CH154863A - Verfahren zur Erzeugung periodisch wechselnder Beanspruchungen von Prüfkörpern in einer hydraulisch betriebenen Materialprüfmaschine und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung periodisch wechselnder Beanspruchungen von Prüfkörpern in einer hydraulisch betriebenen Materialprüfmaschine und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH154863A
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Aktien-Gesellscha Maschinenbau
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Losenhausenwerk Duesseldorfer
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  Verfahren zur Erzeugung periodisch wechselnder     Beauspruchungen    von Prüfkörpern  in einer hydraulisch betriebenen     31aterialprilfmaschine    und Einrichtung zur Durch  führung dieses Verfahrens.    Es sind bereits hydraulisch betriebene       Materialprüfmaschinen    bekannt geworden,  mit welchen zwar entweder wechselnde oder  alternierende Belastungen     von        Prüfkörpern     ausgeübt werden können, bei welchen aber  entweder keine Organe zur Erzielung ver  schiedener Frequenzen, das heisst Arbeits  spiele pro Zeiteinheit vorhanden sind, oder  bei welchen die Belastungsgrenzen nicht ver  änderlich, sind, oder mit welchen es nicht  möglich ist, stossweise Belastungen und all  mählich verlaufende Entlastungen,

   oder um  gekehrt, vornehmen zu können. Auch sind  die Einrichtungen, mit denen die eine oder  andere der hiervor erwähnten Aufgaben ge  löst werden konnten, sehr kompliziert.  



       *Um    in einer hydraulisch betriebenen       Materialprüfinaschine    irgendwie periodisch  wechselnde, also auch alternierende Be  anspruchungen von Prüfkörpern hervorzu-    bringen, wird erfindungsgemäss der Durch  tritt von Druckflüssigkeit nach und     von    dem  Arbeitszylinder der Maschine durch wechsel  weise von einer Kraftanzeigevorrichtung aus  gesteuerte Absperrorgane abwechslungsweise  freigegeben und unterbrochen.

       Vorteilhafter-          weise    wird die als Frequenz bezeichnete An  zahl der Arbeitsspiele der genannten<B>Ab-</B>  sperrorgane in einer Zeiteinheit durch Regu  lierung der     Druckflüssigkeitsmenge    ein  gestellt,     lässt    sich also beliebig verändern.

    Die periodisch wechselnden Beanspruchun  gen können in einer und derselben Be  anspruchungsart, zum Beispiel Druck, zwi  schen einem minimalen und einem maximalen  Wert wechseln, in welchem Falle sie im  nachstehenden als "an- und abschwellende  Beanspruchungen" bezeichnet werden; fin  den aber abwechselnd Beanspruchungen eines  Prüfkörpers zum Beispiel auf Zug und      Druck statt, so werden sie nachstehend     al   <I>s</I>  "alternierende     Beansprueliungen"    bezeichnet.

    Bei der zur Durchführung des vorstehend  dargelegten Verfahrens dienenden Einrich  tung stellt mindestens ein Organ der ge  nannten Kraftanzeigevorrichtung, die mit  einem Arbeitszylinder der     Prüfinaschine    in  Kommunikation stellt, mit einer Steuerung  eines Paares der ebenfalls erwähnten<B>Ab-</B>  sperrorgane für die Druckflüssigkeit     naell     und von dem Arbeitszylinder in Wirkungs  verbindung.     Zweckmässigerweise    sind in der       Zufluss-    und     Abflussleitung    der Druckflüssig  keit steuerbare Regulierorgane untergebracht,  damit eben auf der Maschine die     versellie-          densten    Versuche mit Prüfkörpern angestellt  werden können.

   Besonders vorteilhaft ge  staltet sich der Betrieb der     Prüfmasehine    bei  Verwendung einer schnellaufenden Hoch  druckpumpe mit regelbarer Fördermenge für  die Erzeugung des Flüssigkeitsdruckes.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt in sche  matischer Darstellung zwei Ausführungs  beispiele einer zur Durchführung des vor  liegenden Verfahrens geeigneten     Einriell-          tung.        Fig.   <B>1</B> stellt eine zur Ausübung sowohl  von statischen, als auch von periodisch     an-          und    abschwellenden Belastungen eines<B>Prüf-</B>  körpers bestimmte     Prüfmaschine    dar, wobei  <U>angenommen</U> ist,     dass    ihrem Arbeitszylinder  die Druckflüssigkeit von einem hydrau  lischen Akkumulator geliefert werde.  



