CH155278A - Drahtlose Empfangsschaltung mit Dämpfungsverminderung. - Google Patents

Drahtlose Empfangsschaltung mit Dämpfungsverminderung.

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CH155278A
CH155278A CH155278DA CH155278A CH 155278 A CH155278 A CH 155278A CH 155278D A CH155278D A CH 155278DA CH 155278 A CH155278 A CH 155278A
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sep
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demodulator
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Inventor
Henricus Schotanus A Ste Hanzo
Original Assignee
Schotanus A Steringa Idzerda H
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  Drahtlose Empfangsschaltung mit     Dämpfungsrerminderung.       Bei drahtlosen Empfangsschaltungen mit       Dämpfungsverminderung    ist meistens die       Detektorröhre,    besser     Demodulatorröhre,        rück-          gclzoppelt.    Dadurch entsteht der Nachteil,       da.ss    der     Demodulator    nur schwierig     einzu-          stellen    ist, um die günstigste     demodulierende     Wirkung zu erhalten.

   Dieser Nachteil     tritt          be.onders    dann ein, wenn     Anodeugleich-          riehtung    Anwendung findet. In diesem Fall  ist nämlich die     demodulierende    Wirkung  vom Punkt der     Anodenstromkennlinie    ab  hängig, auf den die Röhre eingestellt ist.       Lei        Gittergleichrichtung    dagegen ist mehr       der    Arbeitspunkt auf der     Gitterstromkenn-          linie    von Bedeutung.

   Die     Veränderung    der  dynamischen Steilheit der Anodenstrom  kennlinie bei Steuerung des Gitters der De  modulatorröhre hat bei Anwendung     :von,          Anodengleiehrichtung    zur Folge, dass der       Arbeitspunkt    :

  auf der Kennlinie ausserhalb  desjenigen Bereiches versetzt wird, wo die  
EMI0001.0027     
  
    Gleichrichterwirkung <SEP> am <SEP> besten <SEP> ist. <SEP> Eine
<tb>  stärkere <SEP> Rückkopplung <SEP> führt <SEP> infolgedessen
<tb>  zu <SEP> einer <SEP> geringeren <SEP> Demodulation <SEP> und <SEP> da  durch <SEP> auch <SEP> zu <SEP> einem <SEP> ungünstigen <SEP> Verhält  nis <SEP> zwischen <SEP> Hoch- <SEP> und <SEP> Niederfrequenz  sehwingungen <SEP> im <SEP> Ausgangskreis <SEP> des <SEP> De  modulators.
<tb>  Durch <SEP> die <SEP> Erfindung <SEP> wird <SEP> obige <SEP> Schwic  rigkeit <SEP> dadurch <SEP> beseitigt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Demodu  latorröhre <SEP> nur <SEP> zur <SEP> Demodulation <SEP> benutzt
<tb>  wird, <SEP> während <SEP> die <SEP> Rückkopplung,

   <SEP> welche
<tb>  wie <SEP> üblich <SEP> zur <SEP> Einführung <SEP> einer <SEP> Dämpfunc  verminderung <SEP> in <SEP> einen <SEP> oder <SEP> mehrere <SEP> dem <SEP> De  modulator <SEP> vorangehende <SEP> Hochfreq-uienzlzrei#4c
<tb>  dient, <SEP> durch <SEP> eine <SEP> dem <SEP> Demodulator <SEP> nach,-,-e  schaltete <SEP> Niederfrequenzröhre <SEP> erfolgt.

   <SEP> Es <SEP> wird
<tb>  dadurch <SEP> nicht <SEP> nur <SEP> der <SEP> Vorteil <SEP> erreicht, <SEP> dass <SEP> dii,
<tb>  Gleichrichtung <SEP> durch <SEP> den <SEP> Demodulator <SEP> ver  bessert <SEP> wird, <SEP> sondern <SEP> auch, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> die
<tb>  Empfangsschaltung <SEP> leichter <SEP> auf <SEP> die <SEP> Rück  kapplungsgrenze <SEP> (das <SEP> heisst <SEP> auf <SEP> deri <SEP> Ein-              sa-tzpunkt    der Schwingungen) einstellen und  gleichmässiger in Schwingungen versetzen  lässt.  



