CH154937A - Dauermagnet mit Halter. - Google Patents

Dauermagnet mit Halter.

Info

Publication number
CH154937A
CH154937A CH154937DA CH154937A CH 154937 A CH154937 A CH 154937A CH 154937D A CH154937D A CH 154937DA CH 154937 A CH154937 A CH 154937A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
holder
permanent magnet
partially embedded
magnet
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH154937A publication Critical patent/CH154937A/de

Links

Landscapes

  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Dauermagnet mit Halter.    Die     Dauermagnetstähle    sind fast durch  wegs auch im     urigehärteten    Zustand schwer zu  bearbeiten. Auch ist man fast immer auf sehr  einfache Formen, zum Beispiel     Stab-"    Bügel-,  Hufeisen-, Ringform angewiesen, wenn man  nicht beim Härten viel Ausschuss in Kauf  nehmen will. Erfahrungsgemäss weichen  ferner die fertigen Magnetkörper, gleichgül  tig, ob sie gegossen, gewalzt oder geschmie  det worden sind, in ihren Abmessungen ver  hältnismässig stark voneinander ab. Bei der  Massenfabrikation müssen die Magnetkörper  derart sicher gefasst werden, dass Verlagerun  gen und Lockerungen, beispielsweise beim  Transport, ausgeschlossen sind.  



  Die Fassung und Befestigung der Mag  netkörper wird dadurch erschwert, dass einer  seits die oft sehr kleinen, glattflächigen Kör  per keine geeignete Angriffsfläche bieten,  anderseits wegen ihrer starken Formabwei  chung eine Anpassung der Fassung oder des  Magnetkörpers notwendig macht.  



  Diese Schwierigkeiten sollen durch die    Erfindung beseitigt werden. Erfindungs  gemäss ist der Dauermagnet mindestens teil  weise ohne Zwischenlage vorgeformter Fas  sungsteile in den Halter eingebettet. Der  Halter wird in der Weise hergestellt, dass  der Dauermagnet mindestens teilweise ohne  Zwischenlage vorgeformter Fassungsteile  unmittelbar in eine bildsame, den Halter  bildende Masse eingebettet und hierauf die  Masse zum Erstarren gebracht wird.  



  Die Erfindung soll anhand der in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbei  spiele näher erläutert werden.  



       Fig.    1 zeigt einen Dauermagneten mit  Halter in der Ansicht;       Fig.    2 zeigt denselben Dauermagneten in  einem Schnitt gemäss der Linie     A-B    der       Fig.    1. Dieser Magnet eignet sich besonders  für Messgeräte, zum Beispiel Zähler. Er weist  zwei Magnetkörper auf.  



  In dem bei 1 geschlitzten Kopf des Hal  ters 2 aus     Spritzguss    sind zu beiden Seiten  des Schlitzes 1 die     u-förmigen        Magnetkörper         3 eingebettet. Sie kehren ihre Polflächen  dem Schlitz zu und springen mit ihren Polen  ein Stück weit in den Schlitz vor. An den  Kopf 2 ist ein parallel zum Schlitz 1 ver  laufender Lappen 4 angespritzt, an dem der  Magnethalter in bekannter Weise     mittelst     einer im Gewinde 5 sitzenden Halteschraube  und drei     Madenschrauben    an dem Zähler  gestell befestigt     werden    kann.  



  In     Fig.    3 ist die     Spritzgussform    zur Her  stellung des Magnethalters nach     Fig.    1 und  2 im Schnitt gezeichnet;       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie       E-F    der     Fig.    3.  



  Die     Spritzgussform    besteht aus dem Hohl  körper 9 und dem Deckel 11; die Stossfuge       zwischen    den beiden Teilen ist mit     ('-D    be  zeichnet. In dem Deckel 11 steckt     längsver.-          schieblich    der Schieber 13 mit dem verstärk  ten Mittelteil 14, den Führungsrinnen 15 und  den Anschlägen 6. 7 sind beispielsweise     mit-          telst    Exzenter verstellbare, in den Formhohl  raum ragende Druckbolzen. 8 sind fest in  der Form sitzende Anschlagstifte. 3 sind  U-förmige Magnetkörper. 10 ist ein auszieh  barer Einsatzstift.  