       Fig.    2, zeigt eine zur Ausübung sowohl  von statischen und von periodisch an- und  abschwellenden, als auch von alternierenden  Belastungen eines Prüfkörpers bestimmte  Prüfmaschine, bei welcher zwei Arbeits  zylinder vorgesehen sind, die mit einer  schnellaufenden     Hochdruc'kpumpe    mit regu  lierbarer Fördermenge in Verbindung stehen.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.   <B>1</B> be  zeichnet<B>1</B> den Arbeitszylinder einer     hydrau-          lisell    betriebenen     Materialprüfmaschine    und  2 den in demselben geführten Kolben, mit  welchem mittelst Traversen und Verbin  dungsstangen der Spannkopf<B>3</B> verbunden  ist,. dem ein auf dem Sockel der Presse ein-         stellbar    angebrachter     Spannkopf   <B>3'</B>     gegen-          überstelit.    Mit dem Zylinder<B>1</B> steht durch  ein Rohr<B>15</B> eine hier als Manometer aus  gebildete     Kraftanzeigevorrichtung   <B>;5</B> in Ver  bindung.

   Die     Zufluss-    und     Abflussleitung   <B>6</B>  des Zylinders führt durch ein     Zweigrohr    zu  einem Absperrorgan<B>7</B> und durch ein anderes  Zweigrohr zu einem Absperrorgan<B>8.</B> Diese  Absperrorgane können zum Beispiel als     ##Ten-          tile    oder Schieber ausgebildet sein und sind  durch einen zweiarmigen, ortsfest schwing  bar gelagerten Hebel<B>11</B> derart miteinander  verbunden,     dass    jeweils das eine von ihnen  geöffnet ist, während das andere geschlossen  ist.

   An das Absperrorgan<B>7</B> ist die laut An  nahme von einem hydraulischen     Akkumula-          ter    ausgehende     Druckflüssigkeits-ZuleituD-          9,    an das Absperrorgan<B>8</B> die     Abflussleifung     <B>10</B> angeschlossen. In die Leitung<B>9</B> ist ein  hier als Ventil ausgebildet     gedachtes    Regu  lierorgan<B>16,</B> in die Leitung<B>10</B> ein     cben-          solches    Regulierorgan<B>17</B> eingeschaltet.

   Diese  beiden Regulierorgane stehen miteinander  derart in Wirkungsverbindung,     dass    bei  Betätigung eines     Ilandhebels   <B>18</B> zwecks Be  dienung des Organes<B>16</B> für die     Zufluss-          regulierung    zugleich das Organ<B>17</B> für die       Abflussregelung    gesteuert wird.

   Diese Or  gane<B>16</B> und<B>17</B> sind relativ zueinander ver  stellbar mit Hilfe eines durch das Handrad  <B>1.9</B>     betätigbaren        sogenannten    Spannschlosses  2:0, das mit dem     Handliebel   <B>18</B> durch eine  m     it    Gewinde versehene Stange 21 und mit  dem Kopf des Regulierorganes<B>17</B> durch eine  Lenkstange 21' in Verbindung stellt. Mittelst  dieser Einrichtung kann zum Beispiel das  Regulierorgan<B>16</B> für den     Zufluss    weiter ge  öffnet werden als dasjenige<B>17</B> für den     Ab-          fluss    oder umgekehrt.

