CH155216A - Drehkolbenbrennkraftmaschine. - Google Patents

Drehkolbenbrennkraftmaschine.

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CH155216A
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internal combustion
combustion engine
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piston internal
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Inventor
Halbach I C Soeding
Hein Bruno
Hellmann Maschinenfabri Gustav
Original Assignee
I C Soeding & Halbach
Hein Bruno
Gustav Hellmann Maschf
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description


      Drehkolbenbr        ennkraftmasehine.       Die Erfindung bezieht sich auf     Drehkol-          benbrennkraftmaschinen    mit in einem Ring  raum umlaufenden Kolben, die abwechselnd  sich drehen und festgehalten werden, wobei  die jeweils festgehaltenen Kolben die Rück  wände der sich zwischen zwei Kolben aus  bildenden Explosionskammern bilden.  



  Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich  dadurch aus, dass von zwei zusammenarbei  tenden Kolben ein Kolben auf einer Trag  scheibe und der zweite auf einer andern  Tragscheibe, von denen jede mindestens ein  Kolbenpaar trägt,     befestigt    ist, und dass an  jeder Tragscheibe zwei gegenläufig wirkende  Kupplungen vorgesehen sind, von denen die  eine beim     Ineingriffkommen    der Kupplungs  teile unmittelbar     die    anzutreibende Welle in  der Arbeitsrichtung     mitnimmt,    während die  andere mit einem feststehenden Teil des Ge  häuses in Eingriff     kommt,    das Ganze derart,

    dass bei einer Explosion des     Kraftmittels    die  eine Tragscheibe die anzutreibende Welle    durch ihre mit der Welle zusammenarbei  tende Kupplung mitnimmt, die andere Trag  scheibe dagegen durch ihre mit einem fest  stehenden Teil des Gehäuses zusammenarbei  tende Kupplung an einer rückläufigen Be  wegung gehindert wird.  



  Die Zeichnung stellt zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes und  eine Detailvariante dar.  



       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt durch das  erste Ausführungsbeispiel,       Fig.    2 einen Längsschnitt der Linie     A-C     der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt einen Teil der     Anlassvor-          richtung    des ersten Ausführungsbeispiels im  Querschnitt;       Fig.    4 zeigt     diesen    Teil in Aufsicht;       Fig.    5 zeigt einen weiteren Teil dieser       Anlassvorrichtung    in vergrösserter Wieder  gabe im Schnitt;       Fig.    6 zeigt einen Teil der     Fig.    4 in Auf  sicht;

             Fig.    7 zeigt eine     Detailvariante;          Fig.    8 zeigt eine Kupplung im     Quer-          schnitt;          Fig.    9 zeigt die Kupplung in Aufsicht;       Fig.    10 zeigt eines der beweglichen Kupp  lungsglieder in vergrösserter Wiedergabe;       Fig.    11 zeigt die zweite Ausführungs  form im     Querschnitt;          Fig.    12 zeigt diese Ausführungsform  im Längsschnitt. Der Einfachheit halber ist  nur der untere Teil dargestellt, da der obere  spiegelbildlich ist.  



       Fig.    13 stellt einen Hohlkolben dieser  Ausführungsform mit einem Teil der Kühl  einrichtung in vergrösserter Wiedergabe dar.  



  Wie     Fig.    2 zeigt, ist das Gehäuse der  Maschine aus den Teilen 1, 2 und 5 zusam  mengesetzt. Die Teile 1 und 5     bezw.    2 und  5 sind durch Schrauben 4 miteinander fest  verbunden. Das Ganze wird     durch    Schrau  benbolzen 3 zusammengehalten. Die beiden  Gehäuseteile 1 und 2 bilden einen von einem  Kühlmantel umgebenen Ringraum 65 mit  kreisförmigen     Querschnitt,    in dem die Kol  ben 60, 60a,     60b,        60c    und 89, 89a, 89b,     89e,     umlaufen.

   Die vier erstgenannten Kolben  sind in einem     Abstande    von 90 Grad auf       einer        Kolbentragscheibe    33 angeordnet. In  gleicher Weise sind die Kolben 89, 89a, 89b,       89c    an einer Tragscheibe 7 befestigt. Die  Kolben sind als volle Kolben ausgebildet und  sind auf Zapfen 64 der Tragscheiben 7 und       33    aufgesteckt, auf denen sie     mittelst    einer       Unterlegscheibe    62 und einer     Mutter    61 fest  geschraubt werden.

   An den Kolben sind Aus  nehmungen 232     (Fig.    1) vorgesehen, um ein  engeres Zusammenlaufen an einer     Zündstelle     und damit eine höhere Kompression zu er  möglichen. Die beiden Tragscheiben sind auf  der     anzutreibenden    Welle 12     mittelst    Kugel  lagern 31 drehbar gelagert.

   Um den Ringraum  65 au den Stellen, an denen die Tragscheiben  aneinander gleiten,     abzudichten,    sind Dich  tungsringe 66 vorgesehen, ebenso sind Dich  tungsringe 58 und 67 angeordnet, um den  Ringraum 65 an den Stellen zu dichten, an  denen die Tragscheiben an den festen Ge  häuseteilen 1 und 2 gleiten.     Ausserdem    sind    zur Abdichtung gegen Schmieröl Dichtungs  ringe 59     eingesetzt.     