  Beim Spritzen des geschlitzten Halter  kopfes 2 stecken die Pole der Magnetkörper  3 in den Führungsrinnen 15 des     Schiebers     13 und werden durch die Druckbolzen 7, die  an den Jochen der Körper angreifen, mit  ihren vorher angeschliffenen Polflächen ge  gen den     Nutengrund    gepresst. Die eine quer  zu den Nuten verlaufende     Polseitenkante     jedes Magnetkörpers 3 stützt sich gegen einen       Schieberansatz    6, der Jochteil des Magnet  körpers ausserdem noch seitlich gegen die  Stifte B. Durch den Einsatzstift 10 wird  das Loch 12 in dem Befestigungslappen 4  des     Halterkopfes    2 freigehalten.

   Der gegos  sene Halter mit den Magnetkörpern kann  nach Herausziehen der Teile 13, 7 und 10  und nach Abnahme des Deckels 11 bequem  aus der Form genommen werden. In dem       Halterkopf    2 ist ein Kanal 16 (Fix. 1 und 2)  freigelassen, durch den ein zur     Magnetisie-          rung        dienender    Stromleiter gesteckt werden  kann.    Eine andere Ausführungsform zeigen die       Fig.    5 und 6 in zwei verschiedenen Ansich  ten mit teilweisem     Schnitt    nach der Lilie       G-11.     



  Hier besteht der Magnetkörper aus einem  Stab 17. Er trägt an beiden Enden schellen  förmige Polschuhe 18 mit Bohrungen 7.9.  Als magnetischer Rückschluss dient der  lamellierte Eisenteil 20. Zwischen den Pol  schuhen 18 und dem Teil 20 läuft der durch  21 angedeutete Anker, beispielsweise eines  Zählers, hindurch, der durch den Magnet ab  gebremst werden soll.  



  Die Verbindung zwischen den Polschuhen  18 und dem Magnetstab 17, ebenso die Ver  bindung zwischen dem     Rückschlussteil    20 und  dem Magnetstab 17 ist durch die beiden aus       Spritzgussmasse    bestehenden     Halterteilen    22  hergestellt, mit denen die Befestigungsaugen  23 je ein Ganzes bilden. Wie in     Fig.    6  strichliniert angedeutet, kann die Verbindung  zwischen dem     Rückschlussteil    und dem Mag  netstab 17 auch durch Messingbügel 24 her  gestellt sein, die durch aus     Spritzguss    beste  henden     Halterteilen    mit dem Magnetstab 17  verbunden sind.

   An dem gespritzten Halter  ist     mittelst    der Schrauben 25 noch eine Fein  einstellvorrichtung 26 aus Eisenblech ange  bracht, die in     Fig.    7 noch für sich in einer  andern Ansicht dargestellt ist und dazu  dient, den     Nutzfluss        des    Magnetes einzu  stellen.  



  Einen weiteren Dauermagneten zeigen  die     Fig.    8 und 9 in zwei verschiedenen An  sichten.  



  Gemäss     Fig.    8 ist der     Eisenblechstreifen     27 an seinem Ende " 28 in die Masse des       Halters    29 für den Magnet 30     miteingehettet.          Sein    anderes Ende kann mittelst der       Schraube    31 mehr oder weniger weit von dem  einen Magnetpol entfernt werden. Je nach  der Entfernung wird dem     Nutzfluss    des Mag  netes durch den als magnetischer     Neben-          schluss    wirkenden Streifen 27 ein mehr oder  weniger grosser Teil der Kraftlinien entzogen.  



  Gemäss     Fig.    10 dient zur Feineinstellung  ein mit Gewinde 32 im Halter 29 sitzender  Eisenbolzen     33.         In die     Haltermasse    können auch Teile zur  Kompensation von Temperaturfehlern, das  heisst derjenigen     Änderungen    des Nutzflus  ses, die erfahrungsgemäss durch Schwankun  gen der Magnettemperatur entstehen, min  destens teilweise     miteingebettet    werden, zum  Beispiel     bimetallische    Federn, Legierungs  teile aus einem Material, dessen magnetische  Leitfähigkeit sich mit der Temperatur ver  hältnismässig stark ändert.  