   Zur Betätigung der  Absperrorgane<B>7</B> und<B>8</B> sind hier auf den  einen oder andern Arm des Doppelhebels<B>11</B>  einwirkende Elektromagnete 12 und<B>13</B> an  geordnet. Wenn zum Beispiel der Elektro  magnet 1-2, für 'kurze Zeit Strom erhält,  wird das Absperrorgan<B>7</B> geschlossen, das  Absperrorgan<B>8</B> geöffnet; wenn aber der  Elektromagnet<B>13</B> erregt wird', wird das  Organ 18 geschlossen und das Organ<B>7</B> ge-           öf        fnet.    Der eine Elektromagnet steht mit  einem Kontakt 4, der andere mit einem Kon  takt 14 der     Kraftanzeigevorrichtung   <B>5</B> in  (nicht gezeichneter) Verbindung. Die beiden  Kontakte sind verstellbar und an eine Strom  quelle angeschlossen zu denken.

   Je nachdem  der Zeiger der     Anzeigevorriehtung   <B>5</B> den  einen oder andern Kontakt berührt, wird der  Strom nach dem einen oder andern Elektro  magnet fliessen.  



  Die Wirkungsweise des hiervor beschrie  benen Ausführungsbeispiels gestaltet sich  etwa folgendermassen- Bei der gezeichneten  Stellung möge das Absperrorgan<B>7</B> geöffnet,  das Absperrorgan<B>8</B> geschlossen sein. Es  wird daher Druckflüssigkeit aus der Zu  leitung<B>9</B> durch die Leitung<B>6</B> in den Ar  beitszylinder<B>1</B> strömen, hier den Kolben 2  betätigen und dadurch eine entsprechende  Belastung des in die     Spannhöpfe   <B>3</B> und<B>3'</B>  eingespannten Prüfkörpers verursachen. Der  im Zylinder<B>1</B> herrschende Druck     beeinflusst     die Anzeigevorrichtung<B>5</B> und bewirkt eine  entsprechende Drehung des Zeigers.

   Wenn  der zum Beispiel auf die höchste Belastung  eingestellte Kontakt 14 vom Zeiger erreicht  wird, erhält der Elektromagnet 12 Strom,  wodurch der Doppelhebel<B>11</B> umgesteuert  wird, was den     Abschluss    des     Absperrorgalies     <B>7</B> und die Öffnung des Absperrorganes<B>8</B> zur  Folge hat. Die Druckflüssigkeit kann nun  mehr aus dem Arbeitszylinder durch die     Lei-          lung   <B>6</B> nach der     Abflussleitung   <B>19</B> hin ent  weichen.

   Bei Abnahme des Druckes im<B>Zy-</B>  linder<B>1</B> geht der Zeiger     der-Vorrielltulig   <B>5</B>  zurück, bis er schliesslich den zum Beispiel  auf die Mindestbelastung eingestellten Kon  takt 4 trifft, mit welchem der Elektro  magnet<B>13</B> verbunden ist, der dann.     Si7eom     erhält und eine Schwenkung des Doppel  hebels<B>11</B> in umgekehrtem Sinne als vorhin  hervorbringt. Infolgedessen wird das<B>Ab-</B>  sperrorgan<B>8</B> geschlossen und das Organ<B>7</B>  wieder geöffnet, worauf sich das Arbeits  spiel wiederholt.

   Die Frequenz des Arbeits  spiels, das heisst der Zeitbedarf für ein Ar  beitsspiel hängt von der Geschwindigkeit     fler     Belastung und Entlastung des Arbeitszylin-         ders    ab, oder mit andern Worten: von der  in der Zeiteinheit zu- und abfliessenden  Menge der Druckflüssigkeit, welche     Menzge     durch die Regulierorgane<B>16</B> und<B>17</B>     gere-eit     <B>C</B>  wird. Mittelst des Handhebels<B>1.8</B>     lässt    sich  die     Belastungsgesehwindigkeit;    und durch  Einwirkung auf das Regulierorgan<B>17</B>     mit-          telst    des Spannschlosses 20 auch die Ent  lastungsgeschwindigkeit in beliebigen Gren  zen einstellen.

   Da die beiden     Re#,ulierorgaDe     <B>16</B> und<B>17</B> durch die Stange 21 und     die     Lenkstange 21' miteinander verbunden sind,  deren     Längenverhältnisse    mittelst des Spann  schlosses 20 einstellbar sind, so bedarf es zur  Erzielung grösserer oder kleinerer Prüf  frequenzen bloss einer entsprechenden     Betätir          gung    des     Ilandhebels   <B>18,</B> wobei sieh dann  gleichmässig an- und abschwellende Be  anspruchungen des Prüfkörpers ergeben.

