie     Abb.    1 zeigt, gehalten wird, wäh  rend er, sobald .der Sack 60 gefüllt ist und  mit     seinem    Gewichte infolge der seitlichen  Ausladung des Sackstuhls 37 um seinen  Drehpunkt nach links abwärts gedreht wird.  Da der Hebel 32 weiter von der Kurven  scheibe 35 auf- und     abbewegt    wird, so setzt.  sich die Rüttelbewegung des Sackstuhls 37  während dieses     Abwärtskippens    noch fort.  



  Der     ,Sackstuhl    37 dreht sich dabei um  die Drehachse am untern     Spindelende        bezw.     um die Achse an der untern linken Ecke  des von den Hebeln 32 und 38 mit den Tei  len 36 und 39     gebildeten        Lenkerparallelo-          grammes,    so dass der Sack 60 mit heftiger       Bewegung    nach unten niedergekippt wird.      wobei er über die Stossleiste 54     umkantet     und auf das Förderband 52 fällt.

   Von dem  Handhebel 44, der von der Stange 41 be  tätigt wird, wird der Festhalter 47 mit  genommen; so dass sich sein     elastischer    Vor  derteil 46 vom Sack 60 abhebt und der     Sa.ek     60 demnach von der Abfüllschnauze 27 ab  gleiten kann. Beim Niederkippen stösst der  Arm 39 auf den     Federpuffer    51 und wird  von diesem, sobald der Sack abgekippt ist,  wieder empor geworfen, indem er gleichzei  tig von .der Feder 50 zurückgezogen wird.  wodurch der Sackstuhl 37 wieder in die  ursprüngliche Stellung zurückkehrt.    Der Umlauf der     Kurvenscheibe    45 ist so  geregelt, dass der Abwurf des Sackes nor  malerweise erst nach vollständigem Ein  füllen der     abgewogenen    Menge Fördergutes  erfolgt.

   Die Auslösung des Hebels 41 kann  aber auch unabhängig von der Kurvenscheibe  45 mittelst der     Handgriffe    44 erfolgen. So  bald der Sack abgeworfen ist, wird von dem  Bedienungsmann ein neuer Sack 60 mit dem  Ventil auf die Abfülldüse 27 oder dergleichen  aufgesteckt. Die Stossleiste 54 gibt den Fü  ssen des Bedienungsmannes einen Stützpunkt,  während er sich nach hinten gegen das Ge  länder 55 lehnt.  



       Für    das Fördern feinverteilten Gutes kri  stallinischer Beschaffenheit sind in den  Trichtern 25     (Abb.    3 und 4) Flügel 26 auf  einer Achse 26a eingebaut, und zwar derart,  dass der Umlaufkreis der Flügel 26 den Zu  laufkanal 61 beim Eintreten schneidet. Die  Flügel 26 weisen Enden 62 auf, die ihrerseits  abgerundete Aussenkanten aufweisen und ent  gegen der Umlaufrichtung ein wenig zurück  gebogen sind.

   Die Wirkungsweise     derartig     gestalteter und eingebauter Flügel beruht  darauf, dass der Strahl des Fördergutes nicht  mit einem Mal, sondern nach und nach von  den     Flügelradschaufeln    erfasst     wird,    und     da.ss     infolgedessen an keiner Stelle ein übermässig  grosser Druck der Schaufeln auf das Gut  stattfindet, wodurch die scharfkantigen Kri  stalle zu einer festen Masse zusammen  gestampft würden.

      Bei wasseranziehenden Stoffen sind fer  ner ein oder mehrere derartige Flügel 26       (Abb.    5) mit umgebogenen, runden Flügel  spitzen 62 in einer kapselförmigen Erweite  rung 25a der     Fördergutleitung    eingebaut, so  dass das zufliessende Gut eine zusätzliche  Geschwindigkeit erfährt. Da. an diesen Stel  len leicht     eine    Stauung eintritt, so wird Press  luft eingeblasen, und zwar mit Hilfe einer       Windeinrichtung    63, wodurch die Stauung  beseitigt und eine glatte Förderung sicher  gestellt wird.  



  Je nach der Art des zu fördernden     Gute     kann die     Pressluftleitung    auch zu andern  Stellen der Kapsel 25a als gezeichnet, oder  zu andern Stellen überhaupt geführt sein.  falls Störungen auftreten.  



  Die Verstärkung 30 an der Unterseite der  Abfülldüse 27 kann such nur rippenartig ge  staltet sein     (Abb.    6, 7, 8 und 9) und Rippen  30a aufweisen, die ein- oder mehrfach an  geordnet sein können und deren Enden     30b    in  den     Aussenrand    der Schnauze 27 auslaufen.  Nach     Abb.    6 und 7 sind beispielsweise eine,  nach     Abb.    8 und 9 zwei Rippen 30a dieser  Art vorhanden. Diese Rippen sind an der  Unterseite der Düse 27 vorgesehen.

