CH154764A - Aus einer flachgedrückten Schraubenfeder bestehendes Federband, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung desselben. - Google Patents

Aus einer flachgedrückten Schraubenfeder bestehendes Federband, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung desselben.

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CH154764A
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CH
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A-G Embru-Werke
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Embru Werke Ag
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/12Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type

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Description


  Aus einer     flachgedrfiekten    Schraubenfeder bestehendes Federband, sowie Verfahren  und Vorrichtung zur Herstellung desselben.    Federbänder, welche aus einer flach  gedrückten Schraubenfeder gebildet sind,  finden vorzugsweise als federnde Gurten für  die     Netzbespannung    von Matratzen Verwen  dung. Die Bildung eines flachen Federbandes  durch einfaches Flachdrücken einer     gewik-          kelten    Schraubenfeder ist nicht möglich,  denn die     Schraubenfeder    ist zu elastisch, um  sich nach einfachem Flachpressen der Win  dungen nicht wenigstens teilweise wieder  aufzurichten.

   Ausserdem haben die so     her-          gestellten    Federbänder das Bestreben, sich  im Drehsinne der Schraubenfedern zusam  menzurollen. Werden die     schraubenförmigen     Windungen flachgedrückt, so legen sie sieh  schuppenartig übereinander. Nun ist es aber  keineswegs ausreichend, die Windungen nur       so    weit flach     nufeinanderzudrücken,    dass sie  sich gerade     berühren,    weil bei     Aufhören    des  Druckes die einzelnen Windungen sich  teilweise wieder aufrichten würden.

   Würde  aber die Pressung weiter     gesteigert,    so wür  den an den Kreuzungsstellen der einzelnen    Windungen Quetschungen auftreten, weil  Draht auf Draht stark gedrückt wäre; da  durch würden die Federbänder an den  Quetschstellen geschwächt.  



  Es sind nun Federbänder in der Weise       erzeugt    worden, dass in einem besonderen       Arbeitsgange    die je zwei benachbarte Ringe  verbindenden Zwischenstücke gestreckt oder  aber nach einwärts gebogen werden. Diese  Herstellung erfordert aber einen teuren,       komplizierten    Arbeitsgang, und die ein  zelnen Federringe liegen nicht mehr schup  penartig aufeinander, das heisst, es liegen  in     einem        Federbande    bestimmter Länge  weniger Windungen. Soll daher ein solches  Federband die gleiche Federkraft wie ein  anderes     mit    mehr Windungen besitzen, so  muss ein stärkerer Draht verwendet werden,  der den Nachteil grösserer     Steifigkeit    auf  weist.

    



  Den     Gegenstand    der vorliegenden Er  findung bildet nun ein aus einer flach  gedrückten Schraubenfeder bestehendes Fe-           derband,    welches diese Nachteile vermeiden  soll, sowie ein Verfahren und eine     Voriich-          tung    zur Herstellung     _    desselben.  



  Dieses Federband zeichnet sich dadurch  aus,     da-ss    dessen einzelne Windungen sich       schuppenartig    teilweise überdecken und dass  die überlappenden Bögen der einzelnen  Windungen in die darunter, beziehungsweise  darüber liegenden     benachbarten    Windungen       eingepresst    sind,     ferner    dass die Windungen  in der Längsrichtung des Federbandes     ge-          streckt    sind.  



  Das Verfahren zur Herstellung eines  Federbandes zeichnet sieh dadurch aus, dass  die Windungen einer Schraubenfeder schup  penartig aufeinandergelegt und derart um  geformt werden, dass sie an Stelle der kreis  runden eine in der Längsrichtung des Feder  bandes längliche Form erhalten, ferner dass  die in der     Bandmittellinie    liegenden Kul  minationspunkte einer Windung in die je  weils darunter, beziehungsweise darüber lie  gende benachbarte Windung     eingepresst    wer  den.  



  Die Vorrichtung zur. Ausübung des vor  erwähnten Verfahrens weist einen runden,  um eine Achse drehbaren Scheibenkörper  mit auf seinem Umfang eingesetzten abge  rundeten Zähnen auf, welcher Scheiben  körper bei der Drehung mit einer Einrich  tung zusammenarbeitet, derart, dass die zu  einem Federbande umzuformende Schrauben  feder zwischen diesen beiden Teilen hin  durchgezogen wird.  