  Jede der Tragscheiben 7 und 33 trägt  einen Lagerflansch 28. In diesen ist der  äussere Teil 27 einer Kupplung starr einge  zogen; die Kupplung ist in den     Fig.    8 bis  10 in ihren Einzelheiten dargestellt. Sie be  steht aus dem äussern Teil 27, aus dem innern  Teil 24, der mittelst Keilen 25 auf der an  zutreibenden Welle 12 befestigt ist. In Boh  rungen des     innern    die Welle 12 unmittelbar  mitnehmenden Teils 24 sind schwingbar ge  lagerte Kupplungsglieder 26 eingesetzt, die  mit Ölbohrungen 195 versehen sind.  



  Die     Kupplungsglieders    26 sind derart be  messen, dass sich der Durchmesser M des  zapfenförmigen Teils 30 des Kupplungs  gliedes 26, die Breite N an der Ansatzstelle  des äussern Teils an dem Teil 30 und die  Länge L zueinander verhalten wie 3 : 2<B>:7,5.</B>  



  Wie     Fig.    10 zeigt, ist jedes der Kupp  lungsglieder um eine Schwingachse C dreh  bar. Seine Arbeitsfläche bildet einen Teil  eines Kreises mit dem Mittelpunkt A. Die  ser Punkt A liegt mit der Schwingachse C       auf    einem gemeinsamen um den Punkt     C.     geschlagenen Kreisbogen, aber nicht in der       Schwingachse.    Die Exzentrizität der Achse  A ist so zu wählen, dass der     Winkel    zwischen  der     Radialverbindung        CID    und der durch  die Angriffslinie F des Kupplungsgliedes  gelegten Geraden     CIE    ungefähr 6 bis     12     Grad beträgt.

   Zweckmässig     wird    das Kupp  lungsglied über die Angriffslinie F hinaus  um ein Stück verlängert, hierdurch wird ein  Absplittern der Angriffskante vermieden  Die Kupplungsglieder sind mit den zapfen  förmigen Teilen 30 in dem Teil 24 gelagert.  



  In dem innern Kupplungsteil 24 sind  Träger 297 eingesetzt, diese tragen je eine  Feder 299, die in eine Bohrung 98 der Kupp  lungsglieder 26 eingreift. Die Feder ist be  strebt, die Kupplungsglieder um ihre       Schuringachse    gegen den äussern Teil 27 zu  drücken. Die ganze eben beschriebene innere  Kupplung lässt man in Öl laufen.  



  Wie die     Fig.    9 erkennen lässt, kommen  bei einer Drehung des     äussern    Teils 27 ent-      gegen dem Uhrzeigersinn die beweglichen  Kupplungsglieder in Eingriff, so dass der  innere     Kupplungsteil    24 und mit ihm die an  zutreibende Welle 12 mitgenommen werden,  in der andern Drehrichtung dagegen nicht.  



  Auf jedem Tragflansch 28 ist an der  Aussenseite     mittelst    Keil 29 ein Flansch 23  aufgezogen, der durch Dichtungsringe 89 und  70 und eine     Schraubbuchse    68 abgedichtet  ist. In diesen     Flansch    23 ist der äussere Teil  22 einer Kupplung eingesetzt, die in ähn  licher Weise, wie die beschriebene Kupplung,  ausgebildet ist. Die beweglichen Kupplungs  glieder dieser Kupplung sind mit 17 be  zeichnet und der innere Kupplungsteil mit  16. Dieser ist unter     Zwischenfügung    einer  Bronzebüchse 15 auf dem untern Teil 14  des Flansches 23 gelagert und an dem Ge  häuseteil 5 starr befestigt. -Er trägt weiter  hin ein Kugellager 8, mit dem die Welle 12  gelagert wird.

   Durch einen Deckel 21     wird     die Kupplung abgeschlossen. Zur Abdich  tung gegen austretendes 01     sind    in dies  Deckel     Dichtungspackungen    19     mittelst     einer     Schraubbuchse    18 eingesetzt.  



  Die beiden an jeder Tragscheibe befestig  ten Kupplungen sind gegenläufig wirkend  ausgeführt, und zwar derart, dass die beiden  innern und die beiden     äussern    Kupplungen  der Tragscheiben in gleichem Sinne wirken.  



  Zur Abdichtung der ganzen Maschine  gegen austretendes 0<B>1</B> sind     Dichtungsringe     11 mit Haltebuchsen 277 vorgesehen, die  durch Deckel 6     angepresst    werden. Das er  forderliche Schmieröl wird der Maschine  durch die Kanäle 13 mit einer Pumpe zu  geführt. Es durchläuft dann die ganzen La  ger und Kupplungen und wird über die Lei  tung 113, in die ein federbelastetes Rück  schlagventil bekannter Bauart eingebaut sein  kann, wieder abgeführt.  