   Die Wir  kungsweise dieser Rippen ist gegenüber den  bekannten     Rippen    an der Oberseite des Dü  senrohres 27 eine vorteilhaftere, weil ober  flächliche Rippen leicht den Oberboden des  gefüllten Sackes beim Abziehen der Länge  nach aufschneiden und man bisher Klemmer  von aussen und daher nicht absolut sicher  wirkend verwenden musste, um den Sack 60  an glatten Düsen 27 festzuhalten. Der Ka  nalquerschnitt zwischen den Rippen ist  zweckmässig radial nach aussen konisch er  weitert, damit keine Gefahr des     Haftenblei-          bens    von Fördergut besteht. Die auslaufen  den     Rippenenden    30b verhindern eine Be  schädigung der Ventilöffnung des Sackes 60.  



  Bei feinstverteiltem Gut sind oft     Absaug-          einrichtungen    am Platze     (Abb.    10 bis     1.1).     die aus Kästen 64 mit Gittern 65 oder der  gleichen bestehen und     Absaugrohre    66 auf  weisen. Diese Kästen sind derart fest     (Abb.     11 und 13) oder beweglich     (Abb.    10 und 1?)      vorgesehen, dass sie an dem Spiel des Rüttel  tisches nicht oder aber zwangsweise teil  nehmen.  



  Das Rütteln für letzteren Fall erfolgt,  wie bereits     vorbeschrieben,    durch die Dau  menscheiben 35 auf Achse 34. Die     Kästen     sind derart angeordnet, dass sie während des  Saugens die Wangen des durch eine strich  punktierte Linie angedeuteten Sackes 60 auf  blasen helfen und dabei den Sack zugleich  festhalten.  



  Bei der Vorrichtung gemäss der Erfin  dung können insbesondere selbstschliessende  Ventilsäcke angewendet werden.  



  Die verschiedenen nebeneinander liegen  den     Einzelfüllvorrichtungen        (Abb.    1 und 2)  der Anlage sind nun staffelartig derart mit  einander verbunden, dass bei der einen Vor  richtung das Wiegen     stattfindet,    während in  der nächsten das vorher abgewogene Gut ab  gefüllt und in der letzten Vorrichtung der  volle Sack abgeworfen und ein neuer auf  gesteckt wird.  



  Die     Kurvenscheiben    35', 35" und 35"'  sind auf einer gemeinsamen Welle 34 so ver  setzt angeordnet, dass die     Rüttelung    der ein  zelnen Sackstühle 37 taktmässig hintereinan  der vor sich geht.  



  Bei Kupplung von mehr als drei Füllvor  richtungen wird die     Staffelung    der einzelnen  Einrichtungen der Zahl entsprechend vor  genommen.  



  Durch die Staffelung an sich wird eine  sehr grosse     Leistungsfähigkeit    ohne Beein  trächtigung der     Leistungsgüte    trotz der Stei  gerung erzielt, .da sowohl für das Wiegen,  als auch für das Einfüllen und Abwerfen  nebst Anstecken des neuen Sackes reichlich  bemessene Zeit zur Verfügung steht.  



  Die .das Öffnen der Bodenklappe 22 des  Behälters 10 und das Abwerfen des Sackes  steuernden Gestänge sind hierbei derart ge  kuppelt, dass durch Umlegen zum Beispiel des  Handhebels 44'     (Abb.        2}    in der Pfeilrichtung       (Abb.    1) der Haken 49' ausgelöst und in  folgedessen die Bodenklappe des Wiege  gefässes 10' geöffnet wird, während gleich  zeitig .der Arm 39" freigegeben und somit    der an der Düse 27" hängende Sack abgewor  fen wurde.

   Der Bedienungsmann steckt also  nunmehr auf die Düse 27" einen neuen Sack  auf, während der bereits vorher auf die     Düse     27' aufgesteckte Sack jetzt     volläuft.    Beim  nächsten Spiel wird durch das Umlegen des  Handhebels 44" der Haken 49" und damit  das     Wiegegefäss    10" geöffnet, so dass der vor  her auf die Fülldüse 27" gesteckte Sack nun  mehr gefüllt     wird.    Gleichzeitig wird der  Arm 39"' freigegeben, so dass jetzt .der auf  der Fülldüse 27<B>"</B> befindliche Sack abgewor  fen wird.  



  Während die     Handhebel    44' und 44" an  auf der gemeinsamen Welle 43 sitzenden       Hülsen    angeordnet sind, .durch welche somit  auch die Klinken 48' und 48",     sowie    die  Stangen 41" und      41"'        betätigt    werden, sitzt  der Handhebel 44"'     unmittelbar    auf der  Welle 43, die     ihrerseits    auch mit der Klinke  48"' und, an ihren andern Enden, mit der  Stange 41' verkuppelt ist.  



