CH155617A - Bandage für menschliche Glieder. - Google Patents
Bandage für menschliche Glieder.Info
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Description
Bandage für menschliche Glieder. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Bandage, die zum Bandagieren mensch licher Glieder (zum Beispiel Fuss- oder Hand gelenk) dient.
In der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Mittelfussbandage am Fuss angebracht; Fig. 2 zeigt dieselbe für sich im Schaubild; Fig. 3 zeigt eine Variante hierzu im Schaubild; Fig. 4, 5 und 6 zeigen im Schaubild zwei weitere Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes; Fig. 7 und 8 zeigen schaubildlich noch zwei weitere Ausbildungen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ist ein aus einem Gewirk bestehendes breites Band 1, das am freien Ende mit einem mit Zacken versehenen Haken 2 ver sehen ist; letzterer ist mittelst eines elastischen Bandes 3 und eines Einfassungsstückes 4 mit dem aus einem Gewirk bestehenden Band 1 fest verbunden. Das Band 1 weist eine Schlaufe 5 auf; diese wird dadurch ge bildet, dass das Endstück 6 des Bandes 1 mittelst eines elastischen Einsatzes 7 mit dem Mittelteil des Bandes 1 verbunden ist. Dadurch wird eine Schlaufe gebildet, die auf den Mittel fuss aufgezogen werden kann und die dort infolge des elastischen Einsatzes 7 festsitzt.
Durch Zug am freien Ende 3, 4 des Bandes 1 wird dann der auf den Mittelfuss ausgeübte Druck auf das gewünschte Mass erhöht und durch Ein hängen des Hakens 2 an entsprechender Stelle der Schlaufe 5 wird die Bandage am Fuss festgelegt.
Die Schlaufe 5 besitzt einen an ihrem Mittelteil angewirkten Steg 9, der zusammen mit dem Band 1 eine Tasche zur Aufnahme eines Stützkörpers 10 bildet. Letztere kommt unter die Fusssohle zu liegen und dient zum Stützen der Metatarsalknochen.
Soll die Bandage nach Fig. 1 und 2 zum Halten des Handgelenkes verwendet werden, so wird der Stützkörper 10 weggelassen bezw. der Steg 9 überhaupt nicht angewirkt, und die Länge und Breite des Bandes ent sprechend reduziert.
Wie Fig. 3 zeigt, kann auch eine nach vorn ragende Tasche 12 gebildet werden, in welche der Stützkörper 10 zu liegen kommt, um Metatarsalknochen stützen zu können. Der Stützkörper 10 kann aus beliebigem Material bestehen, z. B. Gummi. Die Tasche 12 (Fig. 3) kann angenäht, angestrickt oder sonstwie befestigt sein und auch aus Weich leder, Stoff usw. bestehen.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform dar gestellt, bei welcher seitlich an der Band schlaufe eine Tasche 14 vorgesehen ist, welche einen Ballenentlaster aufnimmt. Als Ballenentlaster kann irgend eine an sich be kannte weiche Einlage benutzt werden, die rund um die schmerzende Stelle gelegt wer den kann und dadurch einen Druck des Schuhes auf die schmerzende Stelle verhin dert. Diese Tasche kann angestrickt sein oder für deren Herstellung kann Gewebe oder Weichleder verwendet sein.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungs form dargestellt, bei welcher das aus Ge- wirk bestehende Band eine geschlossene Schlaufe 15 besitzt. Diese kommt bei Ge brauch um die Ferse zu liegen. Das Band selbst wird um den Mittelfuss gelegt. Das eine Endstück ist wieder mit einem Haken 17 versehen, der wie Fig. 5 zeigt, in den rückwärtigen Teil des Bandes eingehängt werden kann. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass der Mittelfuss einem beliebig festen Druck unterworfen werden kann, wo bei aber die Bandage durch die Schlaufe 15 in ihrer richtigen Stellung am Fusse ge sichert bleibt.
