CH155160A - Dynamometrisches Messgerät mit Eisenschluss. - Google Patents

Dynamometrisches Messgerät mit Eisenschluss.

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CH155160A
CH155160A CH155160DA CH155160A CH 155160 A CH155160 A CH 155160A CH 155160D A CH155160D A CH 155160DA CH 155160 A CH155160 A CH 155160A
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CH
Switzerland
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air gap
measuring device
coils
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dynamometric
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Inventor
Co Norma Instrumenten- Bonwitt
Original Assignee
Norma Instr Fabrik Bonwitt & C
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  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description


      Dynamometrisches        Dlessgerät    mit     Eisenschlnss.       Dynamometrische Messgeräte mit Eisen  schlug, bei welchen das Feld der Drehspule  in einem praktisch     luftspaltlosen    Eisenkern  verläuft, während das Feld der Hauptstrom  spule einen grösseren Luftspalt durchsetzt, sind  als Leistungsmesser bekannt. Der Eisenkern  solcher Leistungsmesser besteht dabei aus  zwei Teilen, einem     Ständerstück    und einem       Schlussjoch,    welche den gleichbreiten wirk  samen Luftspalt des Leistungsmessers um  schliessen. Derartige Messgeräte müssen dabei  stets mit einer mechanischen Richtkraft, z. B.  einer Spiralfeder, versehen sein.  



  Um nun den räumlich günstigen Aufbau  solcher Messgeräte mit zwei oder mehreren  Drehspulen auf gemeinsamer Achse auch für       Frequenzmesser,        Leistungsfaktormesser    und  ähnliche Apparate ohne mechanische     Richt-          kraft    verwenden zu können, wird gemäss der  Erfindung der Luftspalt dem jeweiligen  Zwecke angepasst. So kann zum Beispiel unter  Beibehaltung des zweckmässigen Aufbaues ein       Frequenzmesser    in der Weise hergestellt wer-    den, dass der Luftspalt einer oder beider Sy  steme sich nach einer Seite zu stetig erwei  tert.

   Es ist dabei vorausgesetzt, dass der einen  Feldspule und der einen Drehspule ein von  der Frequenz unabhängiger Strom, der zwei  ten Feldspule und zweiten Drehspule dagegen  ein von der Frequenz abhängiger Strom zu  geführt wird. Wird ein derartiges     richtkraft-          loses    System an Wechselstrom veränderlicher  Frequenz angeschlossen, so entspricht jeder  Frequenz eine bestimmte Gleichgewichtslage.  Durch entsprechende Wahl des ungleichen  Querschnittes des Luftspaltes kann der     Mess-          bereich    in den gewünschten Grenzen herge  stellt werden, wobei zur Feineinstellung dieser  Grenzen     Schlussjoch    und     Ständerstück    ver  stellbar zueinander ausgebildet sein können.  



  In ähnlicher Weise kann zwecks Herstel  lung eines     Leistungsfaktormessers,    bei dem  jeder Drehspule zwei in Serie geschaltete, von  einem Phasenstrom durchflossene Feldspulen       entgegengesetztenWicklungssinnes    zugeordnet  sind, dem Luftspalt ein in seinem Verlauf      sich mehrmals ändernder Querschnitt gegeben  werden, um längs des Luftspaltes einen Feld  verlauf zu erzielen, der mindestens einmal  Null wird. Die Drehspulen werden dabei an  den Phasenleiter der Feldspulen und je an  einen der beiden andern Phasenleiter ange  schlossen.  



  Um nun in allen diesen Fällen, nament  lich in der Ausbildung für Drehstrom, den  wirksamen Luftspalt zwecks Beeinflussung  des Skalenverlaufes regeln zu können, kann  das     Schlussjoch    unter Aufrechterhaltung des  guten magnetischen Schlusses verstellbar ge  macht sein. Dies kann zum Beispiel dadurch  bewirkt werden, dass das     Schlussjoch    mit  einer     Zylinderfläche    versehen wird, die sich  an eine ebensolche des     Ständerstückes    des  Eisenkerns anlegt. Es wird so ermöglicht;  durch Verdrehung des     Schlussjoches    um die  ideelle oder auch eine wirkliche Zylinderachse  den     Luftspalt    und damit den Feldverlauf im  Spalte zu verändern.  



  Um noch weitere Einstellungsmöglichkei  ten des Luftspaltes zu schaffen, kann das       Schlussjoch    auch zweiteilig ausgebildet sein,  so dass die beiden Teile unabhängig vonein  ander verstellt werden können.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele der Erfindung schema  tisch und im Schnitt dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt einen     Frequenzmesser    gemäss  der Erfindung,     Abb.    2 einen Leistungsfaktor  messer, während     Abb.    3 eine andere Ausfüh  rungsform für spezielle Zwecke darstellt. In  allen Abbildungen sind gleiche Teile mit  gleichen Ziffern bezeichnet. In     Abb.    1 ist  schematisch das     Messwerk    eines Frequenz  messers dargestellt. Mit 1 ist der     urmagne-          tische    Träger bezeichnet, an den sich die bei  den     Ständerstücke    2 anschliessen.