  Zum Anlassen der Maschine ist zwischen  den beiden Tragscheiben eine     Mitnehmer-          scheibe    44 vorgesehen, die auf der Welle     mit-          telst    Keilen 45 starr befestigt ist. Diese Mit  nehmerscheibe 44 trägt einen     T-förmigen     Kopf, an dem auf jeder Seite     gegeneinander     versetzte Nocken 51 und 51' vorgesehen sind,    wie     Fig.    4 zeigt. Diese Nocken arbeiten je  mit einer Nase 52 eines Kolbens 47 zusam  men, der in einen Zylinder 46 eingesetzt ist.  Der Zylinder 46 ist an der Tragscheibe 7  befestigt.

   Eine Feder 49, die in eine Boh  rung 48 des Kolbens 47 eingesetzt ist, ist  bestrebt, die Nase 52 in Eingriff mit einem  der Nocken 51     bezw.    51' der     Mitnehnier-          scheibe    44 zu bringen. Der Kolben 47 trägt  einen Zapfen 53, auf den eine Stahlrolle 54  drehbar aufgeschoben ist. Diese Stahlrolle  arbeitet mit einer Führungsschiene 56 zu  sammen, die in eine     Ausnehmung    252 des  feststehenden Gehäuseteils 2 eingesetzt und  in dieser     mittelst        Schrauben    57 befestigt ist.  Die Form dieser Führungsschiene 56 ist aus       Fig.    6 zu erkennen. Sie besteht aus einem  an zwei Stellen 171 abgeflachten Kreis, an  dessen Innenseite die Rolle 54 gleitet.

   So  bald diese aus dem Rundteil der     Führui)g     in die abgeflachten Teile gelangt, wird ihr  Weg verkürzt. Infolgedessen     wird    der Füh  rungsring 54 und mit ihm die Nase 52 des  Kolbens 47 nach unten gepresst, so dass die  Nocken 51     bezw.    51' und die Nase 52 ausser  Eingriff kommen. In     Fig.    2 ist nur an einer       Seite    die Nase 52 mit. ihren übrigen Teilen       erkennbar,    während die Nase 52 der andern  Seite in einer andern Zeichenebene liegt.  



  Statt der Führungsschiene 56 kann auch  die aus der     Fig.    7 ersichtliche Führung vor  gesehen sein. Bei dieser ist durch zwei Schie  nen 56 eine Nut gebildet, in der die Stahl  rohre 54 gleitet. An zwei Stellen 171 ist  die im übrigen kreisförmige Nut abgeflacht.  An jeder Tragscheibe sind zwei solche     Nok-          kensteuerungen        (Fig.    3 bis 7) vorgesehen.  Die Nocken sind so versetzt angeordnet, dass  in Abständen von 90   abwechselnd auf der  einen oder der andern Tragscheibe eine N     ocke     liegt.  



  Um beim Anlassen der Maschine die er  forderliche Kompression zu erzeugen, ist für  jeden der beiden Gehäuseteile 5 eine beson  dere Halteeinrichtung vorgesehen. Diese be  steht aus einem auf jeden Teil 23 aufgezo  genen     Nockenring    180, der sechs Nocken 181  trägt. Mit diesem     Nockenring    arbeiten meh-           rere    Rollen<B>1.82</B> zusammen, wobei jede von  einem Lager 183 getragen wird. Das Lager  183 ist an einer Stange 186 befestigt, die  in dem Gehäuse 185 gelagert ist. Eine durch  Anziehen der     Mutter    189 gegenüber einem  Federteller verstellbare Feder 187 ist be  strebt, die Stange 186     und    mit ihr die Rolle  182 gegen den.     Nockenring    zu pressen.

   Die  Nocken sind so verteilt, dass die Kolben       jedesmal    an den Stellen, an denen die Zün  dung erfolgen soll, durch Anliegen eines       Nockens    181 gegen die Rolle 182     festgehalten     werden. Infolge der beim Anlassen von Hand  oder durch das     Anlassaggregat    ausgeübten  Kraft wird der jeweils wirksame Nocken 181  unter der nachgiebigen Rolle 182 durchge  drückt. An der nächsten Zündstelle läuft  dann ein weiterer Nocken auf.

   Sobald die  Maschine anspringt, wird die Rolle infolge  der grösseren hierbei auftretenden Kraft und       Geschwindigkeit    aufwärts geschleudert, und  ein unter Federwirkung stehender Bolzen  188 einer     Rasteinrichtung    springt in eine       Ausnehmung    184 der Stange 186 ein, so dass  die Rolle oben gehalten wird und ausser Wir  kung ist.  



  Die beiden     Halteeinrichtungen    sind ge  geneinander um 90   versetzt angeordnet.  Zum Einführen des Luftgasgemisches       und    Abführen der Restgase sind sechs Ein  lassventile 71 und sechs     Auslassventile    81  vorgesehen, die auf den Umfang der Wan  dungen des Ringraumes 65 verteilt sind. Je  ein     Einlassventil    72 und ein     Auslassventil    81  stehen einander gegenüber. Jedes     Einlass-          ventil    72 besitzt einen Ventilteller 74, der  auf dem Ventilsitz 80 ruht. An dem Ventil  teller 74 ist die Ventilspindel 73 befestigt.