Es kann aber auch die geschlossene Schlaufe um den Mittelfuss gelegt und das freie Endstück um die Ferse und dazu noch um den Mittelfuss geschlungen werden, wobei die Sicherung des Bandes in straffer Lage ebenfalls mit Hilfe des Hakens 17 erfolgt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist eine um den Mittelfuss zu legende Schlaufe 21 aus nahtlosem Gewirk vorgesehen. An diese ist mit sehr breitem Steg eine Kappe 22 nahtlos angewirkt, welche über die grosse Zehe fasst. Zum Festlegen der Bandage um den Fuss dient ein elastisches Band 24, das einerends an einen Lappen 23 der Schlaufe 21 angenäht und mit Knopflöchern versehen, am freien Ende jedoch an einem Knopf 25 der Schlaufe 21 festgelegt ist. Das elastische Band 24 führt hinten um die Ferse. Der Zug des Bandes sichert die Schlaufe 21 in ihrer richtigen Lage am Fuss.
Gleichzeitig wird auch durch das Band 24 ein kräftiger Zug auf die grosse Zehe ausgeübt, so dass diese nach aussen und von den übrigen Zehen weggezogen wird. Dieser kräftige Zug, der an der Spitze der grossen Zehe angreift, und daher besonders wirksam ist, veranlasst die Zehe, in die Normallage zurückzuweichen. In der Schlaufe 21 ist in der Ballengegend eine Öffnung 28 vorgesehen. Rings um diese Öffnung 28 ist in der Schlaufe 21 ein Polster aus geeignetem Material, Gummi, Filz, Weichleder usw. vorgehalten. Dieses Polster, das in einer besonderen Tasche der Schlaufe 1 angeordnet sein kann, nimmt den Druck des Schuhes auf, so dass die schmer zende Stelle des Ballens druckfrei ist und daher keine Schmerzen verursachen kann.
Die Bandage der Fig. 7 besteht aus naht losem Gewirk mit oder ohne Verwendung von Gummi, Leder etc.
Die Ausbildung nach Fig. 8 unterscheidet sich von- derjenigen nach Fig. 7 lediglich dadurch, dass die Mittelfussbandage 26 ge sondert als in sich geschlossene Schlaufe hergestellt ist. Der Zehenstrecker, kombiniert mit einem Ballenentlaster, ist mit einem Teil 23 direkt an das elastische Fersenband 24 angeschlossen, welch letzteres mittelst eines Hakens an der Mittelfussschlaufe 26 angreift. Letztere wird dadurch in ihrer Lage am Fusse gesichert.
Auch in diesem Falle besteht die Mittelfussbandage und der Zehen strecker aus einem Gewirk mit oder ohne Verwendung von Gummi, Leder etc.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bandage für menschliche Glieder, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einem Gewirk- band besteht, wobei zum Halten des Bandes in gestraffter Lage am freien Ende desselben ein Mittel vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Bandage für Füsse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Gewirk- band nahtlos eine Tasche angewirkt ist. z.Bandage für Füsse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Band als Doppelschlaufe ausgebildet ist, wobei die eine, die ge schlossene Schlaufe, um die Ferse, und die andere, die offene Schlaufe, um den Mittelfuss zu liegen kommt und letztere dabei in ihrer Weite einstellbar ist. 3. Bandage für Füsse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen Zehenstrecker, einen Ballenentlaster und eine Mittelfussbandage aufweist. 4.Bandage nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein um die Ferse zu legendes Band vor gesehen ist, dessen eines Ende am Mittel fussband festgelegt ist und dessen anderes Ende am Zehenstrecker so befestigt ist, dass ein kräftiger Zug an der Spitze der Zehe nach aussen stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH155617T | 1936-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155617A true CH155617A (de) | 1932-06-30 |
Family
ID=4410127
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155617D CH155617A (de) | 1936-01-29 | 1930-10-14 | Bandage für menschliche Glieder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155617A (de) |
-
1930
- 1930-10-14 CH CH155617D patent/CH155617A/de unknown
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