CH155244A - Schaltuhr mit auf einem umlaufenden Zifferblatt beliebig einstellbaren Schaltmitteln. - Google Patents

Schaltuhr mit auf einem umlaufenden Zifferblatt beliebig einstellbaren Schaltmitteln.

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CH155244A
CH155244A CH155244DA CH155244A CH 155244 A CH155244 A CH 155244A CH 155244D A CH155244D A CH 155244DA CH 155244 A CH155244 A CH 155244A
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CH
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switching
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time switch
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shift
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Schaltapparate A-G Fuer
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Schaltapparate Ag F
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Description


  Schaltuhr mit auf einem umlaufenden     Zifferblatt    beliebig einstellbaren     Schaltmitteln.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Schaltuhr     bezw.    Zeitschalter mit auf  einem umlaufenden Zifferblatt beliebig ein  stellbaren Schaltmitteln, die eine Schaltwalze       sprungweise    weiterdrehen, dadurch gekenn  zeichnet, dass von zwei einstellbaren Schalt  mitteln je einer von zwei     Klinkenhebeln    ab  schnappt, welche vermittelst ihrer Klinken  zwei auf der gleichen Schaltwalze angeordnete  Schalträder mit gegeneinander versetzten  Zähnen sprunghaft vorwärts schalten, so dass  die gleiche Klinke das Schaltrad nie zwei  Schaltsprünge hintereinander weiter drehen  kann.  



  Auf     beiliegender    Zeichnung sind beispiels  weise zwei Ausführungsformen von Schalt  uhren dargestellt, welche erfindungsgemäss  gebaut sind. Gezeigt sind drei     Zeitschaltvor-          richtungen,    die an einem Zeitschalter ange  bracht sind. Zwei davon sind gleich gebaut,  während die dritte links oben in     Fig.    3 von  den andern etwas verschieden ist.  



       Fig.    1 zeigt den Teil des Zeitschalters  mit den     Zeitschaltvorrichtungen    im Längs  schnitt durch die Achse         Fig.    2 ist eine Seitenansicht derselben;       Fig.    3 ist eine Draufsicht, und       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    2;

         Fig.    5 ist eine     Seite ansicht    der zweiten  Ausführungsform der     Zeitschaltvorrichtung.     Eine allen drei     Zeitschaltvorrichtungen     gemeinsame Grundplatte 1 ist von der fest  stehenden Achse 2, welche an einem nicht  dargestellten Teil der Schaltuhr festgemacht  ist, durchsetzt und trägt sämtliche Achsen 3,  4, 5 der Schaltwerke der     Schaltvorrichtungen.     Die letzt genannten Achsen sind noch in einer  zweiten, durch Ständer 6 im richtigen Ab  stand gehaltenen und rings um die Achse 2  verteilten Platinen 7 gelagert.  



  Die als Hohlwelle ausgebildete Triebwelle  13 macht hier eine Umdrehung im Tag und  wird durch Reibung vom Uhrwerk gedreht.  



       Die        gezeigte        Schaltuhr        hat        drei     liegende Zeitscheiben 8, 9, 10, welche  je auf     einer    besonderen Nabe 11, 11', 11" an  geschraubt sind. Die Naben sind gegenseitig  und mit der angetriebenen Hohlwelle 13 ver  schraubt und werden von letzterer mitge-           nommen.    Sie können aber zwecks Einstellung  auf die richtige Tageszeit mitsamt dieser  Hohlwelle auf der feststehenden Achse 2 von  Hand gedreht werden.  



  Die Schaltstifte der     obern    Scheibe sind  mit 8a, 8b, 8c und 8d bezeichnet. Es wird  lediglich das Funktionieren dieser ersten  Scheibe und der mit ihr arbeitenden Schalter  beschrieben, denn bei allen andern Scheiben  werden die gleichen Vorgänge mit analogen  Teilen eingeleitet. Bei den andern Scheiben  sind nur die zugehörigen Übermittlungshebel  entsprechend der Lage der Indexe     abgekröpft.     



  Die Arme der Schaltstifte 8a, 8b, 8c, 8d  sitzen alle mit     Passsitz    auf der der Scheibe 8  gehörenden Nabe 11. Die Schaltstifte 8a und  8c sind gegen oben, 8b und 8d gegen unten  gerichtet. Die Schaltstifte können also nicht  nur     nebeneinander    sondern auch übereinander  gestellt werden.  



