CH155159A - Dynamometrisches Messgerät mit Eisenschluss. - Google Patents
Dynamometrisches Messgerät mit Eisenschluss.Info
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Description
Dynamometrisches Messgerät mit Eisensehluss. Dynamometrische Messgeräte mit Eisen schluss, bei welchen das Feld der Drehspule in einem praktisch luftspaltlosen Eisenkern verläuft, während das Feld der Hauptstrom- spule einen grössern Luftspalt durchsetzt, sind als Leistungsmesser bekannt. Der Eisen kern solcher Leistungsmesser besteht dabei aus zwei Teilen, einem Ständerstück und einem Schlussjoch, welche den gleichbreiten wirksamen Luftspalt des Leistungsmessers umschliessen.
Es sind ferner auch dynamometrische bTessgeräte mit ungleich breitem Luftspalt bekannt, bei welchen die Ungleichheit des Luftspaltes dazu dient, um beispielsweise eine ungefähre lineare Teilung bei Strom messern zu erhalten. Es handelt sich dabei aber um einfache Systeme, welche für das Feld der Drehspule keinen praktisch luft- spaltlosen Eisenweg aufweisen.
Bei den dyna mometrischen Messgeräten gemäss der Erfin dung, bei welchen immer wenigstens zwei Dreh spulen vorhanden sind, handelt es sich jedoch darum, die Skalen der einzelnen Drehspulen so einstellen zu können, dass dieselben gleich werden, was durch die unabhängige Eitistell- barkeit des jeder Drehspule zugeordneten Schlussjoches erreicht wird.
Es wird daher gemäss der Erfindung Jedes Schlussjoch derart in dem Ständerstück gelagert, dass es, unter Aufrechterhaltung des guten magnetischen Schlusses, eine Ver änderung seiner Lage zulässt, um den Luft spalt und damit den Feldverlauf beeinflussen zu können. Hierdurch hat man es in der Hand, die Skalen der einzelnen Drebspulen int gewollten Sinne zu beeinflussen und kann ausser der erwähnten Übereinstimmung der Skalen der beiden Drehspulen auch noch darüber hinaus die Charakteristik der Skala beeinflussen und zum Beispiel eine Skala für einen Leistungsmesser für kleine Leistungs faktoren so herstellen, dass sie am Anfang eine erweiterte Teilung zeigt.
Um bei der Verschiebung der Schlussjoche den magneti schen Schluss gut aufrecht zu erhalten, werden zweckmässig die Enden jedes Schlussjoches, sowie die an demselben. anschliessenden Flä chen des Ständerstückes als Mantelflächen eines Zylinders ausgebildet, wodurch jedes Schlussjoch um eine wirkliche Achse oder oder auch um die ideelle Zylinderachse ver dreht werden kann.
Für manche Zwecke ist es vorteilhaft, jedes Schlussjoch aus zwei miteinander magnetisch verbundenen Teilen herzustellen und dieselben unabhängig von einander verstellbar zu machen, zu welchem Zwecke zum Beispiel die beiden Teile in der Zylinderachse scharnierartig verbunden sein können, während die beiden freien En den wiederum Zylinderflächen darstellen kön nen, welche mit analogen Zylinderflächen des Ständerstückes zusammenpassen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausfüh rungsbeispielen dargestellt. Abb. 1, 2 und 3 zeigen schematisch und im Schnitt drei ver schiedene Messinstrumente. Gleiche Teile sind in allen Abbildungen mit gleichen Ziffern bezeichnet. Die zusammengehörigen Spulen schnitte des festen Systems sind mit gleichen Buchstaben benannt.
In Abb. 1 ist mit 1 ein Tragstück aus unmagnetischem Metall bezeichnet, an wel chem die Ständerstücke 2 befestigt sind. Die Ständerstücke besitzen bei 3 Flächen, wel che Teile der Mantelflächen zweier Zylinder darstellen, die ihre Achse bei 4 besitzen. In ähnlicher Weise bilden die Schlussjoche 5 bei 6 Zylindermantelflächen, welche an die Flächen 3 sich dicht anlegen und unter Aufrechterhaltung des guten magnetischen Schlusses eine Drehung um die Achse 4 zu lassen, um den konisch verlaufenden Luft spalt 7 beliebig zu verändern. Die Dreh spulen, welche auf der Zeigerachse 8 sitzen, sind mit 9 bezeichnet.
Abb. 2 zeigt die zweiteilige Ausbildung des Jochstückes, bei welcher dieses aus zwei Teilen 10 und 11 besteht, welche Teile bei 12 gelenkig verbunden sind. Die mit 6 be zeichneten Flächen sind wieder Teile zweier Zylindermäntel, die ihre Achsen in der Achse der Gelenke 12 besitzen.
Abb. 3 zeigt ein Wattmeter mit Bleich weitem Luftspalt 13, bei welchem die un abhängige Verstellbarkeit des jeder Drehspule zugeordneten Jochstückes 5 lediglich zur Beeinflussung der einzelnen Skalen dient.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Dynamometrisches Messgerät mit Eisen schluss, bei welchem die Felder der Dreh spulen in einem praktisch luftspaltlosen Eisenkern verlaufen, während die Haupt stromspulen am Ständerstück des Eisenkerns sitzen, so dass das Feld jeder Hauptstrom spule einen grösseren Luftspalt durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlussjoche derart in dem Ständerstück gelagert sind, dass sie, unter Aufrechterhaltung des guten magnetischen Schlusses, unabhängig von ein ander eine Veränderung ihrer Lage zulassen, um den Luftspalt und damit den Feldverlauf derart einstellen zu können, dass die Skalen der einzelnen Drehspulen gleich werden. UNTERANSPRttCHE 1.Dynamometrisches Messgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden jedes Schlussjoches, sowie die an dieselben anschliessenden Flächen des Ständerstückes als Mantelflächen eines Zylfnders ausgebildet sind, um die Ver drehung der Sehlussjoche um die Zylin derachse zu gestatten. 2: Dynamometrisches Messgerät nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schlussjoch aus zwei Eisenteilen besteht, die unabhängig - von einander verstellbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT155159X | 1930-05-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155159A true CH155159A (de) | 1932-06-15 |
Family
ID=3648358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155159D CH155159A (de) | 1930-05-16 | 1931-05-15 | Dynamometrisches Messgerät mit Eisenschluss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155159A (de) |
-
1931
- 1931-05-15 CH CH155159D patent/CH155159A/de unknown
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