  Auf der     Zeichnung    sind zwei Ausfüh  rungsformen einer Vorrichtung zur Aus  übung des Verfahrens,     sowie    ein nach dem  Verfahren hergestelltes Federband     beispiels-          weise    dargestellt, und zwar     zeigt:          Fig.    1 die Ansicht der Vorrichtung  nach einem ersten Ausführungsbeispiel, teil  weise im Schnitt,       Fig.    2 einen     Querschnitt    zu     Fig:

      1,       Fig.    3 eine Ansicht eines in grösserem  Massstäbe gezeichneten Einzelteils,       Fig.    4 eine Unteransicht dieses Einzel  teils,         Fig.    5 die Ansicht der Vorrichtung nach  .einem zweiten Ausführungsbeispiel, teilweise  im Schnitt,       Fig.    6 einen     Querschnitt    zu     Fig.    5,       Fig.    7 eine Ansicht eines Federbandes  und       Fig.    8 eine Draufsicht auf das Feder  band nach     Fig.    7.  



  Die Vorrichtung     gemäss    dem     ersten    Aus  führungsbeispiel zur Herstellung einer  flachgedrückten Schraubenfeder weist einen  um eine Achse drehbaren, gehärteten Schei  benkörper a auf, in dessen Umfang abge  rundete Zähne b in einer     Entfernung,    die  der Steighöhe einer Schraubenfeder c ent  spricht, eingesetzt sind.     Dieser    Scheiben  körper a arbeitet bei der Drehung mit einem  aus zwei verschieden hohen     Druckplatten    d  und e bestehenden, ortsfest angeordneten  Drucklager zusammen, derart, dass die Zähne  b zwischen den Druckplatten d, e hindurch  bewegt werden.

   Die Druckplatten nähern  sich in Bewegungsrichtung des Federbandes  allmählich dem     Scheibenrand,    wobei sich  der Spalt an engster Stelle aus der Draht  stärke der zur Umbildung gelangenden  Schraubenfeder ergibt.  



  Ein Verfahren zur Herstellung einer  flachgedrückten Schraubenfeder besteht nun  darin, dass     mittelst    der Zähne b des Schei  benkörpers a, die zwischen die einzelnen  Windungen der Schraubenfeder greifen,  diese Windungen gegen die beiden Druck  platten d, e     gepresst    werden, bei welchem  Vorgang die Zähne b in die     einzelnen    Win  dungen der Schraubenfeder c     hineingreifen.     Die Windungen der     Schraubenfeder    werden  nun mitteilst der Zähne b     zwischen    dem       Drucklager    d, e und dem Scheibenkörper a  hindurchgezogen,

   wobei sie aufeinander  gepresst und in der     Längsrichtung    etwas       auseinandergezogen        (gestreekt)    werden, wo  durch eine bleibende Deformation der  Schraubenfeder erzielt wird. Das     Schrauben-          federb-and    kommt als gerades Band aus der  Vorrichtung heraus, ohne sich nachträglich           hach    der Art einer Schnur     zusammenzuAre-          hen.    Die     einzelnen    Windungen     @e.rhaIten    also       längliche    Gestalt, wie aus der     Fig.    8 ersicht  lich ist, in welcher sich eine Windung von,

       g     nach     g1    erstreckt.  



  Wenn die Schraubenfeder durch den Spalt  zwischen Scheibenkörper     a    und Drucklager  d, e gezogen wird, so werden auch gleich  zeitig die oben liegenden Bogenstücke h,     h,     in die     jeweils        darunterliegende    Windung l  und die     darunterliegenden    Bogenstücke k,     kl     in die jeweils     darüberliegende    Windung     l     gepresst, .so dass, wie aus     Fig.    7 ersichtlich  ist, die Windungen des     Schraubenfederban-          des    f schuppenartig fest     aufeinanderliegen.     Die einzelnen Windungen besitzen,

   von der  Seite aus gesehen, schlanke,     $-förmige    Ge  stalt. Auf diese Weise     wird    jede Rück  federung der Glieder nacherfolgter Pres  sung vermieden. Die Windungen sind trotz  der Beibehaltung der     schuppenartigen    Über  deckung genügend freigelegt, so dass das  seitliche Einhängen von Haken und derglei  chen in einen aus einem solchen Federbande  gebildeten Gurt zur Bildung der Netzbespan  nung von Matratzen erfolgen kann.    An Stelle des     beschriebenen    Drucklagers  kann gemäss dem zweiten Ausführungsbei  spiel auch ein weiterer drehbarer Scheiben  körper m vorgesehen sein, der mit dem  Scheibenkörper a in der gleichen Ebene liegt.

