CH155257A - Hochspannungs- und strahlensicherer Röntgenröhrenbehälter. - Google Patents
Hochspannungs- und strahlensicherer Röntgenröhrenbehälter.Info
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Description
Hochspannungs- und strahlensicherer Röntgenröhrenbehälter. Bei der) bekannten, vollkommen abge schlossenen hochspannungs- und strahlensi cheren Behältern für Röntgenröhren ist es von Nachteil, dass die Kühlung der Röntgen röhre verhältnismässig schwierig ist.
Zur Be seitigung dieses Nachteils ist bereits vorge schlagen worden, den aus Isolierstoff bestehen den Röntgenröhrenbehälter an seinen Enden mit durchlöcherten Metallkappen zu verschlie ssen, die aber, wenn die Röntgenröhre mit höheren Spannungen (über<B>50</B> Kilovolt) betrie ben werden soll, unverhältnismässig gross und für die Praxis unbrauchbar werden.
Um beim Betrieb der Röntgenröhre mit beliebig hohen Spannungen die Abmessungen in praktisch brauchbaren Grenzen zu halten, wird gemäss der Erfindung im Innern des hochspannungs- und strahlensicheren Rönt- genröhrenbehälters ein Leitungssystem für den Umlauf eines flüssigen Kühlmittels an geordnet. Bei diesei Art der Kühlung kann der isolierende Behälter die Röntgenröhre auch an den Elektrodenenden dicht umschlie ssen,- ohne die Betriebssicherheit und Hand lichkeit der Röhre beim Betriebe mit hohen Spannungen zu gefährden.
Ein Ausführungs beispiel des neuen Röntgenröhrenbehälters ist in der Abbildung im Schnitt schematisch dargestellt. Zwei Isolierkörper<B>1, 2</B> aus Por zellan sind mit geringem Abstand über die Röntgenröhre<B>3</B> geschoben und sind in der Mitte der Röntgenröhre von dem Metallzylin der 4 umschlossen, in dessen Gewinde<B>5</B> die Porzellankörper eingeschraubt und mit dem sie dadurch fest verbupden sind. Die von der Antikathode der Röntgenröhre ausgehenden Röntgenstrahlen können durch ein strahlen durchlässiges, metallisch leitendes Fenster,<B>6</B> austreten. Die Porzellankörper enden in Tül len<B>7, 8.</B> Die Stege<B>9, 10</B> dienen zur Ver steifung.
In die Tüllen<B>7, 8</B> sind hochspan nungssichere Kabel (Seele<B>11,</B> isolierender Mantel 12), die eine metallene Umflechtung <B>13</B> aufweisen, eingeführt. Das auf der Katho- denseite eingeführte Kabel ist mit einer Steckerbuchse 14 verbunden, in welche die Steckerstifte <B>15</B> der Kathodenkappe<B>16</B> ein geführt werden können, um den Arbeitsstrom und die Heizströme der Kathode zuzuführen; das auf der Anodenseite eingeführte Kabel ist an einen Kontaktkörper<B>17</B> angeschlossen, der mit der Anode in leitender Verbindung, z.
B. durch eine nicht abgebildete Feder, steht, Die Aussenflächen der beiden Hälften<B>1</B> und 2 des Röhrenbehälters sind vollständig mit einer leitenden Schicht überzogen. Diese wird mit dem Metallzylinder 4 und der Metalluni- flechtung der Kabel lückenlos verbunden und geerdet. Die Kabel enden an der Zimmer wand, wo sie an hochspannungssichere Strom zuführungen so angeschlossen sind, dass vom Eintritt in das Röntgenzimmer ab eine lücken lose geerdete Metallschicht zwischen allen hochspannungsführenden Teilen und dem Aussenraum liegt. Die metallene Aussenhaut wird zweckmässig aus deinem Röntgenstrahlen absorbierenden Metall hergestellt, z. B.
Blei, das zweckmässig mit Hilfe des bekannten Spritzverfahrens überall dort aufgebracht wird, wo Röntgenstrahlenschutz notwendig ist. Der Strahlenschutz kann auch ganz oder teilweise durch geeignete Zusätze zur Porzel lanmasse bewirkt werden.