  Der Antrieb der ganzen Anlage erfolgt  von einer Welle 75 aus, während die Flügel  räder 26 aller drei     Vorrichtungen    eine ge  meinsame, von einem Elektromotor 76 oder  dergleichen aus unmittelbar angetriebene  Welle 26a aufweisen. Dieser Elektromotor  oder dergleichen kann auch die Windeinrich  tungen 63 bedienen, falls solche vorhanden       sind,    und, soweit vorhanden, auch die Saug  kästen 64.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum selbsttätigen Abfüllen gleicher Mengen feinverteilten Gutes in Ven tilsäcke, dadurch gekennzeichnet, dass das Crut zunächst in ein an einer Wiegevorrich tung hängendes Behältnis gefördert wird, in dem es sich bei geringer Geschwindigkeit so lange ansammelt, bis das beabsichtigte Füll gewicht erreicht ist, worauf durch das Wiegespiel ein weiteres Zulaufen des Gutes verhindert und die aufgesammelte Menge Gutes aus dem Wiegebehältnis zum Entströ men gebracht wird, wonach diese Menge Gutes durch ihr Eigengewicht einer Förder einrichtung zugeführt wird,
    in der die Menge Gutes in schnelle Bewegung versetzt und so mit hoher Geschwindigkeit in den zu füllen den Ventilsack gebracht und in diesem fest gestaut wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass .der Ventilsack in Rüttelbewegung versetzt und nach Aufnahme der abgewogenen Einfüll menge abgeführt wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass während des Einrüttelns einer abgewogenen Gutsmenge bereits die nächste Gutsmenge abgewogen wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, .dass der gefüllte Ventilsack durch Kippen auf eine Fördereinrichtung ver bracht wird. ,1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Gut vor dem Einlaufen in den Wiegebehälter ge siebt und umgerührt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der gefüllte Ventilsack nach Ablauf einer gewissen Zeitdauer gekippt wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Gute auf dem Förderwege zwischen Wiegebehälter und Düsenrohr Press'luft eingeblasen wird.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass ein an einer Wiegevorrichtung hängendes Behältnis angeordnet ist, dem das Gut zugefördert wird, so lange, bis .das Ein spielen in die Wiegestellung den Auslauf der Zufördereinrichtung abschliesst, und dass un terhalb des Wiegebehältnisses ein weitere Fördermittel angeordnet ist, welches .dem das Wiegebehältnis verlassenden Gut eine schnel lere Bewegung erteilt. UNTERANSPRüCHE: 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Plattform für das Aufstellen des zu füllenden Ven tilsackes derart angeordnet ist, dass sie um eine in ihrem hintern Bereich lie- gende Drehachse gekippt wird. sobald .das durch das untere Fördermittel mit hoher Geschwindigkeit weitergeförderte Gut in den Ventilsack gebracht worden ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Plattform ein Rütteltisch ist.
    mit dessen Hilfe das im Sacke befinci-- lich=.: Gut festgestaut wird. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, .dass ein Handgriff vorgesehen ist. mittelst dessen der gefüllte Ventilsack zum Kippen gebracht werden kann. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das untere Fördermittel als Förderrad ausgebildet ist, wobei die Flügelenden entgegen der Umlaufsrichtung zurückgebogen sind. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das untere, als Förderrad ausgebildete Fördermittel so angeordnet ist, dass der Fördergutszulauf unter einem Winkel zur Tangente des Umlaufkreises des Rades beim Eintriti- in den Zulaufkanal erfolgt. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das als För- derrad gestaltete untere Fördermittel Förderflügel mit abgerundeten Aussen kanten aufweist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1.0, dadurch gekennzeich net, dass mindestens ein weiteres Förder- rad in eine kapselartige Erweiterung der Fördergutleitung eingebaut ist. 14. Vorrichtung nach Patentanspriieh II und Unteransprüchen 10 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass das Förderrad in der Fördergutzuleitung mit einer Windein richtung in Verbindung steht. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II"da- durch gekennzeichnet, .dass eine Fülldüse der Ventilsäcke an der Unterseite Rippen aufweist und die Rippenenden an ihrem Vorderende in,den Düsenrad verlaufen. 16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der genannte Rüttel tisch einer Rüttelvorrichtung den untern Teil des zu füllenden Ventilsackes mit Hilfe einer Kurvenscheibe in lotrechter Richtung bewegt. 17. Vorrichtung nach Patentanspruch II und .
    Unteransprüchen 7, 8 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe teilweise kreisrund ausgebildet ist. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- dttrch gekennzeichnet, dass seitlich des zu füllenden und zu rüttelnden Sackes An saugkästen so angeordnet sind, dass sie sich zwangsweise mit dem Ventilsack mitbewegen. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass seitlich des zu füllenden und zu rüttelnden Sackes orts feste Ansaugkästen angebracht sind. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass seitlich des aufgesetzten Füllsackes angeordnete An saugkästen und die Plattform eines Rüt teltisches Gitter und Ansaugleitungen aufweisen. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass mehrere neben einander angeordnete Einzelvorrichtun- gen zum Zufördern, Abwiegen und Ein füllen einer gewissen Menge Gutes staf felartig derart miteinander gekuppelt sind,
    dass die Auslösung eines Sackstuhl halters auch den Auslauf des Wiege behälters derjenigen Vorrichtung öffnet, deren Sack gerade abgekippt worden ist. 22: Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie staubdicht verkleidet und mit Ableit- und Absaug- einrichtungen derart versehen ist, da.ss das entwichene Gut Sammelstellen zugeführt werden kann.
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