    Auf diese ist eine Feder 75 aufgeschoben,  die     mittelst        einer    Schraube 77 und einem Fe  derteller 76 zusammengepresst wird. Die Fe  der ist bestrebt, den Ventilteller auf seinen  Sitz zu drücken. Die     Öffnungsrichtung    des  Ventils ist so gewählt, dass sich der Ventil  teller beim Öffnen gegen den Ringraum 65  zu bewegt. Das Luftgasgemisch wird     mit-          telst    des Stutzens 79 zugeführt, an den die  Vergaser angeschlossen werden. Der Zu-         fuhrstutzen    kann jedoch auch direkt mit  einem Kompressor verbunden werden.  



  Jedes der     Auslassventile    81 besteht eben  falls aus einem Ventilteller 87, der auf dem  Ventilsitz 86 ruht. Auf die     Ventilspindel     82 ist eine Feder 85 aufgeschoben, die durch.  einen Federteller 83 und Schrauben 84 zu  sammengedrückt wird. Die Feder ist     be-.     strebt, den Ventilteller 87 auf seinen Sitz  zu drücken; die     Öffnungsrichtung    des Ven  tils ist hierbei so gewählt, dass das Ventil  sich beim Öffnen nach aussen bewegt Die  Restgase -werden durch den Stutzen 88 ab  geführt.  



  Das Öffnen des     Einlassventils    72 erfolgt  durch den bei der Ansaugbewegung der Kol  ben sich ausbildenden Unterdruck, während  sich die     Auslassventile    durch den Druck der  Restgase öffnen. Eine besondere Steuerung  der Ventile ist daher nicht unbedingt er  forderlich. Sie kann jedoch, wie in dem Aus  führungsbeispiel dargestellt, mittelst eines  Hebelgestänges vorgenommen werden. Es  sind dann Nocken 20 auf dem Flansch 23  zur Betätigung vorzusehen. Es sind zwölf  Einlass- und     Auslassventile    vorhanden, also  dreimal mehr als Kolbenpaare.  



  Zwischen je zwei     Ventilpaaren    ist ein  Paar gegenüberliegende Zündkerzen ange  ordnet, so dass im Ganzen sechs Zündkerzen  paare 63, 63a,     63b,    63e, 63d, 63e vorhanden  sind. Die Erregung dieser Zündkerzen er  folgt in bekannter Weise, so dass sie hier  der Deutlichkeit halber nicht     mitbeschrieben     und dargestellt ist.  



  Da die     Fig.    1 einen Querschnitt durch die       Mitte    der Maschine darstellt, zeigt sie nur  die nach den     Auslassventilen    führenden Boh  rungen. Die     Ventilkreise    sind daher mit 72  bezeichnet. Die kleineren Kreise bedeuten  die Zündkerzen.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist fol  gende:  Sobald die Maschine angelassen werden  soll, wird die anzutreibende Welle 12 von  Hand oder     mittelst    eines     Algassaggregates         gedreht. Die     Mitnehmerscheibe    44 dreht sich  infolgedessen ebenfalls.

   Sobald einer ihrer  Nocken, beispielsweise ein Nocken 51 in Ein  griff mit einer Nase 52 an der Tragscheibe 7  kommt, nimmt die     Mitnehmerscheibe    44 diese  Tragscheibe und die an ihr     befestigten    Kol  ben 89, 89a, 89b,     89e    mit, und sobald die  Kolben über die nächste Zündstelle hinweg  gedreht worden sind, ohne dass eine Entzün  dung des Gasgemisches erfolgt, gelangt die  Stahlrolle 54 an eine der flachen Stellen 171  der Führungsschiene, so dass die Nase 52  heruntergedrückt wird, und die Tragscheibe  7 infolgedessen ausser Eingriff mit dem     Nok-          ken    51. der     Mitnehmerscheibe    kommt.

   Nun  mehr kommt einer der Nocken 51' der an  dern Seite der     Mitnehmerseheibe    44 mit der  Nase 52 des an der Tragscheibe 33 befind  lichen Teils der     Anlasseinrichtung    (nicht mit  gezeichnet, da in anderer Ebene liegend) in  Eingriff und nimmt die Tragscheibe 33 mit.  Nach einer vorbestimmten     Wagstrecke        wird     auch die Tragscheibe 33     wieder    freigegeben.  Dieses Arbeitsspiel wiederholt sich so oft,  bis eine Zündung des Gasgemisches erfolgt.

    Sobald dies der Fall ist, beginnen die Trag  scheiben abwechselnd umzulaufen, so dass sie  von der     Mitnehmerscheibe    44 nicht mehr mit  genommen zu werden brauchen.     Diese    läuft  jedoch weiter mit der Welle 12 um, und ihre  Nocken kommen     abwechselnd    mit den Nasen  53 an den Kolben 47 in und ausser Eingriff.       .Da    jedoch hierbei keine Kraftübertragung  erfolgt und ausserdem die ganze     Anlassvor-          richtung    unter Öd läuft, tritt eine nennens  werte Abnutzung nicht ein.

