CH154990A - Verfahren zur Herstellung eines insbesondere für Düngezwecke geeigneten Doppelsalzes des Calciumnitrats. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines insbesondere für Düngezwecke geeigneten Doppelsalzes des Calciumnitrats.

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CH154990A
CH154990A CH154990DA CH154990A CH 154990 A CH154990 A CH 154990A CH 154990D A CH154990D A CH 154990DA CH 154990 A CH154990 A CH 154990A
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calcium nitrate
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nitrate
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Lonza Elektrizitaetswerk Basel
Emil Dr Luescher
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Lonza Ag
Emil Dr Luescher
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      Zusatzpatent    zum     Hauptpatent    Nr. 149087-    Verfahren zur Herstellung eines insbesondere für     Düngezwecke    geeigneten Doppelsalzes  des     Calciumuitrats.       Gemäss dem Hauptpatent Nr. 149087 ist  ein     Verfahren    zur Herstellung eines Doppel  salzes des     Calciumnitrats    mit     Ammoniumnitrat     von der Formel 5     Ca(NOS)2    .     NH4NOs    .

   10     H20     geschützt, darin bestehend, dass heisse Lö  sungen, welche mehr als     65'/o    wasserfreies       Calciumnitrat    und die zur     Doppelsalzbildung     erforderliche Menge von     Ammoniumnitrat     enthalten, durch langsames Abkühlen zur  Kristallisation gebracht werden und das hier  bei ausgeschiedene     Dtippelsalz    beispielsweise  durch Filtration, Zentrifugieren oder derglei  chen Massnahmen von der Mutterlauge ge  trennt wird.  



  Durch die weitere Ausbildung des     ober-          wähnten    Verfahrens wurde gefunden, dass  man das Doppelsalz vorteilhaft in der Weise  herstellen kann, dass das     Ammoniumnitrat    in  erheblichen Überschuss über die zur Bildung  des Doppelsalzes theoretisch erforderliche  Menge angewendet wird, derart, dass auf 5         Mol.        Calciumnitrat        1,5-2,5        Mol.    Ammonium  nitrat angewendet werden.  



  Die Ausübung des Verfahrens erfolgt z. B.  derart, dass in eine heisse     Calciumnitratlösung,          deren        Gehalt        an        Calciumnitrat        etwa        75-80        %     beträgt, das     Ammoniumnitrat    in fester Form  eingetragen wird und die Lösung langsam  unter Umrühren erkalten gelassen wird. Hier  bei bilden sich schöne, gut ausgebildete  Kristalle des Doppelsalzes, welche durch  Zentrifugieren oder Filtrieren von der noch  heissen Mutterlauge getrennt werden können.

    Der     Kristallisationsvorgang    kann durch be  kannte Hilfsmassnahmen, wie Impfen, be  günstigt werden. Die Mutterlauge, welche das  in Überschuss angewendete     Ammoniumnitrat     und das nicht in Reaktion getretene     Calcium-          nitrat    enthält, kann nach entsprechender  Konzentration immer wieder in den Prozess  zurückgeführt werden.  



  Die Anwendung von     Ammoniumnitrat    in      erheblichem Überschuss gegenüber der zur  Bildung des Doppelsalzes erforderlichen Menge  bietet den Vorteil, dass hierdurch der     Kristwl-          lisationsvorgang    günstig beeinflusst wird.  Durch Einführung überschüssigen     Ammoni-          umnitrats    in die heisse     Kalksalpeterlösung     erhält man dünnflüssigere Schmelzen, aus  denen grössere, besser ausgebildete Kristalle,  die insbesondere für Düngezwecke ausgezeich  net geeignet sind, erzielbar sind. Auch können  die gebildeten Kristalle aus derartigen dünn  flüssigen Schmelzen leichter durch Zentrifu  gieren oder Filtrieren abgetrennt werden.  



  Die Zufügung grösserer Mengen von Am  moniumnitrat hat sich insbesondere dann als  vorteilhaft erwiesen, wenn verhältnismässig  hochkonzentrierte     Kalksalpeterlösung    verar  beitet wird.  



  Es wurde weiterhin gefunden, dass für  die Durchführung des Verfahrens die An  wesenheit von     anhydrischem    Salz, insbeson  dere grösserer Mengen von     anhydrischem    Salz  störend wirkt.     Anhydrisches        Calciumnitrat     ist zu dieser     Doppelsalzbildung    nicht befähigt.  Ausserdem stört es den     Kristallisationsvor-          gang    und die gute Ausbildung der Kristalle.

         Calciumnitratlösungen    mit einem Gehalt von       83-85        %        und        mehr        an        Calciumnitrat        ent-          halten    bereits so beträchtliche Mengen von       anhydrischem        Calciumnitrat,    dass sie für die  erfolgreiche Durchführung des vorliegenden  Verfahrens nicht geeignet sind.

       Calciumni-          tratlösungen        mit        einem        Gehalt        von        80-82        %          Calciumnitrat    enthalten zwar ebenfalls bereits       anhydrisches    Salz. Wenn man aber     Ammo-          niumnitrat    im Überschuss zusetzt, so geht das         anhydrische    Salz wieder in Lösung, so dass  man hierdurch klare, für die Kristallisation  des Doppelsalzes geeignete Lösungen erhalten  kann.

   Auf Grund vorstehender Feststellungen  empfiehlt es sich, die Konzentration der zu  verarbeitenden     Galciumnitratlösungen        eich          über        82        %        zu        treiben.     



  <I>Beispiel:</I>       Zu        2350        gr        einer        80        %igen        Calciumni-          tratlösung        wurden        20        %        =        470        gr        Ammo-          niumnitrat    gegeben. Beim langsamen Ab  kühlen der heissen Lösung setzte bei 87 0 die  Kristallisation ein.

   Das Salz wurde nach 4  Stunden bei 67 0     abzentrifugiert.    Die Aus  beute betrug 1600     gr    schön kristallisiertes  Doppelsalz von folgender Zusammensetzung:       Ga(NO3)2        =        76,05        %,        NH4N0s        =        7,6        %,     H20 =     16,35"/o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes zur Herstellung eines insbe sondere für Düngezwecke geeigneten Doppel salzes 5 Ca(NOs)2 . NH4N0s . 10 H20 durch Eintragen von Ammoniumnitrat in eine Lö sung von Calciumnitrat, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Abwesenheit von an- hydrischem Calcitimnitrat mit einem Über schuss von Ammoniumnitrat arbeitet, derart, dass auf 5 Mol. Calciumnitrat 1,5-2,
    5 Mol. Ammoniumnitrat entfallen.
CH154990D 1931-03-04 1931-03-04 Verfahren zur Herstellung eines insbesondere für Düngezwecke geeigneten Doppelsalzes des Calciumnitrats. CH154990A (de)

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