    Wird aber durch Betätigung des auf das       Spannschloss        2#O    einwirkenden Handrades<B>19</B>  die gegenseitige Einstellung der Stangen 21  und 21' und damit auch der Regulierorgane  <B>1,6</B> und<B>17</B> verändert, so lassen sich auch  stossweise anschwellende und allmählich ab  schwellende Belastungen erzielen, oder man  kann den eingespannten Probekörper all  mählich belasten und plötzlich entlasten. Es  sind selbstverständlich auch beliebige Zwi  schenstufen -dieser Vorgänge möglich, zum  Beispiel derart,     dass    die Belastungsgeschwin  digkeit um ein gerade gewünschtes Mass  grösser ist als die     Entlastungsgeschwindi.--          keit,    oder umgekehrt.  



  Wenn die beschriebene     Prufmaschine     nicht nur für Zug- oder Druckproben.. son  dern auch zur Ausübung von Biege- und  andern Versuchen benutzt werden soll, so  können die hierfür erforderlichen     E'        nrich-          tungen,    auf welche hier nicht näher ein  gegangen zu werden braucht, ohne Schwie  rigkeiten angebracht werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    '2  besitzt die Presse zwei koaxiale     Zyl;nder    2-2  und<B>23;</B> im ersteren ist der Kolben 24, im  letzteren der Kolben<B>25</B> geführt. Diese Kol  ben greifen an Traversen an, die unter sieh      durch Stangen verbunden sind. An der un  tern     Traverse'befin-det    sich der Spannkopf  <B>26,</B> welchem ein auf dem Sockel der Presse  verstellbar angebrachter Spannkopf<B>26'</B>  gegenübersteht. An Aden Zylinder 22 ist die  Leitung<B>27</B> angeschlossen; in eine Abzwei  gung dieser Leitung ist ein Absperrorgan<B>28</B>  in eine andere Abzweigung ein Absperrorgan  <B>29</B> eingesetzt.

   Ebenso endigen Abzweigungen  der an den Zylinder<B>23</B> angeschlossenen Lei  tung<B>30</B> an Absperrorganen<B>31</B> und<B>32.</B> Die       1bsperrorgane   <B>28</B> und<B>32</B> stehen mit der       Zuflussleitung   <B>33</B> für Druckflüssigkeit, die  Absperrorgane<B>29</B> und<B>31</B> mit der     Abfluss-          leituno-    34 in Kommunikation. Zur Druck  erzeugung ist eine zum Beispiel durch einen  Elektromotor angetriebene, schnellaufende       Ilochdruckpumpe   <B>35</B> vorhanden, die mit einer  mittelst des Handhebels<B>39</B>     betätigbaren        Ein-          rielltung    zur Regulierung :der Fördermenge  ausgestattet ist.

   Mit dem erwähnten Hand  hebel<B>39</B> ist durch eine, Stange<B>38</B> und einen  Winkelhebel<B>37</B> die Steuerstange<B>36</B> verbun  den, durch welche (in hier nicht dargestellter  Weise) ein im Innern der Pumpe befind  liches Regulierorgan     beeinflusst    werden kann.  In die     Abflussleitung    34 ist ein Regulier  organ 40 eingesetzt, das     UurcÜ    ein mit einem       Spannschloss    42     versellenes    Gestänge 41 und  durch die Stange<B>38</B> auch mit dem vorhin  erwähnten Handhebel<B>39</B> in Verbindung  steht. Das     Spannschloss    42 dient zur     Ver-          lä,ngerung    oder Verkürzung des Gestänges  41.