   Sobald jedoch  die Maschine infolge Fehlzündungen oder       Überlastung    stehen zu bleiben droht,     tritt    die       Anlassvorrichtung    wieder in Tätigkeit und  nimmt die Kolben infolge der aufgespeicher  ten Schwungkraft- solange mit, bis die er  neute Zündung erfolgt.

   Beim Anlaufen der  Maschine werden, wie bereits erwähnt, auch  die Halteeinrichtungen für die Kolben ausser  Tätigkeit gesetzt, da die Rollen 182 durch  Einspringen des Bolzens 188 in die     Ausneh-          mung    184 der Stange 186 hochgehalten wer  den. -    Der eigentliche Arbeitsvorgang der erläu  terten Maschine spielt sich in folgender       Weise    ab:

    Es sei angenommen, dass sich in dem  Raum 90 zwischen den Kolben 89 und 60       ein    komprimiertes Luftgasgemisch     befindet.,     in dem Raum 91 ist dann     urkomprimiertes     Luftgasgemisch vorhanden, in dem Raum 92  ist kein Luftgasgemisch oder Restgas ent  halten, in     dem    Raum 93 Restgas, in dem  Raum 94 komprimiertes Luftgasgemisch, in  dem Raum 95     urkomprimiertes    Luftgasge  misch, in dem Raum 96 kein Gasgemisch  oder Restgas, und in dem Raum 97 befin  det sich Restgas.  



  Bei der Explosion des Gasgemisches in  den Räumen 90 und 94 werden die     Kolben     60 und 60a in der Pfeilrichtung     weiterge-          schleudert    und nehmen hierbei die Welle 12  mit. Die Kolben 89 und 89a werden jedoch  an einer rückläufigen Bewegung verhindert.  In welcher Weise die     Mitnahme    der Welle  und die Verhinderung der rückläufigen Be  wegung zustande     kommen,    wird später er  läutert werden.  



  Bei einer Vorwärtsbewegung des Kolbens  60 (es wird hier nur dieser Kolben     betraeh-          tet,    da sich die übrigen analog verhalten)       wird    nicht nur die Drehung der Welle 12       bewirkt,    sondern dieser Kolben komprimiert       gleichzeitig    auch das in dem Raum 91 be  findliche Luftgasgemisch. Da er die     Ventile     72 und 81 gleich am Anfang seiner Bewe  gung überläuft, wird verhindert, dass durch  den sich ausbildenden Überdruck das in die  sem Raum liegende     Auslassventil    aufge  drückt wird. Es bildet     sich--    also eine neue  Kompressionskammer aus, in der die Zünd  kerze 63b liegt.

   Der die Vorderwand dieser  Kammer bildende Kolben 89b kann nicht in  der Arbeitsrichtung ausweichen, da der mit  ihm auf der gleichen Tragscheibe 7     befesti;le     Kolben 89 durch den Gegendruck der     Egp ?o-          sionsgase        festgehalten    wird. In dem Zeit  punkt, in dem sich der Kompressionsdruck  der neuen Gase und der Gegendruck     rl,#r          explodierenden    Gase ausgeglichen haben,     -3r-          folgt    ungefähr die neue Zündung.

   Durch      Einstellen des     Zündzeitpunktes    kann man  also gleichzeitig auch die Höhe der entste  henden Kompression     bestimmen.     



       Gleichzeitig    mit der Bewegung des Kol  bens 60 bewegt sich der mit ihm auf der  gleichen Tragscheibe 33 sitzende Kolben<B>601)</B>  weiter. Infolgedessen entsteht in dem Raum  92 ein Unterdruck, durch den das in diesem  Raum befindliche     Einlassventil    geöffnet  wird; so dass neues Gemisch angesaugt wird.  In dem Raum 93 entsteht dagegen ein Über  druck, durch den das in diesem Raum lie  gende     Auslassventil    aufgedrückt wird, so dass  die verbrannten Restgase austreten können.  



  Dieses Arbeitsspiel     wiederholt    sich zyk  lisch weiterschreitend. Die erste     Gemisch-          und    Kompressionsbildung kommt dadurch  zustande,     dass    die     Mitnehmerscheibe    44 die  Tragscheiben mit dem Kolben dreht. Vor in       Betriebkommen    der Maschine wird jedoch  der die     Vorderwand    jeweils bildende Kol  ben nicht durch den Gegendruck der explo  dierenden Gase auf einen andern mit ihm  auf der gleichen Tragscheibe sitzenden Kol  ben festgehalten.

   Dies wird     vielmehr    durch  die bereits beschriebenen     Halteeinrichtungen     erreicht, deren Rollen sich gegen die Nocken  181 an den     Tragscheiben    anlegen.  



  Die     Übertragung    der Kolbenbewegung  auf die Welle 12 und das Festhalten der  Kolben erfolgen in folgender Weise:  Sobald beispielsweise der Kolben 89 in  der     Arbeitsrichtung    weiter geschleudert wird,  kommt der äussere Teil 27 der einen Kupp  lung durch die beweglichen Kupplungsglie  der 26 in Eingriff mit dem     innern    Kupp  lungsteil 24, der an der Welle 12 befestigt  ist, diese wird also in der     Arbeitsrichtung     mitgenommen. Sobald der die Rückwand  der Explosionskammer bildende Kolben 60,  der auf der andern Tragscheibe sitzt, eine  rückläufige Bewegung versucht, kommt bei  dieser Tragscheibe die äussere     Kupplung    in  Eingriff mit dem Gehäuseteil 5.