  Ein jeder Schaltstift 8a oder 8c     resp.    8b  oder 8d arbeitet mit einem Übermittlungs  hebel 15     bezw.    16 zusammen, die jede für  sich unter Federwirkung stehen und auf dem  einen der     Abstandbolzen    6 gelagert sind. Ein  jeder Übermittlungshebel ist, wie aus     Fig.    4  zu ersehen ist, mit einer Nase 17 versehen,  deren schiefe Ebene 17' mit dem Schaltstift  zusammenarbeitet und trägt noch einen in  eine Öffnung der Platine 7 greifenden An  schlagstift 14 zur Betätigung von Hand.  



  Die Übermittlungshebel arbeiten auf die  Schalräder 19 einer Schaltwalze 18, welche  Kontakträder 20 trägt. Die Schalträder arbei  ten mit am Ende der Übermittlungshebel an  gebrachten Klinken 21 zusammen, während  auf den Kontakträdern     Kontaktfedern    22  schleifen, die an einem     Kontaktsatzträger    23  aus Isoliermaterial     angeschraubt    sind.  



  Die Zähne der Räder 19 sind gegenüber  einander versetzt und ziemlich lang gehalten.  Ein jeder Zahn entspricht in Bogenlänge dem  doppelten Hub eines Übermittlungshebels.  Daraus folgt, dass, wenn einmal ein Über  mittlungshebel z. B. 15 einen Zahn weiter  geschaltet hat, eine jede weitere Betätigung  dieses Hebels für die Schaltwalze einflusslos  bleibt. Letztere ist aber so weit verdreht, dass    nun ein zweiter Betätigungshebel, beispiels  weise Hebel 16, einen dem ersteren gegenüber  versetzten Zahn eines zweiten Rades 19 fassen  kann. Den Schaltzähnen entsprechend sind  die Zähne der Schaltkontakte vorgesehen. Bei  dem untersten als Scheibe ausgebildeten Rad  24 wird ein stetiger Kontakt bewerkstelligt,  bei jeder Schaltung erhält bald die eine, bald  die andere der Kontaktfedern 22 des Feder  satzes Strom.  



  Es ist zu beachten, dass die Aufhebung  von Schaltfunktionen durch Verstellung der       Schaltstiftarme    durch blosses Verschieben ohne       Herausschrauben    von Stiften 8a, 8b, 8c oder  8d, wie sonst üblich, geschehen kann. Ausser  dem können diese Stifte direkt nebeneinander  gestellt werden, um zwei äusserst kurz auf  einander folgende Schaltungen zu veranlassen.  



  Eine zweite Ausführungsform der Schalt  werke ist an demjenigen in der linken Ecke  der     Fig.    3 dargestellt und in der     Fig.    5 von  der Seite veranschaulicht. Dort ist auf der  von der Schaltklinke bewegten Achse 3 ein  Ankerrad 30 vorgesehen, das mit einem auf  einer besondern Achse 31 befestigten Anker  32 zusammenarbeitet. Letzterer greift jeweils  bei jeder Teilschaltung in die Verzahnung  des Ankerrades hinein und arretiert letzteres  zwischen jedem Zahn. Die Bewegung des  Ankers geht sehr leicht von statten, bietet  aber dann am meisten Widerstand, wenn die  Schaltwalze durch lebendige Kraft weiter als  die gewünschte Schaltstellung möchte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltuhr mit auf einem umlaufenden Zifferblatt beliebig einstellbaren Schaltmitteln, die eine Schaltwalze sprungweise weiterdrehen, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei einstell baren Schaltmitteln je einer von zwei Klinken hebeln abschnappt, welche vermittelst ihrer Klinken zwei auf der gleichen Schaltwalze angeordnete Schalträder mit gegeneinander versetzten Zähnen sprunghaft vorwärts schal ten, so dass die gleiche Klinke das Schalt rad nie zwei Schaltsprünge hintereinander weiter drehen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwalze von Hand durch Stifte an den Klinkenhebeln fortgeschaltet werden kann. 2.
    Schaltuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwalze ein mit einem Anker zusammenwirkendes Ankerrad besitzt, das die Walze recht zeitig abbremst.
CH155244D 1930-11-05 1930-11-05 Schaltuhr mit auf einem umlaufenden Zifferblatt beliebig einstellbaren Schaltmitteln. CH155244A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH155244T 1930-11-05

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CH155244A true CH155244A (de) 1932-06-15

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CH155244D CH155244A (de) 1930-11-05 1930-11-05 Schaltuhr mit auf einem umlaufenden Zifferblatt beliebig einstellbaren Schaltmitteln.

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FR (1) FR725706A (de)

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