   Die Absperrorgane<B>28</B> und<B>29</B> sind unter  sich durch einen schwingbar gelagerten  Schwengel<B>52,</B> die Absperrorgane<B>31</B> und<B>32</B>  durch einen Schwengel<B>51</B> unter sich ver  bunden. Jeder Arm dieser beiden Schwengel  <B>51-</B> und<B>52</B> befindet sich im     Wirkungsbereich-          je    eines der Elektromagnete 49,<B>50,</B> nach  welchen (nicht gezeichnete) Stromleitungen  von verstellbaren Kontakten 47     bezw.    48, die  an den als     Manometer        ausgq\bildeten    Kraft  anzeigevorrichtungen 44     bezw.    46 angebracht  und an eine Stromquelle angeschlossen zu  denken sind.

   Die     Kraftanzeigevorrielitung    44  sieht durch eine Leitung 43 mit dem Ar  beitszylinder 22, die Vorrichtung 46 ebenso    durch eine Leitung 45 mit dem Arbeitszylin  der<B>23</B> in Wirkungsverbindung.  



  Die Wirkungsweise des eben beschrie  benen Ausführungsbeispiels ist folgende: In  der gezeichneten Stellung sind die     Absperri-          organe   <B>28</B> und<B>31</B> als geöffnet, die Absperr  organe<B>2,9</B> lind     32    als geschlossen angenom  men.

   Die von der Pumpe<B>35</B> geförderte  Druckflüssigkeit gelangt durch die Leitung  <B>33,</B> das Absperrorgan<B>28</B>     und    die Leitung  <B>27</B> in den Arbeitszylinder 22, wo sie bei  spielsweise eine Beanspruchung des in die  Spannköpfe<B>26, 26'</B> eingespannt zu denken  den Probekörpers auf Zug hervorbringt.     Zu-          0'    e  <B>All</B> ich fliesst die im Arbeitszylinder<B>23</B> vor       handene    Flüssigkeit durch die Leitung<B>30</B>  lind das offene Absperrorgan<B>31</B> nach der       Abflussleitung    34 hin ab.

   Die im Zylinder  22 stattfindende Drucksteigerung verursacht  eine Drehung des Zeigers der Anzeigevor  richtung 44, bis er auf den an gewünschter  Stelle angebrachten Kontakt 47 auftrifft,  worauf der     Elektramagnet    49 Strom erhält;  die Schwengel<B>51</B> und<B>52</B> werden hierbei ge  schwenkt und dadurch die vier     Absperr-          c,rgane    umgesteuert, und zwar werden<B>29</B>  und<B>32</B> geöffnet,<B>2:8</B> und<B>31</B> geschlossen.

   Die       Druckflüssigkeit    strömt alsdann aus der  Pumpe<B>35</B> durch die Leitung<B>33,</B> das<B>Ab-</B>  sperrorgan<B>32</B> und die Leitung<B>30</B> in den  Zylinder<B>23,</B> wo sie zunächst die noch vor  handene Beanspruchung auf Zug vermindert  und aufhebt und     hernacheine    Beanspruchung  des Probekörpers auf Druck hervorbringt.  Die im Zylinder     22    befindliche Flüssigkeit  fliesst durch die Leitung<B>27</B> und das<B>Ab-</B>  sperrorgan<B>29</B> nach der     Abflussleitung    41 hin  ab.

   An der     KraftanZeigevurrichtung    44 wird  der Zeiger in die Nullstellung zurückgehen,  w<B>.</B>     ährend    derjenige der Vorrichtung 46 steigt,  bis er auf den zuvor eingestellten Kontakt  48 auftrifft. Hierbei erhält der Elektro  magnet<B>50</B> Strom. Infolgedessen werden die       Seliwengel   <B>51</B> und<B>52</B> wieder in die gezeich  nete Stellung zurückgeschwenkt und die<B>Ab-</B>  sperrorgane<B>28</B> und<B>31</B> wieder geöffnet,<B>29</B>  und<B>32</B> wieder geschlossen. Das beschriebene       Arbeitsspiel    beginnt nun von neuem.

        Wie bereits erwähnt wurde, wird mittelst  des Handhebels<B>39</B> die Fördermenge der  Pumpe<B>35</B> reguliert, was mit einer Regu  lierung der     Belastungsgesehwindigkeit    des  Prüfkörpers gleichbedeutend ist, sobald auch  für eine richtige Einstellung des in die     Ab-          flussleitung    34 eingeschalteten     Regulier-          organes    40 gesorgt ist, was der Fall ist, in  dem die Steuerstange<B>36</B> der Pumpe durch  den Winkelhebel<B>37,</B> die Stange<B>38,</B> das       Spannsbhloss    42 und das Gestänge 41 mit  .jenem Regulierorgan 40 gekuppelt ist.