   Die     Trag-          Scheibe    kann sich daher mit den an ihr be  festigten Kolben nicht rückwärts drehen.  Jeder Kolben kann sich also bei einer Explo  sion in der Arbeitsrichtung unter Mitnahme    der Welle 12 drehen, aber nicht in der ent  gegengesetzten Richtung.  



  Die in den     Fig.    11 und 12 dargestellte  zweite Ausführungsform stimmt hinsichtlich  des Prinzips, der Ausbildung der Kupplun  gen und der     Anlassvorrichtung    usw. im we  sentlichen mit der Ausführung gemäss den       Fig.    1 und 2 überein. Gleiche Teile sind mit  gleichen Überweisungszeichen versehen. 91  ist ein Kühlmantel. Der Zapfen 53 der An  lassvorrichtung ist in etwas anderer Weise  ausgebildet. Die     Kolben    60, 60a, sowie 89  und 89a sind als Hohlkolben ausgebildet.  



  Bei der Maschine gemäss den     Fig.    11 und  12 ist jedoch auf jeder der Tragscheiben 7  und 33 nur ein einziges Kolbenpaar vorge  sehen. Infolgedessen wird der die Vorder  wand der Kompressionskammer bildende  Kolben, beispielsweise der Kolben 89, nicht  durch den Gegendruck eines andern mit ihm  auf der gleichen     Kolbentragscheibe    sitzen  den Kolbens festgehalten, wenn der Kolben  60 sich ihm nähert und hierbei das zwischen  beiden Kolben befindliche Gasgemisch kom  primiert. Es ist daher für die     Ausbildung     der Kompression eine besondere Halteein  richtung erforderlich. Diese weist eine     Nok-          kenscheibe    138 auf, die auf den Teil 23       aufgekeilt    ist.

   Die Aussenfläche dieser     Nok-          kenscheibe    trägt einen Nocken 141 mit Tau  ger Anlauffläche, um das Halten stossfrei  zu     gestalten.    Die     Nockenscheibe    arbeitet mit  einem Zylinder<B>137</B>     zusammen,    in dessen  gabelförmiges Ende mittelst eines Bolzens  1-40 eine Rolle 139 eingesetzt ist. Diese wird  ebenso wie die Gegenrolle 139' zu Geräusch  dämpfung zweckmässig mit Rohhaut überzo  gen. Der Zylinder 137 kann     mittelst    einer  federnden Scheibe 134 und eines Stellrades  135 mehr oder weniger gegen den Nocken  141 gepresst werden. Zweckmässig werden  sämtliche Stellräder 135 durch irgendwelche  kinematischen Mittel miteinander verbunden.

    so dass die entsprechend der Verteilung der  Zündstellen angeordneten Zylinder 137 von  einer Stelle aus     einstellbar    sind.  



  Aus     Fig.    12 sind weiterhin die Stutzen  172 und 172a für die     Einlassventile    und die      Stutzen 1.73 und 173a für die     Auslassventile     ersichtlich. 63 und 68a     sind    die Zündkerzen,  die an je eine Magnetzündung angeschlossen  sind. Die Ventile und Zündkerzen werden  mittelst eines Hebelgestänges und der Kok  ken 20, 156 und<B>157</B> gesteuert, die auf den  Kupplungsteil 23 aufgezogen sind.  



  Weiterhin sind bei dieser Ausführungs  form noch besondere     Kühleinrichtungen    vor  gesellen. Das Kühlmittel, zum Beispiel<B>01,</B>  wird durch das Rohr 199 zugeführt, durch  läuft die verschiedenen Kupplungen und  Lager und gelangt infolge der Zentrifugal  kraft durch die Leitung 1.60 in das Innere  der Kolben, die ganz oder nahezu mit Öl  gefüllt sind. In jedem Kolben ist eine Ab  laufeinrichtung 161 vorgesehen. In diese  Ablaufeinrichtung wird das Öl infolge des  Beharrungsvermögens durch den Ruck     beim     Festhalten des Kolbens geschleudert und  fliesst dann durch die Leitung 162 in eine  Ölnut 177. Aus dieser Ölnut fliesst das Öl  durch die Leitung 178 und das Knierohr  179 wieder ab.  



  Die     Fig.    13 zeigt einen Hohlkolben der  zweiten Ausführungsform mit der Ablauf  einrichtung in     grösserem        Massstabe.    Die Ab  laufeinrichtung weist einen Trichter 161 auf,  der annähernd die volle Breite des Kolben  hohlraumes einnimmt. Die Öffnung des  Trichters ist der jeweiligen Drehrichtung des  Kolbens     entgegengerichtet,    so dass das<B>01</B>  beim Anhalten des Kolbens infolge des Be  harrungsvermögens in den Trichter geschleu  dert wird. An den Trichter 161 ist die Ab  laufleitung 162 angeschlossen.

