CH155132A - Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels, das mehrere Düngerkomponenten enthält. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels, das mehrere Düngerkomponenten enthält.

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CH155132A
CH155132A CH155132DA CH155132A CH 155132 A CH155132 A CH 155132A CH 155132D A CH155132D A CH 155132DA CH 155132 A CH155132 A CH 155132A
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A S Odda Smelteverk
Johnson Erling
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A S Odda Smelteverk
Johnson Erling
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  Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels, das mehrere Düngerkomponenten  enthält.    Durch das     Patent    Nr. 147786 ist den An  meldern ein Verfahren zur Herstellung von       Kalziumnitrat    geschützt, nach welchem aus       Kalziumphosphaten    und     Salpetersäure    von  weniger als<B>8,0%</B>     eine        Kalziumnitrat    und  freie Phosphorsäure enthaltende Lösung her  gestellt wird,

   aus der durch Abkühlen     Kal-          ziumnitrat        auskristallisiert    und von der freie  Phosphorsäure und etwas     Kalziujnnitrat    ent  haltenden     Mutterlauge        abfiltriert    wird.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren, um aus einer nach obigem Ver  fahren erhaltenen, freie Phosphorsäure,     Kal-          ziumnitrat    und freie Salpetersäure enthalten  den Mutterlauge     Düngemittel    herzustellen,  die mehrseitig wirkende Düngekomponenten  enthalten.  



  Zu diesem Zweck wird     die    genannte Mut  terlauge mit     Rohphosphat    und     Kaliumsulfat     behandelt, und das entstandene Produkt wird  zur Trockne gebracht.    Die freie Phosphorsäure und die freie       Salpetersäure    der Mutterlauge werden das  Rohphosphat in     Mono-Kalziumphosphat    und       Kalziumnitrat    überführen. Gleichzeitig wird  das Kalzium durch das anwesende     Kaliuin-          sulfat    in Gips umgewandelt.  



  Das     zur    Trockne gebrachte     gesamte    Pro  dukt stellt einen konzentrierten Mischdünger  dar, der einen hohen Gehalt an wasserlös  licher     Phosphorsäure    und an Kali aufweist,  aber einen verhältnismässig niedrigen Stick  stoffgehalt hat.  



  Um den Stickstoffgehalt zu erhöhen und  ein allseitiges     Düngemittel    mit einem aus  geglichenen     Verhältnis:   <B>P205</B>:     K20    : N zu  erhalten, kann Harnstoff dem Reaktions  produkt zugemischt werden.  



  Die folgenden     Beispiele    sollen die Her  stellung und die     Zusammensetzung    solcher ge  mischten Düngemittel     .erläutern.         <I>Beispiel 1:</I>  100     Teile    der durch Auflösen des Roh  phosphates     in,        Salpetersäure    und Auskristalli  sieren von     Kalziumnitrat    gemäss dem Patent=       Nr.    147786 erhaltenen Mutterlauge, die 307o  Phosphorsäure     (P20,),    4,6%     Ca0    als     Kal-          ziumnitrat,    entsprechend 2,3%     Stickstoff    und  weitere 4,

  2% Stickstoff in Form von Sal  petersäure enthielt, wurden mit 40 Teilen  Rohphosphat von<B>36%</B>     P20,    in Gegenwart  von 40 Teilen     feingepulvertem        Kaliumsulfat     behandelt. Die Reaktion verläuft unter  Wärmeentwicklung. Durch -geeignete Zu  fuhr von noch etwas Wärme wird die Um  setzung in ziemlich kurzer Zeit vollständig.  Die Masse wurde dann zur Trockne ge  bracht.  



  Es wurden 150 Teile Erzeugnis. erhalten,  das     30%    Phosphorsäure, wovon die weit  aus überwiegende Menge in wasserlöslicher       Form,    14,7% Kali und 4,33% Salpeterstick  stoff enthielt.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Wenn 80 Teile von dem gemäss Beispiel 1  dargestellten Erzeugnis mit 20 Teilen Harn  stoff vermischt werden, wird ein trockenes,  streufähiges     Düngemittel    folgender Zusam  mensetzung erhalten.  
EMI0002.0017     
  
    Verhältnis
<tb>  Zirka <SEP> 24% <SEP> Phosphorsäure <SEP> 2
<tb>  " <SEP> 12 <SEP> % <SEP> Kali <SEP> 1
<tb>  12% <SEP> Stickstoff <SEP> -1       Vom Stickstoff sind 3,5 %     Nitratstickstoff     und 8,5 %     Harnstoffstickstoff.     



  Die     erhaltenen        Produkte    besitzen aus  gezeichnete physikalische Eigenschaften. Sie  sind sehr lagerbeständig und streufähig.  



  Das beschriebene Verfahren hat offenbar  grosse Vorzüge gegenüber früheren Vorschlä  gen zur Herstellung von     Mischdüngern    durch  Behandlung von Rohphosphat mit Salpeter  säure in Gegenwart von     Kaliumsulfat.       Die     gemäss    der Erfindung benutzte Mut  terlauge     stellt    praktisch eine Phosphorsäure  lösung dar und enthält nur geringfügige  Mengen Kalzium. Aus diesem Grunde führt  das oben beschriebene     Verfahren    zu viel       konzentrierteren    Düngemitteln, als nach den       genannten    früheren Vorschlägen zu     erreichen     waren.  



  Es ist selbstverständlich, dass das neue  Verfahren nicht auf die angeführten Beispiele  beschränkt ist.  



  Vielmehr ist es ganz klar, dass man, je  nach der     Zusammensetzung    der Mutterlauge,  insbesondere nach deren Gehalt an freier       Salpetersäure,    die Menge des Rohphosphates  wechseln kann.  



  Und ebenfalls können die Mengen an       Kaliumsulfat    und Harnstoff wechseln ,je  nach dem gewünschten Gehalt au Kali und  Stickstoff in dem Endprodukt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehrere Düngerkomponenten enthaltenden Dünge mittels aus einer gemäss dem Verfahren des Patentes Nr. 147786 durch Auflösen von Kalziumphosphaten in Salpetersäure von weniger als 80% und Auskristallisieren von Kalziumnitrat durch Abkühlen erhaltenen, freie Phosphorsäure, Kalziumnitrat und freie Salpetersäure enthaltenden Mutterlauge, da durch gekennzeichnet, dass diese Mutterlauge mit Rohphosphat und Kaliumsulfat behandelt und das :entstandene Produkt zur Trockne gebracht wird. UNTERANSPRUCH:
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Reaktionsprodukt Harnstoff zugemischt wird.
CH155132D 1928-11-24 1929-11-22 Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels, das mehrere Düngerkomponenten enthält. CH155132A (de)

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CH155132D CH155132A (de) 1928-11-24 1929-11-22 Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels, das mehrere Düngerkomponenten enthält.

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