   Durch  Betätigung des Handhebels<B>39</B>     lässt    sich also  jede     gewünsehte    Prüffrequenz, das heisst der  Zeitbedarf für jedes Arbeitsspiel hervor  bringen, während durch entsprechende Ein  stellung des Spannschlosses eine alternierende  und mehr oder weniger stossweise Belastung  und Entlastung des Probekörpers erzielt wer  den kann. Ferner     lässt    sich durch ent  sprechende Einstellung der Kontakte 47 und  48 der beiden     Kraftanzeigevorrichtungen    44  und 46 eine einfach anschwellende und ab  schwellende Beanspruchung auf Zug oder  Druck hervorbringen, indem jeweilen der für  die Beanspruchung auf Zug oder der für die  Beanspruchung auf Druck bestimmte Kon  takt auf Null eingestellt wird.

   Selbstver  ständlich können mit dieser Maschine auch  einfache statische Versuche ausgeführt wer  den. Sollen mit ihr zum Beispiel auch Biege  versuche ausgeführt werden, so können die  hierfür erforderlichen Einrichtungen, auf  welche nicht näher eingegangen zu werden  braucht, leicht angebracht werden.  



  Die schnellaufende     Hochdruckpumpe    mit       reo-ulierbarer    Fördermenge hat gegenüber der  im ersten Ausführungsbeispiel angenom  menen Einrichtung der     Druckflüssigkeits-          lieferung    durch einen Akkumulator den Vor  zug einer genaueren     Regulierbarkeit    und ver  meidet den Nachteil von     Durchfluss-Schwan-          kungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: T. Verfahren zur Erzeugung periodisch wechselnder Beanspruchungen -#on Prüf körpern in einer hydraulisch betriebenen Materialprüfinaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass der Durclitritt von Druck flüssigkeit nach und von dem Arbeits zylinder der Maschine durch wechsel weise von einer Kraftanzeiaevorrichtuno, aus gesteuerte Absperrorgane abwechs lungsweise freigegeben und unterbrochen wird.
    TT. Einrichtung zur Durchführuno, des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Organ einer mit einem Arbeitszylinder der hydraulisch betriebenen Material- prüfmaschine in Kommunikation stehen den Kraftanzeigevorrichtung mit einer Steuerung eines Paares von Absperr organen für die nach und von dem Ar beitszylinder strömende DruckflÜssigkeit in Wirkungsverbindung steht.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass durch Re.-u- lierung der Druckflüssigkeitsmenge die Anzahl der Arbeitsspiele der Absperr- o,rgane pro Zeiteinheit beliebig eingestellt werden kann. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass von jedem Paar der Absperrorgane für den Durch tritt von Druckflüssigkeit nach und von dem Arbeitszylinder immer das eine Or gan geöffnet, das andere geschlossen ist, und dass die beiden Organe jedes Paares durch eine Gestänge miteinander verbun den sind.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspru.ch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Prüfmaschine zwecks Erzeu gung von Beanspruchungen eines Prüf körpers, die zwischen einem negativen und einem positiven Höchstwert wech seln, mit zwei Arbeitszylindern aus gerüstet ist, wobei das dem zweiten Ar beitszylinder zugeordnete Paar der<B>Ab-</B> sperrorgane für den Durchtritt von Druckflüssigkeit immer in entgegen- ZD gesetztem Sinne arbeitet als das andere, dem ersten Zylinder zugeordnete Paar,
    so dass also dem geöffneten Absperrorgan des einen Paares ein geschlossenes Ab- sperrergan des andern Paares gegenüber steht. 4, Einrichtuncy nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass das mit der Steuerung der Ab- sperrergane in Wirkungsverbindung ste hende Organ der Kraftanzeigevorrich- tuno, ein an eine Stromquelle angeschlos senes Kontaktorgan ist,
