CH155435A - Verfahren und Einrichtung zum Abscheiden von Staub und dergleichen von gasförmigen Körpern. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Abscheiden von Staub und dergleichen von gasförmigen Körpern.

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CH155435A
CH155435A CH155435DA CH155435A CH 155435 A CH155435 A CH 155435A CH 155435D A CH155435D A CH 155435DA CH 155435 A CH155435 A CH 155435A
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CH
Switzerland
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gaseous medium
liquid
container
dust
gaseous
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English (en)
Inventor
A-G Ventilator
Original Assignee
Ventilator A G
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/02Construction of inlets by which the vortex flow is generated, e.g. tangential admission, the fluid flow being forced to follow a downward path by spirally wound bulkheads, or with slightly downwardly-directed tangential admission
    • B04C5/04Tangential inlets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description


      Yerfa.hren    und Einrichtung zum Abscheiden von Staub und dergleichen  von     gasförmigen    Körpern.    Es sind     Staubabscheider    bekannt, bei  denen das mit festen Körpern durchsetzte  gasförmige Medium in eine rotierende Bewe  gung versetzt wird, wodurch die im gas  förmigen Medium befindlichen gröberen,  festen     Körper    infolge ihrer verhältnis  mässig grossen Masse     abgeschleudert,    und  von einem Sammelbehälter aufgefangen wer  den. Mittelst einer solchen rein mecha  nischen Gasreinigung lassen sich jedoch nur  zirka<B>70%</B> der im gasförmigen Medium  enthaltenen festen Bestandteile ausscheiden.  Die restlichen<B>30%</B> gehen mit den ent  weichenden Gasen verloren.  



  Für Betriebe, in denen der niedergeschla  gene Staub wieder verwendet werden kann,  oder auch in solchen, wo die restlichen 30  Staubteilchen     etc.    durch das Entweichen mit  den Gasen schädliche Wirkungen in der Um  gebung ausüben können, bedeutet dies jedoch  einen grossen Nachteil.  



  Bei der vorliegenden Erfindung, welche  ein Verfahren und eine Einrichtung zum    Abscheiden von Staub und     dergleichen    von  gasförmigen     Körpern    zum Gegenstand hat.  wird dieser Nachteil vermieden, indem  Staubteilchen und dergleichen von den gas  förmigen Körpern praktisch vollständig ab  geschieden werden. Dies geschieht dadurch.  dass dem gasförmigen Medium zunächst     eich,     rotierende Bewegung erteilt wird, wodurch  die gröberen der das gasförmige Medium  durchsetzenden festen     Körper    infolge ihrer  verhältnismässig grossen     Masse    durch Wir  kung der Zentrifugalkraft von der Rota  tionsachse nach aussen abgedrängt werden.

    um schliesslich in einen     Sammelbehälter    zu  fallen, und dass das so von den gröbsten  mechanischen Verunreinigungen befreite,  gasförmige Medium zwecks vollständiger  Reinigung durch eine von dem gasförmigen  Medium selbst in Rotation versetzte Flüs  sigkeitssäule getrieben wird.

   Der     Staub-          abscheider    zur Durchführung dieses Ver  fahrens besitzt zu diesem Zwecke ein mit  einem     tangential    angeordneten Eintritts-      stutzen versehenes, trichterförmiges Ge  häuse, in dessen Innerem ein mit einer  Flüssigkeit angefüllter Behälter angeordnet  ist, in welchen ein Austrittsstutzen ein  taucht, dessen eine, unter dem Flüssigkeits  spiegel liegende     Durchtrittsöffnung    mit  Leitschaufeln versehen ist, welche radial  und zu der Ebene der     Durehtrittsöffnung     geneigt angeordnet sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel eines     Staubabscheiders    zur Durch  führung des beanspruchten Verfahrens dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch den       Staubabscheider,    und       Fig.    2 eine Draufsicht auf denselben.  Ein trichterförmiges Gehäuse 1, welches  auf Pfeilern 2 ruht, ist an seinem obern  Ende mit einem kreisförmigen Deckel 3 ver  schlossen, während sein unteres Ende in  einen für den Anschluss eines     Sammelbehäl-          ters    bestimmten Hals 4 ausmündet. An dem  obern Teil des Gehäuses 1 ist     tangential    ein  Eintrittsstutzen 5 angeordnet.

   Die Innen  wand des Gehäuses 1 weist spiralförmige  Leitbleche 6 auf. Im Innern des Gehäuses 1  ist ein bis zum Niveau N mit einer Flüssig  keit angefüllter Behälter 7 angeordnet, und  mittelst der Streben 8, 9 an der Innenwand  des Gehäuses 1 und am Deckel 3 abgestützt.  In diesen Flüssigkeitsbehälter 7 taucht ein  Austrittsstutzen 10, dessen eine, unter dem  Flüssigkeitsspiegel liegende Durchtritts  öffnung mit Leitschaufeln 11 versehen ist,  welche radial, und zu der Ebene der Durch  trittsöffnung geneigt angeordnet sind. Der  Austrittsstutzen 10 ist an seinem obern  Ende mit dem Deckel 3 verbunden. Zwi  schen dem Behälter 7 und dem     Austritts-          stutzen    10 ist ein Sieb 12 angeordnet.  



