fasehine zum Einsehnielzen des Traggestelles in den Glaskolben elektrischer Glühlampen und anderer geschlossener Glasgefässe. Die Erfindung betrifft eine weitere Aus- iildung der durch den Patentanspruch II des 3auptpatentes umschriebenen Maschine und )esteht darin, dass an der Unterseite der Sacken der zweiten Formzange weiter ein- värts springende Backen angebracht sind.
3ierdurch wird erreicht, dass bei der Schlie- mng der Formzangen ausser der ringsum aufenden Abstützschulter noch gleichzeitig, tlso im nämlichen Arbeitsgang, im Glaskol- ien taschenförmige Vertiefungen dicht ober ialb des Schmelzrandes des Füsschens er, seugt werden.
Diese taschenförmigen Ver- Jefungen bewirken eine unebene Gestaltung ind auch Vergrösserung der Kitthaftungs- läche und damit zusammenhängend eine ;rössere Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lockern des aufgekitteten Sockels.
Es ist zwar an sich bekannt, im Kolben- ials elektrischer Glühlampen Vertiefungen anzubringen, um entweder den Sockel ohne Kitt mittelst eines Halteringes am Kolben hals festzulegen oder aber auch, um der ein gestrichenen Kittmasse eine vergrösserte Haft fläche zu bieten. Im vorliegenden Falle han delt es sich jedoch um eine Maschine, bei der solche an sich bekannten, die Kitthaf tung verbessernden Vertiefungen zusammen mit einer Abstützringschulter für den Sockel erzeugt werden.
Der Arbeitsvorgang ist hierdurch wesent lich vereinfacht.
Auf der Zeichnung sind die für die Er findung in Betracht kommenden Teile einer Einschmelzmaschine in einem Ausführungs beispiel in Fig. 1 im senkrechten Schnitt, in Fig. 2 in Oberansicht und in Fig. 3 in Vorderansicht dargestellt.
Die Fig. 4 zeigt einen Lampenteil samt aufgekittetem Sockel in Ansicht, zum Teil im Schnitt. Die Einschmelzmaschine besitzt, wie üb lich, eine Anzahl Halteköpfe, die, wie bei der Maschine nach dem Hauptpatent, mit einer den starren Gefässteil mit geringem Andruck umschliessenden Haltezange und einer sich auf das Gefäss aufsetzenden und es in Stellung haltenden Kappe ausgestattet ist. Der Vereinfachung wegen sind diese Teile in der beiliegenden Zeichnung nicht darge stellt.
In derjenigen Arbeitszone der Einschmelz maschine, in welcher das Traggestell 7 mit dem eingeschnürten Hals 2' des Kolbens 1 verschmilzt und der überschüssige Kolben halsteil 2 noch ein Stück mit dem Kolben bildet, sind an entgegengesetzten Seiten des Kolbenhalses zwei Formzangen vorgesehen, deren Schenkel 48, 49 um Bolzen 50, 51 zweier gegeneinander beweglicher Schieber 19 drehbar sind. An den äussern Enden der Zangenschenkel sind Rollen 48', 49' ange bracht, die sich in Schlitzen 80, 81 der auf den Schiebern 19 gleitenden Steuerschieber 16 führen. Die dem Kolbenhals zugewendeten kreisbogenförmigen Backen 482, 492 der Zangenschenkel ergänzen sich in der Schliess lage der Zangen, -wie in Abb. 2 gezeigt, zu einem den Kolbenhals umschliessenden Kreis ring.
Auf der Oberseite der Zangenbacken sind, wie bei der Maschine nach dem Haupt patent, Formplatten 45, 46 und Deckplatten 42, 43 derart befestigt, dass die Formkeile 452, 462 der Formplatten etwas nach innen vortreten. Diese. Formkeile erzeugen bei der Schliessung der beiden Formzangen im noch weichen Kolbenhals eine ringsumlaufende Schulter 3, an der der später zu befestigende Sockel 4 eine Abstützung findet.