  Die die Rückkopplung herbeiführende  Röhre     (Niederfrequenzröhre)    arbeitet nämlich  auf einem geradlinigen Teil einer langen       Kennlinie,    wo die Steilheit meistens viel grö  sser ist als diejenige im     Arbeitspunkt    der  Kennlinie der bisher in bekannter Weise,       rückgekoppelten        Demodulatorröhren.    Der ge  radlinige Verlauf trägt weiter dazu bei, dass  bei ,der neuen Schaltungsanordnung die  lokal erzeugten Schwingungen genauer     sinus-          förmig    sind, was     besonders    durch die Tat  sache bestätigt wird, dass es möglich ist, mit       schwingender    Röhre zu empfangen,

   ohne  dass Verzerrung     eintritt.    Atmosphärische  Störungen werden bei schwingendem Emp  fang stark herabgesetzt, während die Laut  stärke nicht vermindert wird.  



  Die erfindungsgemässe Schaltung kann  vorzugsweise derart ausgebildet werden, dass  aus einem dem Demodulator vorangehenden       Hochfrequenzkreis    über einen kleinen Kon  densator ein Teil der     Hochfrequenzenergie     der     Steuerelektrode    einer dem Demodulator       nachgeschalteten        Niederfrequenzröhre    zuge  führt wird. An der Ausgangsseite dieser  Röhre wird dann dieser Teil der Hoch  frequenzenergie nach Verstärkung in den  einen oder in mehrere     Hochfrequenzkreise     zurückgeführt.

   Dabei dient der     obenerwähute     kleine Kondensator zur Sperrung der Nieder  frequenzspannungen, welche sich infolge der       Demodulation    an der     Steuerelektrode    der       Niederfrequenzröhre    befinden. Bei solchen  Schaltungen ist es notwendig, dafür zu     sorg     gen, dass das Kopplungsglied zwischen der  die Rückkopplung herbeiführenden Nieder  freqnenzröhre und der ihr vorangehenden  Röhre weder von der Seite der Steuerelek  trode der     Niederfrequenzröhre,    noch von der  Seite der     Demodulatorröhre    aus durch die       Hochfrequenzschwingungen    erreicht werden  kann.

   Es wird dadurch die Trennung der       Demodulation    von der Rückkopplung ver  bessert und weiter wird verhindert, dass    bestimmte     Niederfrequenzteile    der Schaltung  durch     Hochfrequenzenergie    belastet werden.  Die Ausgangsseite der     Demodulatorröhre     wird vorzugsweise hochfrequent kurzgeschlos  sen (mit     einem    Kondensator), so dass sich an  der Anode keine     Hochfrequenzspannungen     entwickeln können, welche die     Demodulation     beeinträchtigen würden.  



  Im nachstehenden wird die Erfindung  anhand dreier Abbildungen erläutert, in de  nen nur diejenigen     Schaltungsteile    von     Aus-          führungsbeispielen    dargestellt sind, welche  zum guten; Verständnis der Erfindung not  wendig sind. Das +-Zeichen stellt     die    übliche       Anodenstromquelle    dar.  



  In     Abb.    1 sind zwei Röhren 1 und 2  gezeigt, von denen die erste als Demodulator  und die     zweite    als     Niederfrequenzverstö,rker     arbeitet. Vor dieser Anordnung können ge  gebenenfalls noch eine oder mehrere Hoch  frequenzröhren und hinter derselben noch       eine    oder mehrere     Niederfrequenzröhren    an  geschaltet werden.  



  Der     Eingangskreis    der     Demodulatorröhre     1 besteht aus einem beliebigen     abstimmba.ren          System    3, 4. Zwischen der Demodulator  röhre 1 und der     Niederfrequenzröhre    2 liegt  ein Kupplungsglied 5, das beliebig ausgebil  det sein kann (beispielsweise als Transfor  mator, Widerstandskopplung, Drosselkopp  lung usw.). Hinter der     Niederfrequenzröhre    2  befindet sieh zur Verbindung mit .einer noch  folgenden Röhre oder einem Verbrauche     i-          (Doppelteitung,        Lautsprecher    usw.) zum Bei  spiel ein dem Kopplungsglied 5 ähnliches  Kopplungsglied 6.  