Die Ausführungstüllen<B>7, 8</B> für das hoch spannungssichere Kabel konvergieren nach der Mitte des Behälters zu, so dass die Kabel bequem zusammengefasst werden können. Sie können in passender Entfernung von der Röntgenröhre gestützt werden, so dass die Röntgenröhre samt Behälter in erwünschter Weise bewegt werden kann.
Wie in der Abbildung angedeutet ist, hat die in den Behälter eingeführte Röntgenröhre ein gläsernes Innenmantelrohr <B>18,</B> das die Durchschlagssicherheit so weit erhöht, dass Durch- und Überschläge ans dem Innern der Röntgenröhre nach den geerdeten Metall teilen nicht zu befürchten sind. Der Durch messer solcher Röntgenröhren ist verhältnis mässig gering. 1nfolgedessen ist der ganze Röntgenröhrenbehälter verhältnismässig leicht und beweglich.
Die Kühlung der Anode erfolgt durch Kühlmittel, die durch den geerdeten Verbin dungskörper 4 hindurch dem Antikathoden- rohr <B>19</B> aus einer Kühlmittelleitung über An- schlussstutzen 21, Verbindungsrohr 22 ans Isoliermaterial zugeführt werden und durch zweckmässig diese Leitungen umhüllende (in der Abbildung nicht dargestellte) Rohre<B>ab-</B> geführt werden.
Da die Anschlussstelle 21 geerdet ist, sind entweder isolierende Kühl mittel zu verwenden, wie<B>01</B> oder Pressluft, oder es muss der Widerstand der Rohrleitung zwischen Antikathode und Metallkörper 4 sehr hoch sein. Um das zu erreichen, kann ein Teil der Kühlmittelleitung aus zahlreichen Windungen (Zuflussleitungen 23, Abflusslei- tungen 24) bestehen.
Antikathoden<B>d</B> urch <B>d</B> as aus ei n er geerdeten Leitung stammende Wasser zu kühlen und den zur Erde fliessenden Strom durch Anwen dung sehr langer, in Windungen aufgewickel ter Leitungsrohre zu begrenzen, ist bekannt. Jedoch hat man solche Vorrichtungen noch nicht innerhalb des Röntgenröhrenbehälters angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abgeschlossener, hochspannungs- und strahlensicherer Behälter<B>für</B> Röntgenröhren zum Betriebe mit beliebig hohen Spannungen, gekennzeichnet durch ein in seinem Innern angeordnetes Leitungssysteni <B>für</B> den Umlauf eines flüssigen Kühlmittels.UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Behälter nach Patentanspruch, gekennzeich net durch zwei miteinander durch einen geerdeten Metallkörper verbundene, über die Antikathoden- bezw. Kathodenseite der Röntgenröhre mit geringem Abstand ge schobene, aussen mit Metall bedeckte, bis auf die Verbindungsstelle und die Kabel- einführungsöffnungen lückenlos geschlossene Isolierkörper, die zugleich als Einführungs tüllen für hochspannungssichere Kabel aus gebildet sind. 2.Behälter -nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungstüllen nach der Mitte des Röhrenbehälters hin konvergieren.3.Behälter nach lInteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Aus- trittsöffnungen <B>für</B> das Kühlmittel an dein beide Isolierkörper verbindenden, geerdeten Mittelteil angeordnet sind. 4. Behälter nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die innerhalb des die Antikathode umgebenden Behälterteils an geordnete Kühlmittelleitung aus einem Röh rensystem von grosser Rohrlänge besteht.<B>5.</B> Behälter nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die leitende Aussen schicht der Isolierkörper mit der metalle nen Umflechtung der Kabel elektrisch lei tend verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE155257X | 1930-07-08 |
Publications (1)
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| CH155257A true CH155257A (de) | 1932-06-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155257D CH155257A (de) | 1930-07-08 | 1931-06-09 | Hochspannungs- und strahlensicherer Röntgenröhrenbehälter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155257A (de) |
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1931
- 1931-06-09 CH CH155257D patent/CH155257A/de unknown
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