An der Unterseite der Formzangenbacken 482, 492 sind mittelst Schrauben 82 vier weiter nach innen vorspringende Backen 83 befestigt, die in . der Schliesslage der. Form zangen zwischen sich eine quadratische Öff nung freilassen, ohne sich gegenseitig zu berühren. Diese zusätzlich vorgesehenen Backen 83 erzeugen demgemäss in der Schliess lage der Formzangen unterhalb .der Ring- schulter 3 und damit dicht oberhalb des Schmelzrandes 5 des Füsschens 6 vier taschen- förmige Vertiefungen 84 (Fig. 4), in die beim Festkitten des Sockels 4 der Sockelkitt eintritt.
Beide Formzangen 48, 49 sind samt den Schiebern 16, 19 auf einem nicht dargestell ten Schieber gelagert, der in Richtung der in Abb. 2 dargestellten Pfeile A, B vor- und zurückbeweglich ist. Bevor ein Kolben in die Arbeitsstellung der Umformungsein richtung einläuft, nimmt letztere die durch den Pfeil B angedeutete zurückgezogene Stellung ein, und zwar sind in dieser Stel lung die Schieber 19 -und 16 in ihrer, ein Öffnen der Formzangen bewirkenden Aus wärtslage.
Sobald ein Kolben in die Arbeits stellung eingelaufen und die Verschmelzung des Traggestelles 7 mit dem eingeschnürten Kolbenhals 2' vollzogen ist, wird die Um formungseinrichtung in Richtung des Pfeiles A vorbewegt. Unmittelbar anschliessend gehen die Schieber 16 und 19 gemeinsam einwärts, um die. noch geöffneten Formzangen in Ar beitsstellung zu bringen. Anschliessend gehen nach Festlegung der Schieber 19 durch nicht dargestellte Anschläge die obern Schieber 16 noch etwas weiter einwärts, um die Zangen schenkel 48, . 49 in die Schliesslage überzu führen. Hierbei werden dann gleichzeitig die ringsumlaufende Abstützschulter 3 für den Sockel 4 und die taschenförmigen Vertiefungen 84 'für die bessere.
Kitthaftung und Sockel befestigung erzeugt. Zwecks Freigabe des umgeformten Kolbens werden umgekehrt erst durch alleinige Auswärtsbewegung der Schie ber "16 die Zangenschenkel 48; 49 geöffnet und dann die Zangen : durch,Auswärtsbe wegung der Schieber 16, 19 von dem um geformten Kolben seitlich weggezogen, wor auf endlich die ganze Umformungseinrich tung in Richtung des Pfeiles B aus der Be wegungsbahn des den umgeformten Kolben tragenden Haltekopfes der Einschmelzmaschine herausbewegt wird. Die Gestalt und die Steuerung der Formzangen kann auch eine andere sein. Beispielsweise : kann nur eine einzige Formzange Anwendung finden, die mittelst zweier halbkreisringförmiger Backen den Kolbenhals vollkommen um spannt.
In letzterem Falle wird die Form zange zweckmässig so angeordnet, dass die Zangenschenkel in senkrechter Ebene aus schwingen, und zwar um Drehzapfen, die oberhalb des Lampenkolbens angeordnet sind. Die Anzahl und Gestalt der an den Form zangenbacken zusätzlich vorgesehenen Bak- ken 83 zur Erzeugung der taschenförmigen Vertiefungen 84 kann eine beliebige sein.
Um eine scharfkantige und genaue Aus bildung der taschenförmigen Vertiefungen, sowie auch der Ringschulter zu erzielen, kann in an sich bekannter Weise während des Umformungsvorganges Luft durch das Entlüftur)gsröbrchen 85 und das in der Quet schung des Füsschens 6 vorgesehene Entlüf- tungsloch 86 hindurch in den Lampenkolben 1 eingeblasen werden.