    an welches eine nach der Wicklung eines auf das die Absperrorgane jedes Paares verbindende Gestänge einwirkenden Elektromagnetes führende Stromleitung angeschlossen ist. <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktorgan der Kraftanzeigevorrichtung verstellbar ist. <B>0.</B> Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> da- .durch gekennzeichnet, dass den Absperr organen Regulierorgane in der Zufluss- und Abflussleitung vorgeschaltet sind be hufs Regulierung der durchströmenden Flüssigkeitsmenge.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeich net, dass die den Absperrorganen vor geschalteten Regulierorgane derart mit einander in Wirkungsverbindung stehen, dass sich bei Betätigung des in der Zu- flussleitung angebrachte Regulierorganes zugleich das in der Abflussleitung ange brachte Regulierorgan entsprechend ein stellt.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>6</B> und<B>7,</B> -dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindung zwi- sehen den Regulierorganen derart ein- oleriehtet ist, #dass sich bei Betätigung des in der Zuflussleitung befindlichen Regu- lierorganes zugleich das in der Abfluss- leitung angebrachte Regulierorgan derart <B>c n</B> einstellt,
    dass gleichmässig an- und ab- C schwellende Beanspruchungen des Prüf körpers hervorgebracht werden. <B>9,</B> Einrichtung nach Patentansprueh II und den Unteransprüchen<B>6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwi schen den Regulierorganen derart ein gerichtet ist, dass sich das eine Begulier- örgan weiter öffnet als & s andere, um so zwischen der Belastung und Entlastung des Prüfkörpers Ungleichmässigkeit her beiführen zu können in der Weise, dass die eine stossweise,
    die andere allmählich erfolgt. <B>10.</B> Einrichtuno- nach Patentanspruch II und den Unteransprüehen <B>6</B> und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, #dass zur Einstellung der Regulierorgane und:der Verbindung zwi- sehen ihnen eine von Hand betätigbare Steuervorrichtung mit einem die beiden Regulierorgane in Wirkungsverbindung setzenden Gestänge vorgesehen ist.
    <B>11.</B> Einrichtung nach Patentanspruch II und Aden Unteransprüchen<B>6, 7</B> und<B>10,</B> da- .durch gel.-.ennzeichnet, dass in das Ver bindungsgestänge zwischen der Steue rungsvorrichtung und den beiden Reou- lierorganen einen Spannschloss einge schaltet ist, um die Längen der nach den beiden Regulierorganen führenden Teile des Gestänges einstellen zu können.
    12, Einrichtung nach Patentanspruch II uind Unteranspruch<B>6,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Zuflussleitung der Druck flüssigkeit nach dem Arbeitszylinder an eine schnellaufende, mit Einrichtung zur Regulierung der Fördermenge ausgestat tete Hochdruckpumpe angeschlossen ist, um die Anzahl Fulluncen des Arbeits zylinders pro Zeiteinheit ausser durch Einstellung der Regulierorgane auch durch Reaulieruna, der Pumpenförder- t' <B>n</B> menge regulieren zu können.
CH154863D 1929-12-16 1930-12-10 Verfahren zur Erzeugung periodisch wechselnder Beanspruchungen von Prüfkörpern in einer hydraulisch betriebenen Materialprüfmaschine und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. CH154863A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2518466A (en) * 1945-04-02 1950-08-15 Arthur C Hanson Gymnasticator
US2750795A (en) * 1952-02-28 1956-06-19 Schenck Gmbh Carl Hydraulic oscillating-load generators, particularly for material testing machines
DE967003C (de) * 1952-12-05 1957-09-26 Augsburg Nuernberg A G Zweigni Verfahren zur Messung statischer Druck- oder Biegekraefte an hydraulischen, zwei senkrecht stehende Arbeitszylinder aufweisenden Universal-Schwingpruefmaschinen unter Verwendung eines Pendelmanometers
DE1199021B (de) * 1960-04-02 1965-08-19 Losenhausenwerk Duesseldorfer Hydraulische Schwell- oder Wechselbelastungs-vorrichtung fuer Materialpruefanlagen mit Hilfs-kraftsteuerung

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