  Der Halter kann statt aus     Spritzguss-          metall,    zum Beispiel Zink, Aluminium oder  dergleichen, auch aus     Pressmasse,    zum Bei  spiel aus einem Kunstharz mit oder ohne  Füllstoff unter gleichzeitiger Anwendung  von Hitze und Druck hergestellt werden.  Unter Umständen empfiehlt es sich, die Fas  sung aus geschichteten, mit einem     härtbaren     Bindemittel versehenen     Faserstoffmaterial     zu pressen, zum Beispiel aus mit     härtbarem     Harz oder Kunstharz     getränktem    Papier;  Holzfasern oder dergleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Dauermagnet mit Halter, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dauermagnet min destens teilweise ohne Zwischenlage vor geformter Fassungsteile in den Halter eingebettet ist. II. Verfahren zur Herstellung von Dauer magneten mit Haltern, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dauermagnet min destens teilweise ohne Zwischenlage vor geformter Fassungsteile unmittelbar in eine bildsame, den Halter bildende Masse eingebettet und hierauf die Masse zum Erstarren gebracht wird. UNTERANSPRüCHE 1. Dauermagnet mit Halter nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet rings vom Halter, je doch unter Freilassung der Polflächen, umgeben ist. 2.
    Dauermagnet mit Halter nach Patent anspruch I und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Halter ge schlitzt ist und zu beiden Seiten des Schlitzes zwei U-förmige, mit ihren Polen in den Schlitz ragende Magnetkörper sitzen. B. Dauermagnet mit Halter nach Patent anspruch I und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass an dem Hal ter ein Befestigungslappen angebracht ist, der mit dem Halter aus einem ein zigen Stück besteht. 4. Dauermagnet nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass im Halter ein Kanal zum Ein bringen eines zur Magnetisierung dienen den Leiters freigelassen ist. 5.
    Dauermagnet mit Halter nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Halter Polschuhe aus magnetisch leitfähigem Material wenigstens teilweise mit eingebettet sind. 6. Dauermagnet mit Halter nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Halter ein Rückschlussteil aus mag netisch leitfähigem Material wenigstens teilweise mit eingebettet ist. 7. Dauermagnet mit Halter nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Halter Teile zur Kompensation der Temperaturabhängigkeit wenigstens teil weise mit eingebettet sind. B. Dauermagnet mit Halter nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Halter regulierbare Teile zur Beein flussung des magnetischen Nutzflusses mit eingebettet sind. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Halter um den Magnetkörper nach dem Spritzguss- verfa.hren herumgegossen wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass der Halter aus Pressmasse um den Magnetkörper unter gleichzeitiger Anwendung von Hitze und Druck herumgepresst wird.
CH154937D 1930-09-01 1931-02-27 Dauermagnet mit Halter. CH154937A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE154937X 1930-09-01
DE70231X 1931-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH154937A true CH154937A (de) 1932-05-31

Family

ID=25749498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH154937D CH154937A (de) 1930-09-01 1931-02-27 Dauermagnet mit Halter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH154937A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1763241A1 (de) Magnetischer Wandler
EP2855231B1 (de) Magnetschienenbremsvorrichtung
DE3411915C2 (de)
EP2733833A1 (de) Primärteil eines eisenlosen Linearmotors
DE2816555A1 (de) Magnetkreisanordnung fuer einen elektromagneten fuer einen mit einem permanentmagneten als anker
DE1489691A1 (de) Mit Gleichstrom,Wechselstrom oder Drehstrom speisbarer Elektromagnet
CH154937A (de) Dauermagnet mit Halter.
DE2156273A1 (de) Spritzgussform zur herstellung von reissverschlusschiebern
AT132553B (de) Halter für Dauermagnetkörper.
DE3823493C2 (de) Elektromagnet mit Dauermagnet in käfigförmiger Halterung
DE60032765T2 (de) Gattersäge
DE68917969T2 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Logos- oder Markenschildern auf einen Kasten oder auf eine Karosserie.
DE1089621B (de) Formkoerper fuer Betoneisenbiegemaschinen
DE892071C (de) (Mindestens einen Eisenkern enthaltender iMagnetophonlkopf
DE873757C (de) Tonabnehmer
DE414386C (de) Nutenverschluss fuer elektrische Maschinen mit in der Laengsrichtung der Nut verlaufenden Trennfugen zwischen magnetisch leitenden Schichten
DE550943C (de) Verfahren zum fortlaufenden Aufbringen einer einteiligen, zuvor in die richtige Form gebrachten Hochkantwicklung auf die Pole einer elektrischen Maschine
DE102010018059A1 (de) Transformator
DE969135C (de) Verfahren zum Herstellen von Polschuhaggregaten fuer Magnetkoepfe mit auswechselbaren Polschuhen
DE952920C (de) Dauermagnet in Sternform
AT235956B (de) Magnetische Bremsvorrichtung für Meßgeräte mit einer Scheibe, wie Induktionszähler
AT76398B (de) Schraubstockpanzerung.
AT153302B (de) Reißverschluß sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung.
DE843951C (de) Polsteg-Polplatte fuer magnetische Werkstueckhalter
AT99359B (de) Verfahren zur Herstellung flacher Magnetkerne für elektromagnetische Relais.