CH155057A - Schalungsbinder. - Google Patents
Schalungsbinder.Info
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Description
Schalungsbinder. Zur Bindung der Schalung, wie sie bei der Herstellung von Betonwänden Verwen dung findet, hat man schon zur Vermeidung der Nachteile der früheren primitiven, Draht verwendenden Ausführung vorgeschlagen, Distanzstücke aus Eisen zu verwenden, an -welchen die Schalung mittelst Schrauben ge halten war, die bei Entfernen der Schalung aus dem im Beton verbleibenden Distanz stück herausgeschraubt wurden. Die Distan zierung wurde hierbei durch konische Ringe erzielt, welche beim Ausschalen aus dem Beton herausgeklopft werden mussten. Die nötigen Gewinde, sowie die konischen Ringe machten diese Einrichtung teuer und kompli ziert.
Zudem trat bei der Empfindlichkeit, wie sie solche Gewinde aufweisen, und bei der wenig achtsamen Behandlung, welcher gerade Baugeräte vielfach ausgesetzt sind, bald ein Unbrauchbarwerden dieser zur wiederholten Verwendung bestimmten Teile des Schalungsbinders ein.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Sehalungsbinder, bei welchem die geschil- derten Nachteile vermieden sind. Gemäss der Erfindung ist ein Distanzstüek für die Scha- lungsbretter durch in dieses von aussen her eingehängte Stabeisen gefasst und die Scha lung ist durch mittelst Keilwirkung an den Stabeisen angreifende Mittel in ihrer Lage gesichert.
Die Zeichnung zeigt drei Ausführungs beispiele und eine Detailvariante des Erfin dungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt das erste Ausführung#sbei- spiel in Seitenansicht, teilweise im Schnitt; Fig. 2 stellt eine Draufsicht, und Fig. 3 eine Stirnansicht einer Einzelheit desselben im grösseren Massstabe dar; Fig. 4 zeigt eine Detailvariante, wozu Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 ist;
Fig. 6 veranschaulicht ein zweites Aus führungsbeispiel in Draufsicht, zu welchem die Fig. 7 eine Seitenansicht darstellt; Fig. 8 zeigt ein drittes Ausführungsbei spiel in Seitenansicht. Beim ersten Ausführungsbeispiel sind 1 die Schalungsbretter, 2 die senkrechten Kant hölzer oder "Kerzen" und 3 die sogenannten Longrinen einer Schalung. Zwischen den beiden Reihen der Schalungsbretter 1 sind Distanzstücke 4 aus Flacheisen eingesetzt, von denen in der Zeichnung nur eines dar gestellt ist.
Das Distanzstück 4 weist nahe seinen Enden Anschläge auf, welche durch die Rän der der Löcher 5 gebildet sind. 6 sind aus Flacheisen gebildete Stäbe, welche an ihrem einen Ende einen durch eine Ausnehmung erzielten Haken 7 aufweisen. Mit diesen Ha ken 7 sind die Stabeisen e durch kleine Öffnungen zwischen den Schalungsbrettern 1 hindurch in die Löcher 5 des Distanz stückes 4 eingehängt. Über die Stabeisen 6 sind von aussen her Unterlagsscheiben 8, vor zugsweise aus Eisen bestehend, aufgeschoben und an die Longrinen 3 angelegt.
Aus je zwei Flacheisenstücken 9 und diese nahe ihren einen Enden gelenkig mit einander verbindenden Laschen 10 sind Zangen gebildet, welche, mit den Laschen 10 den Longrinen 3 zugekehrt, über die Stab eisen 6 so geschoben sind, dass sie mit ihren Stirnkanten an den Unterlagsscheiben 8 an liegen. Zwei Laschen 11 bilden, durch Steh bolzen 1.2, 1.3 miteinander zu einem festen Ganzen vereinigt, einen Keil.. Dieser ist mit den Stehbolzen 12, 13 zwischen das Stabeisen 6 und die freien Enden der Flachstücke 9 der Zange eingeschoben.
Wird dieser Keil an gezogen, so werden die an der Unterla.gs- scheibe 8 liegenden Enden der Flacbstüeke 9 am Stabeisen 6 festgeklemmt und ziehen deichzeitig das Stabeisen 6 in die Zange hin ein, dadurch die Schalung an das Distanz stück 4 anpressend, so dass sie in ihrer Lage gesichert ist.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel eignet sich besonders dort zur Anwendung, wo für die Schalung Teile beliebigen Quer schnittes verwendet werden. Normalerweise finden jedoch heutigentags Schalungsteile Verwendung, welche bestimmten. Normal- dimensionen entsprechen. Besonders in diesen Fällen können die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 6-8 vorteilhaft Verwendung fin den.
Gemäss den Fig. 6 und 7 hat das Stab eisen 6, welches wiederum einen Haken 7 zum Einhängen in das Anschlagloch 5 hat, in gleichen Abständen voneinander Löcher 14. 15 ist ein Keil, welcher in das dem Querschnitt der Schalungsteile entsprechende Loch, das an der Unterlagsscheibe 8 liegt, eingetrieben ist und so die Schalung in ihrer Lage sichert. Anstatt den Keil unmittelbar am Stab eisen -6 angreifen zu lassen, könnte die An ordnung auch so getroffen sein, wie sie Fig. 8 ' zeigt.