  Zur Erzielung der .erwünschten Trennung  zwischen     Demodulation    und Rückkopplung  wird ein kleiner Kondensator 7 benutzt, wel  cher einen Teil der     Hochfrequenzenergi.e     aus dem Schwingungskreis 3, 4 der Steuer  elektrode 8     d.er        Niederfrequenzröhre    2 zu  führt. Dis Röhre 2 verstärkt die     Hoch-          frequenzschwin,gungen    und führt sie bei  spielsweise über einen Kondensator 9 einer  Rückkopplungsspule 10 zu, welche mit dem       abgestimmten    Schwingungskreis 3, 4 induk-           tiv        gekoppelt    ist.

   Die, Ausgangsseite der       Demodulatorröhre    1 ist durch einen Kon  densator 11 hochfrequent kurzgeschlossen.  Die     Hochfrequenzschwingungen    können nicht       tiber    das Kopplungsglied 5 in die Röhre 2  gelangen (was zu unerwünschter Rückwir  kung Anlass geben könnte), da in der Ver  bindung zwischen der Anode der     Demodu-          latorröhre    1 und dem Kopplungsglied 5 eine  Drosselspule 12 oder ein ähnliches Absperr  glied eingeschaltet ist.

   Schliesslich kann auch       die        Hochfr.equenzenergie    an der     Steuerelek-          trode    8 der Röhre 2 nicht     über    das Kopp  lungsglied 5     abgeleitet    werden, da in dieser  Verbindung ebenfalls ein Absperrglied, zum       Beispiel    eine Drosselspule 13,     eingeschaltet     ist.

   Wie bereits erwähnt, dient der Konden  sator 7 zugleich zur Sperrung der (infolge  der     Demodulation)    an der Steuerelektrode 8  der Röhre 2 auftretenden     Nied.erfrequenz-          schwingungen.        In,    der Verbindung zwischen  der Anode der Röhre 2 und dem hinter     der-          elben    liegenden Kopplungsglied 6 wird man  vorzugsweise ebenfalls .eine Drosselspule zur  Sperrung der     Hochfrequenzseliwingungen    an  ordnen.

   ,  Durch die Praxis wird die Erwartung  bestätigt, dass durch eine in obigem Sinne zu  sammengesetzte Schaltung die     Demodulation     in der Röhre 1 beträchtlich     verbessert    wird       mitl    sich gleichzeitig die Rückkopplung  gleichmässiger und genauer auf den erwünsch-         ten    Betrag einstellen lässt.    Es ist selbstverständlich, dass die Ver  bindung zur     Übertragung    der Roch  frequenzschwingungen an die Röhre 2; auch  an einen andern     Hochfrequenzkreis    als den  jenigen (3, 4) der     Demodulatorröhre    1 an  geschlossen werden kann.

   Auch ist es     kei-          neswegs    unbedingt notwendig, für die Rück  kopplung die erste     Niederfrequenzröhre    zu  verwenden. Weiter ist auch die Weise, in  der die     Energie-Zurückführung    zum Hoch  frequenzkreis 3, 4 stattfindet, beliebig, und       es    können auch die Schaltung der abge  stimmten Kreise, sowie die Hoch- und Nieder-         frequenzkopplungen    zwischen den Röhren  willkürlich     ausgebildet    werden.  



  In     Abb.    2 ist .ein     Ausführungsbeispiel          dargestellt,    bei welchem die für die     Steuer-          elektrode    der     Niederfrequenzröhre        bestimmte.     die     Rückkopplungi    herbeiführende Hoch  frequenzenergie induktiv von einem der       Hochfrequenzschwingungskreise        abgenommen     wird.

   Die Schaltung stimmt grundsätzlich  mit derjenigen der     Abb.    1 überein; nur ist  der Kondensator 7, welcher auch in     diesem          Ausführungsbeispiele    zur Sperrung     dei,          Niederfrequenzspannungen    dient, an der  Kathodenseite der     Demodulatorröhre    1 mit  dem Schwingungskreise 3,     4-    verbunden     und     mit einer mit der Spule 3 gekoppelten     Spule     17 in Reihe geschaltet. Auch bei dieser Aus  führungsform kann man selbstverständlich  der Röhre l eine oder mehrere     Hochfrequenz-          stufen    vorschalten.  