   Um zu ver  hindern, dass das Öl durch die Ablaufleitung  zurückfliesst, ist in diese ein Kugelventil 280  eingebaut, das nur den Ölablauf zulässt, aber  den Zulauf sperrt, ebenso ist auch in der  Zuführungsleitung 160 ein Kegelventil 281  vorgesehen, .das einen unerwünschten     Öla.b-          fluss    durch diese Leitung     verhindert.    Die       Kolbenringe    sind mit 164 und 165 bezeich  net.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist fol  gende;    Der     Anlassvorgang    spielt sich in ähnlicher  Weise     wie    bei der Ausführung gemäss den       Fig.    1 und 2 ab. Sobald die zu den Kolben  60 und 60a gehörende     Haltescheibe    138 mit  ihrem Nocken     1-11    auf die Rolle 139 des Zy  linders 137 aufläuft,     -werden    die vorher vor  den Kolben 89 und 89a hergeschobenen Kol  ben 60 und 60a durch den Reibungswider  stand und den     Anpressdruck    zwischen dem  Nocken 141 und der Rolle<B>139</B> festgehalten,  so dass die Kompression erfolgt.

       \Fenn    ent  sprechend der Einstellung des Zylinder     l37     ein Kompressionsdruck von beispielsweise     r)     bis 8 Atmosphären erreicht ist, erfolgt die  Zündung. Der Explosionsdruck schleudert  unter     Überwindung    der Haltewirkung die  beiden Kolben 60 und 603 in der Pfeilrich  tung weiter, die hierbei in der gleichen  Weise, wie in den     Fig.    1 und 2 beschrieben,  die Welle 12 mitnehmen, die beiden andern  Kolben' dagegen werden in der gleichen  Weise, wie bei den     Fig.    1 und 2 festgehalten.  



  Die Restgase werden durch die     Auslass-          ventile    173 und 173a     herausgeschoben.    Die  noch in Bewegung befindlichen Kolben kom  primieren das erneut eingeblasene oder ange  saugte Gemisch, wobei jetzt die Kolben 89  und 89a durch die     Halteeinrichtung    festge  halten werden. Das Arbeitsspiel wiederholt  sich dann. Die Steuerung der Ventile er  folgt,     Brie    bereits erwähnt, mit Hilfe der  Nocken 20, 156 und<B>157.</B>  



  Durch Verstellen des     Zündzeitpunktes     und Regeln des Haltedruckes kann jede ge  wünschte Kompression erreicht werden.  