Nach dieser sind in den Stabeisen 6 statt kantiger Löcher solche von rundem Querschnitt vorgesehen, und in eines der selben ist ein Dorn:<B>1</B>6 eingesetzt, dessen Kopf 17 dem Keil 15 als Widerlager dient Statt die Anschläge am Distanzstück durch Löcher 5 zu erzeugen, könnten diese auch durch in die Distanzstücke eingepresste Dorne gebildet sein.
Beim Ausschalen ist es nur notwendig, den Hakenteil der Stabeisen 6 aus dem Beton herauszudrehen, was, da einerseits der Be ton beim Ausschalen noch nicht die Härte hat, die er mit der Zeit erreicht, anderseits zu dieser Arbeit in dem freien Teil des Stab eisens ein grosser Hebelarm zur Verfügun steht, keine Schwierigkeiten bereitet.
Das Distanzstück 4, das in den beschrie l)enen Ausführungsbeispielen aus einer Lasche gebildet ist, kann beliebige Quer- schnittsgestalt aufweisen; so könnte dasselbe. .wie die Fig. 4 und 5 zeigen, aus einem Rohr 4' bestehen, in dessen Enden die Haken 7 der Stabeisen eingefüllt sind und in die Löcher eingreifen, was den Vorteil der noch leich teren Lösung der Stabeisen 0 beim Aus schalen hat, indem die Haken dann nicht oder nur wenig im Beton festsitzen. Auch das Stabeisen 6 kann jeden beliebigen geeigneten Querschnitt aufweisen.
Durch die Erfindung wird unter Vermei dung von Schrauben mittelst einfacher, hin sichtlich der - Behandlung unempfindlicher Teile ein Schalungsbinder erzielt, welcher so wohl in Wirkung und Gebrauch als auch be züglich der Herstellungskosten den bekann ten, eingangs erwähnten Bindern gegenüber vorteilhafter ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schalungsbinder, dadurch gekennzeichnet, dass ein Distanzstück für die Schalungs- bretter durch in dieses von aussen her ein gehängte Stabeisen gefasst ist, und dass die Schalung durch mittelst Keilwirkung an den Stabeisen angreifende Mittel in ihrer Lage gesichert ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Schalungsbinder nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stabeisen Flacheisen sind und durch Ausnehmun- gen gebildete Haken aufweisen, mit denen sie an Anschlägen des Distanz stückes angreifen.2. Schalungsbinder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge des Distanzstückes durch die Ränder von Löchern im Distanzstück ge bildet sind. 3. Schalungsbinder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück ein Flacheisen ist. 4. Schalungsbinder nach Unteranspriloh 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück ein Rohr ist, in dessen En den die Haken der Stabeisen eingef ührt sind und in die Löcher des Rohres ein greifen.5. Schalungsbinder nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die An schläge des Distanzstückes durch an das das Distanzstück darstellende Flacheisen angesetzte Dorne gebildet sind. G. Schalungsbinder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalung durch mittelst eines Keils an ziehbare, an den Stabeisen durch Klemm wirkung angreifende Zangen in ihrer Lage gesichert ist.7. Schalungsbinder nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Zan gen je aus zwei Flachstücken und diese nahe ihren einen Enden ge lenkig miteinander verbindenden La schen bestehen, und dass der Keil aus zwei durch Stehbolzen miteinander verbundene Laschen gebildet ist, derart dass durch Einschieben des Keils mit den Stehbolzen zwischen ein Stabeisen u11(1 die freien Enden der Flachstücke der Zange die miteinander verbundenen En den der Flachstücke am Stabeisen fest geklemmt werden und gleichzeitig das Stabeisen in die Zange hineinziehen.B. Schalungsbinder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an ch-n Stabeisen an mehreren Stellen derselben ein Keil zur Wirkung gebracht werden kann, der die Schalung in ihrer Lage sichert. 9. Schalungsbinder nach Unteranspruch B. dadurch gekennzeichnet, dass die Stab eisen in Abständen Löcher aufweisen. in deren einem ein Keil eingetrieben ist. 10. Schalungsbinder nach Unteranspruch B. dadurch gekennzeichnet, dass je ein Dorti in ein Loch der Stabeisen eingesetzt ist und dem Keil als Widerlager beim Ein treiben desselben dient.11. Schalungsbinder nach Unteranspruch 9. gekennzeichnet durch auf die Stabeisen aufgeschobene Unterlagsscheiben zwi schen den die Keilwirkung ausübendc,n Mitteln und der Schalung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH155057T | 1931-09-26 |
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| CH155057A true CH155057A (de) | 1932-06-15 |
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|---|---|---|---|
| CH155057D CH155057A (de) | 1931-09-26 | 1931-06-05 | Schalungsbinder. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH155057A (de) |
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1931
- 1931-06-05 CH CH155057D patent/CH155057A/de unknown
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