   Mit 3 ist  das ungleich starke     Jochstück    bezeichnet,  welches den nach einer Seite sich verjüngen  den Luftspalt 4 zwischen sich und dem Eisen  des     Ständerstückes        freilässt.    Die Feldwick  lungen, welche auf der Wickelmaschine fertig  gestellt und ohne Formveränderung in das       Jochstück    eingesetzt werden, sind mit 5, 5'  bezeichnet und werden zweckmässig durch    ein urmagnetisches Isolierstück 8, das am       Joehstück    befestigt ist, in ihrer Lage gehal  ten. Die Drehspulen sind mit 7 bezeichnet.

    Um     Jochstück    und     Ständerstück    gegenein  ander unter Aufrechterhaltung des guten mag  netischen Schlusses verschieben zu können,  sind die beiden Teile bei 8 als Teile einer  Zylinderfläche ausgebildet.  



  Die     Abb.    2 zeigt einen Leistungsfaktor  messer mit je 2 Feldspulen und symmetri  schen Wicklungen, welche für den     Messbereich     0.5 induktiv, über 1 bis 0.5     kapazitiv    dienen.  Die einen Feldspulen jedes Paares sind mit  9, die des andern mit 10 bezeichnet. Die       Jochstücke    3 zeigen bei 11 und 12 Verbrei  terungen, welche das Feld in gewünschtem  Sinne beeinflussen. Mit 13 sind Isolierstücke  zum Halten der Spulen an den     Jochstücken     bezeichnet.  



  In     Abb.    3 ist eine andere Ausführungs  form des     Leistungsfaktormessers    dargestellt,  in dem die Feldspulen 14 und 15 unsymme  trisch ausgebildet sind, wodurch der     Messbe-          reich    des     Leistungsfaktormessers    von 0 induk  tiv über 1 auf 0     kapazitiv    in jedem     Messsy-          stem    erweitert wird.

   Vereinigt man nun zwei  derartige unsymmetrische     Feldspulen-Systeme,     wie es in     Fig.    3 dargestellt ist, derart mit  einander, dass ihre Zeiger auf einer gemein  samen Skala spielen, so kann die Messung  des Leistungsfaktors in allen vier Quadranten  durchgeführt werden. Zu diesem Zwecke er  halten die     Hauptstromspulen    der beiden Feld  spulensysteme entgegengesetzten Wicklungs  sinn, so dass bei Energielieferung oder Energie  abgabe nur ein Zeiger anzeigt, während der  andere, infolge umgekehrter Energierichtung  umfällt und an einem der beiden Zeigeran  schläge stehen bleibt. Wie schon erwähnt,  können alle Messgeräte bei 8 Zylinderflächen  aufweisen, um die Gestalt des Luftspaltes  und damit die Skala beeinflussen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dynamometrisches Messgerät mit Eisen schluss und zwei oder mehrerer) Drehspulen ohne mechanische Richtkraft, bei welchem das Feld jeder Drehspule in einem praktisch luftspaltlosen Eisenkern verläuft, während die Hauptstromspulen am Ständerstück des Eisen kernes sitzen, so dass das Feld der Haupt stromspulen einen grösseren Luftspalt durch setzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Luft spalt in seinem Verlauf einen ungleichen Querschnitt aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Dynamometrisches Messgerät nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt, in dem sich die Drehspulen be wegen, sich nach einer Seite stetig erwei tert, zum Zwecke, das Messgerät als Fre- quenzmesser benutzen zu können. 2. Dynamometrisches Messgerät nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Feineinstellung des Messbereiches und Beeinflussung der Skalenteilung das Schlussjoch gegen das Ständerstück unter Aufrechterhaltung des guten magnetischen Schlusses verstellbar ist. 3.
    Dynamometrisches Messgerät nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftspalt in -ei nem Querschnittsverlauf mehrmals wech selt, und dass zwei von demselben Strom im entgegengesetzten Sinn durchflossene Feldspulen vorgesehen sind, um längs des Luftspaltes einen mindestens einmal durch Null gehenden Feldverlauf zu erzielen.
CH155160D 1930-05-16 1931-05-15 Dynamometrisches Messgerät mit Eisenschluss. CH155160A (de)

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CH155160D CH155160A (de) 1930-05-16 1931-05-15 Dynamometrisches Messgerät mit Eisenschluss.

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