CH155389A - Elektrische Kochplatte. - Google Patents
Elektrische Kochplatte.Info
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Description
Elektrische Kochplatte.<B>-</B> Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine elektrische Kochplatte mit keramiscliem Plattenkörper und zwischen den Windungen des Heizkörpers -angeordneter Metalleinlage.
Essindbere,itsKochplattenmitmetallübe,r- zogenem koramischem Plattenkörper vorge schlagen worden, wobei der Metallüberzug eine geschlossene Scheibe bildete und mit in den Plattenkörper hineinragenden Rippen oder Stegen versehen -war. Hierbei ergeben zwar diese Metalleinlagen zwischen den Windungen des Heizkörpers ebenfalls eine gute Wärmeableitung gegen die Kochober- fläcIle hin, die letztere wird sieh aber genau wie bei rein metallischen Kochplatten im Betrieb infolge der Erwärmung verziehen und werfen, so dass ein aufgestelltes Koch gefäss nur noch punktweise aufstellt.
Der gleiche Mangel bestand auch bei nach einem andern Vorschlag ausgeführten, rein metallischen Kocliplatte mit Kupfereinlage, nebstdem waren dieselben schwer und in der Herstellung teuer. Die genannten Übelstände werden nun beim Erfindungsgegenstand dadurch beho ben, dass die Metalleinlage aus dünnen Strei fen mit am obern Längsrand liegender Ver breiterung besteht und die Verbreiterung an der Oberfläche des keramischen Plattenkör pers freiliegt, derart, dass dessen obere Seite eine durch parallele Streifen gebildete,
me tallische Wärmeaustauschfläche mit dazwi schen freiliegender keramischer Plattenober- fläolie bildet.
Dankdieser Ausbildung besitzt die Koch platte eine metallische Wärmeaustausch- fläche, und da der keramische Plattenkörper sieh auch in der grössten Hitze nicht verzieht, bleibt die Wärmeaustauschfläche stets genaij plan. Gleichzeitig schützt die an der Plat tenoberfläche vorstehende Metalleinlage den keramischen Körper gegen Beschädigung durch die Kochtöpfe.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die glühende Heizspirale durch den Plattenkörper nach oben dureh- schimmert, wodurch man ein sichtbares<B>All-</B> zeichen dafür erhält, dass die Kochplatte ein geschaltet und in Wirkung ist.
Ausführungsbeispiele des Erfindungs- gegenstandes sind in der Zeichnung darge stellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> einen senkrechten Schnitt einer ersten Ausführungsform, und Fig. 2 einer zweiten Ausführungsform; Fig. <B>3</B> ist ein wagrechter Schnitt nach Linie III-III in Fig. <B>1,</B> In Fig. <B>1</B> ist<B>1</B> der keramische, kreissehei- benförmige Plattenkörper, in welchem der spiralförmige Heizkörper 2 eingelegt ist und welcher am Umfang eine Metallbewehrung<B>3</B> hat.
Zwischen den Windungen der Heiz- spirale ist ein Metallband 4 von L-förmigem Querschnitt eingebettet, dessen oberer Schen kel über der Oberfläche des keramischen Plattenkörpers liegt und die Wärmeaus- tauschfläche bildet. Die durch die Heiz- spirale erzeugte Wärme wird somit praktisch völlig durch die gut leitende -Metallspirale 4 auf das daraufgestellte Kochgefäss über tragen. Gleichzeitig ist die keramische Ober fläche gegen mechanische Beschädigungen geschützt.
Bei der Variante nach Fig. 2 hat das Spiralband <B>6</B> bei im übrigen gleicher Ausbil dung der Kochplatte T-förmigen Querschnitt. Hierdurch ergibt sieh eine noch grössere me tallische Schutz- und Wärmeaustauschfläche.
Wie Fig. <B>3</B> zeigt, hat die Reizspirale 2 nebst den Zuleitungen u und v noch zwei An- zapfungen x und<B>y.</B> Mittelst eines Regulier schalters können nun einzelne Abschnitte der Heizspirale oder alle zusammen nach Belie ben eingeschaltet werden, so dass die heizende Fläche nicht grösser ist als der Boden des aufgesetzten Kochgefässes und hierdurch so wohl Überhitzung der äussern Teile der Heiz- spirale, als auch unnütze Strahlungsverluste vermieden werden.
Es ergibt sich auf diese Weise eine Unterteilung der Kochplatte in mehrere konzentrische Heizzonen, wobei<B>je-</B> weils der nicht von Metall bedeckte Strei fen die Begrenzung der Wärmeausbreitung bildet. Die Metalleinlage kann entweder in den weichen keramischen Plattenkörper eingelegt und mit diesem gebrannt werden, oder es kann eine Rille oder sonstwie geeignet ge- forinte Aussparungen in dem Plattenkörper eingeformt und nach dem Brennen die He- talleinlage eingelegt und mittelst eines Kit tes befestigt oder mit einer Glasur festge brannt werden.
Auf gleiche Weise können auch recht eckige Platten oder solche beliebiger Gestalt hergestellt werden, wobei die Metalleinlagen gerade oder in sonst passender Form aus geführt werden können.
Die Metalleinlagen könnten auch die Form von Stiften mit flachen Köpfen oder eine beliebige andere Form haben, wenn sie nur die Wärmeleitung nach,der Plattenober fläche möglichst restlos übernehmen und letz tere so viel deckt, dass eine genügende Wär- meaustauschfläche entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Elektrische Kochplatte mit keramischem Plattenkörper und zwischen den Windungen des Heizkörpers angeordneter Metalleinlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallein- l#age aus dünnen StreifeuL mit am obern Längsrand liegender Verbreiterung besteht und die Verbreiterung an der Oberfläche des keramischen Plattenkörpers freiliegt, derart, dass dessen obere Seite eine durch parallele Streifen gebildete, metallische Wärmeaus- bauschfläche mit dazwischen freiliegender keramischer Plattenoberfläche bildet.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrische Kochplatte gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalleinlagestreifen L- oder T-förmigen ,Querschnitt haben und der die Verbrei terung bildende Schenkel bezw. Flansch an der Oberfläche des Plattenkörpers liegt. <B>2 -</B> Elektrische Kochplatte gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalleinlage in die keramische Masse ein gebettet und mit dieser festgebrannt ist.<B>3.</B> Elektrische Kochplatte gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalleinlage in den Aussparungen des gebrannten Plauttenkörpers mittelst eines Bindemittels befestigt ist. 4. Elektrische Kochplatte gemäss Patentan spruch mit durch Anzapfungen in mehrere von innen nach aussen zuschaltbare kon- zentriscbe Heizzonen unterteilten Heiz- spiraJen, dadurch gekennzeichnet, dass so wohl die MetaIleinlage bezw. Plattenober fläche,als auch der Ileizwiderstand un unterbrochen sind, derart, dass der nicht von Metall bedeckte Streifen die Wärme ausbreitung begrenzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE155389X | 1930-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155389A true CH155389A (de) | 1932-06-30 |
Family
ID=5676988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155389D CH155389A (de) | 1930-08-22 | 1931-07-18 | Elektrische Kochplatte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155389A (de) |
-
1931
- 1931-07-18 CH CH155389D patent/CH155389A/de unknown
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