  An der tiefsten Stelle des Behälters 7 ist  eine     mittelst,des    Hahnes 13 absperrbare Ent  leerungsleitung 14 angeschlossen. Eine     Flüs-          sigkeits-Zuführungsleitung    15 mündet in  den Behälter 7, an welchen ausserdem eine       Überlaufleitung    16 angeschlossen ist, welche  unterhalb des Hahnes 13 in die Entleerungs  leitung 14 einmündet.

   Die Wirkungsweise    des dargestellten     Staubabscheiders    ist nun  folgende: Das verunreinigte, mit festen Kör  pern durchsetzte,     gasförmige        :.Medium    wird  mittelst eines     Ventilators    oder     dergleiehen     durch den     Eintrittsstutzen    5 in das     Gehäuse     1 gedrückt.

   Infolge der     tangentialen    Anord  nung des Eintrittsstutzens 5 wird das in das  Gehäuse l einströmende     gasförmige    Medium  in eine rotierende Bewegung versetzt, wobei  die gröberen der im Gas befindlichen festen  Körperchen zufolge ihrer verhältnismässig  grossen Masse durch Wirkung der Zentri  fugalkraft von der Rotationsachse des Gase  nach aussen abgedrängt werden. Durch die  an der Innenwand des Gehäuses 1 angeord  neten spiralförmigen     Leitbleche    6     werden     die in deren Bereich kreisenden     festen    Kör  perchen dem Gehäusehals 4 zugeführt, wo  sie in einen (nicht gezeichneten)     Sammel-          behälter    fallen.  



  Das so von den gröbsten mechanischen  Verunreinigungen befreite, gasförmige Me  dium tritt nun durch das Sieb 12 und durch  die Flüssigkeitssäule     ,S,    sowie     -durch    die von  den geneigt angeordneten Leitschaufeln 11  gebildeten Kanäle 17 in den Austrittsstutzen  10. Beim     Durchtritt    durch die Kanäle 17  wird den Gasen     wieder    eine rotierende Be  wegung aufgezwungen, wobei die im Be  hälter 7 befindliche Flüssigkeit infolge des  Widerstandes, welche diese den durchtreten  den Gasblasen entgegensetzt, ebenfalls in  Rotation versetzt wird.

   Dies hat zur Folge,  dass die Gase mit der Flüssigkeit besser  durchmischt und dadurch besser gewaschen  werden, als wie dies     beispielsweise    bei in  Ruhe befindlicher Flüssigkeit der. Fall ist.  



  Durch die     Zuflussleitung    15 kann dem  Behälter 7 ständig oder nur zeitweise frische  Waschflüssigkeit zugeführt werden. Die  überflüssige, schmutzige Waschflüssigkeit  fliesst durch die     Überlaufleitung    16 ab. Der  sich im Behälter 7 ansammelnde Schlamm  kann von Zeit zu Zeit durch die Entlee  rungsleitung 14 und Hahn 13 abgelassen  werden.  



  Das beschriebene Verfahren und die dar  gestellte Einrichtung ermöglichen praktisch      die vollständige     Abscheidung    von Staub und  dergleichen von gasförmigen Körpern.  



  Nährend die bei der mechanischen Reini  gung in den Sammelbehälter fallenden grö  beren, festen Körperchen trocken,     in    Staub  form zur Verfügung stehen, und die direkte       Weiterverwertung    ermöglichen, können auch  die im Waschwasser befindlichen feineren,  festen Körperchen durch Filtrieren oder De  kantieren zurückgewonnen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. -(.'erfahren zum Abscheiden von Staub und dergleichen von gasförmigen Kör pern, dadurch gekennzeichnet, dass dem gasförmigen Medium zunächst eine rotie rende Bewegung erteilt wird, wodurch die gröberen der das gasförmige Medium durchsetzenden, festen Körperchen in folge ihrer.
    verhältnismässig grossen Masse durch Wirkung der Zentrifugal- kraft von der Rotationsachse nach aussen abgedrängt werden, um schliesslich in einen Sammelbehälter zu fallen und dass das so von den gröbsten mechanischen Verunreinigungen befreite, gasförmige Medium zwecks vollständiger Reinigung durch eine von dem gasförmigen Medium selbst in Rotation versetzte Flüssigkeits säule getrieben wird.
    II. Staubabscheider zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern eines mit einem tangential angeordneten Eintritts stutzen versehenen, trichterförmigen Ge häuses ein Waschbehälter für Wasch- flüssigkeit angeordnet ist, in welchen ein Austrittsstutzen eintaucht, dessen eine, unter dem Flüssigkeitsspiegel liegende Durchtrittsöffnung mit Leitschaufeln versehen ist, welche radial und zu der Ebene der Durchtrittsöffnung geneigt angeordnet sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Staubabscheider nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass an der tief sten Stelle des Flüssigkeitsbehälters eine mit einem Absperrorgan versehene Ent leerungsleitung angeschlossen ist. . Staubabscheider nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssig keitsbehälter mit einer Zulaufleitung und mit einem Überlauf versehen ist, zwecks Erhaltung eines konstanten Flüssigkeits spiegels.
CH155435D 1931-05-06 1931-05-06 Verfahren und Einrichtung zum Abscheiden von Staub und dergleichen von gasförmigen Körpern. CH155435A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4171960A (en) * 1975-08-22 1979-10-23 Jarvenpaa Viljo J Gas-purifying device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4171960A (en) * 1975-08-22 1979-10-23 Jarvenpaa Viljo J Gas-purifying device

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