  Die Bezugszeichen in den     Ansprüchen     haben nur unterweisenden, aber nicht kenn  zeichnenden Charakter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkolbenbrennkraftmaschine mit in einem Ringzaum umlaufenden Kolben, die abwechselnd sich drehen und festgehalten werden, wobei die jeweils festgehaltenen Kol ben die Rückwände der sich zwischen zwei Kolben ausbildenden Explosionskammer bil den, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei zusammenarbeitenden Kolben ein Kolben auf einer Tragscheibe und der zweite auf einer andern Tragscheibe, von denen jede mindestens ein Kolbenpaar trägt, befestigt ist, und dass an jeder Tragscheibe zwei gegen läufig wirkende Kupplungen vorgesehen sind, von denen die eine beim Ineingriffkom- men der Kupplungsteile unmittelbar die an zutreibende Welle in der Arbeitsrichtung mitnimmt,
    während die andere mit einem feststehenden Teil des Gehäuses in Eingriff kommt, dass Ganze derart, dass bei einer Ex plosion des Kraftmittels die eine Tragscheibe die anzutreibende Welle durch ihre mit der Wedle zusamenarbeitende Kupplung mit nimmt, die andere Tragscheibe dagegen durch ihre mit einem feststehenden Teil des Gehäuses zusammenarbeitende Kupplung an einer rückläufigen Bewegung gehindert wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die äussern Teile (22) der beiden mit den feststehenden Gehäuseteilen (5) in Eingriff kommenden Kupplungen auf den mit den zugehörigen Tragscheiben (7 bezw. 33) umlaufenden Teilen (23) fest aufgezogen sind.
    2. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den die anzutreibende Welle (12) unmittelbar mitnehmenden, innern Kupplungsteilen (24) und in den an den Gehäuseteilen (5) starr befestigten, innern Kupplungsteilen (16) Kupplungs glieder (2.6 bezw. 17) eingesetzt sind, die schwingbar gelagert sind und deren Ar beitsflächen kreisförmig sind, wobei die Zentren (A) dieser Kreise nicht in den Schwingachsen (<B>C</B>) der Kupplungsglie der (26 bezw. 1.7) liegen.
    3. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsglieder (26 bezw. 17) mittelst zapfenförmiger Teile (30) in den innern Kupplungsteilen (24 bezw. 16) gelagert sind, und dass bei jedem Kupplungsglied der Durchmesser (I11,) des Teils (30), die Breite (N) und die Gesamtlänge (L) sich verhalten wie 3:2:7;5.
    4. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an jeden der innern Kupplungsteile (16 bezw. 24) Federn (299) vorgesehen sind, die bestrebt sind, die beweglichen Kupplungsglieder (26 bezw. 17) gegen die äussern Kupplungsteile (27 bezw. 22) zu drücken. 5. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass, jede Tragscheibe (7 bezw. <B>33)</B> mehr als zwei Kolbenpaare trägt, und dass die Gesamtzahl der Ein- und Auslassventile ein der Kolbenpaarzahl entsprechendes Vielfaches von 3 beträgt.
    6. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Einlass-@ und ein Auslassventil einander im Ringraum (65) gegenüber liegen, und auf dem Umfang des Ring raumes zwischen je zwei solchen auf einanderfolgenden Ventilpaaren eine Zündvorrichtung angeordnet ist, deren Zündzeitpunkt verstellbar ist. 7. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilpaare an solchen Stellen angeordnet sind, dass sie kurz nach Be ginn der Bewegung der Kolben von die sen überlaufen werden, um zu verhin dern, dass die Auslassventile durch den Kompressionsdruck geöffnet werden.
    B. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einstellbare Halteeinrichtungen vorgesehen sind, die jeweils die die Vor derwände der Kompressionskammern bildenden Kolben während der Kompres sion des Kraftmittels so lange festhalten, bis die gewünschte Kompression erreicht ist. 9. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Tragscheibe (7 bezw. 33) eine zur Halteeinrichtung gehörende Nockenscheibe (138) umläuft, gegen die ein in einem Zylinder (137) sitzender Bolzen (139) gepresst wird, dessen An pressungsdruck mittelst einer verstell baren, federnden Scheibe (134) regelbar ist.
    10. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Tragscheibe (7 bezw. 33) ein Nockenring (180, 181) umläuft, des sen Nockenzahl der Zahl der Zündvor richtungen (63, bezw. 63a ...
    63e) ent spricht, und dass mit jedem Nockenring (180, 181) mehrere zueinander versetzt angeordnete, gegen die Wirkung einer Feder (187) verschiebbar gelagerte Rol len (182) derart zusammenarbeiten, dass sie den ihnen zugeordneten N ockenring (180, 181) bis zur Überwindung eines vorbestimmten Gegendruckes festhalten, ihn dann aber infolge Überwindung der Gegenwirkung der Feder freigeben.
    11. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Lagerstelle jeder Rolle (182) eine lösbare Rasteneinrichtung (184, 188) vorgesehen ist, die die Rolle in ihrer angehobenen Stellung festhält, sobald sie nach dem Anlaufen der Maschine durch den Nockenring hoch geschleudert wird.
    12. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Tragscheiben (7 bezw. 33) eine auf der anzutreiben den Welle (12) starr befestigte Mitneh- merscheibe (44) vorgesehen ist, die an beiden Seiten angeordnete und entspre chend den Explosionsstellen gegeneinan der versetzte Nocken (51 bezw. 51') trägt, und dass an jeder der Tragschei ben (7 bezw. 33) eine verschiebbar ge lagerte Nase (52) vorgesehen ist, die während eines Kolbenumlaufes durch eine zugehörige Führung (56)
    mindestens einmal verschoben wird und mit den Nocken (51 bezw. 51') der Mitnebmer- scheibe (44) derart zusammenarbeitet, dass diese beim Anlaufen der Maschine abwechselnd eine der Kolbentragscheiben (7 bezw. 33) mitnehmen und vor Errei chen der Explosionsstelle wieder freige geben. 13. Drehkolbenbrennkraftma.schine nach Un teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nasen (52) radial verschiebbar sind, und dass die Führungen (56) einem feststehenden Gehäuseteil angeordnet sind.
    14. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Führung (56) ein Bolzen (53) geführt ist, und dass jede Führung die Form eines an mehreren Stellen (171) abgeflachten Kreises aufweist.
    15. Dreblkobenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kolben hohl sind, dass in jeden Kolben eine Zuführungsleitung (160) mündet, durch die infolge der Zentri fugalkraft das Kühlmittel in den Kolben gepresst wird, nachdem es die Kupplun gen und Lager durchlaufen hat, und dass in jedem Kolben eine Ablaufeinrichtung (161, 162) vorgesehen ist, in die das Kühlmittel beim plötzlichen Festhalten des Kolbens zu Beginn des Kompres sionsvorganges infolge seines Behar rungsvermögens geschleudert wird, so dass ein ständiger Kühlmittelumla.uf ent steht. 16. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 15, dadurch gekennzeichnet.
    dass in der Zuführungsleitung (160) und in der Ablaufeinrichtung (161. 162<B>)</B> Rückschlagventile (28I), 281) vorgesehen sind, die den Rückfluss des Kühlmittels durch die Zuführungsleitung (16(>) bezw. den Zufluss durch die Ablaufeinrichtung (1,61, 162) verhindern. 17. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Un teranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ablaufeinrichtung (161, 162) mit einem Trichter versehen ist, dessen Öffnung derart gerichtet ist, dass beim plötzlichen Anhalten des Kolbens das Öl in ihn geschleudert wird.
    18. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seiten der Kolben halbkreis förmige Ausnehmungen (232) vorgesehen sind.
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