CH155532A - Verfahren zum Verbinden von gewalzten Eisenkonstruktionselementen durch Schweissung. - Google Patents
Verfahren zum Verbinden von gewalzten Eisenkonstruktionselementen durch Schweissung.Info
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Description
Verfahren zum Verbinden von gewalzten Eisenkonstraktionselementen durch Schweissung. Bisher wurden Normaleisen, Universal eisen und ähnliche Bauelemente, wenn sie beispielsweise zu Tragkonstruktionen zusam mengesetzt wurden, mit Hilfe von Zusatz material, etwa in Form von Schweissdrähten, miteinander verschweisst.
DerErfindungliegtderGedankezuGrui-ide, die Verwendung von besonderem Zusatzma terial beim Zusammenschweissen derartiger Träger überflüssig züi machen und dadurch die Herstellung der auf diese Weise erfol genden Verbindung zu vereinfachen, ohne dass dadurch eine Schwächung der Träger an der Verbindungsstelle einträte.
Dies wäre nicht dadurch zu erreichen, dass man nun etwa ohne Zusatzmaterial, also lediglich mit Hilfe nicht schmelzender Elektroden oder Gase, die im übrigen in ihren Abmessungen unver ändert gelassenen Träger zusammenschweisste, da auf diese Weise Material von den die nor malen Abmessunger aufweisenden Trägern als Schweissmaterial dienen müsste und da durch Verschwächungen dieser Teile an der Schweissstelle auftreten würden.
Um diese Gefahr zu vermeiden, erfolgt das Verbinden von gewalzter) Eisenkonstruk- tionselementen, zum Beispiel von Universal eisen und Formeisen (mit einem sogenannten Normalprofil oder einem beliebigen anderen Profil) durch Schweissung erfindungsgemäss in der Weise, dass zum Schweissen Verstär kungen verwendet werden, welche an den zusammenzuschweissenden Eisenteilen oder einem Teil von ihnen an den Verbindungs stellen angewalzt sind und an Stelle von Zusatzschweissstoff zum Zusammenschweissen herangezogen werden.
Es tritt also auf diese Weise keine Schwächung der zusammenge schweissten Teile ein, da diese von vornhei,- ein an der Verbindungsstelle um die Menge des als Schweissmaterial Verwendung finden den Werkstoffes verstärkt sind, zum Beispiel in Form von Nasen, Rippen oder derglei chen.
In der Zeichnung sind die bisher üblichen Schweissverbindungen und einigeAusführungs- beispiele von nach dein Verfahren gemäss der Erfindung hergestellten Verbindungen darge stellt.
Fig. <B>1</B> zeigt die bisher übliche Methode der Verbindung von zwei Flacbeisen <B>1</B> und 2 durch Schweissung unter Verwendung von Zusatzmaterial<B>3.</B> Würde man ohne Zusatz material, also lediglich mit Hilfe nicht scbmel- zender Elektroden oder Gasen, diese Teile zusammenschweissen, so würden gemäss Fig. 2 Einschnürungen 4 entstehen, die unbedingt zum Bruch des Konstruktionsteils führen würden.
Fig. <B>3</B> zeigt demgegenüber dieselbe Ver bindung zweier senkrecht zueinander stehen der Placheisen <B>1</B> und 2, von denen dai eine am einen Längsrande angewalzte Verstärkun gen<B>3</B> (siehe auch Fig. 3a) besitzt, die nieder geschmolzen werden und dadurch die Schweiss verbindung herstellen.
Fig. 4 stellt die Verbindung zweier L- förmiger Formeisen<B>5</B> und<B>6</B> mit einem Flach eisen<B>7</B> dar. Dabei sind an die langen Schen kel der Formeisen<B>5</B> bezw. <B>6</B> ebenfalls Ver stärkungen<B>8</B> angewalzt, die<B>zum</B> Zusammen schweissen der Teile herangezogen werden.
In Fig. <B>5-</B> ist die Verbindung zwischen einem Flacheisen<B>9</B> und einem T-Eisen<B>10</B> dargestellt. Hierbei dienen an den Längs- rändern des Flansches des T-Eisens ange- walzte Verstärkungen<B>11</B> als Schweissmaterial.
Gemäss Fig. <B>6</B> ist die Verbindung zweier Flacheisen 12 und<B>13</B> auf andere Art her gestellt, indem der eine Teil zwei das Ende des andern Teils einfassende Rippen besitzt, denen zum Zusammenschweissen Verstärkun gen 14 angewalzt sind.
Fig. <B>7</B> betrifft die Verbindung eines Form eisens<B>15</B> und eines T-Trägers<B>16,</B> der mit seinem Steg<B>17</B> zwischen zwei Rippen<B>18</B> des Formeisens<B>15</B> eingreift. Den Längsrän dern dqr Rippen<B>18</B> des Formeisens<B>15</B> sind Verstärkungen angewalzt, die als Schweiss material dienen, so dass keine Schwächung des Formeieens <B>15</B> eintritt.
Am Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wenn neben dem von den Vorsprün gen gelieferten Material noch zusätzliches Schweissmaterial verwendet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verbinden von gewalzten Eisetikonstruktionselementen durch Schweiss- ung, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schweissen Verstärkungen verwendet werden, welche an den zusammenzuschweissenden Eisenteilen oder einem Teil von ihnen an den Verbindungsstellen angewalzt sind und an Stelle von Zusatzsohweissstoff zum Zu sammenschweissen herangezogen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE155532X | 1929-11-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155532A true CH155532A (de) | 1932-06-30 |
Family
ID=5677066
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155532D CH155532A (de) | 1929-11-21 | 1930-08-25 | Verfahren zum Verbinden von gewalzten Eisenkonstruktionselementen durch Schweissung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155532A (de) |
-
1930
- 1930-08-25 CH CH155532D patent/CH155532A/de unknown
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