    Dieser Scheibenkörper m ist mit Bohrungen       7a    für die Aufnahme der     Zähne    des Scheiben  körpers a versehen, während sein     Mantel     verschieden hohe Druckränder o und p auf  weist, ähnlich wie dies beim ersten     Ausfüh-          rungsbeispiel    beim Drucklager d, e der Fall  ist. Bei Verwendung des Scheibenkörpers     7n     werden die unten liegenden     Bogenteile    der       Schraubenfederwindungen    besonders stark  in die darüber liegenden Windungen ein  gepresst.  



  Vorteilhaft ist es jedenfalls, dass die  Zähne b des Scheibenkörpers a die Schrau  benfedern gleichmässig durch die Druckstelle  ziehen und sämtliche flachgedrückten Win-         dungen    in der     Längsrichtung    des Schrauben  federbandes     gleichweh    voneinander abstehen.  Durch die in die Windungen hineinragen  den Zähne b wird so     viel    Platz geschaffen,  dass die als     Bespannung    für eine     Matratze     dienenden     Schraubenfederbänder    mit Haken  gegenseitig     leieht    befestigt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. ,Aus einer flachgedrückten Schrauben feder bestehendes Federband, insbeson dere für Matnatzenbes.pannungen, da durch gekennzeichnet, dass dessen ein zelne Windungen sich schuppenartig teilweise überdecken und dass die über- larppenden Bögen der einzelnen Win dungen in die darunter- bezw. Barüber liegenden benachbarten Windungen ein gepress't sind, ferner dass die Windungen in der Längsrichtung des Federbandes gestreckt :sind.
    II. Verfahren zur Herstellung eines Fed@er- bandes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen einer Schraubenfeder schuppenartig auf einandergelegt und derart umgeformt werden, dass sie an Stelle der kreis runden eine in der Längsrichtung des Federbandes längliche Formerhalten,
    ferner dass die in der Bandmittellinie liegenden gulminatio@nspunkte einer Windung in die jeweils darunter- bezw. darüber liegende benachbarte Windung eingepresst werden.
    III. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass diese einen runden, nun eine Achse drehbaren Scheibenkörper mit .auf dem Umfang eingesetzten abgerundeten Zähnen auf weist, welcher Scheibenkörper bei der Drehung mit einer Einrichtung zusam menarbeitet, derart, dass die zu einem Federbande umzuformende Schrauben feder zwischen diesen beiden Teilen hin durchgezogen wird.
    Ü@TTEI1ANSPItüC$g1. Federband nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Windungen, von der Seite aus gesehen, schlanke, S-förmige Gestalt besitzen. 2. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die längliche Form jeder Windung dadurch erzeugt wird, dass die kreisrunden Windungen der umzuformenden Schraubenfeder ge- s.treckt werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch .gekennzeich net, dass die einzelnen Windungen der umzuformenden Schraubenfeder von in Steighöhe der letzteren gleichweit aus einanderstehenden, in einem Scheiben körper eingelassenen Zähnen erfass't und zwischen den vom Scheibenkörper und einem Drucklager gebildeten Spalt hin-, durchgezogen werden. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- richtung, mit welcher der Scheiben körper zusammenarbeitet, aus zwei ver- s:chieden hohen, sich allmählich in Be wegungsrichtung des Federbandes dem Scheibenrand nähernden Druckplatten besteht, welche derart angeordnet sind, da.ss die Zähne des Scheibenkörpers zwischen ihnen hindurch bewegt werden körnen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein richtung, mit welcher der Scheibenkör per zusammenarbeitet, aus einem dreh baren, mit dem Scheibenkörper in der gleichen Ebene angeordneten weitererem Scheibenkörper besteht, der Bohrungen für den Eingriff der Zähne des ersten Scheibenkörpers aufweist und mit ver schieden hoch angeordneten Druckrän dern versehen ist.
CH154764D 1931-08-19 1931-08-19 Aus einer flachgedrückten Schraubenfeder bestehendes Federband, sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung desselben. CH154764A (de)

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