  Die Erfindung ist besonders vorteilhaft  bei Anwendung auf Empfänger, bei     welchen     die     abges@timmteni    Kreise im     Hochfrequenz-          teil    der Schaltung in     bekannter    Weise je  aus einer     Reihenschaltung        eines    kleinen  Kondensators mit einem L. C. - Kreis       (Schwungradkreis)    bestehen, welcher     nah.ezti     auf die zu empfangende Welle abgestimmt  ist und mit dem Kondensator eine     Spannungs-          resonanzschaltung    bildet.  



  Eine     derartige    Schaltung ist beispiels  weise in     Abb.    3 dargestellt. Sie stimmt wie  der mit derjenigen nach     Abb.    1 überein, nur  mit dem Unterschied, dass zwischen der  Anode der     letzten        Elochfrequenzverstärker-          röhre    14 und dem negativen Ende des Glüh  fadens dieser Röhre ein Kondensator 15 und  ein     Schwungradkreis    3, 4 angeordnet sind.  Die Anode der Röhre 14 wird über     eine     Drosselspule oder einen Widerstand 16 ge  speist.

   Wird nun, wie in der Abbildung  dargestellt, der Kondensator 7 statt an das       Gitter    der     Demodulatorröh.re    1 an     die     Anode der vorhergehenden, Röhre 14 ange  schlossen, .so tritt der Vorteil ein, dass die       Nebenschlusskapa.zität    des Niederfrequenz  teils der Schaltung die     Steuerelektrode    der           Demodulatorröhre    1 weniger beeinflusst,  Selbstverständlich wird aber auch hei An  schluss des Kondensators 7 an die Steuer  elektrode der Röhre 1 der prinzipielle     Fort-          schritt    erhalten,

   welcher durch die er  findungsgemässe Trennung der     Demodulation     von der Rückkopplung     in,    oben     angegebener     Weise entsteht.  



  Da gemäss der Erfindung der     De-          modulator    nur für die     Demodulation    ver  wendet wird, ergibt die Anwendung einer       Schirmgitterröhre    oder     Penthode    besondere  Vorteile. Denn in diesem Falle lässt sich  an das Schirmgitter ein     Nebenschlusskonden-          sator    anschliessen, so     dass-    diese Elektrode  nicht nur für die Zuführung der erforder  lichen Spannung, sondern gleichzeitig auch  zum Kurzschliessen der     Hochfrequenzschwin-          gungen    dient.

   Demzufolge kann der an die  Anode angeschlossene Kondensator, welcher  leicht einen Verlust an hohen Tönen im Nie  derfrequenzteil der Schaltung bewirkt, fort  gelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drahtlose Empfangsschaltung mit Dämp- fungsverminderung, dadurch gekennzeichnet, dass die Demodulatorröhre 1 nur zur De- modulation dient, und die Dämpfungs- verminderung in einem oder mehreren der Hochfrequenzkreis.e dadurch erhalten wird,
    dass ein Teil der Hochfrequenzenergie der Steuerelektrode einer dem Demodulator nachgeschalteten Niederfrequenzröhre züz- geführt und von der Ausgangsseite dieser Röhre in einen oder mehrere Hochfrequenz kreise zurückgeleitet wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Empfangsschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die IHoch- frequenzenergie über einen kleinen Kon densator (7) dem Gitter der Nieder frequenzröhre zugeführt wird. 2. Empfangsschaltung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Sperrglieder (12, 13), welche verhindern, dass die Hoch frequenzenergie von der Ausgangsseite der Demodulatorröhre und von der Steuerelektrode der Niederfrequenzröhre aus das die Niederfrequenzröhre mit der ihr vorangehenden Röhre verbindende Kopplungsglied (5) erreicht. 3.
    Empfangsschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Hochfrequenzkreis, aus dem die Hochfrequenzenergie der Steuerelektrode der die Rückkopplung herbeiführenden Niederfrequenzröhre zugeführt wird, aus einer Reihenschaltung eines kleinen Kon- densators (15) mit einem elektrischen Schwungradkreis (3, 4) besteht, und dass der Kondensator (7) zur Weitergabe der Hochfrequenzenergie an das Ende der Reihenschaltung angeschlossen ibt.
CH155278D 1930-02-15 1931-02-13 Drahtlose Empfangsschaltung mit Dämpfungsverminderung. CH155278A (de)

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